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Karl mags
Beitrag 13. Oct 2017, 10:01 | Beitrag #2161
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Das Konzept an sich macht wenig Sinn! Ich kann mir Stryker + Stinger vorstellen, um Konvois vor Drohnen und Helikoptern zu schützen. Besonders Drohnen sind in den letzten Jahren zu einer echten Gefahr aufgestiegen, sogar in asymmetrischen Konflikten für reguläre Truppen. Das Problem der Stinger ist der Infrarotsuchkopf, die die Einsatzbreite einschränkt. Ich weiß nicht, ob die meisten Drohnen wirklich eine so starke IR Signatur aufweisen, um ein gutes Ziel für Stinger abzugeben. Bleiben nur die "klassischen Ziele" und dafür wirkt das Konzept insgesamt etwas unterdimensioniert.

Aber wie Havoc schon geschrieben hat wird es sich hierbei um einen Erprobungsträger handeln, alles andere macht wenig Sinn.

Der Beitrag wurde von Karl mags bearbeitet: 13. Oct 2017, 10:02
 
Warhammer
Beitrag 13. Oct 2017, 10:49 | Beitrag #2162
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Da SHORAD ja wieder in ist, werden derzeit ja, wie schon gesagt, noch ganz andere Konzepte gezeigt. Und die überzeugen mich häufig mehr als das. Gegen Dronen braucht man keinen Konzeptträger, da wurde das gerichtete ECM System ja bereits in Syrien und im Irak life eingesetzt.

Und nur um ein paar Stinger spazieren zu fahren ist der Stryker tatsächlich zu Schade, selbst als APC. Das konnte ja Avenger schon besser.

Man hat doch mittlerweile auch Javelin in die CROW integriert. Da macht es mMn wesentlich mehr Sinn einfach 1-2 Stinger an ein paar Gruppenfahrzeuge ranzupappen.

Mit Javelin und ein paar Stingern neben den .50ern auf den Strykern gibt man den Schützenkompanien ein gutes Plus an mobilem Selbstschutz hinzu, ohne irgendwelche habgaren Konzepte auffahren zu müssen.


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Ironfawks
Beitrag 20. Oct 2017, 21:13 | Beitrag #2163
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http://www.pivotarea.eu/2017/09/22/thesenp...riege-gewinnen/

Da sich ja derzeit im Bereich Landkriegsführung /Großgerät viel tut, siehe z.B. das Blog Hartpunkt, hier einmal ein offiziele Dokument, des Deutschen Heeres zum Thema Zukunft.

Ich muss dabei zugeben, ich hätte nicht gedacht dass solch ein Thesenpapier jemals freigegeben würde.

Und allgemein scheint dieses Papier wohl auch nur wenigen bekannt zu sein.

Vor allen Dingen Grüne / Linke und SPD müssten angesichts des hier umfänglisch beschriebenen "Terminator Szenarios" längst total freidrehen. Tun sie aber nicht.
Sehr verwunderlich wenn man die Schnappatmung der SPD bei bewaffnungsfähigen MALE HERON TP betrachtet.

Das dies bisher nicht geschehen ist, kann nur an mangelnder Kompetenz bzw. Unwissenheit, also ebenfalls Inkompentz liegen.

Der Beitrag wurde von Ironfawks bearbeitet: 20. Oct 2017, 21:14
 
Seneca
Beitrag 20. Oct 2017, 22:26 | Beitrag #2164
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@Ironfawks:
Die FAZ hat online(Bezahlschranke) und in der Printausgabe vom Mittwoch über das nun komplett online einsehbare Szenarienpapier der Bundeswehr berichtet.
ZITAT
Mit Drohnenschwärmen das Siegen lernen.
Nach zwei Jahrzehnten der Krisenintervention setzt die Nato wieder auf Abschreckung. Die Bundeswehr muss sich dafür wandeln. Das heißt vor allem: digitaler werden.

http://plus.faz.net/politik/2017-10-18/mit...rnen/69475.html
 
kato
Beitrag 21. Oct 2017, 06:47 | Beitrag #2165
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ZITAT(Ironfawks @ 20. Oct 2017, 22:13) *
Vor allen Dingen Grüne / Linke und SPD müssten angesichts des hier umfänglisch beschriebenen "Terminator Szenarios" längst total freidrehen.

Ich sehe in dem Thesenpapier im Grunde nichts was nicht entweder bereits für die Bundeswehr angedacht wäre oder durch andere, großteils verbündete Kräfte nicht geplant oder auch bereits eingeführt wäre; für entsprechendes ist dabei weniger in der NATO und eher in Richtung Korea und Finnland zu suchen. Ist halt ein bischen das Wünsch-Dir-Was der UMS-/UAV-Fraktion, angereichert mit Buzzwords ohne Ende. Ansonsten würde ich mal vermuten dass der Autor ein Fan von Transformation under Fire von Douglas A. MacGregor ist, da sind nämlich diverse Punkte aufgegriffen.


 
PzArt
Beitrag 21. Oct 2017, 08:54 | Beitrag #2166
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Das Thesenpapier enthält ja keine geheimen Informationen. Von daher: warum sollte die BW es nicht freigeben? Das Papier ist auch nicht das erste welches sich mit dem Krieg/ Gefecht der Zukunft beschäftigt.

Geheim wären dann vielmehr die technischen Details und Daten sowie die Leistungsfähigkeit der gemäß des Papiers zu entwickelnden Systeme.
 
SLAP
Beitrag 21. Oct 2017, 10:39 | Beitrag #2167
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Informationen die man als geheim einstuft sind geheim.


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PzBrig15
Beitrag 21. Oct 2017, 11:24 | Beitrag #2168
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ZITAT(Seneca @ 20. Oct 2017, 22:26) *
@Ironfawks:
Die FAZ hat online(Bezahlschranke) und in der Printausgabe vom Mittwoch über das nun komplett online einsehbare Szenarienpapier der Bundeswehr berichtet.
ZITAT
Mit Drohnenschwärmen das Siegen lernen.
Nach zwei Jahrzehnten der Krisenintervention setzt die Nato wieder auf Abschreckung. Die Bundeswehr muss sich dafür wandeln. Das heißt vor allem: digitaler werden.

http://plus.faz.net/politik/2017-10-18/mit...rnen/69475.html



Das Schlagwort "Digitalisierung" bezeichnet ja die zwingende Notwendigkeit der Modernisiereung der Funktechnik, Aufklärungstechnik und anderer Bereiche. besonders auch die Ausstattung / Ausrüstung mit Großgerät hat da noch erheblich Potenzial. Allerdings muß man auch die Besatzungen , Bediener und " Soldaten im Einsatz" dementsprechend ausbilden und sensibilisieren. Das ist gar nicht so einfach weil man die Soldaten dementsprechend auch mit Hochtechnologie vertraut machen muß und den Spagat finden muß im Einsatz die Soldaten nicht zu überfordern. Ein technisch sehr komplexer SPz PUMA ist eventuell schon über diese kritische Grenze hinausgeschossen. Die Waffenanlage ist teilweise hochautomatisiert, aber auch sehr komplex und anfällig. Das Thema Redundanz bei der Waffenanlage muß hier komplett neu gedacht werden. Beim Ausfall der Bordelektrik oder einzelner Komponenten läst sich weder ein Schuss abgeben noch der Turm mechanisch drehen. Und das Themas Halbwertzeit der Komponenten in der schnellen Erneuerung der Technik gehört ebenfalls bedacht. Alles in Allem ein sehr komplexes Thema.Sehr schwierig so umzusetzen das die vielen Forderungen zufriedenstellend erfüllt werden können. Hier sind alle gefragt: Politik, Wirtschaft,Militärische Führung und jeder einzelne Soldat.
 
xena
Beitrag 21. Oct 2017, 17:07 | Beitrag #2169
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Tja, jetzt muss noch Geld dafür locker gemacht werden. Aber woher nehmen?

Interessant die UAV Thematik. Übersättigung des Gegners durch x UAVs... So etwas hat man schon in den 80ern durchgespielt und NATO weit Entwicklungen initiiert. In Deutschland waren MBB und Dornier mit weit fortgeschrittenen Systemen vertreten. An das Know-How von damals könnte man wieder anknüpfen. Das Problem ist nur das liebe Geld und vor allem den Makel, den das Wort Drohne in Deutschland hat, ins reine zu bringen... Wie will man das Konzept den Entscheidungsträgern vermitteln, wenn das Wort Drohne ein No Go ist?


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Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

waffen-der-welt.alices-world.de

 
MeckieMesser
Beitrag 21. Oct 2017, 21:20 | Beitrag #2170
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ZITAT(xena @ 21. Oct 2017, 18:07) *
Tja, jetzt muss noch Geld dafür locker gemacht werden. Aber woher nehmen?


Simplifizieren! Es wird einfach viel zu teuer und altbacken entwickelt.
Der Abrams SEP hat zur Verbindung von Sensorik einen Gigabit Switch.
Genau wie Autos auch. Die BUS Frickelei ist unbezahlbar und unwartbar geworden.

 
Merowinger
Beitrag 29. Oct 2017, 18:27 | Beitrag #2171
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ZEIT: Streit mit Türkei behindert Rüstungsgeschäfte
ZITAT
Die Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei beeinträchtigen den Waffenhandel – ein Problem für Rheinmetall. Eine Alternative wäre eine Panzerfabrik in der Türkei. [...]
Dabei gehe es unter anderem um die Produktion von Kampfjetmunition in der Türkei oder die Nachrüstung türkischer Leopard-Panzer gegen Raketenbeschuss der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Der politische Spielraum für Exportgenehmigungen sei auf deutscher Seite derzeit sehr gering [...]
Dies gelte vor allem im Hinblick auf das Großprojekt der türkischen Regierung für den Bau von rund 1.000 Kampfpanzern des Typs Altay – mit einem geschätzten Auftragswert von sieben Milliarden Euro. Für die erste Tranche von etwa 100 bis 200 Panzern bietet der türkische Konzern BMC mit – der Omnibus- und Lastwagenbauer ist über ein Joint Venture mit Rheinmetall verbunden.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 29. Oct 2017, 18:29
 
tluassa
Beitrag 2. Nov 2017, 23:18 | Beitrag #2172
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Ich klaue einfach mal einen Beitrag aus dem augengeradeaus Thread der hier ganz gut reinpasst, ich hoffe der Autor sieht es mir nach.



"Bang50 | 02. November 2017 - 20:39

Allgemein war diese ILÜ eine Überraschung für die Rüstungsplanung. Der Inspekteur des Heers hatte vor allem zwei wesentliche neue/konkrete Rüstungsplanungen publik gemacht:

1. 100 Boxer mit 30mm MK sollen für die schweren Züge der Jägerkompanien kommen. Es steht noch aus ob der LANCE- oder PUMA-Turm zum Einsatz kommt. Die Beschaffung soll jedoch bereits 2019 eingeleitet sein (für mich die größte Überraschung).

2. Neben der aktuellen Planung der Luftwaffe für die bodengebunde Flugabwehr im Nahbereich wird ein weiteres System für das Heer untersucht, welches primär zur Abwehr von Kleindrohnen, Hubschraubern etc… dienen soll. Hier dürfte ein mobiles MANTIS light (Effektor und Detektoren) auf Boxer-Basis die wahrscheinlichste Option sein. Diese Fahrzeuge sollen organisch eingebracht werden und keine eigene Truppengattung begründen.

Zum Steilfeuer gab es, zumindest in den öffentlichen Quellen, keine Neuigkeiten. Vielleicht ist man hier jedoch noch in einem sehr frühen Stadium der Planung. Die Artillerie hat jedoch schon vor einigen Monaten durchblicken lassen, wie man sich dort die zukünftige Ausrüstung vorstellt:

1. Ein Artilleriesystem großer Reichweite, welches über Distanzen jenseits der 100km bewegliche Ziele und Punktziele wie Bunker vernichten kann. Insgesamt hört sich die Konzeption nach Small-Diameter-Bomb I und II (SDB) auf einem MARS Raketenmotor an.

2. Ein gut geschütztes Artilleriesystem mittlerer Reichweite soll mit einer Reichweite von ca. 90 km Flächenziele und Punktziele bekämpfen können. Hier geht es im Wesentlichen um die Weiterentwicklung der PZH2000 mit Vulcano und neuer Base-Bleed Munition.

3. Ein leichtes Artilleriesystem mit einer Reichweite von ca. 20km. Wesentliches Kriterium ist die Verlege-Fähigkeit mit dem neuen STH der Luftwaffe. Hier dürfte es interessant werden, ob man in die Entwicklung einer leichten 155mm Haubitze investiert oder sich an den neueren 105mm Haubitzen auf dem Weltmarkt bedient.

Zu den schweren Mörsern gab es zusammen mit den Franzosen (wenn ich mich richtig erinnere) eine Initiative. In welchem Zustand die Planung sich befindet, ist mir ein Mysterium. Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Artillerieplanung und dem Thesenpapier des Heeres ergibt sich jedoch eine wesentliche Lücke. So benennt das Thesenpapier eindeutig die Notwendigkeit von schnellem Steilfeuer in die Fläche. Dies kann letztlich nur mit sehr kostengünstiger Munition erreicht werden. Weiterhin müsste das System stark automatisiert sein und eine möglichst hohe Kadenz aufweisen – um die Wirkung in der Fläche mit wenigen Systemen und geringem Personalbedarf abzubilden. Damit landet man fast automatisch bei einem AMOS System (entweder Boxer oder Puma). Hier könnte sich eine weitere Erhöhung der Kadenz lohnen, um die Abwehr zu übersättigen und mit einer shoot and scoot Taktik so viel Eisen wie möglich (in kürzester Zeit) in die Fläche zu bringen. Weiterhin würde die Weiterentwicklung der STIX Munition das System befähigen, großen gepanzerten Verbänden in kurzer Zeit wesentlichen Schaden zuzufügen. Die zur Artillerie vergleichsweise geringe Reichweite könnte sich jedoch als Nachteil herausstellen.

Von mittleren Mörsern für Fallschirmjäger hört man bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts. Sollte hier ein System auf dem Wiesel Nachfolger (daran wir gearbeitet) kommen, wird dieses zwingend intern im STH zu transportieren sein.

Bei den leichten Mörsern wurde die Beschaffung bereits initiiert. Leider handelt es sich nur um eine geringe Stückzahl, die auch erst ab 2020 zulaufen soll.
"


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Flieg deutsche Fahne flieg !
 
Black Hawk
Beitrag 3. Nov 2017, 05:15 | Beitrag #2173
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ZITAT(tluassa @ 3. Nov 2017, 01:18) *
2. Neben der aktuellen Planung der Luftwaffe für die bodengebunde Flugabwehr im Nahbereich wird ein weiteres System für das Heer untersucht, welches primär zur Abwehr von Kleindrohnen, Hubschraubern etc… dienen soll. Hier dürfte ein mobiles MANTIS light (Effektor und Detektoren) auf Boxer-Basis die wahrscheinlichste Option sein. Diese Fahrzeuge sollen organisch eingebracht werden und keine eigene Truppengattung begründen.

Also reden wir jetzt von mindestens 3 Fla-Systemen für die BW?
MEADS las möglicher Ersatz für Patriot
Ein nicht näher genannter Ersatz für Ozelot bei der LW.
Ein neues Systemem beim Heer?


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Was mach ich hier?
 
methos
Beitrag 3. Nov 2017, 23:21 | Beitrag #2174
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Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft FFG hat die englische Firma Morgan Advanced Materials vertraglich dazu verpflichtet, Panzerungsmodule für eine Wiesel-KWS zu liefern. Dabei sollen drei Varianten des Wiesel 1 (schätze mal MK, TOW und Aufklärung) mit dem Zusatzschutz ausgestattet werden.

ZITAT
German Wiesels to receive Camac armour upgrade
James Bingham - IHS Jane's International Defence Review
03 November 2017

UK-based Morgan Advanced Materials has been awarded a subcontract for Camac appliqué armour to equip the German Army’s Wiesel 1 armoured weapons carrier (AWC).Morgan Advanced Materials CAMAC applique armour fitted to the Wiesel 1 armoured weapon carrier. (Morgan Advanced Materials)Morgan Advanced Materials CAMAC applique armour fitted to the Wiesel 1 armoured weapon carrier. (Morgan Advanced Materials)

Forming part of a broader upgrade programme, the contract was awarded by FFG Flensburger Fahrzeugbau GmbH and will have three Wiesel 1 variants fitted with the armour package. This contract marks the first time the two companies have worked together on a defence programme.

Camac is a composite armour capable of providing ballistic protection against small- and medium-calibre weapons, explosives, and rocket-propelled grenades. Claimed to be 50% lighter when compared to traditional steel armour, Camac can provide protection from NATO STANAG Level 2 to 5.

345 Wiesel 1 AWCs were delivered to the German Army between 1989 and 1992 and have been armed with Mk 20 A1 automatic 20 mm cannons and TOW A1 anti-tank missile systems.

- Quelle: Jane's


ZITAT
Morgan Advanced Materials Wins Contract to Supply Armour System for WIESEL 1AWC
FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH has awarded Morgan Advanced Materials a contract to provide the complete armour solution as part of its upgrade of the German Army WIESEL 1 Armoured Weapons Carrier (AWC) vehicle.

The Composites and Defence Systems business of Morgan will initially deliver its CAMAC® armour and survivability package for three variants of the WIESEL 1 platform. Morgan’s CAMAC® armour provides a significant survivability increase for this platform and crew, with minimal additional weight, allowing the Wiesel vehicle to maintain high levels of air transportability and ground manoeuvrability. All armour will be manufactured at Morgan’s UK site in Coventry.

This project is the first time the two businesses have worked together, and marks an important breakthrough into the German market for Morgan. The WIESEL 1 was originally developed for the German Army to meet a requirement for an air-transportable light armoured tracked vehicle, for use by airborne troops. Given its small size and agility, the WIESEL 1 has a requirement for a lightweight armour solution which provides high levels of ballistic protection, without impeding manoeuvrability.

Duncan Eldridge, President of Morgan Composites and Defence Systems business, commented: “Being selected to provide a complete armour system for the Wiesel upgrade project is an exciting prospect for Morgan, we are delighted to be working with FFG to support the German Army. The WIESEL 1 Armoured Weapons Carrier is a vehicle built with versatility in mind, making it ideal for our high performance, lightweight, multi-hit armour solutions.”

Morgan’s role in the programme is part of a wider project, which will see FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH upgrade other elements of the vehicle.

For further information please visit: www.morgandefencesystems.com/Wiesel

- Quelle: Morgan Advanced Materials

Das Ganze ist Teil einer größeren Wiesel-KWS. Gibt es dazu nähere Infos? Von FFG kam ja bekanntlich der Demonstator Wiesel 1 DIOK - wurden die Flensburger nun beauftragt, die Fahrzeuge der Bundeswehr auf einen entsprechenden Stand zu bringen (+ Zusatzschutz)?


Der Beitrag wurde von methos bearbeitet: 3. Nov 2017, 23:26
 
Praetorian
Beitrag 3. Nov 2017, 23:59 | Beitrag #2175
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Scheinbar plant man schon mal mit der höheren Nutzlast eines STH - die begrenzte Zuladung der CH-53G war ja immer ein Bremsklotz für jegliche Wiesel-KWS.


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Forodir
Beitrag 4. Nov 2017, 14:54 | Beitrag #2176
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Ich bin mal gespannt wie die Flugabwehr im Heer dann aussehen soll wenn es keine eigene Truppengattung geben soll, an sich bin ich für ein organische Flugabwehr auch in den Einheiten/Verbänden, aber nur für die Selbstverteidigung und auf kurzer Entfernung. Eine echte Heeresflugabwehr müsst aber schon alleine von der Komplexität der Vernetzung und dem Verwendungszweck wieder eine eigen Truppengattung sein.


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methos
Beitrag 4. Nov 2017, 15:03 | Beitrag #2177
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ZITAT(Praetorian @ 3. Nov 2017, 23:59) *
Scheinbar plant man schon mal mit der höheren Nutzlast eines STH - die begrenzte Zuladung der CH-53G war ja immer ein Bremsklotz für jegliche Wiesel-KWS.


Laut Wehrtechnik sind sowohl für die NDV/KWS des Wiesel 1s als auch für das Projekt LuWa (Wiesel-1-Nachfolger) ein Maximalgewicht von 4,5 Tonnen - also Transport im Inneren eines CH-53G - vorgesehen.
 
Praetorian
Beitrag 4. Nov 2017, 15:13 | Beitrag #2178
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ZITAT(methos @ 4. Nov 2017, 15:03) *
ZITAT(Praetorian @ 3. Nov 2017, 23:59) *
Scheinbar plant man schon mal mit der höheren Nutzlast eines STH - die begrenzte Zuladung der CH-53G war ja immer ein Bremsklotz für jegliche Wiesel-KWS.


Laut Wehrtechnik sind sowohl für die NDV/KWS des Wiesel 1s als auch für das Projekt LuWa (Wiesel-1-Nachfolger) ein Maximalgewicht von 4,5 Tonnen - also Transport im Inneren eines CH-53G - vorgesehen.

Forderung für Wiesel 1 war ursprünglich allerdings der Transport von zwei Fahrzeugen in CH-53G, d.h. zusammen maximal 5,5 Tonnen. 9 Tonnen schaffen sowohl CH-47F-LR (eingeschränkt) als auch CH-53K, und man hält sich für die Übergangszeit die Option für ein Einzelfahrzeug in CH-53G offen.
Interessant ist, dass man sich mit 4,5 Tonnen allerdings die Option auf Außenlasttransport mit NH90 verbaut.


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Crazy Butcher
Beitrag 10. Nov 2017, 19:21 | Beitrag #2179
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Russland beginnt mit Auslieferung von T-90S nach Vietnam

Der Beitrag wurde von Crazy Butcher bearbeitet: 10. Nov 2017, 19:29


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- General Downer in 'Over There'
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 24. November 2017 - 15:40