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> Krieg im Iran?
Schwabo Elite
Beitrag 7. Jun 2010, 16:32 | Beitrag #1891
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Ein ausgewachsener Landkrieg ist doch völlig unwahrscheinlich und auch nicht realisierbar. Wozu auch? Die Kosten rechtfertigen die Nutzen nicht. Eine Luftkampagne hingegen ist gut und leicht durchführbar, es existieren Basen für Luftstreitkräfte in Afghanistan, Irak, Israel, Diego Garcia und dazu Trägergruppen im Mittelmeer (ok, relativer Operationsrand, aber für die Versorgung) und im Indischen Ozean. Aber wer will denn wirklich ernsthaft einen Krieg im Mittleren Osten vom Zaun brechen und weswegen? Kostet nur Geld und destabilisiert die Weltwirtschaft...


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LeoOffz
Beitrag 8. Jun 2010, 11:29 | Beitrag #1892
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ZITAT(Schwabo Elite @ 7. Jun 2010, 17:32) *
...
Aber wer will denn wirklich ernsthaft einen Krieg im Mittleren Osten vom Zaun brechen und weswegen? Kostet nur Geld und destabilisiert die Weltwirtschaft...

Netanyahoo und der moldawische Rausschmeisser Lieberman. Die Weltwirschaft interessiert die nicht wirklich. Wenn man sich anschaut wer in den USA auf Krieg mit dem Iran drängt, durch Benzinsanktionen gegen den Iran die dann durch eine militärische Blockade, also eine Kriegshandlung, durchgesetzt werden sollen, dann ist klar das die Israel-Lobby dahintersteht.


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Schwabo Elite
Beitrag 8. Jun 2010, 13:21 | Beitrag #1893
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Gerade WENN man sich ansieht, wer in den USA am Drücker ist und, dass Netanjahu seine Koalition nicht in einen Krieg und durch einen Krieg wird reiten können, halte ich einen Konflikt für völlig abwägig. Die USA sind eine Wirtschaftsmacht, die vor allem durch eines auffällt: Sie verstehen es Kriege zu führen, die sie sich leisten können und die ihrer Wirtschaft nicht schaden. Ein Konflikt mit dem Iran würde bedeutend mehr kosten, als die Irak-Kampagne 2003, zumal eine Bodenkampagne zwar militärisch ausgeschlossen ist, eine Luft-See-Kampagne aber gegen einen weitaus besser gerüsteten Feind anliefe, als den zweifach geschlagenen, ausgehungerten Irak.

Iran verfügt zudem über knapp viermal so viel Fläche und gut zweieinhalb mal so viel Bevölkerung, wie der Irak und ausreichend politischen Einfluss in Syrien und Afghanistan, um im Rücken der US-Truppen und der möglichen israelischen Alliierten für undenkbare Katastrophen zu sorgen. Eine Parteiname Syriens und der Aufbau einer zweiten Front wäre im Kriegsfall nicht undenkbar und wenn Israel eins nicht brauchen kann, dann ist das ein erneuter Waffengang in den Golanhöhen. Zumal ein Konflikt mit Syrien auch den Gazastreifen und das Jordanland mit in den Konflikt zögen. Alles was über einen alleinstehenden Luftschlag gegen nukleare Anlagen im Iran hinausginge würde also Gefahr laufen zwischen Gaza und Peshawar ein Feuer zu entzünden, dass wir in zehn Jahren nicht löschen könnten.

Wer an Politik rangeht und glaubt, dass die Radikalen in den USA tatsächlich schalten und walten könnten wie sie wollten, sollte sich mal die letzten Jahrzehnte ansehen und erkennen, dass auch und gerade die USA einige Spannungsherde lieber still vor sich hinglimmen ließen, weil eine Intervention extrem ungeschickt gewesen wäre. Der diplomatische Beamtenapparat ist - wie auch hier - extrem Radikalen-resistent.

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Havoc
Beitrag 8. Jun 2010, 16:44 | Beitrag #1894
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Lieberman zeigt im welchen Zustand die Knesset ist. Aber seine Hetzreden sind so gefährlich /harmlos wie die von Ahmadinedschad. Wegen den beiden Brüllaffen fängt keiner, weder der Iran noch Israel oder die USA (selbst mit G.W. Bush Jr. als Präsident) einen Krieg an. Die iranisch unterstützten Gruppen Hamas und Hisbollah sind mehr Bedrohung palästinensische Verwaltung in den Autonomie Gebieten, sowie für die innere Stabilität Ägyptens und des Libanons aber keine Existenzbedrohung für Israel als Staat.
Nicht zu kalkulieren ist, wie sich die arabischen Nachbarstaaten und bedingt die Türkei verhalten, wenn der Iran sich zur Atommacht erklärt. Da ist die Hauptgefahr, dass eigene Atomwaffenprogramme gestartet oder beschleunigt werden. Die beiden Brüllaffen werden sich gegenseitig mit der atomaren Vergeltung bedrohen und sich dabei auf die Brust trommeln und das war es dann auch schon.
 
stillermitleser
Beitrag 8. Jun 2010, 16:53 | Beitrag #1895
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Mal ganz nebenbei gefragt. Wie groß müsste der Truppenaufmarsch ausfallen um eine klassische Bodenkampagne gegen den Iran zu starten.
Das geht doch schon weit über die Divisionsebene. Ich glaube nicht das sich die USA das leisten könnten. Weder finanziell, noch wirtschaftlich noch politisch.

Der Beitrag wurde von stillermitleser bearbeitet: 8. Jun 2010, 17:31


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Nite
Beitrag 8. Jun 2010, 17:05 | Beitrag #1896
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Der Einmarsch der Israelis im Libanon hat einen guten Vorgeschmack gegeben was eine Invasionsstreitmacht im Iran wohl zu erwarten hätte.


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Starscream
Beitrag 8. Jun 2010, 17:08 | Beitrag #1897
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@Nite
Inwieweit? Erläutere etwas genauer.
Ich denke, wir wissen beide das die Hizbollah nicht identisch mit den Pasdaran und der regulären Artesh ist.


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Nite
Beitrag 8. Jun 2010, 17:17 | Beitrag #1898
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Nicht identisch, allerdings geht die Verbindung zwischen der Hisbollah und den Revolutionsgarden weit über das übliche Niveau von Waffenlieferungen und Teilhabe an nachrichtendienstlichen Erkenntnissen hinaus. So sind Angehörige der Pasdaren teilweise direkt in die Struktur der Hibollah eingebunden, dementsprechend eng ist die Kontrolle die Teheran über die Hibollah ausübt. Auch wenn ich nicht unbedingt so weit gehen würde wie einige Amerikaner welche der Ansicht sind dass der Libanon-Konflikt die Blaupausen für den shiitischen Widerstand im Irak geliefert hat, so kann man doch davon ausgehen dass die Erfahrungen der Hisbollah in Teheran bis ins kleinste ausgewertet werden und man dementsprechende Schlüsse zieht.


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LeoOffz
Beitrag 8. Jun 2010, 18:37 | Beitrag #1899
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Ganz schön blauäugig ...

ZITAT(Schwabo Elite @ 8. Jun 2010, 14:21) *
Gerade WENN man sich ansieht, wer in den USA am Drücker ist und, dass Netanjahu seine Koalition nicht in einen Krieg und durch einen Krieg wird reiten können, halte ich einen Konflikt für völlig abwägig. Die USA sind eine Wirtschaftsmacht, die vor allem durch eines auffällt: Sie verstehen es Kriege zu führen, die sie sich leisten können und die ihrer Wirtschaft nicht schaden.

Warum hat man dann den Irakkrieg geführt? 3 Billionen Dollar ist die Schätzung der Gesamtkosten und gewonnen hat in dem Krieg, wenn einer, dann der Iran. Und der Vietnamkrieg passt ja wohl auch nicht zu der Aussage.
ZITAT
Ein Konflikt mit dem Iran würde bedeutend mehr kosten, als die Irak-Kampagne 2003, zumal eine Bodenkampagne zwar militärisch ausgeschlossen ist, eine Luft-See-Kampagne aber gegen einen weitaus besser gerüsteten Feind anliefe, als den zweifach geschlagenen, ausgehungerten Irak.

Eine Bombenkampagne wäre billig, aber die wirtschaftlichen Auswirkungen wären katastrophal. Sobald die erste Bombe droht wird kein Öltanker mehr durch die Hormuzstrasse fahren und der Ölpreis geht an die Decke.
ZITAT
Iran verfügt zudem über knapp viermal so viel Fläche und gut zweieinhalb mal so viel Bevölkerung, wie der Irak und ausreichend politischen Einfluss in Syrien und Afghanistan, um im Rücken der US-Truppen und der möglichen israelischen Alliierten für undenkbare Katastrophen zu sorgen. Eine Parteiname Syriens und der Aufbau einer zweiten Front wäre im Kriegsfall nicht undenkbar und wenn Israel eins nicht brauchen kann, dann ist das ein erneuter Waffengang in den Golanhöhen. Zumal ein Konflikt mit Syrien auch den Gazastreifen und das Jordanland mit in den Konflikt zögen. Alles was über einen alleinstehenden Luftschlag gegen nukleare Anlagen im Iran hinausginge würde also Gefahr laufen zwischen Gaza und Peshawar ein Feuer zu entzünden, dass wir in zehn Jahren nicht löschen könnten.

Stimmt, aber ganau darauf mögen einige spekulieren. Zumindestens arbeiten sie daraufhin. Darf ich an diese Karte des New Middle East von Lieutenant-Colonel Ralph Peters erinnern die in entsprechenden US Kreisen kursiert und auch schon mal offiziell bei der NATO gezeigt wurde (die Türkei war, zu recht, empört).



ZITAT
Wer an Politik rangeht und glaubt, dass die Radikalen in den USA tatsächlich schalten und walten könnten wie sie wollten, sollte sich mal die letzten Jahrzehnte ansehen und erkennen, dass auch und gerade die USA einige Spannungsherde lieber still vor sich hinglimmen ließen, weil eine Intervention extrem ungeschickt gewesen wäre. Der diplomatische Beamtenapparat ist - wie auch hier - extrem Radikalen-resistent.

SE

Den ach so resistenten diplomatischen Beamtenapparat haben wir vor dem Irakkrieg erlebt. Der US Aussenminister log vor der UN WMDs vom Himmel herunter und im U.S. Aussenministerium herrschte Schweigen. Da hatten die Radikalen die Macht und viel weniger Macht haben sie auch unter Obama nicht.



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LeoOffz
Beitrag 8. Jun 2010, 18:50 | Beitrag #1900
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ZITAT(stillermitleser @ 8. Jun 2010, 17:53) *
Mal ganz nebenbei gefragt. Wie groß müsste der Truppenaufmarsch ausfallen um eine klassische Bodenkampagne gegen den Iran zu starten.
Das geht doch schon weit über die Divisionsebene. Ich glaube nicht das sich die USA das leisten könnten. Weder finanziell, noch wirtschaftlich noch politisch.

Die iranische Armee hat ca. 12 Divisionen, die Revolutionsgarden ca. 3-4 Divisionen. Sicherlich nicht Topqualität aber die höheren Offiziere haben alle Kriegserfahrung und die Motivation der Truppe wäre in einer Verteidigungssituation enorm hoch. Man müsste in etwa die gleich Truppenstärke gut gerüsteter "westlicher" Divisionen zu haben um eine ersten militärischen Sieg zu erreichen. Danach würden die Besatzer dann in einem Guerilliakrieg untergehen.

Aber der Zehnjahreskriegsplan gegen den Iran sieht ähnlich aus wie der gegen den Irak durchgeführten. a. Sanktionen (unter falschem Vorwand), b. Strategische Bombenkampagne um die industrielle Produktion im Iran zu vernichten, mehr härteste Sanktionen, dann abwarten und ab und zu mal wieder bomben bis das Obst reif scheint, dann einmarschieren, die Regierung stürzen, einen neuen Diktator installieren und schnell wieder raus.

Heute die Einmarschstärke zu kalkulieren macht bei dem Plan wenig Sinn.


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Nite
Beitrag 9. Jun 2010, 12:02 | Beitrag #1901
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Diese Karte ist eine Idee einer Einzelperson aus dem Umfeld neokonservativer Think Tanks, und auch in den USA ist noch lange nicht jeder Gehirnfurz eines Einzelnen gleich Teil der Regierungspolitik. Dass die ganze Geschichte damals eine ziemlich Eintagsfliege war und innerhalb kürzester Zeit in der Versenkung verschwand pricht wohl für sich

Der Beitrag wurde von Nite bearbeitet: 9. Jun 2010, 12:07


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Panzerfuchs
Beitrag 9. Jun 2010, 12:42 | Beitrag #1902
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Aber immer wieder gerne zitiert xyxthumbs.gif


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Havoc
Beitrag 9. Jun 2010, 14:45 | Beitrag #1903
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zu der Karte:
ZITAT
Note: The following map was prepared by Lieutenant-Colonel Ralph Peters. It was published in the Armed Forces Journal in June 2006, Peters is a retired colonel of the U.S. National War Academy. (Map Copyright Lieutenant-Colonel Ralph Peters 2006).

Although the map does not officially reflect Pentagon doctrine, it has been used in a training program at NATO's Defense College for senior military officers. This map, as well as other similar maps, has most probably been used at the National War Academy as well as in military planning circles.

Quelle

Publiziert in "Never Quit the Fight" und ein einem Artikel des U.S. military’s Armed Forces Journal :"Blood Borders: How a better Middle East would look"

Ein Grundgedanke ist, dass gerade im Mittleren Osten und Afrika die Grenzziehungen zwischen den Staaten Produkte europäischer Kolonialpolitik sind und ethnische, kulturelle oder religiose Aspekte nicht berücksichtigen. Die Überlegung geht dahin,dass dort viele Konflikte daraus resutieren, dass dort die Staaten Minderheiten haben, die unterdrückt werden und/oder Separationsbestrebungen haben.

Die Karte gibt grob eine "Staatenbildung" wieder, die sich nach den Volksgruppen ausrichtet und ist als Planspiel Lichtjahre von einem politische Masterplan entfernt. Unabhängig davon, dass u.a. geopolitsche Interessen der ehemaligen Kolonialmächte England, Frankreich und der Türkei als Erbe des Osmansichen Reichs, sowie die zum großen Teil gegenläufigen Interessen der Mächte Russlands und Chinas sowie der volkerrechtliche Status der betroffen Staaten nicht berücksichtig werden. Die Staaten, die Gebiete abtreten sollen würden dies nicht freiwillig machen und da wäre es dann schon mal Interessant zu wissen wie dies beim Nato- Mitglied Türkei durchgesetzt werden soll.





 
revolution
Beitrag 9. Jun 2010, 19:39 | Beitrag #1904
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Die Grenzen ließen sich nach Volksgruppen auch noch wesentlich weiter runterbrechen, oder genauso gut ins Gegenteil verschieben. Je nachdem wie man es braucht. Mal abgesehen davon, dass es eine bodenlose Frechheit zugekokster Globalstrategen ist, solche Ideen überhaupt ernsthaft zu propagieren. Hätten sie ähnliche Ideen zu ihrem eigenen Land, würde man sie umgehend verhaften.

Die meisten der angedachten Staaatsgebilde auf dieser Karte hat es in der Historie noch nie gegeben. Bereits heute sind eine Reihe der Staaten oder Emirate der Region ein Produkt von Besatzungsmächten und werden als Diktaturen heute noch von diesen kontrolliert bzw erfüllen ihren angedachten Zweck. Niemand nimm dort auch nur das Wort "Demokratie" in den Mund. Die Völker fremdominierter Länder haben niemals irgendwen interessiert, sondern dahinter steckt einzig unda llein ein "besetze, teile und herrsche Prinzip". In der Regel wurde damit mehr Unheil, ehtnische und Resourcen-bedingte Konflikte geschaffen als alles andere. Hauptintention dieser o.g. Architektur wäre eine Region mit vielen schwachen Staaten, die sich eben gerade untereinder in Konflikte und konträre Interessen verstricken sollen. Also eine Region ohne Regionalmächte. EIne Region deren Player sich untereinander ausspielen lassen.

Auch wenn das nur eine Karte eines Phantasten ist. Der Hintergrund und grundlegende Intention ist absolut real. Daraus lässt sich nur ein Schluss ziehen: Der gravierendeste Problemfall sind nicht irgendwelche regionalen Völker die sich gerne gegenseitig den Schädel einschlagen, sondern dass Mächte anderer Regionen dort egoistische Interessen verfolgen und eben jenen den Schädel einschlagen. Je länger diese den Weg nach Hause nicht finden, desto mehr Konflikte brechen sie vom Zaun. Gerade die Amerikaner sind nicht die Friedensstifter wie sie sich selbst bezeichnen. Dagegen sind die Briten ja der Hort der Ehrlichkeit. Denen ging es zumindest ohne Umschweife und Vernebelung offen darum globaler Hegemon zu sein.

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 9. Jun 2010, 19:42


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Waldteufel
Beitrag 9. Jun 2010, 19:52 | Beitrag #1905
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Mein Gott, jetzt kriegt euch mal ein. Das ist eine 4 Jahre alte Kamelle. Kein Schwein interessiert sich noch dafür, mir ist ehrlich gesagt schleierhaft warum man sich überhaupt noch darüber unterhalten sollte.


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The question is this: Given that God is infinite, and that the universe is also infinite, would you like a toasted tea-cake?

 
Havoc
Beitrag 10. Jun 2010, 10:47 | Beitrag #1906
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Ganz einfach: Wenn man vom globalen Imperialismus der USA überzeugt ist, hat man mit der Karte einen "Beleg". Nur wenn man lange genug sucht findet man auch Belege für das globale Kalifat, einer neuen sozialistischen Weltordnung oder zu der zionisitischen Weltverschwörung. Wenn ein Oberst a.D. als Gastautor seine "Erkenntnis" in der "Europäischen Sicherheit" oder in den "Kronberger Gespräche" der Bertelsmanstiftung zum Besten gibt ist das noch lange nicht die politische Linie der Bundesregierung.
Deswegen sollte man bei solchen Quellen auch die notwendige Hintgergrundinformationen liefern. Wenn aus solchen Think- Tank- Produkten einfach ein amerikanischer Weltmasterplan abgeleitet wird, kommen wir ganz schnell zu den Verschwörungstheorien.


 
Camulos
Beitrag 10. Jun 2010, 14:26 | Beitrag #1907
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Ich denke nicht, dass es bald zu einem offenen Krieg, der sogar eine Besetzung des Iran beinhaltet, kommen wird. Den Israelis fehlen die militärischen Ressourcen für so ein Unternehmen, und die USA werden unter Obama wohl kaum einen Krieg beginnen, der weit mehr Kosten könnte als die im Irak und Afghanistan. Selbst wenn man es bei einem konventionellen Enthauptungsschlag belassen würde, bleiben die Fragen nach dem Warum und der Effizienz, denn ich glaube nicht, dass man dem iranischen Atomprogramm, wenn es den wirklich den Bau von Atomwaffen zum Ziel hat, so hart zurückgeworfen werden kann, wie es im Irak der Fall war. Dazu kommen dann noch Faktoren wie der wahrscheinlich explodierende Ölpreis und die Begrenzung des Krieges durch die geographischen und topographischen Gegebenheiten, welche Guerillas begünstigen und den Ammis das Leben schwer machen. Alles in allem wird aber zumindest der konventionelle Teil des Krieges schnell entschieden sein, denn die iranische Rüstungsindustrie hinkt weit hinter der westlichen zurück, und ich glaube nicht, dass man da große Chancen hat.

Interessant dürfte es allerdings werden, wenn sich Syrien, Ägypten & Co. gegen die USA "auflehnen", auch wenn es eher unwahrscheinlich ist.
 
Nite
Beitrag 10. Jun 2010, 16:14 | Beitrag #1908
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ZITAT(Camulos @ 10. Jun 2010, 15:26) *
Interessant dürfte es allerdings werden, wenn sich Syrien, Ägypten & Co. gegen die USA "auflehnen", auch wenn es eher unwahrscheinlich ist.

Das ist nicht nur eher unwahrscheinlich, sondern schlicht und ergreifend völlig aus der Luft gegriffen. Die genannten arabischen Staaten haben keinen Finger gerührt als die Amerikaner 2003 im Irak die Herrschaft sunnitischer Araber über eine mehrheitlich shiitische Bevölkerrung gewaltsam beendet haben.
Ganz im Gegenteil, den arabischen Staaten dürften Aktionen welche den steigenden Einfluss des Iran (sprich: der shiitischen Perser) bremsen eher gelegen kommen.


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Starscream
Beitrag 10. Jun 2010, 19:10 | Beitrag #1909
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Kenne die Karte.
So ganz ohne Hand und Fuß ist sie nicht, das jordanische Königshaus beherrschte etwa lange die Hedschas-Region im heutigen Saudi-Arabien, bis sie von der Saud-Dynastie von dort vertrieben wurden. Ebenso sind die Unabhängigkeitsbestrebungen in Beluchistan Realität.
Als eine Art "Fahrplan" betrachten und entsprechend ernst nehmen muss man sie deshalb nicht.
Ralph Peters scheint aber auch ein Autor zu sein, der wohl gerne Kontroversen produziert, man denke hier auch an seinen jüngsten Roman. Die Leseprobe daraus, die mir untergekommen ist, war jedenfalls recht düster - was übrigens auf das ganze Buch zutreffen soll.

@revolution
Umgekehrt gibt es auch iranische Nationalisten, die die Vision eines "Groß"-Iran haben, zu dem etwa Afghanistan und weite Teile der Kaukasus-Region gehören würden.
Man hat im Iran nicht vergessen, das sich Persien einst im Kaukasus bis nach Derbent im heutigen Südrussland erstreckte.
Andererseits gibt es bei einigen Volksgruppen im Iran - Belutschen, Kurden und den arabischen Khusistani - ja den Wunsch nach Unabhängigkeit.

@Camulos
Wieso sollte sich Ägypten gegen die USA auflehnen? Es hätte wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren.
Bei anderen arabischen Staaten am Golf sieht es noch drastischer aus, für Bahrain etwa sind die guten Beziehungen zu den USA quasi eine Art "Lebensversicherung" gegenüber dem Iran.
Syrien neigt sowieso eher dem Iran und Russland zu.


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revolution
Beitrag 10. Jun 2010, 19:11 | Beitrag #1910
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ZITAT(Havoc @ 10. Jun 2010, 11:47) *
Ganz einfach: Wenn man vom globalen Imperialismus der USA überzeugt ist, hat man mit der Karte einen "Beleg". Nur wenn man lange genug sucht findet man auch Belege für das globale Kalifat, einer neuen sozialistischen Weltordnung oder zu der zionisitischen Weltverschwörung. Wenn ein Oberst a.D. als Gastautor seine "Erkenntnis" in der "Europäischen Sicherheit" oder in den "Kronberger Gespräche" der Bertelsmanstiftung zum Besten gibt ist das noch lange nicht die politische Linie der Bundesregierung.
Deswegen sollte man bei solchen Quellen auch die notwendige Hintgergrundinformationen liefern. Wenn aus solchen Think- Tank- Produkten einfach ein amerikanischer Weltmasterplan abgeleitet wird, kommen wir ganz schnell zu den Verschwörungstheorien.


Ahja. Deine Argumentation baut also darauf auf, dass die Karte den vermeintlichen Beleg für den US-Imperialismus darstellt und vergleichst das mit dem Glauben an ein "globale Kalifat, einer neuen sozialistischen Weltordnung oder zu der zionisitischen Weltverschwörung". Es wird den ein oder anderen Leser sicherlicht nicht verwundern, wenn mir das als Diskussionsbasis zu blöd ist. So einen Schuh lasse ich mir von Dir nicht anziehen.

ZITAT("Starscream")
Umgekehrt gibt es auch iranische Nationalisten, die die Vision eines "Groß"-Iran haben, zu dem etwa Afghanistan und weite Teile der Kaukasus-Region gehören würden.
Man hat im Iran nicht vergessen, das sich Persien einst im Kaukasus bis nach Derbent im heutigen Südrussland erstreckte.


"Persien einst?" confused.gif Naja, egal...
Ich sagte ja, dass man eine solche Karte gemäß der Ethnien, Sprachen und durch die Historie auch ganz anders zeichnen könnte. Das liegt aber nicht immer in der Intention derer, die eine Balkanisierung der Region aus strategischem Interesse bevorzugen. Das ist der Kern meiner Aussage.

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 10. Jun 2010, 19:29


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Beitrag 10. Jun 2010, 19:31 | Beitrag #1911
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@revolution
Havoc wollte damit eher ausdrücken das es immer genug Anhänger von Verschwörungstheorien gibt, die z.B. diese Karte begierig als "Beweis" für ihre abstrusen Thesen ansehen und aufgreifen.
Bei solchen Verschwörungstheoretikern bringt leider auch das Beisteuern von notwendigen Hintergrundinformationen nicht viel. Sie sehen sie entweder als Bestätigung ihrer These an oder ignorieren sie.

ZITAT
ZITAT("Starscream")
Umgekehrt gibt es auch iranische Nationalisten, die die Vision eines "Groß"-Iran haben, zu dem etwa Afghanistan und weite Teile der Kaukasus-Region gehören würden.
Man hat im Iran nicht vergessen, das sich Persien einst im Kaukasus bis nach Derbent im heutigen Südrussland erstreckte.


"Persien einst?" confused.gif Naja, egal...
Ich sagte ja, dass man eine solche Karte gemäß der Ethnien, Sprachen und durch die Historie auch ganz anders zeichnen könnte. Das liegt aber nicht immer in der Intention derer, die eine Balkanisierung der Region aus strategischem Interesse bevorzugen. Das ist der Kern meiner Aussage.

Damals hieß der Iran ja noch Persien.
Einer These zu solchen Karten stimme ich jedenfalls zu.

Der Beitrag wurde von Starscream bearbeitet: 10. Jun 2010, 19:35


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Beitrag 10. Jun 2010, 19:57 | Beitrag #1912
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ZITAT("Starscream")
Havoc wollte damit eher ausdrücken das es immer genug Anhänger von Verschwörungstheorien gibt, die z.B. diese Karte begierig als "Beweis" für ihre abstrusen Thesen ansehen und aufgreifen.
Bei solchen Verschwörungstheoretikern bringt leider auch das Beisteuern von notwendigen Hintergrundinformationen nicht viel. Sie sehen sie entweder als Bestätigung ihrer These an oder ignorieren sie.


Das mag sein. Aber ich lasse mich nicht zu den Verschwörungstheoretikern zählen, weil ich den USA eine imperialistiche Außenpolitik attestiere. Das bringt der Umstand eine Weltmacht mit globaler militärischer und wirtschaftlicher Präsenz zu sein mit sich. Die USA unterhalten selbstverständlich eine globale wirtschaftliche und militärische Dominanz, bei der Regionalmächte; aus ihrer Sicht; auf die eine oder andere Art in Schach gehalten werden müssen. Das hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun.

ZITAT
Damals hieß der Iran ja noch Persien.


Das betrifft den westlichen Sprachgebrauch, bzw. den auf internationalem Parkett. Dazu am Rande:

ZITAT
The name Persia was the official name of Iran in the Western world before 1935, but the Iranian people inside their country since the time of Zoroaster (probably circa 1000 BC), or even before, have called their country "Aryānām" (the equivalent of "Iran" in the proto-Iranian language) or its equivalents. It is not exactly clear what the Iranian people[6] called their country during the Median (728 BC-559 BC), Achaemenid (550 BC–330 BC) or Parthian (250 BC– 226 CE) empires, but evidently from the time of the Sassanids (226–651 CE) they have called it Iran, meaning "the land of Aryans". In Middle Persian sources, the name "Iran" is used for the pre-Sassanid Iranian empires as well as the Sassanid empire. As an example, the use of the name "Iran" for Achaemenids in the Middle Persian book of Arda Viraf refers to the invasion of Iran by Alexander the Great in 330 BC.[7] The Proto-Iranian term for Iran is reconstructed as *Aryānām (the genitive plural of the word *Arya) and the Avestan equivalent is Airyanem (as in Airyanem Vaejah). The internal preference for "Iran" was noted in some Western reference books (e.g. the Harmsworth Encyclopaedia, circa 1907, entry for IRAN: "The name is now the official designation of Persia.") but for international purposes, "Persia" was the norm.

On 21 March 1935, the ruler of the country, Reza Shah Pahlavi, issued a decree asking foreign delegates to use the term "Iran" in formal correspondence.

http://en.wikipedia.org/wiki/Name_of_Iran

Der Beitrag wurde von revolution bearbeitet: 10. Jun 2010, 20:01


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Havoc
Beitrag 10. Jun 2010, 22:39 | Beitrag #1913
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ZITAT(revolution @ 10. Jun 2010, 18:11) *
ZITAT(Havoc @ 10. Jun 2010, 11:47) *
Ganz einfach: Wenn man vom globalen Imperialismus der USA überzeugt ist, hat man mit der Karte einen "Beleg". Nur wenn man lange genug sucht findet man auch Belege für das globale Kalifat, einer neuen sozialistischen Weltordnung oder zu der zionisitischen Weltverschwörung. Wenn ein Oberst a.D. als Gastautor seine "Erkenntnis" in der "Europäischen Sicherheit" oder in den "Kronberger Gespräche" der Bertelsmanstiftung zum Besten gibt ist das noch lange nicht die politische Linie der Bundesregierung.
Deswegen sollte man bei solchen Quellen auch die notwendige Hintgergrundinformationen liefern. Wenn aus solchen Think- Tank- Produkten einfach ein amerikanischer Weltmasterplan abgeleitet wird, kommen wir ganz schnell zu den Verschwörungstheorien.


Ahja. Deine Argumentation baut also darauf auf, dass die Karte den vermeintlichen Beleg für den US-Imperialismus darstellt und vergleichst das mit dem Glauben an ein "globale Kalifat, einer neuen sozialistischen Weltordnung oder zu der zionisitischen Weltverschwörung". Es wird den ein oder anderen Leser sicherlicht nicht verwundern, wenn mir das als Diskussionsbasis zu blöd ist. So einen Schuh lasse ich mir von Dir nicht anziehen.


Ich denke Du bist alt genug Deine Schuhe selber anzuziehen und welche Diskussionsbasis Dir zu blöd ist, ist mir wurscht. Ich hab mit keinem Wort Dich in die Nähe von Verschwörungsspinnern gerückt sondern die fehlende Hintergrundinformation bemängelt. So wie die Karte eingestellt wurde, hätte man sie ohne weiteres als eine offizielle Marschroute der US -Regierung halten können.
Das ist nicht mal Kritik, dass die Karte verwendet wurde aber ein "das ist keine offizielle Karte des Pantagon, der Typ gehört zu einem Think Tank." hätte die Karte richtig eingeordnet. Sie wurde von mehreren eingeordnet und du bauscht das jetzt auf nach dem Prinzip der Typ ist zwar ein Spinner aber an der Sache ist doch was drann." auf. Was, das lässt du gepflegt offen. Von politischer Einflussnahme zu Gunsten eigener Interessen - das ist Diplomatie, mit miltiärischen Mitteln - das ist Krieg, keins von beiden ist eine amerikanische Erfindung, ist es aber ein weiter Weg zur Länderneugestaltung a la carte Ralph Peters.

Aber da Du Dich von mir angefriffen zeigst, eine Bemerkung: Wenn Du mit der Nummer hier Stutenbeißen betreiben willst, in dem Du mir hier was unterstellst was ich nicht getan habe, tun uns allen einen Gefallen und lass es einfach.

Der Beitrag wurde von Havoc bearbeitet: 10. Jun 2010, 22:41
 
Camulos
Beitrag 12. Jun 2010, 13:15 | Beitrag #1914
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ZITAT
Das ist nicht nur eher unwahrscheinlich, sondern schlicht und ergreifend völlig aus der Luft gegriffen. Die genannten arabischen Staaten haben keinen Finger gerührt als die Amerikaner 2003 im Irak die Herrschaft sunnitischer Araber über eine mehrheitlich shiitische Bevölkerrung gewaltsam beendet haben.
Ganz im Gegenteil, den arabischen Staaten dürften Aktionen welche den steigenden Einfluss des Iran (sprich: der shiitischen Perser) bremsen eher gelegen kommen.


Nite,

ich schrieb ja, dass es unwahrscheinlich ist und nach dem status quo dürfte der Iran wohl sicher ziemlich alleine darstehen, da selbst die treuen Syrer 2x überlegen werden, ob sie wirklich gegen die USA ins Feld ziehen. Politische Situationen können sich aber schnell gewaltig ändern, wofür nur ein politischer Wechsel oder neue Umstände nötig sind. Abhängig davon, aber auch vom Anlass einer Offensive sowie dem, was ihr vorausgeht (sei es nun politisch, oder militärisch), kann es durchaus zu einem Seitenwechsel kommen.
 
Camulos
Beitrag 4. Aug 2010, 10:14 | Beitrag #1915
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Scheinbar gab es ein Attentat auf Ahmadinedschad, ihm geht es aber gut.

SpOn

Der Beitrag wurde von Camulos bearbeitet: 4. Aug 2010, 10:15
 
tommy1808
Beitrag 8. Aug 2010, 13:42 | Beitrag #1916
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Scott Horton über das Iranische Atomprogramm:
http://www.youtube.com/watch?v=3dXyD8rHmq4...player_embedded


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