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> Nachfolger CH-53, HTH/FTH, CH-53K und Co
Nightwish
Beitrag 9. Jun 2010, 22:46 | Beitrag #61
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ZITAT(Praetorian @ 9. Jun 2010, 21:32) *
ZITAT(ironduke57 @ 9. Jun 2010, 22:21) *
Sicher das der Dingo nun endgültig fallen gelassen wurde? Grade die Aussage seitens Sikorskys machte für mich den Eindruck das dieser noch nicht vom Tisch wäre in Sachen Innenlast.

In der Strategie und Technik 02/10 auf S.35 ist eine Grafik, die nur Bv 206, Wiesel 2, Mungo, Wolf und Serval als zu transportierende Fahrzeuge darstellt.




Wäre das nicht laderaummäßig eine Stagnation? Dann wäre doch die CH-53K wieder ein guter Kandidat, oder!?

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 9. Jun 2010, 22:48


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lerne leiden, ohne zu klagen

manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Praetorian
Beitrag 9. Jun 2010, 22:52 | Beitrag #62
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ZITAT(Nightwish @ 9. Jun 2010, 23:46) *
Wäre das nicht laderaummäßig eine Stagnation? Dann wäre doch die CH-53K wieder ein guter Kandidat, oder!?

Der CH-53K erfüllt nicht die Forderungen des Preliminary Common Staff Requirement der EDA für den Future Transport Helicopter.


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Nightwish
Beitrag 9. Jun 2010, 22:53 | Beitrag #63
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Aha. mata.gif confused.gif


Okay, ich muss den Thread genauer durcharbeiten... wink.gif


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Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Praetorian
Beitrag 9. Jun 2010, 23:19 | Beitrag #64
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Das PCSR verlangt u.a. eine Reichweite von 170 nm mit 13 Tonnen "payload" (der Begriff steht i.d.R. für die tatsächlich verfügbare Zuladung, mit für die Mission ausreichend betanktem Lfz) bzw. 550 nm mit 8 Tonnen Zuladung. An dem Punkt scheitert der CH-53K - der ist ausgeplant für einen Missionsradius von 110 nm mit 27000 lb (12,2 Tonnen) bzw. etwa 160 nm mit 17500 lb (8 Tonnen) - das heisst er fliegt die Strecke einmal vollbeladen hin und einmal leer zurück. Auf die Spezifikationen der PCSR (also reine Reichweite mit Last, ohne Rückflug) über den Daumen umgerechnet könnte der CH-53K wohl mit nur 12 Tonnen Zuladung die 170 nm schaffen, aber die 550 nm mit 8 Tonnen schafft er ziemlich deutlich nicht.
Einfach mehr Sprit mitnehmen geht in dem Fall nicht, da dieser auf Kosten der Zuladung gehen würde - das maximale Startgewicht ist eine feste Grenze.

Für den CH-53K sind ansonsten leider kaum Charakteristika publiziert - insbesondere die HOGE-Leistungen wären interessant, gerade für den Vergleich mit den Forderungen des PCSR.


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Bad Wolf
Beitrag 10. Jun 2010, 11:21 | Beitrag #65
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@Praetorian
Dann soll also auch der Fennek nicht mehr mit dem HTH transportierbar sein?
Alle anderen von dir genannten Fahrzeuge sind deutlich leichter wie 13 Tonnen.
Damit wäre auch die CH53K wieder im Rennen wenn man nur danach gehen würde?!
 
KSK
Beitrag 10. Jun 2010, 11:26 | Beitrag #66
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ZITAT(Bad Wolf @ 10. Jun 2010, 12:21) *
Damit wäre auch die CH53K wieder im Rennen wenn man nur danach gehen würde?!


Der Hubschrauber wird nicht ausschleißlich zum Fahrzeugtransport genutzt. Geforderte Nutzlast und Volumen sind daher getrennt zu betrachten und beide Spezifikationen zu erfüllen. Unabhängig davon, ob es nun ein Fahrzeug/eine Last gibt, die sowohl Nutzlast als auch Nutzraum gleichzeitig voll ausreizt. rolleyes.gif


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ZITAT(Nicht näher bekannter Dienstrecht-Dozent)
In 90% der Fälle gibt es nur einen Grund, für die Bewerbung im öffentlichen Dienst: Man ist nicht die hellste Kerze auf der Torte und braucht einen Studiengang ohne Mathematik.
 
Bad Wolf
Beitrag 10. Jun 2010, 11:52 | Beitrag #67
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Das ist für mich kein Grund!
Wenn es darum keine Waffensysteme zu transporttieren, dann kann ich "mal 2 Kartons weniger einpacken".
Dann kann ich aber auch den 10 Tonnen Hubschrauber kaufen anstatt der teureren 13 Tonnen Eigenentwicklung.
 
Nite
Beitrag 10. Jun 2010, 16:25 | Beitrag #68
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Wenn man bedenkt wie viele neue Fahrzeuge die Bw in den letzten 15 Jahren eingeführt hat und in der näheren Zukunft einführen will, wäre es außerdem äußerst kurzfristig ausschließlich mit heutigen KFz zu planen ohne Potential nach oben.


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Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranáAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
Praetorian
Beitrag 10. Jun 2010, 16:48 | Beitrag #69
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ZITAT(Bad Wolf @ 10. Jun 2010, 12:52) *
Das ist für mich kein Grund!

Das ist sehr wohl ein Grund.
Wie schon geschrieben, die useful load eines Hubschraubers ist eine Konstante - die den Bereich vorgibt, in dem Kraftstoffmenge und Zuladung variiert werden können. Wenn die Bundeswehr über die EDA formuliert, sie hätte gerne einen schweren Transporthubschrauber, der 13 Tonnen zuladen und damit 170 nm weit fliegen können soll, dann heisst das nicht, daß das nur wegen 13 Tonnen schwerer Einzellasten so ist. Unter dem Strich beschreibt sowas generell die geforderte Leistungsfähigkeit des Hubschraubers.

Im Übrigen sehe ich beim FTH durchaus die Chance, die Verträge so zu gestalten, daß die beteiligten Unternehmen einen guten Teil der Entwicklung selber tragen.
Die Entwicklungsrisiken halten sich im Vergleich zu anderen Vorhaben eigentlich in Grenzen, da sowohl eine ganze Menge Vorarbeit und Erfahrung seitens Boeing eingebracht wird als auch schwerpunktmäßig auf bestehende Technologie gesetzt werden soll. Und nicht zuletzt, weil die Hersteller damit einen neuen potentiellen Goldesel ins Portfolio bekommen - und auch, weil der Zeitplan für den FTH, sofern er eingehalten werden kann, schneller zu einer Auslieferung führen könnte als auf den CH-53K zu warten.


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seafox
Beitrag 11. Jun 2010, 22:37 | Beitrag #70
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ZITAT(Nightwish @ 9. Jun 2010, 18:19) *
Das wird der Einfluss von Boing sein. Ich nehme an, darauf spielt auch Phantom II mit

ZITAT
Als die ersten Bilder vor ein paar Monaten aufgetaucht waren war es schon klar, dass Eurocopter und Boeing zusammenarbeiten.


an.



Auf der ILA 2010 war auf dem Boeing-Stand dieses Foto vom HTH mit Bundeswehr-Kennung zu sehen, und von der Decke hing ein Modell dieses Hubis:

 
Phantom II
Beitrag 12. Jun 2010, 09:07 | Beitrag #71
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Wird Boeing denn HTH auch der US Army anbieten und selbst vermarkten oder ist Boeing nur "Entwicklungshelfer" für Eurocopter.


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Praetorian
Beitrag 12. Jun 2010, 10:57 | Beitrag #72
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ZITAT(Phantom II @ 12. Jun 2010, 10:07) *
Wird Boeing denn HTH auch der US Army anbieten und selbst vermarkten oder ist Boeing nur "Entwicklungshelfer" für Eurocopter.

Die Entwicklungskooperation ist auf möglichst 50/50 zwischen EC und Boeing angelegt, d.h. entweder wird man das wie beim Bell/Boeing Osprey gemeinsam vermarkten, oder wie beim Eurofighter Regionen verteilen (bspw. EC vertreibt die Mühle in Europa und Afrika, Boeing auf dem amerikanischen Kontinent o.ä.).

Den FTH wird man mit Sicherheit auch der US Army anbieten, wenn die sich irgendwann mal entschieden haben, in welche Richtung es mit ihren schweren Transporthubschraubern gehen soll. Als das Future Combat System noch existierte und noch kein Hüftspeck angesetzt hatte, war ja mal ein Lfz "Joint Heavy Lift Rotorcraft" (JHL) angedacht, das ein FCS-Fahrzeug transportieren können sollte - das heisst eine Nutzlast 15 bis von etwas unter 20 Tonnen. In die Richtung zielten ja so Konzepte wie der Quad Tiltrotor, Optimum Speed Tiltrotor, X2 High Speed Lifter/Crane und perspektivisch auch der Advanced Tandem Rotor Helicopter (der, der jetzt Konzeptbasis für die FTH-Kooperation von Boeing und EC ist). Ausserdem gabs da noch dieses Super-STOL-Transportflugzeug, das auch gleich die C-130 mit ersetzen sollte.
Da FCS nun Geschichte ist und die projektierten Nachfolgesysteme allesamt deutlich schwerer, ist erstmal abzuwarten, wie sich der Bedarf der Army entwickelt. Potential sehe ich da durchaus. Aber - die Army ist zwar ein wichtiger und großer Kunde, aber ganz sicher nicht der einzige. Es gibt allein 20 militärische H-47-Betreiber, ein halbes Dutzend militärische Betreiber des H-53. Und sicherlich noch so einige neue Nutzer - Frankreich wäre ja beispielsweise schon fester Kunde.


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Nightwish
Beitrag 12. Jun 2010, 11:32 | Beitrag #73
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ZITAT(Nightwish @ 9. Jun 2010, 22:46) *
ZITAT(Praetorian @ 9. Jun 2010, 21:32) *

In der Strategie und Technik 02/10 auf S.35 ist eine Grafik, die nur Bv 206, Wiesel 2, Mungo, Wolf und Serval als zu transportierende Fahrzeuge darstellt.


Wäre das nicht laderaummäßig eine Stagnation? Dann wäre doch die CH-53K wieder ein guter Kandidat, oder!?


ZITAT(Praetorian @ 9. Jun 2010, 22:52) *
ZITAT(Nightwish @ 9. Jun 2010, 23:46) *
Wäre das nicht laderaummäßig eine Stagnation? Dann wäre doch die CH-53K wieder ein guter Kandidat, oder!?

Der CH-53K erfüllt nicht die Forderungen des Preliminary Common Staff Requirement der EDA für den Future Transport Helicopter.


ZITAT(Nightwish @ 9. Jun 2010, 22:53) *
Aha. mata.gif confused.gif


Okay, ich muss den Thread genauer durcharbeiten... wink.gif


ZITAT(Praetorian @ 9. Jun 2010, 23:19) *
Das PCSR verlangt [...]


Danke! xyxthumbs.gif

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 12. Jun 2010, 11:33


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manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Ta152
Beitrag 12. Jun 2010, 19:42 | Beitrag #74
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ZITAT(seafox @ 11. Jun 2010, 22:37) *
ZITAT(Nightwish @ 9. Jun 2010, 18:19) *
Das wird der Einfluss von Boing sein. Ich nehme an, darauf spielt auch Phantom II mit

ZITAT
Als die ersten Bilder vor ein paar Monaten aufgetaucht waren war es schon klar, dass Eurocopter und Boeing zusammenarbeiten.


an.



Auf der ILA 2010 war auf dem Boeing-Stand dieses Foto vom HTH mit Bundeswehr-Kennung zu sehen, und von der Decke hing ein Modell dieses Hubis:

http://i21.photobucket.com/albums/b292/bar...rocopterHTH.jpg


Auf einem Eurocopter Stand hinh auch ein grobes Modell was sehr nach CH-47 aussah.


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ironduke57
Beitrag 12. Jun 2010, 19:52 | Beitrag #75
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Gab es da noch weitere Info´s? Zum Beispiel Innenraumabmessungen?

MFG
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Phantom II
Beitrag 12. Jun 2010, 21:36 | Beitrag #76
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ZITAT(Ta152 @ 12. Jun 2010, 18:42) *
Auf einem Eurocopter Stand hinh auch ein grobes Modell was sehr nach CH-47 aussah.



Der Beitrag wurde von Praetorian bearbeitet: 13. Jun 2010, 11:10
Bearbeitungsgrund: Bitte zukünftig bei so großen Bildern das Thumbnail verwenden.


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Panzermann
Beitrag 12. Jun 2010, 21:54 | Beitrag #77
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Mal doch schwarze Balken über die Gesichter und stell es noch mal hier rein.


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ZITAT(Hawkeye @ 28. Mar 2011, 04:37) *
Tipp des Tages:
.454 Casull Flachkopf-Massivgeschosse eignen sich hervorragend als Ohrenstöpsel!
 
PzBrig15
Beitrag 12. Jun 2010, 22:45 | Beitrag #78
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ZITAT(Phantom II @ 12. Jun 2010, 20:36) *
ZITAT(Ta152 @ 12. Jun 2010, 18:42) *
Auf einem Eurocopter Stand hinh auch ein grobes Modell was sehr nach CH-47 aussah.

Habe das Bild wieder rausgenommen, im Hintergrund waren zuviele Leute zu sehen deren Gesicht erkenntlich war, Beitrag bitte löschen


rechtlich aber kein Problem, weil es sich um eine öffentliche Präsentation gehandelt hat und das Hubschraubermodell das Aufnahmemotiv ist .Die Personen sind demnach nur Beiwerk des Bildes und deshalb ist die Veröfentlichung kein Problem .( nur zur Info..... xyxthumbs.gif )
Aber weil das Bild hier bestimmt gern gesehen ist könntest Du die Gesichter ja verpixeln oder schwärzen .
 
Jackace
Beitrag 13. Jun 2010, 08:51 | Beitrag #79
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Warum ist das eine Fenster über dem Radkasten grösser, vorbereitet für Notausstieg oder Waffenstation?
 
Phantom II
Beitrag 13. Jun 2010, 12:12 | Beitrag #80
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Bei der Cockpitsektion kann ich mich immer noch nicht entscheiden, ob die "orginal" Chinook ist oder vom Puma/Super Puma stammt.


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ironduke57
Beitrag 22. Jun 2010, 13:17 | Beitrag #81
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Bidders Prepare For FTH Program
ZITAT
Development strategies are crystallizing for a new heavy-lift helicopter with the European Defense Agency release of a request for information and NATO working on turning an alliance staff target for such a rotorcraft into an actual requirement.

One key design feature involves carrying a load internally, rather than using sling loads. Aarne Kreuzinger-Janik, German air force chief of staff, wants the helo to carry 70 troops (or 13-15 metric tons of payload) with a range of 300 km. (185 mi.) in difficult environmental conditions. The system would be in the 80,000-lb. class.

Eurocopter and Boeing are jointly preparing for the Future Transport Helicopter (FTH) project, a potentially cooperative venture between the U.S. and several European states. The goal would be to provide the U.S. Army with a CH-47 replacement. In Germany, the FTH is aimed at replacing CH‑53s, while France wants to establish a heavy-lift capability it now lacks.

The exact work allocation between Boeing and Eurocopter is not set; but under the terms of the initial agreement, Boeing would serve as the prime contractor for any U.S. activity and Eurocopter would do the same in Europe, says Eurocopter CEO Lutz Bertling. The goal is to have a heavy-lift capability available around 2020.

Boeing’s director for rotorcraft strategy, David L. Jones, notes that the cabin size will be key and has to be about the same as a C-130’s.

If a U.S.-European FTH project goes forward, it could provide the only meaningful transatlantic effort for the foreseeable future, Bertling asserts.

He says the FTH plan being devised by his company and Boeing relies on the use of the latest available technology. “[But] we want to avoid the errors we have had in the past,” he says, acknowledging development hurdles on other new rotorcraft projects. Jones says the systems should be at a technology-readiness Level 6, where they have been demonstrated.

In addition, Bertling says workshare will be allocated by capability, rather than apportioned to allow a company to build a technology skill it currently lacks.

But the Boeing/Eurocopter team is not unchallenged. Sikorsky is proposing the CH-53K now in development for the U.S. Marine Corps. It would provide the ideal jumping-off point to meet the heavy-lift need.

Joseph Gigantelli, Sikorsky’s vice president for sales for Europe, the Middle East and Africa, says efforts now underway to build industrial ties in Germany for the Cyclone represent a good stepping stone to introduce the CH-53K in Europe.

On the engine side, Germany’s MTU is throwing its weight behind using the GE38 for the new rotorcraft, a program in which it has taken a strategic stake. The GE38 powers the CH-53K already.

Jones adds that the Rolls-Royce AE1107C would also provide a suitable engine along with the GE38.

- http://www.aviationweek.com/aw/generic/sto...channel=defense

Kabinengröße wie eine C-130? Da sollte dann auch ein normaler Dingo rein passen.

MFG
ironduke57


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Beitrag 14. Jul 2010, 17:07 | Beitrag #82
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Meines Wissens nach überprüft die Firma Eurocopter die Möglichkeit die dynamischen Komponenten (Triebwerke,Getriebe,Rotor) von der CH-53K zu übernehmen
und "einfach nur" einen neuen und größeren Kohlefaserrumpf zu entwickeln. Denn der Hauptgrund warum der CH-53K für eine direkte Beschaffung ausfällt ist
ja nicht die Leistung, sondern die Kabinengröße. korrigiert mich falls ich mich täusche.
 
KSK
Beitrag 14. Jul 2010, 17:22 | Beitrag #83
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Jetzt war ich schon drauf und dran eine Antwort zu formulieren, dabei hatten wir das doch neulich erst:

ZITAT(Praetorian @ 10. Jun 2010, 00:19) *
Das PCSR verlangt u.a. eine Reichweite von 170 nm mit 13 Tonnen "payload" (der Begriff steht i.d.R. für die tatsächlich verfügbare Zuladung, mit für die Mission ausreichend betanktem Lfz) bzw. 550 nm mit 8 Tonnen Zuladung. An dem Punkt scheitert der CH-53K - der ist ausgeplant für einen Missionsradius von 110 nm mit 27000 lb (12,2 Tonnen) bzw. etwa 160 nm mit 17500 lb (8 Tonnen) - das heisst er fliegt die Strecke einmal vollbeladen hin und einmal leer zurück. Auf die Spezifikationen der PCSR (also reine Reichweite mit Last, ohne Rückflug) über den Daumen umgerechnet könnte der CH-53K wohl mit nur 12 Tonnen Zuladung die 170 nm schaffen, aber die 550 nm mit 8 Tonnen schafft er ziemlich deutlich nicht.
Einfach mehr Sprit mitnehmen geht in dem Fall nicht, da dieser auf Kosten der Zuladung gehen würde - das maximale Startgewicht ist eine feste Grenze.

Für den CH-53K sind ansonsten leider kaum Charakteristika publiziert - insbesondere die HOGE-Leistungen wären interessant, gerade für den Vergleich mit den Forderungen des PCSR.


Kurzum: Nein, es ist nicht nur das Kabinenvolumen, das den Unterschied macht.


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Praetorian
Beitrag 14. Jul 2010, 17:26 | Beitrag #84
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Dank an KSK biggrin.gif

Abgesehen davon scheint sich Eurocopter inzwischen - sinnvollerweise - eher zu Boeing und deren Advanced-Tandem-Rotor-Konzept orientiert zu haben.


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Praetorian
Beitrag 12. Feb 2011, 19:09 | Beitrag #85
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Im unmittelbaren Bezug zum Vorhaben FTH - die US Army steht kurz vor einer Richtungsentscheidung hinsichtlich der Heavy-Lift-Rolle (und damit der Zukunft des Chinook).
Hintergrund ist die für 2019 terminierte absehbar letzte Ablieferung des CH-47F/G. Untersucht werden mehrere Optionen:
  • Neue Rotorblätter, überarbeiteter Rotorkopf, überarbeitetes Hauptgetriebe (Nutzlastgewinn ~1 Tonne)
  • Neue Triebwerke ~7500 shp und einhergehende Änderungen (MTOW +30% auf 29,5 Tonnen)
  • Neues Modell mit vergrößertem Rumpf bei Wegfall der Forderung nach Lufttransportfähigkeit in C-17 (MTOW +50% auf 34+ Tonnen)

Eine Entscheidung wird noch in 2011 erwartet. Grundsätzlich gibt es auch Bestrebungen, im Rahmen des Vorhabens JMR (Joint Multi Role) ein völlig neues Schwerlast-Lfz einzuführen, dies aber wohl nicht vor 2040, da man sich im Rahmen JMR derzeit auf einen Nachfolger für Apache und Blackhawk konzentriert.

Relevant für den FTH ist hierbei insbesondere dieser Teil:
ZITAT
The army's decision-comes as France and Germany consider buying a new heavylift helicopter to replace aging Sikorsky CH-53s. Boeing has teamed up with Eurocopter to offer a larger version of the CH-47 airframe to Germany that can lift about 33t.
"The French and Germans have expressed an interest in the next generation [Chinook] requirement," Donnelly says.
[..]
Boeing also needs to start working on a growth design now to avoid a prolonged shutdown at the CH-47F/G production line in Philadelphia, he adds.


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ironduke57
Beitrag 12. Feb 2011, 19:40 | Beitrag #86
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AFAIK hatten wir diese Produktkarte von Boeing noch nicht:





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ironduke57

Der Beitrag wurde von ironduke57 bearbeitet: 14. Feb 2011, 15:12


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Beitrag 14. Feb 2011, 15:01 | Beitrag #87
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Schöner Fund, danke xyxthumbs.gif

Ich denke, daß sich für die Bundeswehr mit dem Boeing-Konzept die Gelegenheit bietet, mit überschaubarem Risiko und mäßigem Investitionsbedarf einen massiven Fähigkeitssprung hinzulegen. Boeing wird ohnehin daran interessiert sein, dem Markt nach Auslaufen des heutigen Chinook auch zukünftig etwas anbieten zu können. Wenn es jetzt auch noch gelingt, die US Army mit ins Boot zu holen, dann sollte das Vorhaben mehr als genug Schwung bekommen. Gleichzeitig könnte mit der Einbindung von Eurocopter frühzeitig sichergestellt werden, daß nötige Anpaßentwicklungen für deutsche bzw. französische Versionen umgesetzt werden, wenn man das Risiko nicht scheut gegebenenfalls sogar eine NH90 und Tiger ähnelnde Avionik.
Die Triebwerksauswahl wird in dem Zusammenhang aufgrund der Leistungsanforderungen (5000+ kW) wahrscheinlich eher limitiert bleiben, das RTM322 als aktuell stärkstes europäisches Helo-Tw hat nicht genug Aufwuchsreserven, und über eine mögliche Anpassung des TP400 möchte ich gar nicht erst nachdenken.

Vorteil gegenüber der Alternative CH-53K wäre eine deutlich höhere Leistung und damit eine bessere Entsprechung des Forderungskatalogs und auch mehr Reserven für eine zu erwartende lange Nutzungsdauer. Mit genug Zug durch die amerikanischen Partner sollte der Entwicklungszeitraum überschaubar bleiben. Eine gemeinschaftliche Entwicklung dürfte dann auch die Ausnutzung früher Produktionsslots ermöglichen, was eine im Vergleich zum CH-53K längere Entwicklungszeit zumindest teilweise kompensieren sollte (da werden erstmal die amerikanischen Bestellungen abgearbeitet, bevor Slots für den Export zur Verfügung stehen). Die langfristige Unterstützung sollte bei beiden Modellen ähnlich gesichert sein.


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Beitrag 16. Feb 2011, 06:23 | Beitrag #88
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ZITAT(Praetorian @ 14. Feb 2011, 15:01) *
Vorteil gegenüber der Alternative CH-53K wäre eine deutlich höhere Leistung und damit eine bessere Entsprechung des Forderungskatalogs und auch mehr Reserven für eine zu erwartende lange Nutzungsdauer. Mit genug Zug durch die amerikanischen Partner sollte der Entwicklungszeitraum überschaubar bleiben. Eine gemeinschaftliche Entwicklung dürfte dann auch die Ausnutzung früher Produktionsslots ermöglichen, was eine im Vergleich zum CH-53K längere Entwicklungszeit zumindest teilweise kompensieren sollte (da werden erstmal die amerikanischen Bestellungen abgearbeitet, bevor Slots für den Export zur Verfügung stehen). Die langfristige Unterstützung sollte bei beiden Modellen ähnlich gesichert sein.

Alles schön gut allerdings zeigt die Vergangenheit keine besonders gute Bilanz bei amerikanisch-europäischen Gemeinschaftsentwicklungen, die meisten sind nie über die Planungsphase hinausgekommen, danach hat jeder wieder sein eigenes Süppchen gekocht.

Wäre schön wenn es diesmal anders ist, zumal der Markt für solche Hubschrauber limitiert ist und die Kosten bei den geringen Stückzahlen dann exorbitant hoch wären. Ich bin und bleibe aber skeptisch was dieses "joint-venture" angeht.


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Beitrag 16. Feb 2011, 22:20 | Beitrag #89
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ZITAT(Phantom II @ 16. Feb 2011, 06:23) *
Alles schön gut allerdings zeigt die Vergangenheit keine besonders gute Bilanz bei amerikanisch-europäischen Gemeinschaftsentwicklungen, die meisten sind nie über die Planungsphase hinausgekommen, danach hat jeder wieder sein eigenes Süppchen gekocht.

Wäre schön wenn es diesmal anders ist, zumal der Markt für solche Hubschrauber limitiert ist und die Kosten bei den geringen Stückzahlen dann exorbitant hoch wären. Ich bin und bleibe aber skeptisch was dieses "joint-venture" angeht.

Deswegen der Verweis darauf, daß die Unternehmen selbst ein Interesse daran haben, ein entsprechendes Produkt zu entwickeln. In dem Zusammenhang bräuchte man keinen konkreten Entwicklungsauftrag vergeben, so wie es in der letzten Zeit mit europäischen und transkontinentalen Vorhaben geschehen ist (z.B. A400M, NH90, MEADS), sondern man könnte sich weitgehend darauf beschränken, den Bedarf zu formulieren und dann im internationalen Wettbewerb Angebote von der Industrie einfordern. Es gibt mit dem CH-53K nämlich mindestens eine realistische Alternative, auf die man sich seitens der Bedarfsträger zurückziehen könnte.

Übrigens gibt es auch Beipiele für erfolgreiche transkontinentale Kooperationen im Luftfahrtbereich - C-27, T-50, KUH Surion und der AW139 beispielsweise (Bell hat sich beim AB139 erst nach Beginn der Serienproduktion zurückgezogen, um sich auf das Tiltrotorgeschäft zu konzentrieren).


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Beitrag 7. Apr 2011, 19:40 | Beitrag #90
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Mangels eigenem Thread für den Vogel und weil es durchaus auch von Interesse für den europäischen FTH ist - das Vorhaben CH-53K ist wieder halbwegs im Griff, allerdings um drei Jahre verzögert und deutlich teurer als geplant:
  • Erstflug geschoben von 2011 auf 2013
  • Erste Auslieferung an das USMC geschoben von 2015 auf 2018
  • Entwicklungskosten gestiegen um 39 Prozent, Beschaffungskosten um 35 Prozent
  • Gesamtkosten des Vorhabens gestiegen von 18,8 Mrd auf 25,5 Mrd Dollar
  • Für das USMC zu beschaffende Stückzahl gestiegen von 158 auf 200 Lfz
  • Weight Improvement Plan erforderlich

Die Verzögerung um drei Jahre zzgl. der Erhöhung der Stückzahl für das USMC dürften die Chancen für potentielle Exportkunden, merklich vor 2025 an Produktionsslots zu kommen, ziemlich eindampfen. Mit anderen Worten - wer bisher mit dem CH-53K als schnelle und günstige Option als Nachfolger der deutschen CH-53G bis GA kalkuliert hat, muß sich ggf. nochmal neu orientieren. Boeing und Eurocopter dürften gerade bei einem Bier sitzen und sich zuprosten.


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