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> Trump-Klasse-Schlachtschiffe: Riesig, teuer – und militärisch wertlos?, Warum Nostalgie keine Seemacht ersetzt
General Gauder
Beitrag 24. May 2026, 22:57 | Beitrag #121
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nicht der Fleet Air Arm sondern der Naval Strike Wing und das hatte auch damit zu tun das die noch den alten Sea Harrier geflogen sind und nicht die moderneren GR.9 der Royal Air Force
 
xena
Beitrag 25. May 2026, 02:02 | Beitrag #122
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ZITAT(General Gauder @ 24. May 2026, 19:34) *
CB ist für Large Cruiser weil CL schon für die leichten Kreuzer vergeben wurde, daher kommt auch der weitverbreitete Irrglaube das die Alaska Klasse Schlachtkreuzer seien

Das B steht für etwas schweres und für Battle. Also BB für Schlachtschiffe. Die schweren Kreuzer hatten CA, die leichten CL, deckt sich auch mit den CVL, also leichte Träger, CVA für die großen Träger. CC waren die Schlachtkreuzer, die aber nie in den USA eingeführt wurden. Die wurden ja zu Flugzeugträgern.

Über die Alaska streiten sich eh schon die Fachleute. Nix mit Irrglaube. Friedman (ihr wisst ja, einer der offiziellen Historiker der Navy) wollte sich da auch nicht ganz festlegen und nennt es zwar Battlecruiser, meint aber auch, dass diese durchaus auch als schwere Kreuzer klassifiziert werden können, bzw umgekehrt. Irgend wie passten sie damals nicht so recht in das Schema und der Doktrin der US Navy rein. Extra für sie wurde die Bezeichnung CB eingeführt, als überschwere Kreuzer sozusagen. Im Prinzip sind es auch schwere Kreuzer, die von den Restriktionen der Flottenabkommen befreit wurden. Andererseits waren die USA die einzigen die das gemacht haben, weil alle anderen blieben für schwere Kreuzer Daumen mal Pi in der Größe der Vertragskreuzer, weil es praktischer und ökonomischer war und es gab eine klare Differenzierung zu den Schlachtschiffen. Die Alaska liegt irgend wo dazwischen und darum streiten sich auch alle Gelehrten und weniger Gelehrten. Soll jeder es so halten wie er/sie/they und alle dazwischen und darüber hinaus will. Die Amis wussten auch nicht so recht was mit den Schiffen anfangen und sie blieben im Prinzip mit der Trägerflotte als Luftsicherung, da man nie genug Rohre für die Flugabwehr haben konnte. Die Kanonen waren zu leicht um gegen Schlachtschiffe eingesetzt zu werden und zu langsam gegen flinke Zerstörer (genau das was Kreuzer können sollten). Und so haben auch die Amis ihre sinnlosen Projekte und Geldverschwendung.


ZITAT(goschi @ 24. May 2026, 22:45) *
ja, aber das war eben eher eine Kriegsdividende.
Das war zur gleichen Zeit mit dem selben Hintergrund als die Royal Navy ihren bestand plötzlich halbieren musste, inkl dem Ende des Fleet Air Arm.

Ja, das war so eine komische Sache. Ich glaube, muss da noch mal genauer schauen, es war 1966 als man die einzelnen Ministerien der Streitkräfte abschaffte und alles zentral ins Verteidigungsministerium integrierte. Die Admiralität wurde abgeschafft und auch der First Sea Lord als quasi im Ministerrang. Heute ist er nur noch der oberste Scheff der Navy, ohne weitere besondere staatstragende Befugnisse die das Amt früher mal hatte. Und als das alles in einem Ministerium war, hatte jemand die glorreiche Idee, dass ein Flugzeug ein Flugzeug sei und es egal wäre ob der Pilot bei der Navy oder RAF angestellt wäre. Ein Pilot sollte alles können und wenn die alle zentral ausgebildet und geführt werden, würde man viel Geld sparen. Die ersten RAF Piloten waren dann solchene auf der Phantom. Das Fleet Air Arm endete aber erst als der letzte Navy Pilot in Rente ging, weil die blieben noch alle solange bei der Fleet Air Arm, bis sie ausschieden. Alle neuen Piloten ab 1966 wurden von der RAF ausgebildet und es gab eine Zeit wo Fleet Air Arm Piloten und RAF Piloten zugleich auf der Ark Royal ihren Job machten. Ich glaube, mit der Sea Harrier gab es keine alten Fleet Air Arm Leute mehr.

Naja, irgend wie scheint es ja zu funktionieren.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 25. May 2026, 02:24


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Tankcommander
Beitrag 25. May 2026, 09:01 | Beitrag #123
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Also sind britische Träger RN und die Flieger RAF?

War so etwas aber nicht mal der Hauptgrund warum beim 3. Reich die Graf Zeppelin nicht funktionierte?

Nimrod ist dann auch RAF und was ist mit Bordhubschraubern?
 
General Gauder
Beitrag 25. May 2026, 09:04 | Beitrag #124
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Auch offizielle Historiker können falsch liegen hmpf.gif
Vor allem dann wenn man das grundlegende Konzept nicht versteht und einfach nur Quartett Werte vergleicht

€ Der First Sea Lord wurde nicht abgeschafft was du meinst ist der First Lord of the Admiralty, das erste ist der Oberbefehlshaber der Navy das zweite war der Marineminister und den gibt es jetzt nicht mehr

Der Beitrag wurde von General Gauder bearbeitet: 25. May 2026, 09:07
 
ede144
Beitrag 25. May 2026, 09:07 | Beitrag #125
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ZITAT(Tankcommander @ 25. May 2026, 09:01) *
Also sind britische Träger RN und die Flieger RAF?

War so etwas aber nicht mal der Hauptgrund warum beim 3. Reich die Graf Zeppelin nicht funktionierte?

Nimrod ist dann auch RAF und was ist mit Bordhubschraubern?

Nicht nur das, der FAA würde auch in den 20ern zur RAF weg gespart. Ende der 30er zog man dann mit Zuwenig und zu alt in den 2. WK. Das ist die gleiche Situation wie heute.
 
General Gauder
Beitrag 25. May 2026, 09:10 | Beitrag #126
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Es gibt sehr wohl noch den Fleet Air Arm

https://en.wikipedia.org/wiki/809_Naval_Air_Squadron

 
Ta152
Beitrag 25. May 2026, 10:38 | Beitrag #127
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Grundsätzlich halte ich ja die Idee eines großen Allzweckschiffes mit Bewaffnung gegen jetzt Zielkategorie für nicht komplett Sinnlos. Ein großes Schiff statt mehre kleine ist billiger (vor allem im Unterhalt), bracht weniger Personal und hat eine höhere Standzeit. Das Billiger fällt aber weg wenn man Nuklear haben will und allerhand Fancy Zeugs. Sinn macht so ein Schiff für eine kleine Marine die aber trotzdem (ohne ein Weltumspannendes Netz an Basen zu haben) international agieren will. Dummerweise haben die USA ein solches Netz.


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Glorfindel
Beitrag 25. May 2026, 11:49 | Beitrag #128
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Die US Navy entwickelte Distributed Maritime Operations (DMO) als Antwort auf ein Problem, das seit etwa den 2000ern immer gravierender wurde: Grosse Flottenverbände mit wenigen extrem wertvollen Einheiten (Flugzeugträger, grosse Zerstörer) sind heute durch Satellitenaufklärung, Langstreckenraketen, Hyperschallwaffen und vernetzte Sensoren viel leichter aufzuklären und zu bekämpfen als früher.

Die Grundidee von DMO lautet deshalb vereinfacht die Kampfkraft auf viele vernetzte Einheiten verteilen.

Früher operierte die US-Navy stark um den klassischen Carrier Strike Group-Ansatz:

DMO versucht das Modell der klassischen Carrier Strike Group mit Carrier in der Mitte, eskortiert von zwei Ticos und 2 - 3 Arleigh Burkes - alles dicht beisammen - aufzubrechen.

DMO sagt verteilen und kleiner. BBG(X) sagt grösser, stärker konzentriert und mehr Feuerkraft auf einer Plattform. Das wirkt wie zwei widersprüchliche Zukunftsbilder der US-Navy.

Der Beitrag wurde von Glorfindel bearbeitet: 25. May 2026, 14:48


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Broensen
Beitrag 25. May 2026, 12:34 | Beitrag #129
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ZITAT(Ta152 @ 25. May 2026, 10:38) *
Grundsätzlich halte ich ja die Idee eines großen Allzweckschiffes mit Bewaffnung gegen jetzt Zielkategorie für nicht komplett Sinnlos. Ein großes Schiff statt mehre kleine ist billiger (vor allem im Unterhalt), bracht weniger Personal und hat eine höhere Standzeit.

Die Argumentation würde ich z.B. für Deutschland durchaus unterstützen, aber gerade die USA sind doch sehr darauf angewiesen, ein globale Dislozierung ihrer Kräfte aufrecht zu erhalten. Und wenn die Präsenz einer Einheit an sich einen Wert darstellt, dann sind in einer entsprechend großen Flotte (ergänzend zu Glorfindels Punkt) mehr kleinere Einheiten oft sinnvoller als wenige große.
 
xena
Beitrag 25. May 2026, 14:14 | Beitrag #130
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Die Navy wollte doch eh einen Nachfolger für die Ticonderogas. Sie wollten schon immer auch Kreuzer haben. Aber keine moderne Inkarnation des Schlachtkreuzers. Da scheinen Maga Leute innerhalb der Navy ihre Phantasie auszuleben. Die Dinger sind sicherlich nicht das was die Navy haben will.


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Ta152
Beitrag 25. May 2026, 14:39 | Beitrag #131
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ZITAT(Broensen @ 25. May 2026, 13:34) *
ZITAT(Ta152 @ 25. May 2026, 10:38) *
Grundsätzlich halte ich ja die Idee eines großen Allzweckschiffes mit Bewaffnung gegen jetzt Zielkategorie für nicht komplett Sinnlos. Ein großes Schiff statt mehre kleine ist billiger (vor allem im Unterhalt), bracht weniger Personal und hat eine höhere Standzeit.

Die Argumentation würde ich z.B. für Deutschland durchaus unterstützen, aber gerade die USA sind doch sehr darauf angewiesen, ein globale Dislozierung ihrer Kräfte aufrecht zu erhalten. Und wenn die Präsenz einer Einheit an sich einen Wert darstellt, dann sind in einer entsprechend großen Flotte (ergänzend zu Glorfindels Punkt) mehr kleinere Einheiten oft sinnvoller als wenige große.


Habe ich ja auch (indirekt) geschrieben. So ein Schiff wie die Trump klasse gibt halt gleich mehrfach keinen Sinn für die USA. Wobei wenn die so weiter machen werden die nicht mehr lange so viele Stützpunkte Weltweit haben...


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goschi
Beitrag 25. May 2026, 14:39 | Beitrag #132
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ZITAT(xena @ 25. May 2026, 15:14) *
Die Navy wollte doch eh einen Nachfolger für die Ticonderogas. Sie wollten schon immer auch Kreuzer haben. Aber keine moderne Inkarnation des Schlachtkreuzers. Da scheinen Maga Leute innerhalb der Navy ihre Phantasie auszuleben. Die Dinger sind sicherlich nicht das was die Navy haben will.

CG(X) ist seit Jahren tot, starb mit dem Zumwalt-Desaster und die Burke Flight III ersetzen die Ticos (eigentlich absolut gleichwertig)

die USN hat eigentlich mit dem Abbruch von CG(X) generell vom kreuzerkonzept Abschied genommen, weil man grundsätzlich mit den Arleigh Burkes sehr gute Erfahrungen machte mit einem grossen einheitlichen Mehrzweck-Zerstörer, dazu kommt, was @Glorfindel schrieb, das Klumpenrisiko wurde schon bei CG(X) als zu gross erachtet


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ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
SailorGN
Beitrag 25. May 2026, 14:51 | Beitrag #133
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Zumal ich den Hype und Hyperschallwaffen nicht ganz verstehe: Die SU hatte ein sehr diverses Arsenal, mit ballistischen FK, Weit-Überschallwaffen, Seaskimmern und Mischformen. Alles bereits bekannt, auch die technisch-physikalischen Probleme, welche sich aus verschiedenen Varianten ergeben. Jetzt™ lässt blutin ne taktische ballistische Rakete unter ne Mig schnallen und alle Welt bekommt Schnappatmung...

Der Punkt für mich ist, dass diese Hyperschallwaffen eine teure Nischenwaffe sind. Einerseits wie bereits gesagt, gegen Hochwertziele auf See, andererseits als Landzielwaffe (auch Hochwertziele). Für beide Zielkategorien gibts bereits Waffen. Die Entwicklungsressourcen sollte man lieber in andere Ansätze stecken, bspw. vernetzte Angriffe von FK knapp um die Schallgeschwindigkeit; Drohnen für alle möglichen Operationen usw. Der vernetzte Ansatz von billigen/kleinen Plattformen ist angesichts der Bedrohung durch DIY-Waffen deutlich angemessener, ohne Riesen-FK und Riesengeschütze braucht man keine Riesenplattform. Auch die ganze Railgun-Geschichte und HE-Laser sind bisher eher von fragwürdigen Nutzen, wobei die Navy ja sogar die Entwicklung eines 155mm-Turms gründlichst verk*cken kann (Zumwalt).


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goschi
Beitrag 25. May 2026, 15:01 | Beitrag #134
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ZITAT(SailorGN @ 25. May 2026, 15:51) *
wobei die Navy ja sogar die Entwicklung eines 155mm-Turms gründlichst verk*cken kann (Zumwalt).

der Turm ist super!

Man hat nur die Entwicklung der Munition abgebrochen, wieso es die dann gar nie gab biggrin.gif


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ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
Broensen
Beitrag 25. May 2026, 15:04 | Beitrag #135
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ZITAT(goschi @ 25. May 2026, 14:39) *
die Burke Flight III ersetzen die Ticos (eigentlich absolut gleichwertig)

die USN hat eigentlich mit dem Abbruch von CG(X) generell vom kreuzerkonzept Abschied genommen, weil man grundsätzlich mit den Arleigh Burkes sehr gute Erfahrungen machte mit einem grossen einheitlichen Mehrzweck-Zerstörer

Würdet Ihr eine Re-Klassifizierung der Burkes zum Kreuzer für angemessen erachten? Also nicht, ob das politisch oder Navy-intern realistisch wäre, sondern rein vom Profil her?
 
General Gauder
Beitrag 25. May 2026, 15:10 | Beitrag #136
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ZITAT(Broensen @ 25. May 2026, 16:04) *
ZITAT(goschi @ 25. May 2026, 14:39) *
die Burke Flight III ersetzen die Ticos (eigentlich absolut gleichwertig)

die USN hat eigentlich mit dem Abbruch von CG(X) generell vom kreuzerkonzept Abschied genommen, weil man grundsätzlich mit den Arleigh Burkes sehr gute Erfahrungen machte mit einem grossen einheitlichen Mehrzweck-Zerstörer

Würdet Ihr eine Re-Klassifizierung der Burkes zum Kreuzer für angemessen erachten? Also nicht, ob das politisch oder Navy-intern realistisch wäre, sondern rein vom Profil her?

Und was soll das bringen mata.gif

ZITAT(SailorGN @ 25. May 2026, 15:51) *
Zumal ich den Hype und Hyperschallwaffen nicht ganz verstehe: Die SU hatte ein sehr diverses Arsenal, mit ballistischen FK, Weit-Überschallwaffen, Seaskimmern und Mischformen. Alles bereits bekannt, auch die technisch-physikalischen Probleme, welche sich aus verschiedenen Varianten ergeben. Jetzt™ lässt blutin ne taktische ballistische Rakete unter ne Mig schnallen und alle Welt bekommt Schnappatmung...

Der Punkt für mich ist, dass diese Hyperschallwaffen eine teure Nischenwaffe sind. Einerseits wie bereits gesagt, gegen Hochwertziele auf See, andererseits als Landzielwaffe (auch Hochwertziele). Für beide Zielkategorien gibts bereits Waffen. Die Entwicklungsressourcen sollte man lieber in andere Ansätze stecken, bspw. vernetzte Angriffe von FK knapp um die Schallgeschwindigkeit; Drohnen für alle möglichen Operationen usw. Der vernetzte Ansatz von billigen/kleinen Plattformen ist angesichts der Bedrohung durch DIY-Waffen deutlich angemessener, ohne Riesen-FK und Riesengeschütze braucht man keine Riesenplattform. Auch die ganze Railgun-Geschichte und HE-Laser sind bisher eher von fragwürdigen Nutzen, wobei die Navy ja sogar die Entwicklung eines 155mm-Turms gründlichst verk*cken kann (Zumwalt).

Die modernen Hyperschall Raketen haben nicht mehr viel mit den alten FK aus dem KK zu tun die Geschwindigkeiten sind 2-3x höher und die Kinschal ist eben keine wirkliche Hyperschallrakete auch wenn die Russen das behaupten.

Außerdem ist die Frage ja nicht entweder oder sondern man braucht möglichst beides zum einen billige Abstandswaffen um den Gegner zu sättigen aber dann eben auch sehr teure und sehr schnelle Assets um den Gegner bei jeder Gelegenheit zu treffen, wie gesagt da braucht man dann nicht Hunderte von aber allein die Fähigkeit zu haben ist viel wert.

Der Beitrag wurde von General Gauder bearbeitet: 25. May 2026, 15:15
 
goschi
Beitrag 25. May 2026, 15:17 | Beitrag #137
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ZITAT(Broensen @ 25. May 2026, 16:04) *
ZITAT(goschi @ 25. May 2026, 14:39) *
die Burke Flight III ersetzen die Ticos (eigentlich absolut gleichwertig)

die USN hat eigentlich mit dem Abbruch von CG(X) generell vom kreuzerkonzept Abschied genommen, weil man grundsätzlich mit den Arleigh Burkes sehr gute Erfahrungen machte mit einem grossen einheitlichen Mehrzweck-Zerstörer

Würdet Ihr eine Re-Klassifizierung der Burkes zum Kreuzer für angemessen erachten? Also nicht, ob das politisch oder Navy-intern realistisch wäre, sondern rein vom Profil her?

wieso? mata.gif

es geht doch darum, was die tun, nicht wie die benannt sind
Meinetwegen kannst du wie Schweden ein 1'500t Schiff Kreuzer nennen (HSwMS Clas Fleming) oder ein 10'500t Schiff fregatte, wenn es dich glücklich macht, nenn die LCS ab jetzt Light Cruiser Superpower oder whatever
aber... wieso? mata.gif


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ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
Broensen
Beitrag 25. May 2026, 18:13 | Beitrag #138
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ZITAT(General Gauder @ 25. May 2026, 15:10) *
Und was soll das bringen mata.gif
ZITAT(goschi @ 25. May 2026, 15:17) *
wieso? mata.gif
Das war kein konstruktiver Vorschlag. Es ging mir nicht darum, das auch zu tun. Aber da gerade ihr beiden immer eine sehr "Geschichts"-nahe Auslegung der Schiffsklassifizierungen verwendet und dabei eine grundsätzlich andere Vorstellung vertretet als ich, interessiert mich schlicht eure Einschätzung, ohne damit ein Ziel anzustreben.
 
General Gauder
Beitrag 25. May 2026, 18:25 | Beitrag #139
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Also eigentlich bin ich derjenige der sagt das Bezeichnungen nur Schall und Rauch sind
 
TTS
Beitrag 25. May 2026, 18:28 | Beitrag #140
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ZITAT(goschi @ 25. May 2026, 16:17) *
es geht doch darum, was die tun, nicht wie die benannt sind

Meinetwegen kannst du wie Schweden ein 1'500t Schiff Kreuzer nennen (HSwMS Clas Fleming) oder ein 10'500t Schiff fregatte, wenn es dich glücklich macht, nenn die LCS ab jetzt Light Cruiser Superpower oder whatever
aber... wieso? mata.gif



Die einzigen für die es wahrscheinlich relevant wäre, ist das Führungspersonal. Wenn ich mich richtig erinnere, konnten Zerstörer und Fregatten von O-5 kommandiert werden (Commander), Kreuzer waren dann immer automatisch O-6 (Captain). Die Ticos waren daher immer recht gute Karrieresprungbretter.
 
goschi
Beitrag 25. May 2026, 19:14 | Beitrag #141
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stimmt, dafür sind sie gut, die Klassen.
und bald hat man keine Ticos mehr.


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ZITAT(Forodir @ 31. May 2023, 20:26) *
Dass die Russen viele Verluste haben aufgrund ihrer offensiven Vorgehensweise, die sie sich bei Zapp Brannigan abgeschaut haben, ist davon unbenommen.
 
Glorfindel
Beitrag 25. May 2026, 20:19 | Beitrag #142
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Das kann man aber auch ändern - also die Beorderung von Ofgiziersrängen - zumal heutige Zerstörer die Aufgaben von Kreuzern übernommen haben und Fregatten oft kleine Kreuzer sind, was Bewaffnung und Sensorik betrifft. Ich au doch keine Kriegsschiffe um Offiziere zu befördern.

Der Beitrag wurde von Glorfindel bearbeitet: 25. May 2026, 21:08


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SailorGN
Beitrag 27. May 2026, 13:09 | Beitrag #143
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Wie wahr, wie wahr....^^

Benennungen sind "wichtig", weil sie Kategorien vorgeben und Vergleichbarkeit simulieren. Sie simplifizieren Dinge insbesondere für Menschen, die mit dem Gegenstand wenig zu tun haben. Das erklärt auch, warum gerade die Politik so viel auf Semantik gibt, wenn es um "graue Schiffe" geht. Ich nenne hier nur mal die Diskussion zwischen Parteien (ja, DIE GRÜNEN!!!! waren auch mit dabei) zur Frage, ob die F124 eine Fregatte oder ein Zerstörer wären/sein sollen. Wenns scheee macht^^ Aus diesem Grund will Trump auch ein BB mit extra Nukular. Er hat keine Ahnung von Marine, will aber vom allen das Größte, "Beste" und Goldenste.

Hyperschall: Oh nein, es ist kein Hyperschall mit Mach 3, das ist veraltet!!!! rofl.gif Das Arsenal der SU war erschreckend genug, alles darin hat bei der Nato für Kopfschmerzen gesorgt und bisher wurde für mich wenig bis gar nicht bewiesen, dass westliche Abwehr für diese "Alteisen" undurchdringlich ist. Gleichzeitig war schon bei den alten FK immer klar, dass Verschuss nur in Salven, also als Sättigungsangriff erfolgen würde und erfolgen muss. Dies gilt auch für westliche FKs, egal ob "billig" oder Hyperschall. Ich sehe keinen Mehrwert in solchen Riesenteilen, man sieht den Platzbedarf auf Plattformen ja bei den ruzzen, dafür bekommt man dutzende "normale" FK und somit deutlich mehr Gefechtsausdauer. Die Fähigkeit zum "schnell treffen" erfordert auch die Fähigkeit, schnell aufzuklären und schnell den Waffeneinsatz einzuleiten... diese Art Schnellschuss ist in der Tat wertvoll, aber nicht effizient, wenn für einen Schuss X Millionen $ draufgehen... vor allem, wenn man bereits sehr viele differenzierte Assets besitzt. Der größte Vorteil, nämlich das Abdecken einer großen Reichweite bei geringer Exponierung gegen Sensoren ist bei taktischen Szenarien (Schiff vs. Schiff) eher nachrangig. Ein weiterer Vorteil, die kinetische Energie, ist für die Bekämpfung von Schiffen essentiell. Hier frage ich mich allerdings, wie man "treffen" will, wenn man dank des Plasmakegels keinen Suchkopf verwenden kann. Ein ähnliches Problem haben ja auch Superkavitationstorpedos. Weiter gedacht bedeuten auch Manöver der FK ein Risiko bzw. eine Komplikation, bei Mach 5+ werden schon bei kleinen Kursänderungen große Kräfte frei, die der FK beherrschen muss.

Insgesamt sehe ich solche Faffen auf Schiffen nicht wirklich. Dafür sollte man lieber 4-5 kleinere FK mitnehmen und die Hyperschallwaffen aufgrund der möglichen Reichweite an Land stationieren. Ich sehe echt kein Szenario, in denen insbesondere die USA eine ÜWa-Plattform für solche Teile brauchen, selbst gegen China nicht. Zumal die Chinesen seit Jahren daran arbeiten, ÜWa-Plattformen der USA bis zur Arleigh Burke-Größe mit eigenen Waffen auf operativer Ebene (ballistisch, Hyperschall, Marschflugkörper) angreifen zu können. (nur um den Bogen zu Trumps Goldener Megayacht zu schließen) biggrin.gif


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xena
Beitrag 27. May 2026, 13:57 | Beitrag #144
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Die alten Sowjets waren keine Hyperschallwaffen, wurden auch damals nicht als solche bezeichnet. Es waren schlicht Überschallwaffen mit Mach 2 oder Mach 3. Die Dinger waren fett weil die damalige Technik kleinere Flugkörper mit Überschallantrieb nur schwer möglich machte und weil die russische Grobmotorik keine filigranere Technik zuließ und man wollte auch große Gefechtsköpfe, damit diese auch Flugzeugträger empfindlich treffen konnten und natürlich Platz für eine Nuke boten und viel Reichweite viel Treibstoff benötigt, sieht man ja auch an heutigen Lenkwaffen mit großer Reichweite. Ja, sie waren gefährlich, weil die damalige Technik noch keine wirklich sichere Abwehrmöglichkeit bot. Naja, das ist bis heute so. Abwehrsysteme werden zwar besser, aber die Fehlerrate ist immer noch zu hoch bei Überschalllenkwaffen und wenn so ein fetter Brummer das Schiff trifft, dann ist das Schiff im ungünstigen Fall weg, im günstigen Fall für den weiteren Kriegsverlauf ein Totalausfall. Den Sowjets war bewusst, dass einige der LW abgeschossen werden würden und haben durch die Masse auf Übersättigung gesetzt. Das ist auch heute noch eine erfolgreiche Methode, wie man im Iran-Krieg sehen kann, wo einem die Abwehrflugkörper aus gehen.

Hyperschallwaffen können heute den Platz der damaligen Überschallwaffen einnehmen, wenn sie auch die Dimensionen damaliger Waffen haben können. Das ist leider noch nicht der Fall. Sie benötigen einen teils ballistischen Flug in die oberste Atmosphäre. Die Technik ist noch nicht so weit um sie auch direkt richten zu können. Somit sehe ich da auch keine große Relevanz als Schiffsbewaffnung.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 27. May 2026, 14:01


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General Gauder
Beitrag 27. May 2026, 17:57 | Beitrag #145
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Der Vorteil bei Schiffen ist das sie eben nicht Ortsfest sind und im Gegensatz zu Flugzeugen eben permanent verfügbar sind
 
Glorfindel
Beitrag 27. May 2026, 19:18 | Beitrag #146
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...ja, und dann wären wir wieder bei den U- Booten.


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General Gauder
Beitrag 27. May 2026, 20:03 | Beitrag #147
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ZITAT(Glorfindel @ 27. May 2026, 20:18) *
...ja, und dann wären wir wieder bei den U- Booten.

Die Zeitnah keinen Feuerbefehl erhalten können weil sie unter Wasser sind, hier geht es wirklich um wenige Minuten
 
Glorfindel
Beitrag 27. May 2026, 20:23 | Beitrag #148
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Die Frage ist aber, ob dieser Vorteil die enorme Verwundbarkeit eines Grosskampfschiffs rechtfertigt. Denn moderne Überwasserschiffe sind satellitengestützt auffindbar, emissionsstark und im Ernstfall Ziel koordinierter Langstreckenangriffe.

U-Boote sind überlebensfähig, denn selbst auf Periskoptiefe, wo es Kommunikationsmasten ausfahren kann oder Schleppantennen verwenden, zeigt ein modernes SSN/SSGN nur sehr kleine Signaturen und ist auch weniger angreiffbar. Grosse Überwasserschiffe sind dagegen hochgradig verwundbar.

DMO will deshalb
- viele vernetzte Plattformen,
- redundante Sensorik,
- verteilte Feuerkraft,
- möglichst keine einzelnen "goldenen Ziele".

BBG(X) wirkt in dieser Logik wie ein Versuch, wieder ein hochvernetztes Flottenzentrum mit massiver Feuerkraft zu schaffen — also eher eine Rückkehr zur Konzentration von Fähigkeiten statt ihrer Verteilung.

Der Beitrag wurde von Glorfindel bearbeitet: 27. May 2026, 20:24


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General Gauder
Beitrag 27. May 2026, 21:18 | Beitrag #149
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Ich gehe davon aus das die US Navy in einem möglichen Krieg gen China wieder à la Task Force 38/58 agieren wird und nahezu die gesamte Flotte um die Flottenträger konzentrieren wird, in dem Fall ist es dann auch nicht sehr einfach einzelne Schiffe durch das massive Abwehrfeuer auszuschalten
 
xena
Beitrag 27. May 2026, 22:04 | Beitrag #150
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Hyperschallwaffen sind recht große ballistische Raketen. Die Dinger brauchen viel Energie um die Geschwindigkeit zu erreichen und die benötigt Volumen. Wenn solche von einem U-Boot gestartet werden kann man nicht sehen ob da konventionelle Hperschallwaffen oder Nukes starten. Solche Waffen auf SSBNs zu stationieren ist eine schlechte Idee.


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Meine Meinungen könnten zur Verdeutlichung etwas übertrieben und Überspitzt dargestellt werden.

Schon seit 20 Jahren: Waffen der Welt
 
 
 

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