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> Marine-News, Sammelthread
Merowinger
Beitrag 5. Sep 2020, 13:30 | Beitrag #3451
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Fassmer bietet ein CB90 Klon (mit slip Heck vom Mark V) als Kampfboot für die zwei Konfigurationen RAID und SCOUT an: FCC17 Alligator mit 17m bei 24t für bis zu 26 Personen


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 5. Sep 2020, 14:23
 
Tankcommander
Beitrag 6. Sep 2020, 09:43 | Beitrag #3452
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ZITAT(Merowinger @ 5. Sep 2020, 14:30) *
]


Das wäre dann für das Seebatalion, aber haben die nicht schon dieses aus Schweden?

Der Beitrag wurde von Tankcommander bearbeitet: 6. Sep 2020, 09:44
 
400plus
Beitrag 6. Sep 2020, 10:53 | Beitrag #3453
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Die schwedischen CB90 wurden m.W. getestet, genau wie die finnischen "Jehu"-Boote, aber entschieden ist noch nichts.
 
onkel
Beitrag 6. Sep 2020, 11:12 | Beitrag #3454
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Auf die Gefahr hin, ausgelacht zu werden: Für welchen Einsatzzweck dienen denn diese schneidigen Boote? Jagdkampf an der Küste?
 
Merowinger
Beitrag 6. Sep 2020, 11:26 | Beitrag #3455
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Diese Analogie ist gar nicht so schlecht, inkl. OHK. Aber auch auf dem Wasser selbst sind kleine schnelle Gegner möglich (sogar wahrscheinlich), abgesehen von Schützen/Nehmen von Häfen, Schleusen und bes. Infrastruktur wie Bohrinseln oder Radaranlagen (letzteres passt besser zu den KSM).

Zum Vergleich: Die Ukraine wird bald 16x Mark VI Boote aus den USA für das Asowsche und Schwarze Meer (Berdjansk, Mariupol, Kertsch) erhalten.

Ob ein JEHU (Watercat M18) noch in einen A400M verladen werden kann? Ich glaube es nicht. Auch die Anforderungen an Davits auf einem zukünftigen JSS für ein JEHU wird über denen für ein CB90/Alligator liegen: Es blieben dann ggf. nur Dock (Höhe?) oder Kran zur Verbringung von Bord. Dafür ist ein JEHU etwas seegängiger als ein CB90. Im kleineren CB90 sind die transportierten Soldaten angenehmer untergebracht da sie nicht, wie beim JEHU, näher am Bug die harten Wellenschläge ertragen müssen, umgekehrt ist die Crew im Steuerhaus beim JEHU besser dran; das An-Land-Gehen im CB90 dauert aufgrund der - durch das vorn platzierte Cockpit verursachten - Enge deutlich länger.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 6. Sep 2020, 22:41
 
400plus
Beitrag 6. Sep 2020, 11:53 | Beitrag #3456
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Seegestützte militärische Evakuierungsoperationen nicht zu vergessen. Hier ein längerer Beitrag zur Kampfbootbeschaffung aus dem Marineforum.
 
onkel
Beitrag 6. Sep 2020, 12:14 | Beitrag #3457
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Habt vielen Dank!
 
Merowinger
Beitrag 6. Sep 2020, 16:53 | Beitrag #3458
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ZITAT
Einzig die Vereinigten Staaten seien heute noch in der Lage, ganze Brigaden über See an fremde Küsten zu werfen, betont der Professor. Die meisten Streitkräfte würden immer mehr auf kleine, mobile „Raiding Parties“ setzen, also „Überfallkommandos“ in Zug- oder Kompaniestärke mit bis zu 120 Soldaten, meist inklusive Unterstützungselementen wie Scharfschützen, Drohnenoperateuren und Notfallsanitätern. Früher oblag diese Aufgabe Spezialkräften, heute ist sie zum Wesenskern moderner Marineinfanterien geworden. Grundlage von amphibischen Raiding Parties sind Kampfboote.
[...]
Als besonders gewinnbringend zeigte sich dabei die erweiterte Möglichkeit der Führer zur Koordination ihrer Truppen: Von Bord aus konnte in sicherem Abstand zum Operationsgebiet via Funk und optronischen Geräten schnell Unterstützung angefordert oder angeboten werden (z.B. Steilfeuer). Hilfreich erwies sich auch, die Boote als Plattform für Aufklärungsdrohnen (See und Luft) zu nutzen und Vorgänge an Land oder im Küstenbereich besser zu überwachen.
Dem verlinkten PDF von oben entnommen

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 6. Sep 2020, 16:54
 
onkel
Beitrag 6. Sep 2020, 17:57 | Beitrag #3459
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Da lag ich mit dem Jagdkampf gar nicht so falsch. Die Aufklärungs- und Führungsfähigkeiten von Marineeinheiten sind für mich als Landratte ganz schwer einzuschätzen.
 
400plus
Beitrag 8. Sep 2020, 10:50 | Beitrag #3460
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Die "Lübeck" bleibt bis Ende 2022 in Dienst und damit ein Jahr länger als geplant.

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Praetorian
Beitrag 8. Sep 2020, 12:50 | Beitrag #3461
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ZITAT(Sparta @ 12. Jun 2020, 19:41) *
Atom-U-Boot brennt vor französischer Küste

An Bord eines französischen Atom-U-Boots im Hafen von Toulon ist ein Feuer ausgebrochen. Der Brand auf der "Perle", die 1993 in Dienst gestellt wurde, sei unter Kontrolle, und der austretende Rauch sei nicht radioaktiv, sagte eine Sprecherin der Präfektur. In einer Erklärung hieß es, niemand sei verletzt worden. Das Boot befinde sich zur Reparatur im Trockendock, an Bord seien weder nukleares Material noch Kernwaffen. Ein Löschschiff aus Marseille und Spezialisten beteiligen sich an den Löscharbeiten.


ZITAT(Praetorian @ 12. Jun 2020, 20:39) *
Perle durchläuft gerade eine grundlegende Moderniserung (Indisponibilité Périodique pour Entretien et Réparation, IPER), die unter anderem einen Austausch der Brennstäbe einschliesst.



Als Brandursache wird derzeit ein Blitzschlag vermutet, der eine Staubschleuse um das geöffnete Vorschiff in Brand gesetzt hat. Der Entstehungsbrand wurde durch den geschlossenen Holzverschlag daher erst verspätet erkannt, so dass er sich ausbreiten konnte. Der Abschlussbericht über den schiffbaulichen Zustand des Bootes soll im Herbst fertig sein, dann wird im Oktober entschieden, ob Perle wieder instandgesetzt werden kann. Ein möglicher Ansatz hierfür wäre, die Bugsektion des im Juli 2019 außer Dienst gestellten Schwesterbootes Saphir zu transplantieren. Der Bestand der französischen SSN ist arg auf Kante genäht und ist dringend darauf angewiesen, dass mindestens fünf Boote im Dienst stehen. Ohne Perle wären es für eine Zeit nur vier, da das erste Barracuda (die Suffren) frühestens Ende 2021 zur Verfügung stehen würde.

NavalNews


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Merowinger
Beitrag 8. Sep 2020, 13:01 | Beitrag #3462
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Bis Ende 2021 hat man Perle kaum transplantiert und wieder voll im Dienst. Aber vlt. will man die Einführungszeit der Suffren danach abdecken.
 
Merowinger
Beitrag 13. Sep 2020, 21:28 | Beitrag #3463
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Der britische SBS erhält 6x CCM Kampfboote von Vigor wie sie auch von den Navy Seals eingesetzt werden: 3 Mio Pfund pro Stück, 60 Fuss, bis zu 52 Knoten, 21 Passagiere. Die Nutzung ist vordringlich im Nahen Osten vorgesehen.

Vigor hat in der Vergangenheit u.a. Halbtaucher für Spezialkräfte in den USA und Israel hergestellt und dabei auch den Namen "Alligator" (s. Fassmer oben) verwendet.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 14. Sep 2020, 14:24
 
400plus
Beitrag 17. Sep 2020, 10:03 | Beitrag #3464
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Marine der 355 Schiffe: Die USA wollen die Navy massiv ausbauen
 
ede144
Beitrag 17. Sep 2020, 16:37 | Beitrag #3465
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ZITAT(400plus @ 17. Sep 2020, 11:03) *


Den 355 Schiffeplan gibt es allerdings schon länger. Nur wie man dahin kommt ist halt die Frage. Die Burkes sind design mäßig am Limit, die Ticonderogas sterben an Altersschwäche und es ist kein Nachfolger in Sicht. Eine Hoffnung ist jetzt dass das FFGX Programm vernünftige Ergebnisse bringt.
 
Freestyler
Beitrag 17. Sep 2020, 18:28 | Beitrag #3466
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ZITAT(400plus @ 6. Sep 2020, 12:53) *
Seegestützte militärische Evakuierungsoperationen nicht zu vergessen. Hier ein längerer Beitrag zur Kampfbootbeschaffung aus dem Marineforum.

Seit wann nutzen die Marine und die Medien eigentlich die Bezeichnung "Marineinfanterie" für die winzige, infanteristisch ausgebildete Sicherungskomponente des Seebataillons ohne schwerere Unterstützungswaffen? Und auf den bezieht sich das - Küsteneinsatzkompanie, Boardingkompanie oder einfach alle, weil Seebataillon so langweilig klingt?

Um seegestützte MilEvakOp durchzuführen, muss man entweder weltweit Kräfte vorhalten - wie die MEUs - oder aber zufällig vor Ort sein, denn eine Krise, die eine seegestützte MilEvakOp - und MilEvakOp ganz allgemein - bedarf, kündigt sich nicht so früh an, dass die entsprechenden Kräfte Zeit haben, von Wilhelmshafen ins Krisengebiet schippern können.

Aber bei den MilEvakOp-Übungen des Heeres haben die Fallschirmjäger ja auch immer Zeit, eine FOB bzw. einen FARP einzurichten, CH-53 und NH-90 ins Einsatzland zu verlegen (mit welchem Transportraum?) und wenn aufgebrachte Einheimische auflaufen, hat man sogar CRC-Ausrüstung und spezialisierte CRC-Kräfte dabei - falls die Einheimischen sich nicht durch Gespräche beruhigen lassen. Diese Übungen sind so unrealistisch, dass sie unnötig sind rolleyes.gif


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ZITAT(Kreuz As)
Entweder eine Frau fingern oder schiessen gehen. Dann geht das zucken im Zeigefinger auch wieder weg.
 
Merowinger
Beitrag 17. Sep 2020, 20:29 | Beitrag #3467
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Die Marine will die Ausbildung der verschiedenen Züge im Seebatallion vereinheitlichen in Richtung Marineinfanterie, angelehnt an das Korps Mariniers d.h. keine schweren Waffen bis auf 120mm Mörser (mehr). Für die Kampfboote wird beinahe täglich getrommelt, mit Aaland, Gotland und Bornholm im Sinn.

Übrigens sind angeblich die ehemals verschmähten, hafenbewachenden 76er mittlerweile zu einer Art von sehr begehrten Marines bei den Bewerbern geworden. Für sonstige marinierte Ohren ist ihr schneidiges "Jawohl!" schwer irritierend.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 17. Sep 2020, 20:51
 
400plus
Beitrag 17. Sep 2020, 21:02 | Beitrag #3468
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ZITAT(Merowinger @ 17. Sep 2020, 21:29) *
Die Marine will die Ausbildung der verschiedenen Züge im Seebatallion vereinheitlichen in Richtung Marineinfanterie, angelehnt an das Korps Mariniers


Wie würde das dann in der Zukunft aussehen? Die Kompanien wären dann alle erst einmal Marineinfanteriekompanien, aber mit unterschiedlichem zusätzlichen Schwerpunkt (Bordeinsatz/Küsteneinsatz)? Also ein wenig wie wiederum beim Korps Mariniers, wo die Kompanien auch andere Schwerpunkte (Dschungel, Gebirge, Häuserkampf) haben (hatten?)?

ZITAT(Freestyler @ 17. Sep 2020, 19:28) *
Seit wann nutzen die Marine und die Medien eigentlich die Bezeichnung "Marineinfanterie" für die winzige, infanteristisch ausgebildete Sicherungskomponente des Seebataillons ohne schwerere Unterstützungswaffen? Und auf den bezieht sich das - Küsteneinsatzkompanie, Boardingkompanie oder einfach alle, weil Seebataillon so langweilig klingt?


Ich weiß nicht genau wann (wahrscheinlich seit der Wiederaufstellung des Seebataillons?), aber ich glaube inzwischen heißt auch die Verwendungsreihe ganz offiziell "Marineinfanterie".



Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 17. Sep 2020, 21:08
 
Merowinger
Beitrag 17. Sep 2020, 21:51 | Beitrag #3469
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Ich weiss nicht wie genau das aussehen wird, vielleicht ist das auch noch im Fluss. Teil des zu lösenden Problems war zudem, dass die verschiedenen Elemente im Seebatallion zu divers ;-) waren, sozusagen Kraut und Rüben.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 17. Sep 2020, 22:03
 
v. Manstein
Beitrag 17. Sep 2020, 22:42 | Beitrag #3470
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(Merowinger @ 17. Sep 2020, 20:51) *
Ich weiss nicht wie genau das aussehen wird, vielleicht ist das auch noch im Fluss. Teil des zu lösenden Problems war zudem, dass die verschiedenen Elemente im Seebatallion zu divers ;-) waren, sozusagen Kraut und Rüben.

Das Seebatallion hat derzeit acht (?) Kompanien. Ich glaube, im Heer gab es schon Regimenter, die kleiner waren. Warum nennt man sich nicht MarInfRgt analog zum ObjSRgtLW - aber vielleicht kommt das ja noch smile.gif

Der Beitrag wurde von v. Manstein bearbeitet: 18. Sep 2020, 07:31


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NielsKar
Beitrag 18. Sep 2020, 00:28 | Beitrag #3471
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Traditon. Ähnlich beim Wachbataillon.


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Si vis pacem para bellum - Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.
 
SailorGN
Beitrag 19. Sep 2020, 11:46 | Beitrag #3472
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Naja, die Richtung Reg gabs/gibt es in der Tat. Allerdings sind KS und MT quasi komplett autarke Einheiten. Die Verbindungen sind zunächst rein administrativ, einige Schnittmengen beim Training und taktischen Szenarien gibt es. Das Problem des SeeBatt/SeeReg ist in meinen augen, dass es ein ziemlicher Gemischtwarenladen ist, vor allem, wenn seegehende Einheiten wie bspw. die Rottweil zugeordnet sind. Wie das ein RegKdr "beaufsichtigen" soll, der vornehmlich aus dem grünen Bereich kommt stelle ich mir schwer vor.


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400plus
Beitrag 19. Sep 2020, 11:53 | Beitrag #3473
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Wobei die Kampfschwimmer ja auch organisatorisch autark sind, das Kommando Spezialkräfte Marine untersteht ja nicht dem Seebataillon, sondern direkt der Einsatzflottille 1. Davor waren die ja gemeinsam mit den Minentauchern in den SEK (M)- hat sich das nicht bewährt, oder warum ist man davon abgekommen?

Der Beitrag wurde von 400plus bearbeitet: 19. Sep 2020, 11:53
 
SailorGN
Beitrag 19. Sep 2020, 16:30 | Beitrag #3474
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Ach stimmt. Man hat das ja angefasst, gerade weil die Einsätze idR direkt übers Flottenkdo oder höher kamen. Damit packt man den ganzen "Rattenschwanz" (Logistik, Personalwesen) auf eine andere Ebene, womit OPSEC leichter wird, da weniger Leute in der Kette sind. Gleichzeitig geht vieles (Beschaffung) schneller, weil man direkt bei Großkopfeten anfragen kann. Grundsätzlich sind dadurch alle Prozesse schneller, insbesondere Einsatz- und Abmarschbefehle. Bei der Unterstellung unter ein Batt würde der Battkdr den Befehl schlussendlich ausgeben, so machts der Admiral. Gleichzeitig muss sich das Batt nicht mit den spez. Anforderungen der KS rumschlagen (bspw. Anforderung Helo/Trall für Fallschirmübungen oder Fastroping oder Absetzen im Gelände... im Sommer ist in/um Eckernförde immer ne Menge Flugbetrieb^^).


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400plus
Beitrag 19. Sep 2020, 18:00 | Beitrag #3475
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Ah sorry- meine Frage bezog sich mehr auf die Auflösung der SEK M. Dass die KS nicht so gut ins Seebtl passen, verstehe ich, mich wundert nur, dass man die Minentaucher dort hingesteckt statt eben die SEK M beibehalten hat.
 
Merowinger
Beitrag 19. Sep 2020, 18:24 | Beitrag #3476
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Der Grund ist wahrscheinlich bei den Unterstützern und Booten zu finden, und auch der Tatsache geschuldet, dass eine "normale" amphibische Landung den Minenkampf berücksichtigen sollte. Dann natürlich das Offensichtliche: KSM ist "speziell", die Minentaucher sind es nicht. Ansonsten war (ist?) es so, dass wer die KSM Ausbildung nicht abschliessen konnte eine Alternative bei den Minentauchern angeboten bekam (bekommt), was die Verflechtung erklärt.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 19. Sep 2020, 18:30
 
400plus
Beitrag 19. Sep 2020, 21:11 | Beitrag #3477
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Danke!
 
Praetorian
Beitrag Gestern, 12:58 | Beitrag #3478
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Im dänischen Öresund, unmittelbar südlich der Sundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö, ist heute im dichten Nebel die Korvette Kazanets der russischen baltischen Flotte mit dem Frachtschiff Ice Rose kollidiert. Bislang gibt es noch keine umfangreichen Informationen, der Vorfall ist von dänischen Behörden erstmal nur bestätigt worden. Die Kazanets ist eine Korvette der Parchim-Klasse (Projekt 1331M), die in der DDR Ende der 70er/Anfang der 80er für die küstennahe U-Boot-Jagd im Warschauer Pakt entwickelt wurde. Ice Rose ist ein 12500 ts großer Reefer (ein Frachtschiff für Kühlcontainer) der dänischen Reederei Maestro Reefers.

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 24. September 2020 - 13:08