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> 75 Milliarden Bundeswehr
SailorGN
Beitrag 4. Jan 2017, 20:28 | Beitrag #61
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Die Unis sind sehr gut... Wenn man Kohle bekommt und auch noch motiviert ist, dann helfen die Trimester auch zeitlich enorm. Die Fächerauswahl ist ganz ok, solange man nicht "Angewandtes Namenstanzen in der prähistorischen Arktis" studieren will, idR will man ja gerade nach der Dienstzeit irgendwas praktisch verwertbares draufsetzen... da traf so mancher OA deutlich weltfremdere Entscheidung bei der Verpflichtung wink.gif biggrin.gif


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Seneca
Beitrag 4. Jan 2017, 21:12 | Beitrag #62
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Die Attraktivität der Bundeswehr für Zeitsoldaten könnte auch durch fast kostenlose Maßnahmen gesteigert werden.
Beispielsweise Erleichterungen beim Studienzugang nach absolvierter Bundeswehrzeit (gestaffelte Senkung des Numerus clausus oder Anrechnung von erhöhten Wartesemesterzeiten).
Für andere Zeitsoldaten Vorteile bei der Bewerbung im öffentlichen Dienst bis hin zur gesicherten Übernahme bei Eignung.
 
dochiq
Beitrag 4. Jan 2017, 21:26 | Beitrag #63
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ZITAT(Seneca @ 4. Jan 2017, 21:12) *
Für andere Zeitsoldaten Vorteile bei der Bewerbung im öffentlichen Dienst bis hin zur gesicherten Übernahme bei Eignung.


Gibt es so etwas nicht bereits? Bei meinen Bewerbungserfahrungen im ö.D. geisterte immer wieder durch den Raum, dass jede neunte (Ausbildungs-)Stelle für Ex-Soldaten mit einem "Wiedereingliederungsschein" reserviert sei. Gesichert ist dabei natürlich nichts, da es doch immer eine ganze Menge Ex-Soldaten in den Bewerbungsverfahren waren - meist mehr, als insgesamt Stellen zur Verfügung standen.


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"...ein atomarer Schlagabtausch ist sanitätsdienstlich nicht beherrschbar."
 
KSK
Beitrag 4. Jan 2017, 22:41 | Beitrag #64
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Was spricht denn gegen die Standorte? München und Hamburg sind so ziemlich die besten Standorte (und Lebensorte, sofern man denn die Großstadt mag) die ich in Deutschland bisher kennenlernen durfte.

Ob es erneute Idee ist das Studium ans Ende der Dienstzeit zu verlegen weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich persönlich hätte wenig Lust mit 30+ nochmal das Studieren anzufangen. Bisher stellt sich die Bundeswehr ja auch doof auf, dass Sie die akademische Qualifizierung unabhängig von der Fachrichtung bei ihren Offizieren haben will - dazu kann man sicher geteilter Meinung sein.

Was auffällt ist jedenfalls, dass die Bundeswehr an ihren Universitäten teils exzellente Leute in ihrem Fach ausbildet, dieses Hochwertpersonal dann aber im wahrsten Sinne als Perlen vor die Säue wirft indem sie überhaupt kein Konzept zur fachlichen Nutzung der Qualitäten hat.

Der Beitrag wurde von KSK bearbeitet: 4. Jan 2017, 22:46


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
General Gauder
Beitrag 5. Jan 2017, 00:35 | Beitrag #65
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ZITAT(Forodir @ 4. Jan 2017, 03:15) *
Den BFD Dienst gibt es bereits, da kann man eine menge Machen, die Ansprüche müssen halt auch genommen werden wenn man lange genug dabei ist kann man mit den Übergangsgebühren sogar Studieren. Da hat sich gerade für Mannschaften viel getan.

Zur Menschenführung, wir reden hier immer noch von einer Armee und nur weil nicht jede Schneeflocke berücksichtigt wird ist das noch lange nicht schlecht.

Gerade bei den Uffz/Offz gibt es kaum noch welche die in den Kasernen pennen, man wurde ja auch mit 25 geradezu raus geworfen. Dafür gibt es dann eine Pauschale mit der man sich eine Wohnung mieten sollte. Das ist für jene die nicht am Standort wohnen wollen natürlich eine Belastung da diese Pauschale nicht überall ausreicht um eine Zweitwohnung zu finanzieren.

@General Gauder Was das eingepfercht sein soll glaube ich hast du seltsame Vorstellungen, inzwischen ist die Mehrfachbelegung von Stuben auf zwei Soldaten runter, selbst in alten Kasernen mit großen Stuben sind es nur noch vier und hier wird ja auch modernisiert. Der Standard wird ein eigenes Zimmer und man teilt sich eine Nasszelle mit der Nebenstube, das ist glaube ich ganz hinnehmbar.

Was leider das Bild der Streitkräfte verzerrt ist das immer mehr und mehr Bürojobs übrig geblieben sind und immer weniger tatsächliche militärische Betätigungsfelder, aus diesem Grund glaubt man ja auch das es eine gute Idee ist einen Berufssoldaten jetzt bis 60 Arbeiten zu lassen. Das klappt mit einem Bürojob vielleicht noch ganz gut, wenn man aber mal sieht das man eigentlich draußen im Gelände Arbeiten/Üben soll und das gilt für alle , auch für die Unterstützer dann sieht das schon anders aus. Vom Stau der sich dadurch bilden wird mal ganz abgesehen.

Noch einmal zur Ausrüstung, der ist eben nicht irrelevant. Ein Großteil der Außenwirkung der Bw macht nun mal das Gerät aus, es ist ein unterschied ob ich auf Maschinen Arbeite die aus der Gründerzeit kommen aber das Produkt etwas ganz anderes ist als das ich mit Ausrüstung aus der Gründerzeit durch die Gegend fahre, da das Produkt der Bw nicht wirklich sichtbar ist.

Aber ja, Ausrüstung ist natürlich nur ein Teil der Gesamtproblematik. Aber eben nicht irrelevant.

Der BFD Dienst wird aber nicht offensiv vermarktet, klar gibt es den aber so gut wie keiner außerhalb der BW weis das es das gibt, und du sagst es ja schon man muss sich drum kümmern. Wenn man es analog zum Studium der Offiziere auch bei den Mannschaftern und Feldwebeln zum usus machen würde das man am Ende der Dienstzeit noch eine Ausbildung bekommt in der man dann vollen Sold bekommt, und dies dann offensiv vermarktet kann man die attraktivität enorm steigern.

Auch in einer Armee muss man sich aber als Vorgesetzter nicht wie der letzte Mensch benehmen (und ja das habe ich oft genug miterlebt)
Was sind denn die gängigen Vorurteile in der Öffentlichkeit gegenüber der BW? 1. Es wird laut rum geschriehen 2. Da saufen sie wie die Löcher und die kommen nicht aus dem nichts.

Und was den Punkt des eingepfercht sein angeht, auch 2 Leute auf Stube hat was von Jugendherberge und das schreckt sehr viele Leute ab.
Ich sage ja nicht das die Kasernenblöcke abgeschafft werden sollen, sie sollen aber nicht die Dauerlösung sein, in meinen Augen spricht nichts dagegen wenn so gut wie alle Außerhalb der Kaserne schlafen und erst zu Dienstbeginn eintreffen

Was den Materialmangel angeht Rekruten interesiert das nicht die haben doch nie erlebt wie es sein kann wenn amn 100% Material hat wink.gif
Das ist etwas was altgediente aufregt.

Der Beitrag wurde von General Gauder bearbeitet: 5. Jan 2017, 08:18


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Seydlitz
Beitrag 5. Jan 2017, 01:31 | Beitrag #66
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ZITAT(KSK @ 4. Jan 2017, 22:41) *
Was spricht denn gegen die Standorte? München und Hamburg sind so ziemlich die besten Standorte (und Lebensorte, sofern man denn die Großstadt mag) die ich in Deutschland bisher kennenlernen durfte.


Gegen Hamburg und München spricht, dass es halt nur diese zwei Standorte geben würde, wenn man bei der Bundeswehr studieren müsste. (Ist nicht so, und wird auch nicht so kommen)
Ich kann nur wiedergeben, dass die freie Wahl des Ortes in Kombination mit der freien Wahl des Studienganges, einfach sehr viel flexibler ist.
Ausgehend von einem SAZ 12, welcher am Ende/nach seiner Bundeswehrzeit studieren möchte. Man ist dann wohl so querschnittlich um die 30, ist vielfach jahrelang Pendler gewesen und/oder hat Familie an einem anderen Ort als Hamburg oder München.
Ich kenne weder die Unis in Hamburg noch München, vertraue aber dem Urteil von Kameraden, was die guten Bedingungen angeht. Nur wiegt das für mich nicht mal annähernd die Nachteile auf. Wie @SailorGN schon sagte, wenn es für manche die Möglichkeit, gibt dort zu studieren, ist das gut. Aber die Freiheit, welche einen der BFD bietet, ist auch beachtlich und sollte auch deutlicher herausgestellt werden.
Es wurde und wird bestimmt viel gemeckert über die Bundeswehr, aber darüber dass die Bundeswehr keine eigenen Universitäten für Ausscheider vorhält, kann ich mich absolut nicht erinnern.

Der Beitrag wurde von Seydlitz bearbeitet: 5. Jan 2017, 01:32


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Seydlitz
Beitrag 5. Jan 2017, 01:46 | Beitrag #67
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ZITAT(General Gauder @ 5. Jan 2017, 00:35) *
Und was de Punkt des eingepfercht sen angeht, auch 2 Leute auf Stube hat was von Jugendherberge und das schreckt sehr viele Leute ab.
Ich sage ja nicht das die Kasernenblöcke abgeschafft werden sollen, sie sollen aber nicht die Dauerlösung sein, in meinen Augen spricht nichts dagegen wenn so gut wie alle Außerhalb der Kaserne schlafen und erst zu Dienstbeginn eintreffen


Nur als kleiner Einwand dazu. Im Prinzip hast du Recht und im Grunde genommen ist es auch bereits so, natürlich kann jeder außerhalb der Kaserne wohnen. Eigentlich geht es hier auch nur um die AGA (bzw. der aktuelle Name dafür). Das man aber nicht komplett auf Einzelstuben umbaut, ist aus meiner Sicht kein Problem. Gerade junge Menschen sind gerne in Gesellschaft (jaja) , so gut wie kaum ein Mannschafter hat sich während meiner Zeit über die Unterbringung beschwert. Und in Seedorf hat man vielleicht den Vorteil eines eigenen Badezimmers pro Stube (den Niederländern geschuldet), aber die eigentliche Stube war dann halt mit 4 Mann belegt und hatte eher was mit Seefahrtverhältnissen zu tun, was den Platz angeht.
Das spielt aus meiner Sicht eher eine kleine Rolle. Bessere Bedingungen sind natürlich trotzdem nicht verkehrt.
Aber man muss halt als Soldat auch mit solchen "Problemen" klar kommen.
Mag vielleicht wieder die Infanterie Sichtweise sein, aber wer bei den aktuellen Wetterbedingungen draußen klar kommen soll/muss, den stört eine 2 Mann Stube nicht wirklich.
Und unter Einsatzbedingungen ist das eh utopisch und fördert aus meiner Sicht und leider auch Erfahrung eher die persönliche Unflexibilität.
Aber, wie gesagt, anständige Unterbringung ist natürlich wünschenswert.


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General Gauder
Beitrag 5. Jan 2017, 02:18 | Beitrag #68
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ZITAT(Seydlitz @ 5. Jan 2017, 01:46) *
ZITAT(General Gauder @ 5. Jan 2017, 00:35) *
Und was de Punkt des eingepfercht sen angeht, auch 2 Leute auf Stube hat was von Jugendherberge und das schreckt sehr viele Leute ab.
Ich sage ja nicht das die Kasernenblöcke abgeschafft werden sollen, sie sollen aber nicht die Dauerlösung sein, in meinen Augen spricht nichts dagegen wenn so gut wie alle Außerhalb der Kaserne schlafen und erst zu Dienstbeginn eintreffen


Nur als kleiner Einwand dazu. Im Prinzip hast du Recht und im Grunde genommen ist es auch bereits so, natürlich kann jeder außerhalb der Kaserne wohnen. Eigentlich geht es hier auch nur um die AGA (bzw. der aktuelle Name dafür). Das man aber nicht komplett auf Einzelstuben umbaut, ist aus meiner Sicht kein Problem. Gerade junge Menschen sind gerne in Gesellschaft (jaja) , so gut wie kaum ein Mannschafter hat sich während meiner Zeit über die Unterbringung beschwert. Und in Seedorf hat man vielleicht den Vorteil eines eigenen Badezimmers pro Stube (den Niederländern geschuldet), aber die eigentliche Stube war dann halt mit 4 Mann belegt und hatte eher was mit Seefahrtverhältnissen zu tun, was den Platz angeht.
Das spielt aus meiner Sicht eher eine kleine Rolle. Bessere Bedingungen sind natürlich trotzdem nicht verkehrt.
Aber man muss halt als Soldat auch mit solchen "Problemen" klar kommen.
Mag vielleicht wieder die Infanterie Sichtweise sein, aber wer bei den aktuellen Wetterbedingungen draußen klar kommen soll/muss, den stört eine 2 Mann Stube nicht wirklich.
Und unter Einsatzbedingungen ist das eh utopisch und fördert aus meiner Sicht und leider auch Erfahrung eher die persönliche Unflexibilität.
Aber, wie gesagt, anständige Unterbringung ist natürlich wünschenswert.

Ich glaube du hast mich falsch verstanden, es soll ruhig nen Kompanieblock geben in dem die Mannschafter dann auch auf Stuben ein Bett und nen Spind zur verfügung haben, irgendwo müssen sie schließlich ihr ganzes Gerödel lassen, und diese sollen dann auch bei Übungen usw genutzt werden nur im normalen Dienst sollen die Soldaten nach Dienstschluss die Kaserne verlassen und ein normales Leben führen können inklusive Wohnung und je höher der Dinstgrad dann auch ein Haus. ein normaler Mannschafter hat doch überhaupt keine möglichkeit ein normales Leben zu führen wo er mal Freunde einladen kann. Was er ansonsten nicht kann weil seine Behausung in einer Kaserne ist und weil er in dieser nicht alleine auf der Stube ist. Wie du selber sagst junge Leute wollen Gesellschaft. wink.gif
Ich hab mich damals auch nicht beschwert, und ich hatte noch 6 Mann auf der Stube, nur so Leben wollte ich nicht. Für Übungen und so bis sagen wir 4 Wochen kein Ding aber es darf keine dauerlösung sein.

Das das aus der Sicht eines Vorgesetzten nicht so mega klasse ist, ist mir schon klar aber was bringt dir die beste Struktur für Vorgesetzte wenn du keinen einzigen Untergebenen bekommst?
(ja das ist überspitzt ausgedrückt)
Es geht hier darum die BW atraktiver zu machen und genau diese Punkte sind es in meinen Augen die gutes Personal davon abhalten zur BW zu gehen und das ist in meinen Augen der springende Punkt.

Der Beitrag wurde von General Gauder bearbeitet: 5. Jan 2017, 08:10


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Forodir
Beitrag 5. Jan 2017, 03:16 | Beitrag #69
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Aber in der Hinsicht ist das doch heutzutage völlig normal, die Mehrheit lebt außerhalb der Kaserne, auch Mannschaften die über 25 sind und damit NIUKS (nicht unterkunftspflichtige Soldaten), abgesehen von Lehrgängen wird die Unterkunft in Kasernen immer seltener, deswegen ist ja die TV und Kühlschrank Aktion so einen blödsinnige Nebelkerze die von echten Problemen abgelenkt hat. Der größte Unmut der bei den Soldaten geherrscht hatte war das unsägliche rum-schieben und versetzten weil Standorte zugemacht worden sind und man gerade bei Lebensälteren Kameraden nochmal von vorne anfangen musste oder zum WE Pendler wurde. Bei jüngeren Kameraden fällt mir immer wieder die persönliche Inflexibilität auf, wenn ich in der Bundeswehr Arbeite und weiß das mein Dienstort die nächsten 12 Jahre an einen bestimmten Ort ist dann sollte man vielleicht auch seinen Lebensmittelpunkt ändern auch wenn man da aus seiner Comfort Zone raus muss.
Was die Menschenführung angeht dürfte die Bw wohl eine der lockersten Armen sein die ich kenne, wer damit nicht klar kommt sollte bitte einfach nicht zur Bundeswehr, was ja ein Grund ist warum ich Befürworter von SaZ 2 Jahre bin, hier ist die Chance sich einvernehmlich zu trennen am besten. Wie gesagt wir brauchen auch nicht jede Schneeflocke. Das es schlechte Vorgesetzte gibt und schlechte Ausbilder,..meh' das gibt es überall wo einer dem anderen was zu sagen hat.

Nochmal zur Ausrüstungslage, es geht nicht darum das die Rekruten oder die Öffentlichkeit weiß was für tolle Systeme wir haben, es geht um das Gesamtbild! Eine zu 100% Modern aufgestellte Armee hat einfach eine andere Außenwirkung und ist damit für Bewerber interessanter, der gleiche Grund warum ich zu Mercedes gehe und nicht zu BMW (oder andersherum), weil das Image einen entscheidenden Einfluss darauf hat überhaupt erstmal sich zu bewerben! Wenn er bei der Bw ist, dann müssen die anderen Faktoren ihn auch halten.


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maggus
Beitrag 5. Jan 2017, 03:53 | Beitrag #70
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ZITAT(Forodir @ 5. Jan 2017, 03:16) *
Aber in der Hinsicht ist das doch heutzutage völlig normal, die Mehrheit lebt außerhalb der Kaserne, auch Mannschaften die über 25 sind und damit NIUKS (nicht unterkunftspflichtige Soldaten), abgesehen von Lehrgängen wird die Unterkunft in Kasernen immer seltener

Das kann ich so absolut nicht bestätigen. Es soll sogar Kasernen geben, in welchen es kaum genug Stuben gibt, um eine Unterbringung von maximal 4 Mannschaftssoldaten pro Stube bzw 1 UmP pro Stube sicherzustellen. wink.gif
Die Aussage trifft vielleicht in irgendwelchen Dienstellen zu, welche in Wurfweite zu einer (Groß)Stadt liegen. Das sind aber lange nicht alle.
 
Forodir
Beitrag 5. Jan 2017, 04:52 | Beitrag #71
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Ja das gibt es immer noch, aber in allen Dienstellen und Verbänden in meiner Umgebung sieht es so aus wie ich geschrieben habe und hier ist beileibe keine Großstadt in der Nähe. Fakt ist das sich das immer mehr ändert und der Trend geht dahin das die Kasernen nach Dienstschluss immer mehr leer sind (was ja viele ältere Soldaten beweinen da es ja der Untergang der Kameradschaft sein soll). Mit Fortschreiten von Sanierung der Kasernen wird sich das weiter in diese Richtung entwickeln.


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Panzergrenadiern...
Beitrag 12. Jan 2017, 10:28 | Beitrag #72
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Mir fällt es als Laie schwer zu verstehen, was ihr so schreibt smile.gif Wenn es richtig verstanden habe, sind die meisten der Meinung, das die Anzahl der Soldaten gar nicht so erhöht werden würde, sondern eher mehr Munition bzw mehr Neuentwicklungen der Gerätschaften?
 
Praetorian
Beitrag 12. Jan 2017, 10:40 | Beitrag #73
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ZITAT(Panzergrenadiernot @ 12. Jan 2017, 10:28) *
Mir fällt es als Laie schwer zu verstehen, was ihr so schreibt smile.gif Wenn es richtig verstanden habe, sind die meisten der Meinung, das die Anzahl der Soldaten gar nicht so erhöht werden würde, sondern eher mehr Munition bzw mehr Neuentwicklungen der Gerätschaften?

Es wäre die Hoffnung, dass zunächst Mängel abgestellt werden, bevor neue geschaffen werden. Im Grunde ist dieser Thread aber ein Fantasie-Gedankenspiel.


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PzArt
Beitrag 12. Jan 2017, 13:53 | Beitrag #74
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Ganz wichtig. Die Verbände erstmal mit Personal und Material voll ausstatten und die Einsatzbereitschaft möglichst vollumfänglich sicher stellen.
Dann kann man über weitere Baustellen nachdenken. Z.B. dringend notwendige Modernisierung von Gerät, Wiederherstellung der Fähigkeit des gesamten Heeres zum Gefecht der verbundenen Kräfte,
inklusive Luftabwehr und genügender Artillerie usw...
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 20. January 2017 - 08:47