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> Die Zukunft der Wiesel in der Bundeswehr, Wie wird es weitergehen?
Reitlehrer
Beitrag 29. Oct 2019, 20:34 | Beitrag #91
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Um den Wiesel und seine Fähigkeiten bzw. Nutzen einzuordnen macht zunächst mal ein Blick auf seine Geschichte Sinn:

Es ging um die Feuerunterstützung der Infanterie. Hier verglich die BW zunächst .50 MG mit der 20mm Kanone (FK20). Die 20mm erwies sich als bedeuten nützlicher und so kam die FK 20 (RH 202) in die Truppe. Da aber der FK 20 die Beweglichkeit fehlt bzw. den Fallschirmjägern nach Luftlandungen ein Zugfahrzeug, wurde das Kraka entwickelt um die FK 20 beweglich zu machen.
Allerdings hatte das Kraka in Sachen Beweglichkeit als Radfahrzeug seine Schwächen. Also sollten Ketten her. und wenn Ketten dann auch Schutz. Am Ende kam der Wiesel heraus.

Der Wiesel ist also konzipiert, um wie ein Infanterist zu kämpfen. Entweder kämpft er aus vorbereiten Stellungen, oder schnell von Deckung zu Deckung springend. Die geringe Größe ermöglicht dabei eine größere Zahl an Deckungsmöglichkeiten.

Der Wiesel ist nicht das gemacht als Patrouillenfahrzeug lange Strecken zurückzulegen oder in einem Hinterhalt schwerem MG (12,7 oder gar 14,5) Feuer oder RPG Beschuss aus allen Richtungen stand zuhalten. Bzgl. RPG sind auch Fuchs und Dingo nicht besser aufgestellt, Boxer?

Wenn er allerdings als Geschossmagnet wirkt, erfüllt er schon für die begleitete Infanterie einen wichtigen Zweck. Alle Geschosse, die auf den Wiesel abgeben werden, können nicht gleichzeitig auf den Wiesel abgeben werden, entlasten also den Infanteristen.
Mit Handwaffenbeschuss kommt der Wiesel sicher besser zurecht als der abgesessene Infanterist und sicher auch mit Handgranaten oder RPG Geschossen, die in 5m Abstand detonieren.

Dann ist die Praxis des Gefechtes zu bedenken. Schaut man sich die Gefechte in Afghanistan an, war die Trefferquote bzgl. RPG nicht besonders gut. Es sind zwar Fahrzeuge getroffen worden, aber im Verhältnis zur Menge der abgegebenen Schüsse nicht viele.
Dann waren diese Fahrzeuge alle größer als der Wiesel. Bleiben noch die schweren MG. Diese wurden in Afg. ja ehr aus größerer Entfernung eingesetzt, um den Reichweitenvorteil gegenüber den normalen Infanteriewaffen zu nutzen, was ja zur Forderung nach weiterrechenden Waffen führte.
Auf größere Entfernung dürfte die Erstschusstrefferwahrscheinlichkeit der schweren MG, auch auf Grund lediglich geschätzter Entfernungen gering sein, so dass die Schützen sich wohl ehr heranschießen müssen. Was dem Wiesel Zeit gibt zu manövrieren. Im Teamwork kann der 2. Wiesel dann das MG im Gegenzug bekämpfen.
Besonders natürlich, wenn der Kommandant einen handgehaltenen Laserentfernungsmesser als Ersatz für die Feuerleitanlage hat. Dass das Manövrieren effektiv ist, um den Gegner am Treffen zu hindern haben ja die Israelis 1973 am Golan gezeigt.
Die Wirksamkeit der 20mm wurde ja anschließend bei den Einsätzen der Marder bestätigt.

Bei Luftlandeeinsätzen kommt ja das Überraschungsmoment hinzu. Hier ist dem Gegner die Angriffsrichtung nicht bekannt. Da hier keine Bindung an Straßen für die Annäherung, wie bei bodengebunden Operationen notwendig ist.
Optimaler Weise erfolgt die Luftlandung im Rücken des Gegners. Natürlich bergen Luftlandeoperationen immer ein Risiko. Angefangen beim technischen Risiko des Absturzes z.B. wegen Getriebeschaden oder man landet aus Versehen mitten im Feind (siehe Market Garden).
Anderseits bieten Luftlandungen Geschwindigkeit und Überraschung.

Nehmen wir mal an, in Afg. wäre eine wirklich schnelle Reserve von 2 CH 53 und min. 1x NH90 / UH60 bereit gehalten worden.

Damit hätten dann 2x Wiesel, 1 x Mungo und etwa 25 Infanteristen befördert werden können. Bei einem Hinterhalt könnten diese dann in etwa 2-2,5 km Entfernung vom Geschehen außerhalb der Reichweite der feindlichen Waffen landen. Bei 15 km/h legen Mungo und Wiesel 1.000m in vier Minuten zurück und wären dann auf Kampfentfernung heran.
Nach dem Absitzen der ersten 8 Soldaten vom Mungo, könnte dieser innerhalb von 10 Minuten, die nächsten 8 Soldaten aus der Landezone heranbringen.

Die Hubschrauber könnten in der Zwischenzeit könnten die Hubschrauber weitere Verstärkungen holen. Bei 40 km Entfernung von der Basis und 240 km/h Fluggeschwindigkeit beträgt die Flugzeit rund 10 Minuten. Was bedeutet, innerhalb von 25 Minuten könnte eine CH 53 weiter 30 Mann absetzen. Die Kombination könnte also so aussehen, das die Hubschrauber weitere 40 Mann und zwei Mungos bringen, oder 30 Mann und zusätzliche Munition.
Auf alle Fälle würde sich innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes das Kräfteverhältnis und die taktische Lage durch die Landung im Rücken des Gegners deutlich verändern.

Natürlich wäre ein besser geschützter Wiesel bzw. ein Nachfolger mit aktiven Schutzsystem wünschenswert und ein Hubschrauber, der dann zwei davon tragen kann.
Aber auch ein Nachfolger des Wiesel sollte eben dafür benutzt werden, wofür das Fahrzeug gebaut wurde, für Luftlandeoperationen und nicht für Patrouillen.

 
KSK
Beitrag 29. Oct 2019, 21:03 | Beitrag #92
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ZITAT(Reitlehrer @ 29. Oct 2019, 20:34) *
Nehmen wir mal an, in Afg. wäre eine wirklich schnelle Reserve von 2 CH 53 und min. 1x NH90 / UH60 bereit gehalten worden.

Damit hätten dann 2x Wiesel, 1 x Mungo und etwa 25 Infanteristen befördert werden können. Bei einem Hinterhalt könnten diese dann in etwa 2-2,5 km Entfernung vom Geschehen außerhalb der Reichweite der feindlichen Waffen landen. Bei 15 km/h legen Mungo und Wiesel 1.000m in vier Minuten zurück und wären dann auf Kampfentfernung heran.
Nach dem Absitzen der ersten 8 Soldaten vom Mungo, könnte dieser innerhalb von 10 Minuten, die nächsten 8 Soldaten aus der Landezone heranbringen.

Die Hubschrauber könnten in der Zwischenzeit könnten die Hubschrauber weitere Verstärkungen holen. Bei 40 km Entfernung von der Basis und 240 km/h Fluggeschwindigkeit beträgt die Flugzeit rund 10 Minuten. Was bedeutet, innerhalb von 25 Minuten könnte eine CH 53 weiter 30 Mann absetzen. Die Kombination könnte also so aussehen, das die Hubschrauber weitere 40 Mann und zwei Mungos bringen, oder 30 Mann und zusätzliche Munition.
Auf alle Fälle würde sich innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes das Kräfteverhältnis und die taktische Lage durch die Landung im Rücken des Gegners deutlich verändern.

Da ist aber reines Wunschdenken dabei. Große Teile des Jahres hätte eine CH-53 Mühe auch nur einen Wiesel in Mazar e Sharif überhaupt über den Bodeneffekt hinaus gelupft zu bekommen. Zwei Wiesel in einem Hubschrauber ist selbst bei Normbedingungen nicht mehr möglich (CH-53 GS hat <5t Nutzlast).
Zeiten für Starten, Landen, Be- und Entladen sind auch nicht zu vernachlässigen, 2 km als ausreichender Abstand vor gegnerischer Waffenwirkung? Das funktioniert genau ein mal, dann ist das Vorgehen durchschaut und man wird die verwundbaren Hubschrauber bewusst in die Falle locken.


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
Praetorian
Beitrag 29. Oct 2019, 21:13 | Beitrag #93
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ZITAT(Reitlehrer @ 29. Oct 2019, 20:34) *
Nehmen wir mal an, in Afg. wäre eine wirklich schnelle Reserve von 2 CH 53 und min. 1x NH90 / UH60 bereit gehalten worden.

Damit hätten dann 2x Wiesel, 1 x Mungo und etwa 25 Infanteristen befördert werden können.

Nein, mit zwei CH-53 könnte das in Afghanistan so nicht transportiert werden.

Die Kabinen sind vollgestopft mit persönlicher Ausrüstung der Besatzung und erweiterter Überlebensausstattung, Selbstschutzbewaffnung, Munition, Bewegungsraum für die Bordschützen, Missionstaktischer Arbeitsplatz. Damit ist gar kein Platz selbst für ein einzelnes verlastetes Fahrzeug, ohne erheblich Zeug am Boden zu lassen. Das M3M auf der Heckrampe müsste ohnehin zwangsläufig entfallen. Dazu kommen noch die Flugbedingungen (Höhe, Klima), die die Flugleistungen ganz erheblich einschränken. Schon ein einzelner Wiesel mit 2,5 Tonnen wäre eine signifikante Herausforderung - die auch unmittelbar zulasten der mitgeführten Menge Flugkraftstoff und damit der Reichweite ginge.


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Schwabo Elite
Beitrag 30. Oct 2019, 10:43 | Beitrag #94
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@Reitlehrer
Danke für die historische Einordnung. Könntest Du nur bei längeren Postings besonders darauf achten, dass Sätze sich nicht innerlich oder gegenseitig widersprechen? Manches musste ich dreimal lesen und dann Teile weglassen, damit es sinnig war.


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jagheterjan
Beitrag 7. Nov 2019, 15:42 | Beitrag #95
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Die Wiesel 1 MK und LLAufklärung bekommen neue Optronik: https://esut.de/2019/11/meldungen/ruestung2...d-wiesel-mk-20/

 
Jackace
Beitrag 13. Nov 2019, 13:10 | Beitrag #96
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Ich hatte ja schon die theoretische Erhöhung des Gewichtslimits auf 5,3 to angesprochen, eine weitere Möglichkeit wäre mittels adaptiver Panzerung ähnlich wie beim Puma zu arbeiten.

In Schutzstufe A als Obergrenze sagen wir 3,8 to, damit er auch als Aussenlast am NH90 transportiert werden kann bzw. 8 davon im A400M.

In Schutzstufe B dann 5,3 to.

Darüber hinaus wurde der Wiesel ja schon in Robotik Versionen getestet zum einen durch die USA aber auch durch die Franzosen im Projektträger SYRANO. Vielleicht bestünde da die Möglichkeit den Wiesel als Robotikkomponente für das Projekt "Leo3" zu integrieren.
Das amerikanische Ripsaw M5 Robotic Combat Vehicle ist von der Gewichtsklasse garnicht so weit vom Wiesel entfernt.
 
Schwabo Elite
Beitrag 13. Nov 2019, 15:41 | Beitrag #97
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass man den Wiesel nicht bis auf 5,3 t aufpanzern wird. Selbst wenn das Fahrgestell das mitmachen würde, ginge das komplett am Konzept eines Waffenträgers vorbei.


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Nite
Beitrag 13. Nov 2019, 16:35 | Beitrag #98
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ZITAT(Schwabo Elite @ 13. Nov 2019, 15:41) *
Selbst wenn das Fahrgestell das mitmachen würde,

Macht es nicht.
Der Wiesel ist bereits am Anschlag was das Fahrwerk angeht.
Dementsprechend fallen alle Ideen von wegen Zusatzpanzerung etc. raus.


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General Gauder
Beitrag 13. Nov 2019, 16:49 | Beitrag #99
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Vor allem was soll das bisschen zusätzliches Gewicht schon an Panzerung bringen?


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Thor=LWN=
Beitrag 13. Nov 2019, 17:48 | Beitrag #100
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Eine ganz doofe Frage an die Leute die sich auskennen:
Könnte man ein Wiesel heute "besser" bauen? stärkerer Motor gleicher Größe. Stärkeres Fahrwerk etc. pp.?

Und falls ja. Würde das überhaupt ansatzweise Sinn machen?
 
methos
Beitrag 13. Nov 2019, 18:31 | Beitrag #101
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ZITAT(Schwabo Elite @ 13. Nov 2019, 15:41) *
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man den Wiesel nicht bis auf 5,3 t aufpanzern wird. Selbst wenn das Fahrgestell das mitmachen würde, ginge das komplett am Konzept eines Waffenträgers vorbei.

Zusatzpanzerung ist aber Teil der aktuell laufenden Nutzungsdauerverlängerung:

"Maßnahmen der NDV, Instandhaltung der Instandhaltungsstufe 3 mit Schadabstellung (Bedarfsinstandsetzung, F88) für ca. 181 WIESEL 1 anhand drei bereits entwickelter Prototypen. Auftragsbesonderheit ist die zeitgleiche Durchführung von NDV und Instandhaltung der Instandhaltungsstufe drei mit Schadabstellung (Bedarfsinstandsetzung, F88). Kernelemente der NDV sind die Verbesserung der Geräuschs- und Vibrationssignatur und des Schutzes sowie die Optimierung der Gewichts- und Energiebilanz. Dies betrifft die Produktkategorien Fahrwerkskomponenten, ballistischer Schutz, Minenschutz, Regeneration von Obsoleszenzen bei Waffenanlage sowie Führungsinformationssystem, Beleuchtung, Batterien und Verbesserungen der Ergonomie sowie des Arbeitsschutzes. Weitere Elemente des Auftrags sind die Ausstattung eines Ersatzteilerstbedarfs, eines Ersatzteilvorrats, von Sonderwerkzeugen und die Aktualisierung der Dokumentation. Im Rahmen der Instandhaltungsstufe drei mit Schadabstellung (Bedarfsinstandsetzung, F88) beinhaltet die Inspektion (insbesondere Befundung), Wartungsarbeiten (planmäßige präventive und vorausschauende technische Arbeiten, z. B. Fristenarbeiten). Für den Fall eines Schadens am jeweiligen Fahrzeug sind Bedarfsinstandsetzungsarbeiten, z. B. durch Austausch von Bau- und Unterbaugruppen, Bedarfsinstandsetzungsarbeiten an bestimmten Bau- und Unterbaugruppen sowie schwierige und zeitaufwändige Bedarfsinstandsetzungsarbeiten an Geräten, Baugruppen und Bauteilen durchzuführen. Weiter sind schwieriger Maßnahmen der Verbesserung sowie Durchführung von Fertigungsmaßnahmen vorzunehmen. "

Die britische Firma Morgan Defence lieferte 2017 CAMAC-Keramikpanzerung für den Wiesel 1 an FFG, vermutlich für einen Demonstrator für die NDV.

 
bluelightturnsbl...
Beitrag 13. Nov 2019, 18:34 | Beitrag #102
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Guten Tag, ich benutze dieses Thema mal für meinen ersten Post:

Natürlich kann man unter Verwendung modernerer Technologien und Werkstoffe Volumen und vor allem Gewicht einsparen. Bei einem Fahrzeug der Gewichtsklasse eines Wiesels werden jedoch nicht genug Gewichtsreserven frei um gegen stärkere Bedrohungen (also sMG oder gar Panzerabwehrhandwaffen) zu schützen. Da hilft auch eine Erhöhung des Gefechtsgewichtes kaum weiter. Wohin eine maximale Ausreizung der Tragkapazität von Flugzeugen/Hubschraubern führt sieht man ja am Puma. Besser mehrere und leichtere, wenn auch leichter gepanzerte Fahrzeuge transportieren, als wenige schwere, die Luftlandeoperationen in ihrer Einsatzreichweite einschränken.

Am ehesten lassen sich die Reserven noch für Bewaffnung und Munition sowie der Optik/Optronik sinnvoll nutzen.
 
Nite
Beitrag 13. Nov 2019, 18:54 | Beitrag #103
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ZITAT(Thor=LWN= @ 13. Nov 2019, 17:48) *
Eine ganz doofe Frage an die Leute die sich auskennen:
Könnte man ein Wiesel heute "besser" bauen? stärkerer Motor gleicher Größe. Stärkeres Fahrwerk etc. pp.?

Und falls ja. Würde das überhaupt ansatzweise Sinn machen?

Hätte man auch damals gekonnt, der Preis wäre halt hinsichtlich des Fahrwerks mehr Gewicht gewesen und die 2,7t-Marke war fix vorgegeben.


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Seneca
Beitrag 19. Nov 2019, 21:17 | Beitrag #104
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Ab 2021 ersetzt MELLS TOW auf dem Wiesel 1:
ZITAT
Ab 2021 soll MELLS auf dem Waffenträger Wiesel die TOW ersetzen. Dies erfolgt im Rahmen der Nutzungsdauerverlängerung der Wiesel 1 Flotte, welche am 06. November 2019 durch den Haushaltsausschuss des Bundestages gebilligt wurde.

https://esut.de/2019/11/meldungen/ruestung2...nhhNyJRDZqI9cAE
 
Black Hawk
Beitrag 20. Nov 2019, 05:02 | Beitrag #105
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Es wird von bis zu 214 Waffenanlagen im III. Los gesprochen. Wie viele Waffeanlagen wurden in den Losen I und II beschafft? Bei augengeradeaus hab ich was von 97. Startern im Jahr 2017 gelesen. Wie schaut das mit dem II. Los aus?


--------------------
Was mach ich hier?
 
Jackace
Beitrag 20. Nov 2019, 06:19 | Beitrag #106
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Ich bin eher positiv überrascht das die Werfer auch schon für LR2 ausgelegt sind. Ich hatte die Befürchtung das MELLS schon so lange bei der BW in Planung ist, dass nur LR1 implementiert wäre.

Welche LR Version wird denn nun für Pumas bzw. Wiesel beschafft noch die ältere LR1 oder die neuere LR2?
 
maschinenmensch
Beitrag 26. Nov 2019, 13:39 | Beitrag #107
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ZITAT(jagheterjan @ 7. Nov 2019, 15:42) *
Die Wiesel 1 MK und LLAufklärung bekommen neue Optronik: https://esut.de/2019/11/meldungen/ruestung2...d-wiesel-mk-20/


Der Vertrag über die komplette NDV wurde kürzlich unterzeichnet:

https://esut.de/en/2019/11/meldungen/ruestu...egers-wiesel-1/

ZITAT
Der Vertrag zwischen dem BAAINBw und der FFG wurde am Dienstag, den 19. November 2019 in Koblenz unterzeichnet. Damit erhalten insgesamt 181 Wiesel 1 Fahrzeuge eine Nutzungsdauerverlängerung (NDV), die eine Nutzung der Fahrzeuge über das Jahr 2030 hinaus ermöglichen wird. Die NDV-Maßnahmen zielen auf die Verbesserung des Fahrwerks, einen verbesserten Schutz gegen Minen und ballistische Bedrohungen sowie auf den Einbau moderner Kommunikationsmittel und einer neuen Waffenanlage. Bevor der Vertrag unterschrieben wurde, haben die FFG und das BAAINBw sich intensiv miteinander abgestimmt und verhandelt. ...........Damit stehen nach der NDV die folgenden Wiesel 1 Varianten mit moderner Technik bereit: Wiesel 1 Aufklärer, Wiesel 1 Maschinenkanone und Wiesel 1 MELLS (Ablösung der TOW als Hauptbewaffnung und Integration des Waffensystems MELLS sind ebenfalls Bestandteile der NDV).

 
speciman
Beitrag 26. Nov 2019, 19:30 | Beitrag #108
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Ok, die Wiesel TOW werden auf MELLS umgerüstet. Bleibt es bei dem Einzelstarter? Und bekommen die Wiesel MK auch eine neue Hauptwaffe und bleibt die Rh202 samt Turm unverändert?

Gruß

Speciman
 
PzArt
Beitrag 29. Nov 2019, 11:28 | Beitrag #109
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Nochmal genauere Zahlen zum Wisel 1:

https://esut.de/2019/11/meldungen/ruestung2...modernisierung/

Es werden 196 Wiesel 1 MK/ MELLS ausgeplant, davon ca. 2/3 MK und 1/3 MELLS zur Panzerabwehr. Hinzu kommen 16 Wiesel Aufklärung (wohl für die Luftlandeaufklärungskompanien).

Überschlägig gerechnet sollte das Material für ca. 10 schwere Kompanien sein. Das deckt sich mit den derzeit vorhandenen Jg, GebJg und FschJg Verbänden.

Der Beitrag wurde von PzArt bearbeitet: 29. Nov 2019, 11:37
 
400plus
Beitrag 29. Nov 2019, 13:17 | Beitrag #110
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Interessant. Das würde dann bedeuten, dass die Schweren Kompanien zwei Züge MK-Wiesel statt bisher einem haben? Dazu dann zukünftig auch zwei Mörserzüge statt bisher einem, die werden ja dann doch recht groß?
 
PzArt
Beitrag 29. Nov 2019, 14:07 | Beitrag #111
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Bei den Mörsern verändert sich wohl nicht so viel. Da werden lediglich aus dem einen großen Zug (8 120mm Rohre), zwei Züge zu je 4 120mm Rohren gemacht. Hinzu kommt natürlich zukünftig noch die Zweitausstattung mit den leichten Mörsern.

Die sKp hätte dann aber in der Tat einen Zug MK20 mehr.

Der Beitrag wurde von PzArt bearbeitet: 29. Nov 2019, 14:13
 
jagheterjan
Beitrag 29. Nov 2019, 14:24 | Beitrag #112
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ZITAT(methos @ 13. Nov 2019, 18:31) *
ZITAT(Schwabo Elite @ 13. Nov 2019, 15:41) *
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man den Wiesel nicht bis auf 5,3 t aufpanzern wird. Selbst wenn das Fahrgestell das mitmachen würde, ginge das komplett am Konzept eines Waffenträgers vorbei.

Zusatzpanzerung ist aber Teil der aktuell laufenden Nutzungsdauerverlängerung:

"Maßnahmen der NDV, Instandhaltung der Instandhaltungsstufe 3 mit Schadabstellung (Bedarfsinstandsetzung, F88) für ca. 181 WIESEL 1 anhand drei bereits entwickelter Prototypen. Auftragsbesonderheit ist die zeitgleiche Durchführung von NDV und Instandhaltung der Instandhaltungsstufe drei mit Schadabstellung (Bedarfsinstandsetzung, F88). Kernelemente der NDV sind die Verbesserung der Geräuschs- und Vibrationssignatur und des Schutzes sowie die Optimierung der Gewichts- und Energiebilanz. Dies betrifft die Produktkategorien Fahrwerkskomponenten, ballistischer Schutz, Minenschutz, Regeneration von Obsoleszenzen bei Waffenanlage sowie Führungsinformationssystem, Beleuchtung, Batterien und Verbesserungen der Ergonomie sowie des Arbeitsschutzes. Weitere Elemente des Auftrags sind die Ausstattung eines Ersatzteilerstbedarfs, eines Ersatzteilvorrats, von Sonderwerkzeugen und die Aktualisierung der Dokumentation. Im Rahmen der Instandhaltungsstufe drei mit Schadabstellung (Bedarfsinstandsetzung, F88) beinhaltet die Inspektion (insbesondere Befundung), Wartungsarbeiten (planmäßige präventive und vorausschauende technische Arbeiten, z. B. Fristenarbeiten). Für den Fall eines Schadens am jeweiligen Fahrzeug sind Bedarfsinstandsetzungsarbeiten, z. B. durch Austausch von Bau- und Unterbaugruppen, Bedarfsinstandsetzungsarbeiten an bestimmten Bau- und Unterbaugruppen sowie schwierige und zeitaufwändige Bedarfsinstandsetzungsarbeiten an Geräten, Baugruppen und Bauteilen durchzuführen. Weiter sind schwieriger Maßnahmen der Verbesserung sowie Durchführung von Fertigungsmaßnahmen vorzunehmen. "

Die britische Firma Morgan Defence lieferte 2017 CAMAC-Keramikpanzerung für den Wiesel 1 an FFG, vermutlich für einen Demonstrator für die NDV.


Soucy Defense ist außerdem mit ihrer Gummi-Kompositkette dabei: https://www.soucy-group.com/actu16/soucy-defense-eurosatory

Die minengeschützten Sitze aus dem Aufklärungswiesel gehören wohl auch ins NDV-Paket.
 
Nightwish
Beitrag 2. Dec 2019, 20:46 | Beitrag #113
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Das Deutsche Heer will in den nächsten Jahren seine Waffenträger Wiesel der Infanterie durch Boxer-Transportpanzer mit 30-Millimeter-Maschinenkanone ablösen:


https://augengeradeaus.net/2019/12/heeres-p...iesel-abloesen/




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lerne leiden, ohne zu klagen

manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Der Weisse Hai
Beitrag 2. Dec 2019, 21:00 | Beitrag #114
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Der Artikel klingt etwas reißerisch.

Das deutsche Heer will den Boxer mit 30mm-Turm als Schweren Waffenträger Infanterie beschaffen.
In dieser Rolle soll er sowohl die Wiesel TOW und die Wiesel MK20 ersetzen, und zwar in der Jägertruppe und im Gebirgsjägerbataillon 231 (auf Boxer beweglich).
Fallschirmjäger und Gebirgsjäger behalten den Wiesel zunächst (NDV läuft gerade an) und sollen dann später einen neuen Luftlandewaffenträger erhalten.

Der Schwere Waffenträger Infanterie wird darüber hinaus auch nicht als Radschützenpanzer eingesetzt, sondern als Feuerunterstützungsfahrzeug mit MK und MELLS an Bord.

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Tankcommander
Beitrag 3. Dec 2019, 09:20 | Beitrag #115
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ZITAT(Nightwish @ 2. Dec 2019, 20:46) *
Das Deutsche Heer will in den nächsten Jahren seine Waffenträger Wiesel der Infanterie durch Boxer-Transportpanzer mit 30-Millimeter-Maschinenkanone ablösen:


https://augengeradeaus.net/2019/12/heeres-p...iesel-abloesen/



Mal ein Schritt in die richtige Richtung, was den Wiesel betrifft, habe nie verstanden was der Wiesel bei den Jägern macht.
Auch im Gebirge halte ich ihn für begrenzt einzatzfähig.

Auch bei den Fallschirmjägern ist der Wiesel problematisch weil er nur mit Hubschrauber gelandet werden kann, soweit bekannt hat die BW aber nicht die ausreichende Kapazität an Transporthubschrauber um die Wiesel so für große Landeoperationen auch einzusetzen.

Der Nachfolger müsste etwas sein was man per Fallschirm abwerfen kann, womit dann auch eine entsprechende Stückzahl im A400M verbringen kann.

Ob die Jäger jetzt wieder zu "Panzergrenadieren auf Rädern" werden ist eine andere Diskussion, und hatten wir glaube ich auch schon mal.
 
400plus
Beitrag 3. Dec 2019, 09:47 | Beitrag #116
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ZITAT(Tankcommander @ 3. Dec 2019, 09:20) *
ZITAT(Nightwish @ 2. Dec 2019, 20:46) *
Das Deutsche Heer will in den nächsten Jahren seine Waffenträger Wiesel der Infanterie durch Boxer-Transportpanzer mit 30-Millimeter-Maschinenkanone ablösen:


https://augengeradeaus.net/2019/12/heeres-p...iesel-abloesen/



Mal ein Schritt in die richtige Richtung, was den Wiesel betrifft, habe nie verstanden was der Wiesel bei den Jägern macht.
Auch im Gebirge halte ich ihn für begrenzt einzatzfähig.


Das ist ein Schritt in eine Richtung, aber ob es die richtige ist, da kann man sich darüber streiten, weil die 5. Kompanie der Jägerbataillone damit nicht mehr vollständig luftbeweglich ist (na gut, für die Btl mit M113-Mörser war sie das seit letztens auch nicht mehr, aber jetzt sind es auch die MK nicht mehr) und der Wiesel in schwierigem Gelände auch an viele Stellen kommt, an die ein 30-Tonnen-Makabo-Boxer nicht kommt.

PS: Die Idee des Boxer mit 30mm-Turm finde ich super- hätte ihn aber lieber bei den Aufklärern gesehen, als als Wiesel-Ersatz bei den Jägern.

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 3. Dec 2019, 10:24
 
PzArt
Beitrag 3. Dec 2019, 11:24 | Beitrag #117
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Der Artikel geht doch in der Tat etwas daneben. Es wurde erst kürzlich die Nutzungsdauerverlängerung/ Umrüstung der Wiesel 1 in einer Größenordnung von ca. 200 Stück bekannt gegeben, und jetzt spricht man vom Ersatz des Wiesels durch den Boxer MK. Ich erinnere mich auch noch an die Aussage von General Vollmer, dass der Boxer MK eben gerade kein Substitut für den Wiesel sein soll. Man wird sicher beide Systeme in Zukunft vorhalten, in welcher Gliederung auch immer.
 
Nite
Beitrag 3. Dec 2019, 16:33 | Beitrag #118
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ZITAT(400plus @ 3. Dec 2019, 09:47) *
(na gut, für die Btl mit M113-Mörser war sie das seit letztens auch nicht mehr, aber jetzt sind es auch die MK nicht mehr)

Der Mörser ist abgesessen einsetzbar.

ZITAT(400plus @ 3. Dec 2019, 09:47) *
Die Idee des Boxer mit 30mm-Turm finde ich super

Es spricht ja auch nichts dagegen dem Boxer mehr Feuerkraft zu geben, getreu dem alten Grundsatz "Feuerkraft kann nur durch mehr Feuerkraft ersetzt werden".
Es kann halt den Wiesel nicht ersetzen ohne eine Fähigkeitslücke aufzureissen.

ZITAT(PzArt @ 3. Dec 2019, 11:24) *
Ich erinnere mich auch noch an die Aussage von General Vollmer, dass der Boxer MK eben gerade kein Substitut für den Wiesel sein soll. Man wird sicher beide Systeme in Zukunft vorhalten, in welcher Gliederung auch immer.

Hoffentlich.

Der Beitrag wurde von Nite bearbeitet: 3. Dec 2019, 16:34


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Tankcommander
Beitrag 4. Dec 2019, 08:10 | Beitrag #119
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ZITAT(400plus @ 3. Dec 2019, 09:47) *
Das ist ein Schritt in eine Richtung, aber ob es die richtige ist, da kann man sich darüber streiten, weil die 5. Kompanie der Jägerbataillone damit nicht mehr vollständig luftbeweglich ist und der Wiesel in schwierigem Gelände auch an viele Stellen kommt, an die ein 30-Tonnen-Makabo-Boxer nicht kommt.


Was für Stellen sollen das den sein, enge Waldwege-Pässe?

Abgessenner Trupp mit GraMaWa, Mells oder 60mm Mörser, teilverbracht mit Wolf/Dingo oder ähnlichen und zur Alternative mit NH90.

Bei den Gebirgsjägern stellt sich mir die Frage warum nicht Hägglund als Waffenträger? Es gibt bereits eine FlaRak-Version (nicht bei der BW ich weiß) mit IRIS-T, da könnte auch MK/GranatMa sowie ATGM und Mörser funktionieren.
 
KSK
Beitrag 4. Dec 2019, 10:33 | Beitrag #120
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ZITAT(Tankcommander @ 4. Dec 2019, 08:10) *
ZITAT(400plus @ 3. Dec 2019, 09:47) *
Das ist ein Schritt in eine Richtung, aber ob es die richtige ist, da kann man sich darüber streiten, weil die 5. Kompanie der Jägerbataillone damit nicht mehr vollständig luftbeweglich ist und der Wiesel in schwierigem Gelände auch an viele Stellen kommt, an die ein 30-Tonnen-Makabo-Boxer nicht kommt.


Was für Stellen sollen das den sein, enge Waldwege-Pässe?

Abgessenner Trupp mit GraMaWa, Mells oder 60mm Mörser, teilverbracht mit Wolf/Dingo oder ähnlichen und zur Alternative mit NH90.

Bei den Gebirgsjägern stellt sich mir die Frage warum nicht Hägglund als Waffenträger? Es gibt bereits eine FlaRak-Version (nicht bei der BW ich weiß) mit IRIS-T, da könnte auch MK/GranatMa sowie ATGM und Mörser funktionieren.

Abgesehen davon, dass die GraMaWa eine MK nicht ersetzen kann, hast du mal versucht sie abgesessen einzusetzen? Das ist eher ein theoretisches Konstrukt.


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
 
 

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