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> Der allgemeine Großgerätefragenfred, Die Stoppelhopser haben ja auch einen!
xena
Beitrag 17. Jul 2017, 13:54 | Beitrag #1591
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War nicht der M113 einer der gerne ausgebrochen ist?


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Eine komplette Waffenübersicht (naja, fast komplett... ...naja auch nicht fast komplett, aber sehr vieles...):

waffen-der-welt.alices-world.de

 
Stefan Kotsch
Beitrag 18. Jul 2017, 22:15 | Beitrag #1592
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ZITAT(Seneca @ 15. Jul 2017, 22:04) *
Haben moderne Panzer ABS ?
Wenn bei PKW die Räder einseitig blockieren führt das zum Schleudern , ABS schützt davor.
Wie ist das bei modernen Panzern, gerade auf feuchtem/rutschigem Untergrund ?
Bei einer Probe zu einer Parade in Minsk scheint ein T-72 aus hoher Geschwindigkeit abbremsen zu wollen, stellt sich quer und prallt gegen eine Laterne.
https://www.youtube.com/watch?v=78w9U_4zQ1U

Das Video ist mir als T-72 Kenner nicht völlig erklärlich. Die Lenkung ist aber schonmal ein hochkritischer Punkt. Jede Kette hat ein eigenes 7-gängiges Schalt-/Lenkgetriebe. Den Lenkhebel einmal nach hinten ziehen bedeutet, es wird diese Seite um einen Gang herunter geschaltet. Bei hoher Geschwindigkeit auf Asphalt oder Pflaster führt das eigentlich fast immer zum ausbrechen. Da gibts kein Halten mehr.
Für feste Straßen ist dieser Panzer ganz klar nicht gemacht.
 
Seneca
Beitrag 19. Jul 2017, 21:55 | Beitrag #1593
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@Stefan Kotsch: Danke !
 
Kettenklopper
Beitrag 7. Aug 2017, 19:51 | Beitrag #1594
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ZITAT(xena @ 17. Jul 2017, 14:54) *
War nicht der M113 einer der gerne ausgebrochen ist?

Ja.
Der M113 war aber auch wohl der letzte Panzer der Bundeswehr der Lenkhebel hatte mit denen man "manuell" die jeweilige Kette bremst, bzw beschleunigt.
Den Leopard 2A4 habe ich in der hinsicht als sehr unproblematisch und gutmütig, mit einer Tendenz zum übersteuern, kennengelernt.
Wenn das Fahrzeug technisch einwandfrei ist, und der Untergrund gleichmäßig griffigt bleibt der stabil geradeaus, Zumal bis zu einer gewissen Geschwindigkeit eh NUR mit einem Retarder im Getriebe verzögert wird.
Erst ab einem gewissen Punkt greift dann auch die Feststellbremse zu.
Bei Videos die den Leopard 2 bei Vollbremsungen zeigen kann man diesen Moment oft recht gut erkennen.

Mfg Kk


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Ich bin so männlich, dass ich beim kacken zwischendurch aufstehe, um ja nicht im sitzen zu pinkeln!
 
methos
Beitrag 3. Sep 2017, 12:31 | Beitrag #1595
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Zwei kurze Fragen:

Bevor der Entschluss gefasst wurde, den Puma zu entwickeln, wurde in Deutschland eine kampfwertgesteigerte Ausführung des schwedischen Schützenpanzers CV90 (mit 30 mm MK) getestet. Gibt es bezüglich der Fahrzeugkonfiguration und -spezifikationen nähere Informationen oder Bilder von dem erprobten Fahrzeug?

Gibt es einen offiziellen Bericht über die Beschaffung des Panzer 87 in der Schweiz? Im Internet findet man alle möglichen PDF-Dateien über diverse Beschaffungsprogramme der Schweiz inklusive einigermaßen detailierter Begründungen zu den Entscheidungen - so wurde der CV9030/Schützenpanzer 2000 vor allem aufgrund des Preis/Leistungs-Verhältnisses ausgewählt, obwohl er in einigen Kernaspekten nicht die Leistung des britischen Warrior 2000 erreichte. Würde mich interessieren, ob wirklich nur die bessere Einbring der örtlichen Industrie für den Leopard 2 sprach, oder ob der M1A1 Abrams noch in weiteren Aspekten unterlegen war.

Der Beitrag wurde von methos bearbeitet: 3. Sep 2017, 12:32
 
wittmann456
Beitrag 3. Sep 2017, 15:53 | Beitrag #1596
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Ich meine mal gelesen zu haben das die Gasturbine nicht gewünscht war.
 
Thor=LWN=
Beitrag 14. Sep 2017, 12:55 | Beitrag #1597
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Moin zusammen! nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Als ehemailiger marinierter halten sich meine Bücher zum Thema Panzerkanonen in Grenzen.

Aus gegebenem Anlaß suche ich nach Bildmaterial von Einschlägen moderner KE Munition auf Hartziele. Am besten unter verschiedenen Auschlagwinkeln. Könnt ihr mir da weiterhelfen?
 
Glorfindel
Beitrag 14. Sep 2017, 21:04 | Beitrag #1598
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ZITAT(methos @ 3. Sep 2017, 12:31) *
(...)
Gibt es einen offiziellen Bericht über die Beschaffung des Panzer 87 in der Schweiz? (...) Würde mich interessieren, ob wirklich nur die bessere Einbring der örtlichen Industrie für den Leopard 2 sprach, oder ob der M1A1 Abrams noch in weiteren Aspekten unterlegen war.

Es wurde der Leopard 2 und der M1 (nicht der M1A1) getestet. Die bessere Bewaffnung und die bessere Mobilität waren ausschlaggebend bzw. die schwächere Bewaffnung und der Gasturbineantrieb haben den M1 aus dem Rennen geworfen. Letzteres ist sicherlich auch ein wichtiger Grund, weshalb der M1 im Export nicht erfolgreich war. Die falsche Motorisierung ist ein Killerkriterium bei Kampfpanzer.

Es gibt eine Botschaft zum Rüstungsprogramm 1984 und es wird auch weitere Berichte geben.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kustvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Alligator
Beitrag 15. Sep 2017, 17:51 | Beitrag #1599
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ZITAT(Thor=LWN= @ 14. Sep 2017, 13:55) *
Moin zusammen! nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Als ehemailiger marinierter halten sich meine Bücher zum Thema Panzerkanonen in Grenzen.

Aus gegebenem Anlaß suche ich nach Bildmaterial von Einschlägen moderner KE Munition auf Hartziele. Am besten unter verschiedenen Auschlagwinkeln. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Du kannst mal nach den Beschussversuchen eines T-72M1 aus NVA-Beständen mit der Rh-120 googlen, aber die Bildqualität ist nicht sehr berauschend. Wenn man Zeit und Interesse hat, dann würde ich nach Bildern von beschädigten Fahrzeugen aus dem Donbass suchen (dort fanden die letzten größeren Panzergefechte statt, die einigermaßen dokumentiert sind), ich empfehle dazu die Website lostarmour.info, hier wurde bereits beschrieben, wie man die Seite bedient: http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...t&p=1322907 - hier als Beispiel so ein Treffer mit der KE-Mun:


Dieser T-64BW gehörte den neurussischen Streitkräften an, die Besatzung ist dabei ums Leben gekommen.

Der Beitrag wurde von Alligator bearbeitet: 15. Sep 2017, 18:08
 
methos
Beitrag 18. Sep 2017, 11:47 | Beitrag #1600
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ZITAT(Thor=LWN= @ 14. Sep 2017, 13:55) *
Moin zusammen! nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Als ehemailiger marinierter halten sich meine Bücher zum Thema Panzerkanonen in Grenzen.

Aus gegebenem Anlaß suche ich nach Bildmaterial von Einschlägen moderner KE Munition auf Hartziele. Am besten unter verschiedenen Auschlagwinkeln. Könnt ihr mir da weiterhelfen?


Bei Google findet man einiges an Bildmaterial von KE-Einschlägen:
https://imgur.com/a/FwMaI

ZITAT(Glorfindel @ 14. Sep 2017, 22:04) *
Es wurde der Leopard 2 und der M1 (nicht der M1A1) getestet. Die bessere Bewaffnung und die bessere Mobilität waren ausschlaggebend bzw. die schwächere Bewaffnung und der Gasturbineantrieb haben den M1 aus dem Rennen geworfen. Letzteres ist sicherlich auch ein wichtiger Grund, weshalb der M1 im Export nicht erfolgreich war. Die falsche Motorisierung ist ein Killerkriterium bei Kampfpanzer.

Es gibt eine Botschaft zum Rüstungsprogramm 1984 und es wird auch weitere Berichte geben.


Danke für die Infos, aber das war mir soweit schon bekannt. Der M1 Abrams wurde zwar getestet, aber Plannungen gingen ja von einer Anschaffung des M1A1-Modells aus (da eine 120-mm-PzK im Lastenheft gefordert war). Zu großen Beschaffungsprogrammen anderer Länder finden sich meist mehr Details.
Z.B. bezüglicher der griechischen Anschaffung des Leopard 2s gibt es eine umfangreiche Liste von durchgeführten Test, sowie einige ausgewählte Ergebnisse (dank eines griechischen Buches und eines Berichts von einem russischen oder ukrainischen Offiziers). In der Botschaft zum Rüstungsprogramm 1984 gibt es nur ungenaue Angaben. Welche Tests wurden in den sechs Wochen Erprobung durchgeführt? Wieviel treffsicherer war der Leopard 2, welche effektive Bekämpfungsreichweite wurde gefordert, gegen welche Bedrohungen wurde Panzerschutz gefordert?

Die Botschaft über die Beschaffung von Rüstungsmateerial zum Rüstungsprogramm 1984 spricht von einem "umfassenderen Schutz" des M1 Abrams, was sich wohl auf die bessere Lagerung der Munition sowie die größere mit Sonderpanzerung vesehende Fläche (längere Seitenschürzen sowie voller Panzerschutz am Turmheck) bezieht; laut US-Berichten, welche ehemals unter Geheimhaltung standen, wurde der Frontalschutz des M1 Abrams als zu schwach ausgeführt, da man erst Mitte der Achtziger mit der Einführung einer 125-mm-PzK rechnete (man glaubte, dass T-64 und T-72 weiterhin auf eine 115-mm-Glattrohrkanone setzen würden). Von daher scheint es, dass die Forderungen der Schweiz bezüglich Panzerschutz nicht unbedingt hoch genug waren.
 
Glorfindel
Beitrag 18. Sep 2017, 13:08 | Beitrag #1601
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ZITAT(methos @ 18. Sep 2017, 11:47) *
(...)
Danke für die Infos, aber das war mir soweit schon bekannt. Der M1 Abrams wurde zwar getestet, aber Plannungen gingen ja von einer Anschaffung des M1A1-Modells aus (da eine 120-mm-PzK im Lastenheft gefordert war).

Das wüsste ich jetzt nicht. Afaik war nie vom M1A1 die Rede. Damals wurde sogar immer explizit vom XM1 gesprochen. Und der Evaluationstest fand 1981 statt.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kustvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Thor=LWN=
Beitrag 3. Oct 2017, 21:29 | Beitrag #1602
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Alligator und methos

Danke! Ich bin zu doof zum googeln smile.gif
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 21. October 2017 - 14:58