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> Medienkritik, Wie Massenmedien uns beeinflussen (wollen?)
Saures Gurkerl
Beitrag 28. Jun 2019, 08:50 | Beitrag #661
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Grenadier
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Warum schreibt man technische Artikel zu Waffensystemen, wenn man nicht mal in der Lage ist aus dem Wikipedia Artikel einfache Daten zu übernehmen?
ZITAT
Dabei war die ,,Graf Spee“ mit 168 Meter Länge deutlich kürzer als Schwere britische Kreuzer (175 Meter).

https://www.welt.de/geschichte/zweiter-welt...efaehrlich.html

 
Schwabo Elite
Beitrag 28. Jun 2019, 09:21 | Beitrag #662
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Generalmajor d.R.
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Warum geht die Welt auch der deutschen Propaganda auf den Leim, dass die Schiffe sich an die Grenze von 10.000 ts hielten? Die tatsächliche Verdrängung lag bei über 14.000 ts.


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Sapere Aude & Liber et Infractus
"He uses statistics as a drunken man uses lamp-posts... for support rather than illumination." –- Andrew Lang (1844-1912)
"Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zaubersäfte – Der Riese hat wieder die Mutter berührt, Und es wuchsen ihm neue Kräfte." -- Heinrich Heine (1797-1856), Deutschland ein Wintermärchen, Caput I
Quidquid latine dictum, altum videtur. -- Nενικήκαμεν! -- #flapjackmafia
 
Crazy Butcher
Beitrag 26. Nov 2019, 14:12 | Beitrag #663
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Bei SPON ist die Geschichte um Magnitski aktuell großes Thema, leider jedoch nicht kostenlos zugänglich.
Telepolis greift das ganze auf: Browder und das Magnitski-Narrativ: Ende einer Desinformationskampagne?
Kurz zusammengefasst: der Magnistki-Fall ist offensichtlich anders abgelaufen, als es von Browder dargestellt wurde. Weil seine Darstellung jedoch gut zur Agenda von Politik und Medien gepasst hat, wurde sie kaum angezweifelt und sogar bewusst gefördert und vor offener Kritik geschützt.


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"In the future, if you don't want the shit missions, don't be so good at doing them."
- General Downer in 'Over There'
 
Glorfindel
Beitrag 26. Nov 2019, 17:39 | Beitrag #664
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Der Artikel von Rötzer über den Magnitsky ist jetzt wirklich schlecht geschrieben. Um was es in dem Fall geht und weshalb alle anderen lügen würden, wird nicht erklärt.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Stefan Kotsch
Beitrag 26. Nov 2019, 17:58 | Beitrag #665
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Hauptmann
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Der Kreml möchte ja aus dem Urteil herauslesen, dass Russland ein im Grunde "ganz normaler" Rechtsstaat ist. Insofern sind die Beiträge etwas unausgewogen geschrieben, weil sie dem der das gerne lesen mag, dann auch so zum Herauslesen anbieten.

Und ja, unvollständige Rechergen eines mittelmäßigen Journalismus erweisen sich immer wieder am Ende als unvorteilhaft.
 
Crazy Butcher
Beitrag 26. Nov 2019, 18:10 | Beitrag #666
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@Glorfindel
Der Artikel an sich gibt tatsächlich nicht viel her, ist aber aktuell einer der wenigen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Im Kern geht es darum, dass Browder bei seiner Version der Geschichte Tatsachen verdreht, Behauptungen aufstellt, welche entweder nicht belegbar sind oder gar den bekannten Fakten widersprechen, mit falschen Übersetzungen arbeitet oder einfach nur dreist lügt. Selbst wenn seiner Version widersprochen wurde (durch ein britisches Gericht, durch den EGMR) verdrehte er deren Schlussfolgerungen und stellte sie als Sieg dar.
Aus der aktuellen Spiegel-Ausgabe (Nr 48):
ZITAT
Einige der von Browder beschuldigten Personen haben begonnen, sich gegen die Vorwürfe zu wehren. Der Moskauer Polizist Pawel Karpow etwa, von dem Browder behauptet, er habe zusammen mit Kusnezow Magnitski als Vergeltung für seine Aussagen in Haft genommen und dort für seine Tötung gesorgt. Karpow hat 2012 ein Verfahren wegen übler Nachrede in London angestrengt.
Der zuständige Richter Justice Simon erklärte die britische Justiz zwar formal für nicht zuständig. In die schriftliche Begründung seiner Entscheidung schrieb er jedoch für Browder vernichtende Sätze: Der sei ein »Storyteller« – ein Geschichtenerzähler. Browder sei »nicht mal nahe dran gewesen, seine Beschuldigungen mit Fakten zu untermauern«. Simon schrieb auch, seine Einschätzung sei ausdrücklich als »Rehabilitation« Karpows zu sehen. Nur: Die Worte des Richters fanden in der Öffentlichkeit damals keine Beachtung. Der »Guardian« und andere britische Medien meldeten die angeblich krachende Niederlage des Polizisten Karpow und verbreiteten die Lesart und teils Formulierungen aus der Pressemitteilung von Browders Kampagne.


Der Beitrag wurde von Crazy Butcher bearbeitet: 26. Nov 2019, 18:11


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Crazy Butcher
Beitrag 27. Nov 2019, 00:12 | Beitrag #667
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BTW hat Arte mal vor Jahren beim kremlkritischen Regisseur Andrei Nekrasov einen Film zum Thema in Auftrag gegeben. Nachdem dieser mit den Arbeiten begonnen hat, bei seinen Recherchen jedoch auf Ungereimtheiten gestoßen ist, hat Browder seine Unterstützung zurückgezogen und begonnen gegen den Film vorzugehen. Nach Fertigstellung wurde die Ausstrahlung schon angekündigt, jedoch unter Einflussnahme aus Medien und Politik abgesagt. Eine geplante Vorführung im europäischen Parlament wurde ebenfalls verhindert.
The Magnitsky Act - Behind the scenes

Der Beitrag wurde von Crazy Butcher bearbeitet: 27. Nov 2019, 00:13


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Scipio32
Beitrag 1. Dec 2019, 16:10 | Beitrag #668
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Fähnrich
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Eins vorne weg ich hab die Schnau... sowas von voll ständig von so etwas wie dem folgenden Mist zu hören:

https://www.youtube.com/watch?v=UqP99TK51RU

ZITAT
Es war ein gigantischer Erfolg: Das Video „Kony 2012“ der NGO „Invisible Children“ wurde in nur sechs Tagen hundert Millionen Mal angeklickt. Der investigative Dokumentarfilm untersucht die Hintergründe dieser Social-Video-Kampagne: Das Video diente weniger als gedacht humanitären Absichten als viel mehr den geopolitischen Interessen der USA. Es war der humanitäre Vorwand für eine militärische Operation in einer strategisch hoch relevanten Region Afrikas. Der Dokumentarfilm entstand nach vierjähriger Zusammenarbeit mehrerer Investigativjournalisten. Ausgangspunkt waren bislang unveröffentlichte Bilder, die Étienne Huver und Boris Heger 2014 im Osten der Zentralafrikanischen Republik drehten. Im Frühjahr 2014 begaben sich die beiden in die Region Obo im äußersten Osten der Zentralafrikanischen Republik und dokumentierten, wie die US-Armee dort Jagd auf Joseph Kony machte. Die amerikanischen Soldaten waren auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Barack Obama entsandt worden, der von Anfang an seine Unterstützung für das Video „Kony 2012“ bekundet hatte.Diese Bilder werden in diesem Dokumentarfilm zum ersten Mal gezeigt und machen deutlich, dass es politische, militärische und wirtschaftliche Interessen vor Ort gab. 2018 führte Jean-Baptiste Renaud die Investigation in zwei weiteren Ländern fort, die eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte spielen: in Joseph Konys Herkunftsland Uganda und in den USA, wo die ganze Operation ihren Ausgang nahm.Der Film zeigt, wie ein Netzwerk aus religiösen Gruppen und Politikern, die der evangelikalen Bewegung nahestanden, die Tragödie um Joseph Konys Kindersoldaten benutzten. Ihr Ziel: In Uganda ihr zutiefst fundamentalistisches, evangelikales Gedankengut voranzubringen. Der Film enthüllt außerdem, dass dieses Netzwerk erste Spenden an die NGO „Invisible Children“ zahlte. War dieses Video, das so viele Menschen zutiefst berührte und aufrüttelte, letztendlich nichts weiter als eine großangelegte Manipulation?


Ich entnehme dem Video und dem Begleittext dieser ARTE-Dokumentation erstmal, dass man wohl gezielt eine NGO aufgebaut hat die dann diesen Film erstellt und zum Zweck einer Kampagne veröffentlicht hat.

Von wegen wir sind die Guten, dass Ganze hat eher etwas von einer Globalen Verbrecherorganisation.
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 25. February 2020 - 20:04