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> Flugzeugträger und Wirtschaft, Wirtschaft und Flugzeugträger, Haushaltsüberschuss? Träger kaufen!
xena
Beitrag 20. Jul 2016, 13:49 | Beitrag #1
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Naja, wenn die Wirtschaft nach dem Brexit den Bach runter geht, dann müssen die Briten eh einen der Träger verkaufen, wenn es wirklich dumm läuft sogar beide. Ob sie das Trident Programm auch weiterhin in der Größe beibehalten können, das wird sich zeigen. Schaun mer mal wie es in 10 Jahren ausschaut.


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Schwabo Elite
Beitrag 20. Jul 2016, 14:04 | Beitrag #2
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Wieso "müssen" die Briten Träger verkaufen, wenn die Wirtschaft in die Rezession abgleitet? Man "kann" auch Staatsschulden aufnehmen. Insbesondere, wenn man keine Schuldenbremse aus Brüssel mehr beachten muss.


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xena
Beitrag 20. Jul 2016, 14:22 | Beitrag #3
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Die Briten haben bei wirtschaftlichen Problemen immer gleich ihre Streitkräfte dezimiert. Macht ja auch Sinn, denn das Zeug lässt sich jeder Zeit wieder beschaffen wenn es wieder gut läuft.


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Praetorian
Beitrag 20. Jul 2016, 14:23 | Beitrag #4
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ZITAT(xena @ 20. Jul 2016, 15:22) *
Macht ja auch Sinn, denn das Zeug lässt sich jeder Zeit wieder beschaffen wenn es wieder gut läuft.

wallbash.gif


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SailorGN
Beitrag 20. Jul 2016, 14:23 | Beitrag #5
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Jupp, Träger und SSBN gibts im WeaponMart™ um die Ecke jeden Framstag im Sale wallbash.gif rolleyes.gif


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xena
Beitrag 20. Jul 2016, 14:24 | Beitrag #6
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Ach Jungs, denkt doch etwas weiter und nicht wie die Kleinkrämer. rolleyes.gif

Schaut euch doch in den 60er Jahren um, damals wurden Träger für viel Geld modernisiert und nach nur wenigen Jahren wieder abgeschafft als es wirtschaftlich nicht mehr gut lief und zuletzt Ende der 70er, als man statt dem großen Träger die kleinen Invincibles gekauft hat. Als es wieder besser lief wurden die QE geplant. Dann nochmal bei der letzten Krise wurde kräftig geholzt und Zeug weit vor deren Nutzungsende ausgesondert. Wenn es jetzt wieder bergab geht, was glaubt ihr wohl kommt als nächstes dran?

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 20. Jul 2016, 14:30


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400plus
Beitrag 20. Jul 2016, 14:34 | Beitrag #7
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ZITAT(xena @ 20. Jul 2016, 14:24) *
Wenn es jetzt wieder bergab geht, was glaubt ihr wohl kommt als nächstes dran?


Gibt viele Sachen, die man darauf antworten koennte, aber "Die Traeger und die SSBNs" waeren ganz sicher weder meine erste, zweite oder dritte Antwort. Eher verkleinert man halt den Rest. Also den Teil wo "Kann man leicht wieder beschaffen" eher zutrifft, und wo die Abschaffung nicht einen Faehigkeitsverlust und die Wiederbeschaffung Jahrzehnte bedeutet.

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 20. Jul 2016, 14:35
 
Praetorian
Beitrag 20. Jul 2016, 14:35 | Beitrag #8
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Was glaubst du eigentlich, wie viel zeitlichen Vorlauf so eine Trägerbeschaffung erfordert? Das ist kein Autokauf rolleyes.gif


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xena
Beitrag 20. Jul 2016, 14:37 | Beitrag #9
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Stell mich nicht wie blöd hin, das weiß ich doch auch. Guck auf die Historie!


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SailorGN
Beitrag 20. Jul 2016, 14:38 | Beitrag #10
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Es geht nicht nur um die reine Beschaffung, sondern auch darum, dass man mit Verschrottung/Ausserdienststellung das komplette Knowhow in Logistik, Unterhalt/Instandsetzung/Wartung und Einsatz zerschlägt. 3 Jahre nach Ausserdienststellung wird 80% des Knowhows futsch sein.


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xena
Beitrag 20. Jul 2016, 14:42 | Beitrag #11
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Ja, das haben die Briten damals auch in Kauf genommen und es trotzdem getan.

Die fetten Pötte zusammen mit den Trident Programm kann sich GB nur leisten, wenn es wirtschaftlich einigermaßen läuft. Wenn es in x Jahren nicht mehr gut läuft, dann wiederholt sich die Geschichte eben noch einmal. Dann werden die großen Pötte verkauft und statt dessen was kleineres gebaut. Mit der F-35B dürfte das ja kein Problem sein.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 20. Jul 2016, 14:44


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400plus
Beitrag 20. Jul 2016, 14:50 | Beitrag #12
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ZITAT(xena @ 20. Jul 2016, 14:42) *
Ja, das haben die Briten damals auch in Kauf genommen und es trotzdem getan.


Damals wurden aber nicht brandneue Flugzeugtraeger ausser Dienst gestellt und verschrottet, sondern alte Flugzeugtraeger aus dem Zweiten Weltkrieg durch neue kleinere ersetzt.
 
xena
Beitrag 20. Jul 2016, 15:03 | Beitrag #13
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Damals hat man einen 50.000t Träger CVA-01 als Ersatz für die alten Träger geplant. Das Projekt wurde gestrichen und statt dessen die weit kleineren Invincibles geplant. Victorious wurde, trotz sehr teurem Umbau, nur wenige Jahre nach danach verschrottet. Statt Eagle und Ark Royal, wurde nur Ark Royal umgebaut, obwohl man wenige Jahre zuvor mit der Victorious auch nicht gerade zimperlich mit dem Geld umgegangen ist. Selbst der Typ 23 Zerstörer, als Ersatz für die County Klasse, wurde gestrichen. Erst in den 90ern, als es wirtschaftlich besser ging, wurde die Planung für einen richtigen Träger wieder aufgenommen. Wenn das Geld knapp wird, dann sind die Briten ganz pragmatisch. Die PoW wird ja derzeit schon gleich nach Fertigstellung eingemottet. Sie dürfte das erste sein was verkauft wird. Immerhin werden sicherlich gute 10 Jahre vergehen bis es sich auswirkt. Danach wird es sich IMHO entscheiden ob sich die Briten einigermaßen fangen oder doch wieder ihre Streitkräfte schrumpfen lassen müssen.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 20. Jul 2016, 15:10


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400plus
Beitrag 20. Jul 2016, 15:13 | Beitrag #14
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Zwischen "Geplantes Programm streichen" und "Gerade gekaufte einzige Exemplare dieses Waffensystems verkaufen/verschrotten" ist aber halt nochmal ein grosser Unterschied. Und eingemottet werden soll die PoW nicht mehr, das war Stand 2010, seit 2014 ist wieder geplant, sie in Dienst zu stellen.

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 20. Jul 2016, 15:14
 
tommy1808
Beitrag 22. Jul 2016, 11:01 | Beitrag #15
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ZITAT(Schwabo Elite @ 20. Jul 2016, 14:04) *
Man "kann" auch Staatsschulden aufnehmen.


In sehr engen Grenzen wenn man auch noch gewaltige Steuergeschenke an die flüchtende Wirtschaft finanzieren muss.

Gruß
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Schneeball
Beitrag 22. Jul 2016, 11:49 | Beitrag #16
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ZITAT(tommy1808 @ 22. Jul 2016, 12:01) *
ZITAT(Schwabo Elite @ 20. Jul 2016, 14:04) *
Man "kann" auch Staatsschulden aufnehmen.


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Der Staat bekommt das Geld zur Zeit fast gratis. Da wären neue Schulden kein Problem. Allerdings kann man sich fragen ob es Sinn macht, Schulden für ein Spielzeug auszugeben bei den Gesellschaftlichen Problemen..
 
tommy1808
Beitrag 22. Jul 2016, 12:35 | Beitrag #17
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ZITAT(Schneeball @ 22. Jul 2016, 11:49) *
ZITAT(tommy1808 @ 22. Jul 2016, 12:01) *
ZITAT(Schwabo Elite @ 20. Jul 2016, 14:04) *
Man "kann" auch Staatsschulden aufnehmen.


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400plus
Beitrag 22. Jul 2016, 12:39 | Beitrag #18
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Der britische derzeit fast auch, wenn auch nicht ganz so guenstig wie D oder CH (zuletzt 1.3% fuer zehnjaehrige Anleihen). Ob das im Falle einer Brexit-Rezession (und darum geht es hier ja) auch so waere, ist natuerlich eine andere Frage.
 
Schwabo Elite
Beitrag 22. Jul 2016, 13:17 | Beitrag #19
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Deswegen sollte man das Geld jetzt aufnehmen, solange die Konditionen noch günstig sind.


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400plus
Beitrag 22. Jul 2016, 13:29 | Beitrag #20
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Jetzt beisst sich die Diskussion aber ein wenig in den Schwanz, oder? wink.gif Xena meinte, dass GB im Falle einer starken Brexit-Rezession in Probleme kaeme, woraufhin das Argument mit den Schulden gebracht wurde. Die waeren derzeit guenstig, aber nicht unbedingt dann, wenn man das Geld brauchen wuerde (naemlich in eben dieser Brexit-Rezession). Okay, der Staat koennte das Geld jetzt aufnehmen und andere zu erwartende Anschaffungen/Investitionen antizipieren und sich dadurch in der Zukunft Spielraum schaffen- aber das ist halt auch nicht so einfach wink.gif
 
Glorfindel
Beitrag 22. Jul 2016, 13:29 | Beitrag #21
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ZITAT
Der Staat bekommt das Geld zur Zeit fast gratis. Da wären neue Schulden kein Problem. Allerdings kann man sich fragen ob es Sinn macht, Schulden für ein Spielzeug auszugeben bei den Gesellschaftlichen Problemen..

Wenn es sich nur um Spielzeug handeln würde, dann würde man es wohl kaum kaufen bzw. man sich darüber streiten, ob eine Flotte wirklich "nur" Spielzeug ist. Im Übrigen wird ja auch das Geld für die Flotte und allgemein die Rüstung und die Streitkräfte ja auch wieder in den Wirtschaftskreislauf einfliessen. Wenn man schon damit argumentiert, dass die Flüchtlingskrise Arbeitsplätze schafft, so trifft dies auf die Rüstung mindestens genauso zu.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
tommy1808
Beitrag 22. Jul 2016, 14:10 | Beitrag #22
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ZITAT(Schwabo Elite @ 22. Jul 2016, 13:17) *
Deswegen sollte man das Geld jetzt aufnehmen, solange die Konditionen noch günstig sind.


Milchmädchen Rechnung. Die höhere Schuldenlast führt auch zu höheren Zinsen, womit effektiv auch Alt-Kredite nachträglich höhere Zinsen haben.

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xena
Beitrag 22. Jul 2016, 15:00 | Beitrag #23
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Vor allem ist das Geld jetzt billig. Aber der Brexit wird sich IMHO eher langfristig auswirken. Eine eventuelle Abwärtsspirale wird GB also erst in einigen Jahren, vielleicht 10 Jahren, so richtig spüren und erst dann wird man die Axt anlegen. Wer weiß wie lange diese Niedrigzinspolitik überhaupt noch aufrecht erhalten werden kann.

Der Beitrag wurde von xena bearbeitet: 22. Jul 2016, 15:01


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400plus
Beitrag 22. Jul 2016, 15:23 | Beitrag #24
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ZITAT(tommy1808 @ 22. Jul 2016, 14:10) *
Milchmädchen Rechnung. Die höhere Schuldenlast führt auch zu höheren Zinsen, womit effektiv auch Alt-Kredite nachträglich höhere Zinsen haben.


confused.gif Die Zinsen auf die alten Kredite sind doch fix- wenn ich jetzt einen 10y Gilt mit 1 1/3% Coupon kaufe und den 10 Jahre halte, kriege ich 1 1/3%, fertig, egal wie die Zinsen sich bis dahin entwickeln.
 
Parsifal
Beitrag 22. Jul 2016, 15:31 | Beitrag #25
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In 10 Jahren werden andere Politiker das Problem haben. Das heißt als heutiger Politiker würde ich voll auf die billigen Zinsen setzen und das Land damit so attraktiv wie möglich gestalten für jeden der sich dort niederlässt. Sicher wäre das dann ein Gang in Richtung Wohlfahrtsstaat, da muss man aufpassen dass man es nicht übertreibt. Der Vorteil wäre aber dass Großbritannien für Festlandeuropäer attraktiv würde, denn dort ließe sich mindestens 10 Jahre lang gut leben und durch den Zuzug von Intelligenzia die 10 Jahre mit frischem Schub weit überstehen. Ein Bonus wäre der sprachvorteil "Englisch", den dieses Land hat, denn die Sprache muss und kann fast jeder lernen.

Man kann aus Großbritannien aber auch einen stacheligen Kaktus machen, der im innern mit sich selbst nicht zufrieden ist, spart wo es nur geht und sozusagen innerlich verdorrt. Somit schottet man sich nach Außen ab, denn es will trotz der angenehmen Landessprache auch niemand hin, weil das Leben dort trist ist und überall Not und Elend herrscht in der Bevölkerung. Dass man dann in Kriegsgerät investiert welches zum Großteil Komponenten aus dem Ausland in sich trägt und somit der Binnenwirtschaft nix bringt würde dann nur der I-Punkt des Fehlwirtschaftens sein.

Kriegsgerät kaufen und zu unterhalten ist teuer und für die Zukunftssicherung des Landes gerade nicht so dramatisch essentiell, denn es steht kein böser Feind vor der Tür und bringt die Insel in Schwierigkeiten sondern eine unzufriedene Bevölkerung die driftige Gründe für ihre Unzufriedenheit hat. Was ich damit sagen will ist, das das Königreich eher in den Wirtschafts- und Bildungsbereichen investieren und damit der Gesamtbevölkerung stabilisieren und voranbringen sollte, sodass in der Bevölkerung eine Motivation besteht sich konstruktiv an einem Zukunftskonzept beteiligen und einbringen zu können. Denn wenn man der Gesellschaft ausserhalb der Großstädte keine Perspektiven bietet, dann rächt sich das eben mit "interessanten" Wahlergebnissen. Unzufriedene Soldaten alleine haben ja sicher nicht (alleine) dieses Resultat der Brexitabstimmung bewirkt, die Unzufriedenheit kommt hier aus der breiten Bevölkerung.


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tommy1808
Beitrag 22. Jul 2016, 15:51 | Beitrag #26
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ZITAT(400plus @ 22. Jul 2016, 15:23) *
confused.gif Die Zinsen auf die alten Kredite sind doch fix- wenn ich jetzt einen 10y Gilt mit 1 1/3% Coupon kaufe und den 10 Jahre halte, kriege ich 1 1/3%, fertig, egal wie die Zinsen sich bis dahin entwickeln.


Du brauchst auch ständig neue Kredite. Deren Zinsen hängen u.A. davon ab wie viel Schulden Du schon hast. Das heißt du hast dann zwar deinen schönen Kredit zu niedrigen Zinsen, aber jeder Kredit danach ist teuer als er ohne diesen gewesen wäre.
Genau so werden auch alle Verbraucherkredite teurer, weil der Staat insgesamt mehr Nachfrage auf den Markt bringt. Das heißt der Bürger zahlt durch seine höheren Zinsen noch mal eine extra "Steuer" on Top.

Gruß
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 20. May 2019 - 03:58