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> Schadenabwehrkonzepte auf modernen Schiffen, ausgelagert aus dem F125-Thread
goschi
Beitrag 28. Jan 2006, 20:14 | Beitrag #1
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so, schiebe das ganze dann mal hierhin (wartet noch mit dem posten, bis ich fertig bin)

HK G36k-sd
[QUOTE][QUOTE]Hat das Schiff dann überhaupt noch eine Überlebungschance, wenn die Rakete unterwegs ist? [/QUOTE]

Um dir wenigstens eine Frage zu beantworten. Ja das Schiff hat dann noch eine Überlebenschance. Es gibt zum Beispiel RAM als Raketenabwehrsystem. Außerdem kann ein 5100 Tonnen Schiff wie die Sachsen je Nach Flugkörper und Trefferzone auch einen Treffer einstecken. (natürlich nicht unbeschädigt)[/QUOTE]


Minfun
[QUOTE]Für die 4000+t HMS Sheffield hat eine Exocet gereicht. Und dabei hat angeblich nicht einmal der Sprengkopf gezündet.

Natürlich sind die F124 wesentlich moderner und mit besseren Schadenskontrollsystemen ausgestattet als die Type 42, aber unter Umständen reicht ein glücklicher Treffer, um ein (auch modernes) Schiff zu versenken. [/QUOTE]



SailorGN
[QUOTE]Nicht zu versenken...die Sheffield hatte Decksaufbauten aus Aluminium, welches ab ca 400 Grad brennt. Entzündet wurde der Metallbrand durch Resttreibstoff aus der MM38. Seit dem Falklandkrieg benutzt man im Kriegsschiffbau schwer entflammbare Materialien bzw. kein Aluminium mehr.
Um eine Überleitung zur F125 zu bekommen: Ich frage mich (schon zum 2. Mal), wie man mit erheblich reduzierter Besatzungsstärke, insbesondere in der Schiffstechnik die Standfestigkeit im inneren Gefecht bewerkstelligen will...denn mit Automatisierung geht da nicht viel.... [QUOTE]



Praetorian
[QUOTE][quote=sailorGN,20.01.2006, 16:37]Um eine Überleitung zur F125 zu bekommen: Ich frage mich (schon zum 2. Mal), wie man mit erheblich reduzierter Besatzungsstärke, insbesondere in der Schiffstechnik die Standfestigkeit im inneren Gefecht bewerkstelligen will...denn mit Automatisierung geht da nicht viel....[/QUOTE]
Bei den supihochmodernschnuckiautomatisierten DD(X) - immerhin ein 14.000 ts-Entwurf mit nur 175 Mann Besatzung! - hat man dieses Problem auch schon erkannt, und will beispielsweise fernbediente Löschmonitore in den Abteilungen verteilen.
Aus eigener Erfahrung bzgl. Schiffssicherung heraus halte ich den Schritt aber für ziemlich gewagt. Manpower kann man nicht genug haben.
Die 100+x Mann auf den F125 sind da glücklicherweise noch nicht ganz so entvölkert, aber auch da muß man gewaltig umstellen. Wie genau dieses neue \"Schadenabwehrkonzept\" aussieht, weiss man wohl selber noch nicht.[/QUOTE]


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
goschi
Beitrag 28. Jan 2006, 20:16 | Beitrag #2
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SailorGN
QUOTE
Genau das ist das Problem...fernbediente Systeme können ausfallen, wenn man also die Redundanzsysteme mit einbezieht, dann wird die Sache ziemlich teuer und vor allem schwer/voluminös. Dazu kommt, dass in D die Schiffsicherung ja gross geschrieben wird, insofern kann man den Mangel an manpower etwas kompensieren. Ein weiterer Punkt ist, dass ich bisher noch nix von einem adäquaten Ersatz für Halon Löschanlagen gehört habe ... was bestimmte Funktionsräume ja im Brandfall sichern würde.




sdw
QUOTE
Wie siund solche Schiffssicherungstrupps eigentlich aufgebaut und ausgerüstet? Was ist an Material vorhanden und wie wird man daran ausgebildet?
Ich hab dazu nur Material bis ~1945, alles danach entzieht sich meinem Wissenstand. Hm... eigenes Topic?




Praetorian
QUOTE
Ausgehend von den MiJ-Booten 332 gibt es grundlegend vier Truppformen:
- Angriffstrupp (A-Trupp)
- Brandabwehrtrupp (BA-Trupp)
- Leckabwehrtrupp (LA-Trupp)
- Unterstützungstrupp (U-Trupp)

A-Trupp (zwei Mann): Flammschutzhaube, -handschuhe, ASG und Feuerlöscher.
BA-Trupp (drei Mann): Flammschutzhaube, -handschuhe, ASG und Hitzeschutzbekleidung

Der A-Trupp flitzt so schnell wie möglich zum Brand und bekämpft bzw. hält nieder. In der Zwischenzeit rödelt der BA-Trupp an und der U-Trupp baut Löschmittel auf (Schlauchleitungen, Strahlrohre, ggf. Zumischer und Schaummittelkanister). BA-Trupp übernimmt, sobald aufgerödelt und vor Ort.

Leckabwehrtrupp ist nicht besonders ausgestattet, verwendet aber Lecksicherungsmaterial, das vorhanden ist (Balken, Keile, Gummistopfen etc.).

Ausbildung erfolgt bootsintern im Rahmen z.B. ISEX-Fahrten (Individual Ship Exercises) und im Hafen auch für die Wachgruppe (sowas findet je nach WO, gezeigten Leistungen und Bedarf bis zu täglich statt, selten öfter).
In regelmäßigen Abständen erfolgen zudem Ausbildungsabschnitte in Neustadt (SAGA) oder Oostende (MOST), die beinhalten die kompletten Rollen.




Pilgrim
QUOTE
Auf Fregatten gibs
3 Mann Angriffstrupp und
4 Mann Brandabwehrtrupp

Bei uns gibs sogar Sonntags Feuerübungen. Egal wie gut man am Vortag war. rolleyes.gif




goschi
QUOTE
wie oft wird sowas eigentlich geübt und wie stark wird vorgewarnt?

und wie läuft das, pro Brandstelle/Leck ein Trupp oder werden da auch mehr aufgeboten?


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
goschi
Beitrag 28. Jan 2006, 20:19 | Beitrag #3
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Praetorian
QUOTE
QUOTE(goschi @ 21.01.2006, 18:29)
wie oft wird sowas eigentlich geübt und wie stark wird vorgewarnt?

und wie läuft das, pro Brandstelle/Leck ein Trupp oder werden da auch mehr aufgeboten?

Wie gesagt, während Hafenroutine für die Wachgruppe einmal täglich (es sei denn, der WO ist gnädig), ohne Vorwarnung.
Wenn man ein wenig aufpasst, merkt man aber, wenn was im Busch ist - die Boote sind nicht so groß.
(Und die Nebelmaschinen stinken bestialisch, wenn sie aufgeheizt werden biggrin.gif )

Auf uneren Booten kriegt man mit der Freiwache zwei BA-Trupps gestellt, drei, wenn man alle Leute zusammenkratzt. Kommt auf die Lage an, evtl. müssen einige auf Gefechtsstation, oder es kommen welche hinzu, weil sie auf Station nicht benötigt werden.
Zudem müssen die Trupps ja auch rotieren (neue ASG-Flaschen, Erholung, ggf. neue Lage).




SailorGN
QUOTE
Während meiner Fregatten \"Kurzbesuchen\" war im Hafen täglich mindestens eine Übung, da neben der mil. Wache auch extra A- und BA-Trupp gestellt werden...dazu kommt die \"freiwache\" der mil Wache als U und Kühltrupp. Letzterer sorgt dafür, dass an den Brandherd angrenzende Schotten mit Wasser gekühlt werden, um A die Selbstentzündung durch Hitze zu verhindern und B den Raum mit Brandherd selbst zu kühlen. Bei der Hafenfeuerlöschrolle wird nur das vorgesehene Personal aktiviert, je nach Reaktionzeit auch öfter...wenn viele Neulinge an Bord/in der Wache sind, wird das gleichzeitig als Übung in Schiffskenntnis gefahren, dann kommen solche Scherze wie: Es brennt in 15-Foxtrott-3 biggrin.gif

In See übernimmt der Hauptabschnitt 200 (Schiffstechnik) das \"Innere Gefecht\". Dabei gibt es extra nen Schiffssicherungsoffizier (von dem Heereskameraden regelmässig denken, er sei für die Wache im Hafen zuständig), und min 2 Meister+unterstellter Bereich. Darüber hinaus wird auch alles für das Gefecht unnütze Personal (Versorger und OAs biggrin.gif ) herangezogen.

Grundsätzlich wird Schiffssicherung sehr ernst genommen, es werden immer wieder Übungen und Auffrischungen durchgeführt, für die 200er ist das auch Manöverbetrieb. Die SAGA wurde ja schon angesprochen, gleichzeitig werden in Neustadt auch alle ausgebildet, die irgendwas mit Schiffssicherung zu tun haben, also vom Truppführer SchiffsSich aufwärts. Ach ja, ABC-Schutz und begrenzt auch Abwehr gehört auch zur SchiffsSich.




goschi
QUOTE
wird da eigentlich mit Wasser geübt?
ist +/- alles im Schiffsinneren Wasserfest oder wird das in extra \"gehärteten\" bereichen geübt?



euer goschi (der als Landratte von solcherart Dingen keine Ahnung hat)




Praetorian
QUOTE
Wir haben meist nur aufgebaut, und sofern alles korrekt war, war auch gut. Im Vorlauf zur SAGA wurde dann auch mit Schäuchen unter Druck geübt, natürlich ging mehrmals eine nicht ganz festgezogene Schlauchkupplung auf. Die Freiwache hat sich gefreut, die durfte feudeln biggrin.gif

Oder es lag an den alten Schlächen, kurz vor der SAGA gab's neues Material. Das war dann so neu, daß man gleich doppelt so lange brauchte, um die schwergängigen Kupplungen zu schliessen, und es auch nicht mehr mit einem Schlauchschlüssel und kräftigen Zupacken ging, sondern immer nur mit zwei Schlauchschlüsseln, die es natürlich in rauhen Mengen gab rolleyes.gif

Elektrische Anlagen sind i.d.R. spritzwassergeschützt, aber man sollte es nicht drauf ankommen lassen. Sind überall Schutzschalter dran, sprich auch bei Wassereinbruch ist es nicht gefährlich, aber die Anlage ist erstmal aus und ggf. auch hinüber.

Wir sollten dafür aber wirklich einen eigenen Thread aufmachen.
Wer meldet sich freiwillig fürs Rauskopieren? biggrin.gif




so, jetzt ist alles rauskopiert wink.gif




euer goschi


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
SailorGN
Beitrag 30. Jan 2006, 01:45 | Beitrag #4
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@SDW: Da die Frage nach der Ausrüstung noch nicht beantwortet wurde, hier mal ne Auflistung, was mir nach 3 Jahren ohne grosse Auffrischung noch einfällt. Überall im Schiff gibt es Pulverlöscher für die Erstbekämpfung des Brandes. Diese werden auch bei Bränden in Schalttafeln und Konsolen eingesetzt. Die nächste Stufe sind C-Strahlrohre, also "stinknormaler" Feuerwehrschlauch. Daran angeschlossen kann auch Mittelschaun/Schwerschaumrohre und Zumischer. Dann gibts noch spezielle Löscheinrichtungen wie die Halonanlage im Masch-Raum. Darüber hinaus sollten auch Wärmebildkameras an Bord sein, welche zum Auffinden von personen im verrauchten Abteilungen dienen. Allerdings habe ich die nie gesehen.
Die Leckabwehr ist im Grunde die gleiche wie schon vor Jahrhunderten: Überall an Bord befinden sich Holzbalken und -bretter +Werkzeug, welche bei Bedarf zugeschnitten werden...für kleinere Lecks wie Treffer von MG/MK gibt es Leckpfropfen bzw. Leckpilze (aus Plastik, werden duch das Leck gestopft und halten durch Wasserdruck, bzw. durch eine Zugleine von innen).
Ausbildung in Neustadt: Die Schadensabwehr wird in drei stufen ausgebildet. Zuerst kommt der Unterricht, wobei neben der Theorie Wert auf die Organisation von Schadensabwehr gelegt wird, also mitplotten, Rauchgrenzen, etc. die zweite Stufe ist die Praxis, bei der der Umgang mit Gerät geübt wird und vor allem die Angst, nicht aber der Respekt vor den Elementen genommen werden soll. Dabei wird Brandbekämpfung in der Brandhalle geübt, Leckabwehr in einer nachgebauten Schiffsabteilung und warmen Wasser. Der Höhepunkt ist die Übung im Hull: Ein alter Zerstörer (?) in welchem unter realistischen Bedingungen (Rauch, ASG, Enge, Dunkelheit etc.) ein Brand gelöscht werden muss. Die Leckabwehr wird ebenfalls in einer speziellen Abteilung geübt, wobei Ostseewasser zum Einsatz kommt... da macht man automatisch schneller biggrin.gif

P.S.: Belastungstests + Orientieren/Bewegen in Dunkelheit gehört auch dazu....und eine (kurze) Ausbildung zum Thema ABC auf Marineeinheiten.


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Praetorian
Beitrag 30. Jan 2006, 02:14 | Beitrag #5
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QUOTE(sailorGN @ 30.01.2006, 01:45)
Überall im Schiff gibt es Pulverlöscher für die Erstbekämpfung des Brandes. Diese werden auch bei Bränden in Schalttafeln und Konsolen eingesetzt.

Vergiss die CO2-Löscher nicht, die man über Schnellkuppelventile direkt an Schaltschränke etc. anschliessen kann. A-Trupp hatte bei uns nach Möglichkeit einen CO2-Löscher und zwei Pulverlöscher mit, bzw. je einen.

QUOTE
Der Höhepunkt ist die Übung im Hull Hulk wink.gif : Ein alter Zerstörer (?) in welchem unter realistischen Bedingungen (Rauch, ASG, Enge, Dunkelheit etc.) ein Brand gelöscht werden muss.

Das ist die alte Fregatte Köln, die man tiefgreifend umgebaut hat. Beeindruckend, was da simuliert werden kann.
Leider entspricht sie zum großen Teil eben noch dem damaligen Stand der Technik, was Gänge, Schotts etc. angeht.


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Praetorian
Beitrag 30. Jan 2006, 02:15 | Beitrag #6
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QUOTE(goschi @ 28.01.2006, 20:19)
so, jetzt ist alles rauskopiert wink.gif

Bevor wir das vergessen - Fleisskärtchen xyxthumbs.gif


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Racer
Beitrag 30. Jan 2006, 11:45 | Beitrag #7
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Hier noch ein paar Schadensbilder, um zu visualisieren, dass es unter Umständen nicht mehr viel zu Löschen gibt:

http://www.ausairpower.net/Warship-Hits.html

Ist schon verwunderlich: Einmal ist bei einem Harpoontreffer das halbe Schiff weg und ein andernmal braucht es mehrere, damit das Schiff 1 1/2 Stunden später sinkt  confused.gif

Ist sicher schwer von der Trefferlage abhängig, schon klar.

Für mich erstaunlich: die Abwehrsysteme der britschen Schiffe und der USS Stark hatten selbst gegen relativ "harmlose" Antischiffslenkwaffen wie der Exocet keine Chance, wie siehts denn erst gegen die modernen aus? Phalanx hat sich ja nicht wesentlich verändert.

Rückblickend: Im Kalten Krieg hätten da die US Trägerverbände gegen massenweise ASM's der Russen wohl schlechte Karten gehabt.
 
Praetorian
Beitrag 30. Jan 2006, 12:40 | Beitrag #8
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QUOTE(Racer @ 30.01.2006, 11:45)
Für mich erstaunlich: die Abwehrsysteme der britschen Schiffe und der USS Stark hatten selbst gegen relativ \"harmlose\" Antischiffslenkwaffen wie der Exocet keine Chance, wie siehts denn erst gegen die modernen aus? Phalanx hat sich ja nicht wesentlich verändert.

Stark und Sheffield sind zwei ziemlich unterschiedliche Geschichten, zu deren Beurteilung viel mehr Faktoren beigetragen haben als die Präsenz bzw. die Leistung der "Abwehrsysteme".
Stark war (vereinfacht) ein Opfer eines völlig unklaren Lagebilds und (so kolportiert) einem nicht aktivierten bzw. in einem falschen Modus geschalteten Phalanx.
Sheffield war (vereinfacht) ebenfalls ein Opfer eines unklaren Lagebilds, (so kolportiert) nicht aktivierten Luftraum-Überwachungsradaren, dem Fehlen von AEW-Unterstützung, den guten Leistungen der argentinischen Piloten im Anflug und einer ziemlich unglücklichen Verkettung von Trefferwirkung und schiffbaulichen Merkmalen.


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pak0
Beitrag 30. Jan 2006, 14:47 | Beitrag #9
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QUOTE(Racer @ 30.Jan..2006, 11:45)
Ist schon verwunderlich: Einmal ist bei einem Harpoontreffer das halbe Schiff weg und ein andernmal braucht es mehrere, damit das Schiff 1 1/2 Stunden später sinkt  confused.gif

Was mich weit mehr wundert ist, dass die Argentinier tatsächlich divebombing durchziehen konnten, ohne von der Luftabwehr bekämpft zu werden. Wie geht das denn confused.gif


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Praetorian
Beitrag 30. Jan 2006, 14:49 | Beitrag #10
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Threadthema lautet Schadenabwehrkonzepte, soll heissen inneres Gefecht. Bitte keinen Falkland-Thread, Teil 8263 draus machen.


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Racer
Beitrag 30. Jan 2006, 15:53 | Beitrag #11
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Im "Jahrbuch der Wehrtechnik" von 198X war eine Arbeit drin, welche sich mit der "Standkrafterhöhung von Marineschiffen in Fregattengrösse" befasste. Darin war der Schluss, dass unterhalb 4'000 t keine wirkliche Standkrafterhöhung
erreichbar ist, da ein einzelner ASM Treffer zu grossen Schaden anrichtet.

Eine Panzerung sei bei dieser Schiffsgrösse nicht sinnvoll machbar. Das einzige was hilft: Redundanz und Verteilung der einzelnen (autonomen) Effektoren und Sensoren über die Schiffslänge, möglichst viele Schotts, verlegung der Einsatzzentrale unter die Wasserlinie.
 
Praetorian
Beitrag 30. Jan 2006, 19:14 | Beitrag #12
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QUOTE(Racer @ 30.01.2006, 15:53)
Im \"Jahrbuch der Wehrtechnik\" von 198X war eine Arbeit drin, welche sich mit der \"Standkrafterhöhung von Marineschiffen in Fregattengrösse\" befasste. Darin war der Schluss, dass unterhalb 4'000 t keine wirkliche Standkrafterhöhung
erreichbar ist, da ein einzelner ASM Treffer zu grossen Schaden anrichtet.

Nun, 4000 ts halte ich für eine ziemlich restriktiv gewählte Zahl. Es ist natürlich eine einfache Tatsache, daß bei gleichbleibender Gefechtskopfleistung eines als Referenz herangezogenen Flugkörpers das kleinere Ziel i.d.R. die größeren Schäden davonträgt. Das ist eine einfache Tatsache.

Leider ist die Aussage in der Form, wie du sie hier verfasst hast, wertlos, da keinerlei Rahmenbedingungen definiert sind.
Darüber hinaus halte ich sie für falsch oder zumindest überholt (immerhin scheinbar von 198x), da gerade die deutschen Fregattenneubauten, insbesondere die F123 (3600 ts) in Bezug auf die Standkraft wohl die weltweite Referenz darstellen. Dort hat man durch besondere konstruktive Eigenschaften (Längskastenträger, Doppelschotts, Abteilungsautarkie etc.) eine enorme Verbesserung der Standkraft erreicht.
Zudem stellt die Weiterentwicklung in Richtung Zwei-Insel-Konzept (z.B. MEKO D, ca. 3500 ts) eine nochmalige Verbesserung dar.

Kurz gesagt, entweder eine in meinen Augen falsch gewichtete Aussage oder eine veraltete. Eins von beiden.


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SailorGN
Beitrag 30. Jan 2006, 23:46 | Beitrag #13
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Interessant wäre, welchen ASM man als Referenz herangezogen hat...
Mittlerweile kann der Schiffbau auch auf neue Materialien zurückgreifen. Insbesondere flammhemmende Stoffe sind weitergekommen, also nix mehr mit Asbest smile.gif ...und für entsprechendes Geld sollten auch "gehärtete" Funktionsräume drin sein. Sind zb die Inseln der US-Carrier nicht kevlargepanzert?


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Beitrag 30. Jan 2006, 23:56 | Beitrag #14
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QUOTE(sailorGN @ 30.01.2006, 23:46)
Sind zb die Inseln der US-Carrier nicht kevlargepanzert?

Die Inseln in Gänze nicht, Kevlar aus dem Gedächtnis nur um die Munitionsbunker und die Maschinenräume, Rest ist mit Stahl gepanzert.
Gibt allerdings noch diverse andere Designs mit Kevlar um Funktionsräume, z.B. Spruance, Burke, Tico und spätere Perry IIRC auch.


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Beitrag 31. Jan 2006, 00:08 | Beitrag #15
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Sollte mal wieder den Weyer entstauben biggrin.gif
Stimmt...bei der Burke flight I/II stehen 130 t Kevlar!
Und bei den Perries steht auch Aluminium-Panzerung...allerdings kommt Panzerung nur partitiell in Frage. Vieleicht kann man innerhalb der Abteilungen die Raumaufteilung per "Sollbruchstellen" so gestalten, das Energie um kleinere Funktionsräume geleitet wird... wobei die wirklich wichtigen Räume meist eine ganze Abteilung einnehmen.


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Beitrag 31. Jan 2006, 00:19 | Beitrag #16
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QUOTE(sailorGN @ 31.01.2006, 00:08)
Vieleicht kann man innerhalb der Abteilungen die Raumaufteilung per \"Sollbruchstellen\" so gestalten, das Energie um kleinere Funktionsräume geleitet wird... wobei die wirklich wichtigen Räume meist eine ganze Abteilung einnehmen.

Das wäre IMHO ein weniger guter Ansatz. Die Integrität der Abteilungsgrenzen wäre mir persönlich wichtiger als der Erhalt einzelner Systeme, die ich eher redundant auslegen würde als mit allen Mitteln schützen (siehe Abteilungsautarkie bei der Schiffssicherung, E-Versorgung, Lüftung, aber auch Zwei-Insel-Konzept mit bspw. zweiter OPZ).


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Beitrag 31. Jan 2006, 16:45 | Beitrag #17
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Die Abteilungsgrenzen sollen ja nicht angerührt werden... Bei der Idee ging es mir darum, innerhalb der Abteilung kleinere Funktionsräume wie zb Funk/Radaranlagenräume vor Schäden zu schützen, indem man weniger wichtigen Raum innerhalb der Abteilung "opfert". Die Frage ist ja auch, von was für Schiffsgrössen wir reden...bei grosser Fregatte/Zerstörer sollte ´die Redundanz machbar sein, bei Schiffen unter etwa 2500t wird es da eng, was Platz und Gewicht angeht....


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Beitrag 2. Feb 2006, 23:38 | Beitrag #18
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QUOTE(sailorGN @ 31.01.2006, 16:45)
Die Frage ist ja auch, von was für Schiffsgrössen wir reden...bei grosser Fregatte/Zerstörer sollte ´die Redundanz machbar sein, bei Schiffen unter etwa 2500t wird es da eng, was Platz und Gewicht angeht....

In der Tat biggrin.gif
Problem bei deinem Vorschlag ist - haben wir eine große Einheit und genug Raum dafür, sind Redundanzen leichter umzusetzen.
Haben wir eine kleine Einheit, haben wir keinen Raum dafür.

Darüber hinaus - was nützt ein geschützter Funktionsraum, wenn er vom Rest des Schiffes abgeschnitten wird, es ggf. um ihn herum brennt und die Besatzungsmitglieder im Inneren, sofern sie die unmittelbare Waffenwirkung überlebt haben und noch handlungsfähig sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht lange durchhalten?


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Pilgrim
Beitrag 4. Feb 2006, 15:50 | Beitrag #19
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QUOTE(goschi @ 28.01.2006, 20:19)
Praetorian
QUOTE
Wir haben meist nur aufgebaut, und sofern alles korrekt war, war auch gut. Im Vorlauf zur SAGA wurde dann auch mit Schäuchen unter Druck geübt, natürlich ging mehrmals eine nicht ganz festgezogene Schlauchkupplung auf. Die Freiwache hat sich gefreut, die durfte feudeln biggrin.gif

Oder es lag an den alten Schlächen, kurz vor der SAGA gab's neues Material. Das war dann so neu, daß man gleich doppelt so lange brauchte, um die schwergängigen Kupplungen zu schliessen, und es auch nicht mehr mit einem Schlauchschlüssel und kräftigen Zupacken ging, sondern immer nur mit zwei Schlauchschlüsseln, die es natürlich in rauhen Mengen gab rolleyes.gif

Elektrische Anlagen sind i.d.R. spritzwassergeschützt, aber man sollte es nicht drauf ankommen lassen. Sind überall Schutzschalter dran, sprich auch bei Wassereinbruch ist es nicht gefährlich, aber die Anlage ist erstmal aus und ggf. auch hinüber.

Wir sollten dafür aber wirklich einen eigenen Thread aufmachen.
Wer meldet sich freiwillig fürs Rauskopieren? biggrin.gif

Zur SAGA fahren wir nächste Woche.  :hmpf

Meiner Meinung nach, werden wir da mit Pauken und Trompeten durchfallen.   xyxthumbs.gif  :wall


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Beitrag 4. Feb 2006, 17:02 | Beitrag #20
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QUOTE(Pilgrim @ 04.02.2006, 15:50)
Zur SAGA fahren wir nächste Woche.  hmpf.gif

Meiner Meinung nach, werden wir da mit Pauken und Trompeten durchfallen.   xyxthumbs.gif  wallbash.gif

Wenn die Schiffsführung/OPZ auf Zack ist, geht das. Wegen Gerödel BA/LA fällt kaum einer durch.


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Beitrag 4. Feb 2006, 17:42 | Beitrag #21
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Genau da liegt das Problem. In den knappen 9 Monaten die ich da jetzt an Bord bin, war die Besatzung bis jetzt drei mal komplett auf Gefechtsstation. Einmal wurde es auf See geprobt, zweimal an der Pier. Zeitbedarf jeweils um die 15 Minuten. rolleyes.gif

3/4 der Besatzung weiss nicht einmal was die Abkürzung SAGA überhaupt bedeutet , geschweige was da gefordert wird. Kinder-Offze und Möchtgern PUOs eingeschlossen. sad.gif
Wir bekommen unsere Betriebsräume mit viel Mühe grade mal Seeklar, weil Materialien fehlen (Spanngurte, Sicherungsnetze etc). Haken und Ösen dürfen wir nicht anbringen, weil es bauliche Veränderungen sind und wir noch nicht indienstgestellt sind. (Geplant am 26.04.06)
Gefechtsklar ist noch überhaupt nichts !!

Auf die AAW etc Übungen bin ich ebenfalls gespannt. Sowas hat die OPZ bis jetzt noch fast gar nicht gemacht. Abgeshen davon ist APAR komplett ausgefallen und kann erst in den nächsten 6 Wochen instand gesetzt werden.
Wie es bei der SMART aussieht, kann ich nicht genau sagen. Die Anlage testen konnte/dürfte ich in den letzten Wochen nicht. hmpf.gif

Ich freu mich drauf biggrin.gif hmpf.gif


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Beitrag 6. Feb 2006, 20:00 | Beitrag #22
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Wieso gehts zur SAGA, wenn das Schiff noch nicht in Dienst ist?? Und wie soll das Schiff wirklich auf Herz und Nieren geprüft werden, wenn kein Gefechtsdienst angesetzt wird? Was macht ihr überhaupt den ganzen Tag? sad.gif

@Praetorian: Ich dachte bei dieser Art der Sicherung erst einmal an Aggregaträume für Radar und Funk. In denen sind meines Wissens im Gefecht keine Leute (Ausnahme 300er, Reperaturtrupp auf Station, weiss aber nicht, ob die immer dort sind) sind. Somit werden die Aggregate vor den unmittelbaren Auswirkungen geschützt...wenn eine ganze Abteilung(in der sich ja der Raum befindet) dicht ist, müsste man sowieso überlegen, ob man sie aufgibt oder versucht zu retten. Insofern ging es mir um den Schutz vor Primärschaden...


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Pilgrim
Beitrag 17. Feb 2006, 21:07 | Beitrag #23
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So, die erste Woche der SAGA ist rum....

Tjoa, es ist erstmal keine richtige SAGA-B sondern eine SAGA-AU (Ausbildungsunterstützung).

Spielt es eine grosse Rolle ob wir in Dienst gestellt sind oder nicht?

Der Tagesablauf sieht ungefähr folgendermassen aus,
Vormittags meisten Feuer aus dem Übungsmarsch und/oder Mann über Bord oder Ruderversager, Bergerolle etc
Nachmittags ist dann schon etwas mehr los. Dann gibs Gefechtsdienst mit Trefferbild.
Dh, Besatzung ist vollzählig auf Gefechtstation.
Die Hessen befindet sich dann in einem imaginären Scenario. Ich glaub das ist bei jeder saga, bei jedem Schiff gleich. tounge.gif
Blauland = Deutschland = Gut
Rotland = Jütland (Dänemark) = Böse
Grünland = Schweden und Polen = mit Blauland verbündet
Schwarzland = dänische Ostsee Inseln = nach Bürgerkrieg mit Rotland autonom, immer auf Ärger aus biggrin.gif

Dann werden wir meistens von Tiefliegern oder Speedbooten von Rot oder Schwarzland "angegriffen". Nach den Treffern
folgen dann Raumkontrollen. Ggf Feuer löschen, Lecks bekämpfen und Verletzte bergen.

Im Hauptabschnitt 300 kommt dann noch BDR (Battle Damage Repair) hinzu.
Ausgefallene Systeme/Geräte wieder instand setzen.
D.h.  Kabel und Hohlleiter flicken die die Ausbilder dir vor die Füsse werfen biggrin.gif
Oder echte Fehlersuche an den Systemen, weil die Ausbilder irgendwelche Sicherungen rausgedreht haben etc...

Hinzu kommen dann noch San und ABC Ausbildung.
Oder für die OPZ Luftabwehrübungen, für die Heizerei Maschinenstörübungen und für die Navigation Nav-Übungen zB Durchfahren eines minenfreinen Kanals usw

Aber alles nicht so hart wie es bei einer echten Saga der Fall wäre. Bewertet wird das Schiff nach den 2 Wochen auch nicht.

Gruss Pilgrim


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Praetorian
Beitrag 17. Feb 2006, 21:15 | Beitrag #24
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QUOTE(Pilgrim @ 17.02.2006, 21:07)
Bewertet wird das Schiff nach den 2 Wochen auch nicht.

SAGA-B hätte mich auch gewundert wink.gif
Keine schlechte Sache, die Besatzung vor i.D. schonmal mit den Gegebenheiten vertraut zu machen.

Das Szenario entspricht übrigens (soweit ich mich erinnere) exakt unserem von damals biggrin.gif
Eines der Highlights waren die "Feindflieger" der Firma EIS. Völlig gaskrank, die Kerle.


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Beitrag 17. Feb 2006, 22:06 | Beitrag #25
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In Dienst gestellt wegen der militärischen Unterstellung... oder verwechsel ich jetzt was mit "übernommen"? Ich beziehe das auf die Besitzverhältnisse, also ob das Schiff noch der Werft oder schon der BRD gehört...

Hört sich ja doch nicht ganz so dumm an...habt ihr viele Neulinge oder kommt ein Grossteil von der Sachsen/Hamburg? Wäre interessant zu erfahren, denn auf der Hamburg kenne ich nen 42(?) Obermaaten noch aus meinem DESEX. Apropos DESEX, die Hamburg fährt diesjahr?

Ín wie weit werden denn dann die Systeme auf Herz und Nieren geprüft? Alles mal ordentlich durchgefahren/belastet oder nur simuliert? Und gibt es noch Werftheinis an Bord zwecks Funktionsnachweis oder ist der schon durch?

Edit: @praetorian...wieso sind die Typen so komisch? Sind das nicht diesselben die über Putlos ihre Runden ziehen?


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Pilgrim
Beitrag 17. Feb 2006, 22:22 | Beitrag #26
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Unter Werftflagge fahren wir nicht seit dem 07.12.06 nicht mehr. Das Schiff gehört jetzt dem BmVg.
Nur Indienstgestellt sind wir noch nicht.

Feindflieger hatten wir am Mittwoch.
2 Einmotorige Propellermaschinen. Ich kam mir vor wie im 2. Weltkrieg. Sah schon geil aus, wie die über uns rüber gehackt sind biggrin.gif

Die Funtkionsnachweise werden die ganze Zeit schon gemacht.
Die Werftmukkel sind jetzt nur für die Saga ausgeschifft.

Unsere Besatzung besteht grösstenteils aus Neulingen, EÜs ( rolleyes.gif ) etc.
6 Mann bzw Frauen sind schon auf der Sachsen gefahren.
Hamburger haben wir keine an Bord.

Jup, die Hamburg ist vor ca 4 Wochen zum DESEX ausgeflaufen. Schöne Tour. Afrika, Südamerika....


Edit /

Passt hier vielleicht ganz gut rein.
Der Pilgrim im vollen Gefechtsanzug biggrin.gif
Bild: http://img132.imageshack.us/img132/4195/pilgrimimgefecht9ye.jpg (Bild automatisch entfernt)

Ok, die Wange links oben guckt noch raus, habs leider nicht gemerkt biggrin.gif


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Beitrag 17. Feb 2006, 22:59 | Beitrag #27
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Na sitzt der Schrittgurt auch ordentlich wink.gif

Hoffentlich bekommen die OAs mehr vom Gefechtsdienst mit... bei meiner Tour war gerade mal einer von fast 40 in einem Trupp. Ich durfte 4 Stunden an der MK verbringen sad.gif Und das trotz TruppführerATN... Soweit ich gehört habe ist Neustadt mittlerweile aber nicht mehr Pflicht für die OAs...schade, die Woche dort macht Spass und man lernt auch was fürs ganze Leben.


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Pilgrim
Beitrag 17. Feb 2006, 23:05 | Beitrag #28
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Der Schrittgurt sieht nur verdreht bzw eng aus. Es ist alles da wo es hin gehört biggrin.gif


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Praetorian
Beitrag 18. Feb 2006, 01:12 | Beitrag #29
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QUOTE(sailorGN @ 17.02.2006, 22:06)
Edit: @praetorian...wieso sind die Typen so komisch? Sind das nicht diesselben die über Putlos ihre Runden ziehen?

Sollte nicht heissen, daß die komisch sind - nur beeindruckend aggressiv fliegend. EIS fliegt PC-9B sowohl mit als auch ohne Schleppziel, soweit ich weiss auch in Putlos. Dort fliegen allerdings noch andere, zivile Lear Jet mit Schleppziel beispielsweise.


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