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> Resolute Support (ehem. ISAF), Teil II rund um Afghanistan
SailorGN
Beitrag 11. Jun 2018, 23:25 | Beitrag #3331
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Also existieren die Taliban als strategisch-operativ kohärente und tätige Gruppierung weiterhin und haben die "Vormachtstellung" unter den afgh. Insurgenten?


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revolution
Beitrag 11. Jun 2018, 23:37 | Beitrag #3332
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Seit wann sind "die Taliban" eine "strategisch-operativ kohärente und tätige Gruppierung"? Waren sie das denn jemals?


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Hasta siempre, comandante!
 
Freestyler
Beitrag 12. Jun 2018, 07:24 | Beitrag #3333
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ZITAT(SailorGN @ 12. Jun 2018, 00:25) *
Also existieren die Taliban als strategisch-operativ kohärente und tätige Gruppierung weiterhin und haben die "Vormachtstellung" unter den afgh. Insurgenten?

Ja, definitiv. In einzelnen Provinzen, insb. in Nangarhar, dominiert der IS, in anderen wie Faryab und Jowzjan operieren sowohl der IS als auch die Taliban und kooperieren teilweise auch auf taktischer Ebene. Die Kooperation wird dadurch vereinfacht, dass die meisten IS-Führer und -Kämpfer in Afghanistan früher Taliban waren. In Kabul konkurrieren die Taliban, dabei insbesondere das Haqqani-Netzwerk, und der IS um möglichst spektakuläre Anschläge.

Landesweit sind die Taliban aber die dominierende Gruppierung, und abgesehen von einzelnen wenigen IS-Franchises und mit den Taliban verbündete Gruppierungen wie dem Islamic Movement of Uzbekistan, (East) Turkistan Islamic Movement/Party und Al Qaida existieren auch keine von den Taliban unabhängigen Gruppierungen.

Ich dachte, ich hätte dazu mal was geschrieben, aber ich finde den Beitrag nicht mehr confused.gif

Edit: Hab die Beiträge wieder gefunden:

ZITAT(Freestyler @ 6. Nov 2017, 14:15) *
ZITAT(SailorGN @ 6. Nov 2017, 07:49) *
Hast du näheres über die Unterstützung der Taliban, bspw. welche Fraktion im Iran dahinter steht? Mir war bisher nur bekannt, dass aufgrund der Talibanmassaker an den Hasara dort eine Todfeindschaft seit den späten Neunzigern herrscht. Und noch ne Frage: Hat sich die Unterstützung für die Taliban so gewandelt, dass sie nun auf schiitische Quellen zurückgreifen müssen? Bis 2001 waren sie doch die Lieblinge der Saudis und Pakistanis....

ZITAT(Nite @ 6. Nov 2017, 12:02) *
Daneben gibt es zu bedenken dass es "die Taliban" heute so nicht mehr gibt. Auch die Taliban sind in mehrere Fraktionen fragmentiert.

Die Taliban waren noch nie eine monolithische Bewegung, sondern setzen sich aus einer Vielzahl von Fraktionen und Netzwerken zusammen, dazu kommen noch Verbündete und "Kooperationspartner", darunter al-Qaida, das Islamic Movement of Uzbekistan etc. Schon der schnelle Vormarsch der Taliban in den 90ern erklärt sich durch ihre Fähigkeit, sich mit lokalen Gruppierungen zu arrangieren und diese (bzw. ihre Führer) zu kooperieren. So wurden z.B. lokale Selbstschutzmilizen integriert, aber auch Teile von Gulbuddin Hekmatyars Hizb-i Islami und das Haqqani-Netzwerk von Jallaludin Haqqani, der einen Ministerposten in der Regierung erhielt, während sein Netzwerk weiterhin autonom blieb.
Beschlüsse der Taliban-Schuren auf strategischer Ebene sind oft fragile Kompromisse zwischen den einzelnen Fraktionen, die von mächtigen Fraktionen bei hinreichender finanzieller Autonomie auf taktischer und operativer Ebene unterlaufen/missachtet werden. Das Verbot des Drogenanbaus oder die Definition von zivilen und militärischen Zielen sind derartige Beispiele. Entscheidungen, die nicht im Konsens oder zumindest unter hinreichender Anhörung aller Fraktionen getroffen werden, führen zur Fragmentierung. Ein Beispiel dafür ist z.B. das Verschweigen des Todes von Mullah Omar und die Übernahme seiner Amtsgeschäfte durch Mullah Akhtar Mansour ohne Konsultation. Das führte zu erheblichen internen Zerwürfnissen und - zusammen mit dem Auftreten des Islamischem Staats - zu einer Zersplitterung der Taliban in den vergangenen Jahren.

In den 90ern waren die Taliban sowohl eine paschtunisch-nationalistische als auch radikal-islamistische Bewegung. Das erklärt auch das brutale Vorgehen gegen die schiitischen Hazara - wobei die Ermordung mehrerer iranischer Diplomaten in Mazar-e Sharif fast zum Krieg zwischen den Taliban und dem Iran führte, die Hazara wurden von keiner Bürgerkriegsfraktion geschont wink.gif
Nach dem Sturz der Taliban nach dem 11. September wurden viele Taliban der sog. ersten Generation wesentlich moderater und inklusiver, was eine notwendige Bedingung war, um ihren Einfluss über die paschtunischen Siedlungsgebiete in Südafghanistan hinaus auszudehnen und internationale Anerkennung zu erlangen. Während Paschtunen immer noch dominieren, gibt es mittlerweile auch Tadschiken, Usbeken und selbst Hazara in Führungspositionen. Die alte Generation der Taliban ist auch diejenige, die Friedensverhandlungen nicht grundsätzlich ablehnt. Nichtsdestotrotz existieren auch die radikal-islamistischen Einflüsse noch (bzw. wieder).

Pakistan sieht die Taliban als Werkzeug seiner Interessen, während die Taliban selbst Pakistan nur als Partner betrachten, Unterstützung annehmen, aber eine pakistanische Einflussnahme ablehnen. Pakistan lehnt direkte Friedensverhandlungen zwischen Taliban und der afghanischen Regierung ohne seine Einbeziehung ab. Pakistan versucht Entscheidungen der Taliban, die seinen Interessen zuwiderlaufen, zu verhindern bzw. zu sabotieren, z.B. indem die Unterstützung zeitweise eingestellt oder die Bewegungsfreiheit der Taliban und ihrer Familien eingeschränkt wird (bis hin zu Verhaftung).
Diese Abhängigkeit von Pakistan die Einschränkung der eigenem Handlungsfreiheit ist der Grund, weshalb die Taliban zum einen ihre Rückzugsräume zunehmend nach Südafghanistan verlagern und zum anderen versuchen, ihre staatliche Unterstützung zu diversifizieren. Welche Fraktion im Iran mit den Taliban kooperiert, kann ich nicht sagen, ich gehe aber davon aus, dass die Revolutionsgarden mit Sicherheit beteiligt sind - der Bericht in der New York Times unterstützt, zudem verfügen die Revolutionsgarden über langjährige Erfahrung in der klandestinen Unterstützung derartiger Gruppierungen. Daneben hat der Iran ein natürliches Interesse daran, dass am seiner Peripherie mindestens neutral gesinnte Gruppierungen agieren, weshalb er vermutlich immer einen Draht zu den in Westafghanistan operierenden Taliban hatte.

Eine Ausnahme innerhalb der Taliban stellt das autonome Haqqani Netzwerk dar, das in Südostafghanistan operiert und das nicht nur sehr eng mit dem pakistanischen Geheimdienst sondern auch mit anti-schiitischen Gruppierungen wie Lashkar-e Taiba und Lashkar-e Janghvi kooperiert. Das Haqqani-Netzwerk ist nicht nur besonders radikal, sondern auch ein Wirtschaftsimperium und verfügt über herausragende militärische Fähigkeiten, insb. was komplexe Terroranschläge angeht. Angriffe auf indische, iranische und schiitische Einrichtungen wurden in der Vergangenheit fast immer durch das Haqqani-Netzwerk durchgeführt bzw. wesentlich unterstützt. Das gleiche gilt für eher zivile Ziele.

ZITAT(Freestyler @ 7. Nov 2017, 19:53) *
Die operative und taktische Kontrolle, die die Rahbari Schura (die oberste Taliban-Schura) und die regionalen Schuren über lokale Kommandeure ausüben, variiert stark und hängt insbesondere von der finanziellen Lage der örtlichen Taliban ab. Meinem Verständnis nach ist sie in Südafghanistan (der Herkunftsregion der ersten Generation) relativ stark, in Südostafghanistan dominiert dagegen das Haqqani-Netzwerk. Wobei das Haqqani-Netzwerk hinsichtlich militärhistorischer Aktivitäten einen Schwerpunkt auf Terroranschläge hat und wenig Raum kontrolliert. Nichtsdestotrotz werden Kommandeure auf Distrikt+ und Provinzebene meines Wissens alle von den verantwortlichen Schuren ernannt bzw. bestätigt.

Die Bedeutung der Madrassen für die Rekrutierung ist meines Wissens ungebrochen. Das Haqqani-Netzwerk verfügt wohl sogar über eigene Madrassen und kooperiert zudem mit entsprechenden pakistanischen Organisationen (Sepah-e Sehaba?). Die Mehrheit der Selbstmordattentäter kommt wohl aus Madrassen.

Zu den afghanischen und pakistanischen Freiwilligen/Söldnern/Zwangsrekrutierten: Teilweise handelt es sich dabei um ideologisch/religiös motivierte Freiwillige, die den schiitischen Minderheiten in Afghanistan und Pakistan entstammen oder aber unter den afghanischen Flüchtlingen/Einwanderern im Iran rekrutiert werden. Da deren rechtliche und wirtschaftliche Situation oft prekär ist, werden diese wohl oft zum Dienst gezwungen bzw. durch die finanziellen Anreize geworben. Dabei werden die Afghanen und Pakistanis von Offizieren der Revolutionsgarden geführt.

Hier mal eine kurze Auswahl zu Artikeln zu dem Thema:
https://www.hrw.org/news/2016/01/29/iran-se...ans-fight-syria
https://www.afghanistan-analysts.org/death-...cated-in-syria/
https://www.afghanistan-analysts.org/murads...yrian-conflict/


Der Beitrag wurde von Freestyler bearbeitet: 12. Jun 2018, 07:32


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ZITAT(Kreuz As)
Entweder eine Frau fingern oder schiessen gehen. Dann geht das zucken im Zeigefinger auch wieder weg.
 
Freestyler
Beitrag 13. Jun 2018, 12:37 | Beitrag #3334
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Als Ergänzung noch:

ZITAT
Red on Red: Analyzing Afghanistan’s Intra-Insurgency Violence
Once renowned for its political cohesion, the Afghan Taliban movement now finds itself enduring sustained internal divisions and threats from rival factions. The revelation in July 2015 that the leader of the Taliban, Mullah Omar, had, in fact, been dead for nearly two years led to an internal power struggle that further fractured the Taliban movement. Ever since, various factions of Taliban fighters opposed to the current Taliban leadership council have engaged in open combat with their former group. The emergence of the Islamic State in Khorasan Province, a group that includes some disaffected Afghan Taliban commanders, has resulted in conflict between the two groups. The Afghan Taliban remains the most organized and lethal insurgent group operating in Afghanistan, and it controls significant swaths of the country. But its fracturing is weakening its ability to sustain its current position. [...]

Combating Terrorism Center at Westpoint


Der Beitrag wurde von Freestyler bearbeitet: 13. Jun 2018, 12:38


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ZITAT(Kreuz As)
Entweder eine Frau fingern oder schiessen gehen. Dann geht das zucken im Zeigefinger auch wieder weg.
 
SailorGN
Beitrag 13. Jun 2018, 13:53 | Beitrag #3335
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@revolution: Sie waren es auf alle Fälle vor 2002. Zu ISAF und EF-Zeiten wurden ihre quasi-staatlichen Strukturen in großen Teilen zerschlagen, ihr Bündnis- und Tributsystem insb. ausserhalb des Paschtunengebietes neutralisiert und Führungskader gejagt. Die vorherige Koheränz war in großen Teilen Mullah Omar geschuldet, welcher sehr viele Elemente durch charismatische, religiöse und moralische Autorität an die Bewegung gebunden hatte. Mit dem Erfolg kam dann auch die persönliche Bindung von Lehensleuten über Posten (zivil- und militärisch) hinzu, gleiches galt natürlich auch für die Verteilung internationaler Gunstbeweise.

@Freestyaler: Danke nochmal. Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass "die Taliban" im Sinne der Organisation der 90iger nicht mehr existiert. Sicher gibt es Kooperation, aber der "Alleinvertretungsanspruch" wird nicht mehr durchsetzbar sein. Dazu die neue Konkurrenz durch den IS und der jahrelange Wegfall oder besser, die Reduktion der internationalen Mittel... eigentlich sollte da doch die Möglichkeit bestehen, Elemente/Gruppierungen einzeln zu zerschlagen, abzulenken oder einzubinden?


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Beitrag 15. Jul 2018, 15:48 | Beitrag #3336
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ZITAT
Afghan forces suffer heavy casualties in Kunduz

The Afghan military “suffered heavy casualties” during a Taliban assault in a contested district in the northern province of Kunduz overnight. The attack was reportedly executed by the Taliban’s Red Unit, the group’s shock troops who are better trained than the average fighter.

The Taliban launched its attack on a military base and security checkposts in the district of Dasht-i-Archi late last night, the group stated on its official website, Voice of Jihad.

“[A] military base and 15 enemy check posts have been overrun, killing 72 puppets and leaving several others seriously wounded as well destroying 4 tanks and 4 ranger pickups,” the Taliban claimed.

Afghan officials confirmed the fighting in Dasht-i-Archi and noted that “heavy clashes are still underway,” Khaama Press reported. At least 30 soldiers were reportedly killed and 17 more wounded. An unnamed Afghan official told Khaama Press that 60 soldiers were killed or wounded.
[...]
https://www.longwarjournal.org/archives/201...s-in-kunduz.php
 
Hummingbird
Beitrag 17. Oct 2018, 14:14 | Beitrag #3337
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ZITAT
Deutsche Transporthubschrauber vom Typ CH-53 wurden am Dienstag, 16. Oktober, gegen 6.39 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit während eines Fluges von Kundus nach Masar-i Scharif in Nord-Afghanistan mit Handfeuerwaffen beschossen.

Das Feuer wurde durch Bordsicherungssoldaten erwidert. Die Formation hat den Flug weiter fortgesetzt und den Flugplatz Masar-i Scharif erreicht. Deutsche Soldaten blieben unverletzt.
Quelle: BW
 
Crazy Butcher
Beitrag 18. Oct 2018, 11:38 | Beitrag #3338
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Fünf tschechische Soldaten bei Anschlag verletzt - einer davon schwer


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"In the future, if you don't want the shit missions, don't be so good at doing them."
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Beitrag 9. Dec 2018, 20:39 | Beitrag #3339
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ZITAT
Overuse, maintenance problems strain Afghan army helicopter fleet

KABUL (Reuters) - A deadly mix of hard use and poor maintenance has taken a heavy toll in recent months on Afghanistan’s aging fleet of Soviet-era helicopters, one of the mainstays of its air support while U.S. Black Hawk helicopters enter service over coming years.

A crash in southern Afghanistan last month in which two crew members were killed was at least the eighth this year. Earlier incidents have included a crash in the western province of Farah in October in which a deputy army corps commander was killed along with several other senior officials.

As the pace of operations against Taliban and Islamic State insurgents has increased, crews say they have been under pressure to take short cuts with maintenance, an issue U.S. military advisers have highlighted as a major concern for the fledgling Afghan air force they are trying to build up.

Afghan officials say the relentless tempo has pushed pilots and crews to fly overloaded aircraft and carry out non-standard “local maintenance” of problems that can range from repairing bulletholes to fixing engine damage.

“There are 20 operations in the country at one time and we need the choppers to support the ground forces. If they are not flyable, we have to make them flyable,” a senior government official said.

[...]
https://www.reuters.com/article/us-germany-...s-idUSKBN1O80HJ
 
Hummingbird
Beitrag 12. Dec 2018, 21:29 | Beitrag #3340
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Die Meldung ist bald einen Monat alt und hat hierzulande nur wenig Aufmerksamkeit erzielt.

ZITAT
[...]

More than 28,000 Afghan police officers and soldiers have been killed since 2015, the Afghan president revealed this week, breaking with his government’s longstanding suppression of casualty totals.

[...]

To put Mr. Ghani’s figure in context, it means that the current death rate is on average about 25 police officers and soldiers a day, or 175 a week — more than 9,000 a year. By comparison, in 2013 there were occasional weeks in which the death toll for the government exceeded 100, but the average was far less.

[...]
https://www.nytimes.com/2018/11/15/world/as...death-toll.html
 
revolution
Beitrag 26. Dec 2018, 14:31 | Beitrag #3341
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Der Iran hat sich offenbar in Verhandlungen mit den Taliban eingeschaltet, wie am Rande eines Treffens zwischen den nationalen Sicherheitsberatern der afghanischen und iranischen Regierungen in Kabul bekannt gegeben wurde. Ziel ist ein "inklusiver Dialog" mit den Taliban, um den Bürgerkrieg zu beenden.

ZITAT
Iran’s top security official has confirmed that the country has been holding talks with the Afghan Taliban in coordination with Kabul to help relieve rampant insecurity in Afghanistan.

“The series of contacts and talks with the Taliban group have taken place with the knowledge of the Afghan government,” Ali Shamkhani, the Secretary of Iran’s Supreme National Security Council (SNSC), said on Wednesday. “That trend will continue.”

Shamkhani made the announcement during a one-day visit to Afghanistan at the invitation of Hamdullah Mohib, the Afghan president’s national security adviser.

Addressing the Geneva Conference on Afghanistan on November 28, Iranian Foreign Minister Mohammad Javad Zarif called on the international community to facilitate “inclusive” dialog between the Afghan Taliban and the Afghan government in a bid to restore peace to the war-torn country

https://www.presstv.com/Detail/2018/12/26/5...istan-Shamkhani
.

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 26. Dec 2018, 14:34


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