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> UCAVs / UAVs, für die Lw?
Forodir
Beitrag 1. Jul 2019, 08:32 | Beitrag #181
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ZITAT(evil-twin @ 30. Jun 2019, 21:57) *
Laut Verteidigungsministerium wurde gerade die Beschaffung weiterer Luna NG Systeme beschlossen (insgesamt 9 zusätzliche Systeme, ein System besteht aus 5 Luftfahrzeugen plus zusätzlichem Equipment am Boden). Ausdrücklich erwähnt ist auch die optionale Erweiterbarkeit mit einer VTOL-Komponente aller Systeme im Falle von Platzknappheit. Interessant ist auch dass mit der Beschaffung KZO-Systeme abgelöst werden sollen.
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/naechste-g...-am-start-63938


LUNA NG wird bei der Artillerie auch die KZO ersetzen, bin mal gespannt wie sie sich für unsere Anforderungen schlägt.


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Niemand hat gesagt das es Spaß machen muss!
 
PzArt
Beitrag 1. Jul 2019, 11:46 | Beitrag #182
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Sind denn die jetzt geplanten Systeme auch bereits für die Artillerie vorgesehen oder erst mal nur für die Aufklärer?
 
Edding321
Beitrag 26. Aug 2019, 07:32 | Beitrag #183
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Auf der MAKS gibts jetzt das Modell der S-70, wie es sich Suchoi mal final vorstellt.

https://www.thedrive.com/the-war-zone/29559...bat-air-vehicle
 
Edding321
Beitrag 31. Oct 2019, 10:03 | Beitrag #184
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Hier mal ein schöner Artikel zum klassifizierten RQ-180, bzw. was derzeit bekannt ist.

http://m.aviationweek.com/defense/usaf-uni...4608517430c3604
 
Ironhead haynes
Beitrag 5. Nov 2019, 19:11 | Beitrag #185
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Airbus hat heute einen Demonstrator für Stealthtechnologien vorgestellt an dem sie seit 2010 im geheimen gearbeitet haben.

Link zu Janes
 
goschi
Beitrag 6. Nov 2019, 13:49 | Beitrag #186
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ZITAT(Ironhead haynes @ 5. Nov 2019, 19:11) *
Airbus hat heute einen Demonstrator für Stealthtechnologien vorgestellt an dem sie seit 2010 im geheimen gearbeitet haben.

Link zu Janes

Gab es hier nicht vor Jahren einmal eine Diskussion um ein Bild, das von einem LKW (??) im Süddeutschen (??) Raum aufgenommen wurde, bei dem ein abgedecktes Luftfahrzeug erkennbar war?
Damals schlussfolgerten wir, dass es sich um einen Neuron-Demonstrator handeln müsse, was zeitlich gepasst hätte, aber gewisse Formen passten nicht. Scheint, als wenn jetzt das passende Objekt gefunden worden wäre. wink.gif

(Ein Artikel der ESuT mit mehr Bildern https://esut.de/2019/11/meldungen/ruestung2...lout-enthuellt/ )


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

Qui tacet, consentire videtur
ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
JSS Deutschland
Beitrag 6. Nov 2019, 18:35 | Beitrag #187
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Was isch bei LOUT nicht verstehe:
Es ist doch immer die Rede von einem unbemannten Demontstrator aber auf den Bildern ist ja ganz klar ein Cockpit zu erkennen. Wie passt ds zusammen?
 
Nite
Beitrag 6. Nov 2019, 18:39 | Beitrag #188
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Bildbeschreibung aus dem ESuT-Artikel:
ZITAT
Ansicht schräg von oben, die Haube ist kein Cockpit (Foto: Airbus)


--------------------
Ceterum censeo asseculas Dais esse necandam.

#flapjackmafia #GuaranáAntarctica #arrr #PyramidHoneyTruther
 
Praetorian
Beitrag 6. Nov 2019, 21:38 | Beitrag #189
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Die Haube diente der Erprobung von Werkstoffen für Cockpit- und Sensorverkleidungen.

ZITAT
The LOUT also featured a canopy, although Hertzog noted that this was to test the LO properties of the transparency itself for sensor and other applications, rather than to indicate any manned capability for the aircraft.
Jane's


--------------------
This just in: Beverly Hills 90210 - Cleveland Browns 3
 
Ironhead haynes
Beitrag 6. Nov 2019, 22:09 | Beitrag #190
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Offensichtlich war Airbus und der Bund nicht so untätig wie es ihm oft vorgeworfen wird. Zufälligerweise hat man ja mit Sagitta einen weiteren Deomonstrator der ähnliche Formen/Geometrien hat. Es scheint als wird durchaus mit Plan an wichtigen Grundsatztechnologien gearbeitet.

LOUT und auch Sagitta sind ja vorgeblich für die Luft-Boden-Rolle Entwicklungsträger. Also mehr für den Drohnenteil des FCAS Systems. Wobei da natürlich auch viel für für anderes hängen bleibt.
 
Giftpanscher
Beitrag 12. May 2020, 22:38 | Beitrag #191
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Da ich gerade darüber gestolpert bin und ein bisschen lachen wie weinen musste, wollte ich euch diese Perle nicht vorenthalten.

Gefunden bei N-TV

ZITAT
Die Bundeswehr will die Kampfdrohne und stößt eine Debatte an, die Vorbehalte abbauen soll. Aber die Politik vergisst: Diese Waffe ist weder so wirksam wie angenommen, noch schützt sie Zivilisten oder eigene Soldaten. Eigentlich dürfte Deutschland gar nicht an sie denken.

Das Verteidigungsministerium diskutiert die Anschaffung bewaffneter Drohnen. Mal wieder. Diesmal soll die Grundsatzdebatte aber wirklich zur Bewaffnung der "Heron TP" führen, die 2018 beschafft, in Schulungen aber bisher ohne Raketen benutzt wurde. Ab dem kommenden Jahr soll die neue Drohne in Afghanistan zum Einsatz kommen. Der Linken-Wehrexperte Andrej Hunko sagt, ihre Bewaffnung würde bereits konkret vorbereitet. Wird die "Heron TP" nicht nur für unbewaffnete Aufklärungsflüge benutzt, sondern für Kampfeinsätze, begeht die Bundesregierung einen schweren Fehler: Denn Kampfdrohnen sind moralisch nicht vertretbar, schlichtweg ineffektiv - und erschaffen Extremismus eher, als dass sie ihn erfolgreich bekämpfen. Manch ein Befürworter sieht in den unbemannten Flugobjekten die perfekten Soldaten: Sie müssen nicht essen oder schlafen, haben keine Emotionen, sind günstiger als Kampfjets und können ohne große Bedenken für die risikoreichsten Missionen eingesetzt werden. Unterstützer wie der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, oder die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann erkennen in den Drohnen auch gern eine zu einfache Gleichung: Wenn keine Bundeswehrsoldaten am Boden oder in der Luft kämpfen, dann können sie nicht getötet werden. Das stimmt aber nicht. Die Drohnen sollen die Bundeswehr auf ihren Einsätzen nur unterstützen. Soldaten kommen trotzdem noch am Boden zum Einsatz. Wäre geplant, die Drohnen ohne Bodentruppen einzusetzen, würde sich die Bundeswehr schnell in das gefährliche Fahrwasser von präventiven und illegalen Angriffen auf mutmaßliche Terroristen manövrieren, in dem die USA vorzugsweise schippern.

Zudem könnten diese Kampfdrohnen-Einsätze das Leben deutscher Soldaten sogar in noch größere Gefahr bringen: Unbemannte Angriffe der USA gegen die Taliban und Al-Kaida in Afghanistan und Pakistan haben Extremisten teilweise vereint, friedliche Menschen und Stämme in Allianzen mit Extremisten und Terroristen gedrängt. Dadurch wird Islamismus befeuert - Effektivität sieht anders aus. Erfolge durch Drohnenangriffe? Fehlanzeige! Die USA sehen sich immer wieder Vergeltungsschlägen für Drohnenangriffe ausgesetzt und haben mit ihnen noch keine Gegend wirklich befrieden können. Die Bundeswehr würde mit Kampfdrohnen nicht nur die Legitimität ihres Einsatzes untergraben, sondern anti-deutsche Stimmungen in Afghanistan verstärken. Die Langzeiteffekte würden mögliche kurzzeitige Erfolge schnell vergessen machen.
Ethisch-moralisch nicht tragbar

Dass Drohnen mit hoher Zielgenauigkeit ihre Gegner ausschalten, ist ebenso eine Mär. Immer wieder sterben bei unbemannten Angriffen Zivilisten und Kinder. In Afghanistan sind deswegen Hunderttausende über die Jahre geflohen oder stecken zwischen Drohnenangriffen, Taliban-Extremismus und Afghanischen Militäroffensiven fest. Überlebende von unbemannten Raketenangriffen und Bewohner in den Einsatzgebieten leiden oft an Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Bei Menschen vor Ort wurden mentale Krankheiten festgestellt, die schon allein durch die Präsenz der unsichtbaren Waffe am Himmel ausgelöst wurden. Und auch die Piloten leiden unter den unbemannten Angriffen, weil sie aus Tausenden Kilometern Entfernung am Bildschirm über Leben und Tod entscheiden müssen und die Grenze zwischen Krieg und Frieden mehr und mehr verwischt.
Zwar bekräftigt der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels, dass die Bundeswehr mit Drohnen keine gezielten Tötungen nach US-amerikanischem Vorbild unternehmen möchte. Und natürlich ist die Theorie vom Videospiel-artigen Angriff mit realen Konsequenzen zu vereinfacht. Aber gut möglich, dass bei Drohnenangriffen der Bundeswehr-Finger lockerer als sonst am Abzug sitzen würde. Drohnen können verführerisch sein. US-Präsident Barack Obama zum Beispiel benutzte die unbemannten Flugkörper nur allzu gern. Und die Ferne kann die Hemmnisse der Befehlshaber beim Töten verringern. So eine Art der Anziehungskraft darf es für deutsche Streitkräfte, die qua Grundgesetz einzig für die Verteidigung zuständig sind, gar nicht erst geben.

Schon allein aufgrund dieses ethisch-moralischen Dilemmas sollte die Bundesregierung auf Kampfdrohnen verzichten. Auch die Rechtsfrage, wer verantwortlich gemacht werden könnte für die zunehmend autonomen und wenig transparenten Angriffe über verschiedenste Ländergrenzen hinweg, zeigt, dass Deutschland die Finger von bewaffneten Drohnen lassen muss. Es wird interessant sein zu sehen, ob Bartels' Nachfolgerin Eva Högl erkennt, wie gefährlich und ineffektiv Kampfdrohen tatsächlich sind, und welche negativen Nebeneffekte sie mit sich bringen. Den Menschen in Afghanistan, aber auch den deutschen Soldaten, ist sie ein Nein zur unsichtbaren Waffe am Himmel schuldig


 
Thor=LWN=
Beitrag 13. May 2020, 01:07 | Beitrag #192
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Ja der Herr David Bedürftig.... Der schreibt auch über Flirtprobleme deutscher Bauern, Erotikmessen und.... Ach egal...
 
Schwabo Elite
Beitrag 20. May 2020, 09:35 | Beitrag #193
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Generalmajor d.R.
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Und er hat anscheinend ein abwertendes Menschenbild, wenn er glaubt, "dass bei Drohnenangriffen der Bundeswehr-Finger lockerer als sonst am Abzug sitzen würde".


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Sapere Aude & Liber et Infractus
"He uses statistics as a drunken man uses lamp-posts... for support rather than illumination." –- Andrew Lang (1844-1912)
"Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zaubersäfte – Der Riese hat wieder die Mutter berührt, Und es wuchsen ihm neue Kräfte." -- Heinrich Heine (1797-1856), Deutschland ein Wintermärchen, Caput I
Quidquid latine dictum, altum videtur. -- Nενικήκαμεν! -- #flapjackmafia
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 31. May 2020 - 10:32