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WHQ Forum > Technik > Infanterie
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Carlos Hathcock
QUOTE(BigKahuna @ 10 Okt. 2003 - 14:26)
Ihr könnt ruhig davon ausgehen, dass derjenige, der das Geschoß zerlegt hat, gewußt hat was er da macht und entsprechend mit der Munition umgegangen ist. Die Gefahr eines Unfalls bestand jedenfalls zu keinem Zeitpunkt.

Ganz ehrlich habe ich, ausgehend von Deiner Beschreibung nicht das Gefühl, dass die entsprechende Person zu dieser Einschätzung in der Lage war...


...aber gut, belassen wir es dabei - ich bleibe schliesslich auch bei meinem Statement, dass ich das für äusserst bedenklich halte, zumal wirkliche Expertise im Bereich Schusswaffen in der Bundeswehr leider mehr als dünn gestreut ist.
SoldierofFortune
QUOTE
Jagdliche Geschosse sind ja vornehmlich zum töten, wogengen militärische Geschosse eher zum Ausschalten und schwer Verletzen da sind.


Eine Doktrin, die sich durch die neue Art der Konflikte wohl nach und nach erübrigt - heute muss ich mich direkt gefährdende Bedrohungen möglichst schnell eliminieren und keine gegnerischen Kräfte mehr binden.


Der zweite Absatz ist ein Zitat von Carlos und passt eigentlich recht gut zur o.g. Aussage
Joker
Mal out of Topic:
Warum haben die BW- Soldaten in Carlos' Filmchen die Reporter die Paramilitärs entwaffnen lassen? Wär' das nicht die Aufgabe der Soldaten?
Red6
QUOTE(Ta152 @ 06 Okt. 2003 - 21:32)
QUOTE(Red6 @ 06 Okt. 2003 - 21:05)
< snip >
556 ist zudem ein Hochgeschwidigkeitsgeschoss und unstabil.  Bie ca. 7cm penetration Geletin will sie um ihre Axe schlagen.  7.62 macht dies erst nachdem sie schon aus dem Menchen hinten raus ist.
< snip >

Die Deutsche 7,62x51mm Munition Fragmentiert auch.

Bild: http://home.snafu.de/l.moeller/wund8.jpg (Bild automatisch entfernt)

Leider keine Agabe zur Entfernung.

762 ist stabiler und dreht sich nicht so gern um seine Axe.  

M855 und auch die vorgaenger Munition war abgestimpt fuer das Gewaehr und das Ziel "Mensch".

Es ist durchaus moeglich das Dt und die USA andere Munition verwenden fuer 762.  Die M240 bei scharf schiess Uebungen hat bei uns durch einen BTR70 durchgeschlagen.  Es ist durchaus moeglich das ihr kein hardkern verwendet, jedoch Munition die besser ist gegen Personal.  Man muss bedenken das man noch vor kurtze und zum teil immer noch dieses als Munition im Sturmgehwaer verwendet.  Die wirkung ist dan bei Menchen groesser jedoch auf Gebaude, Fahrzuege etc weniger.

Trotzdem, man kann 4 mal einen treffen in der Brust und er stirbt immer noch nicht zufort.  Er ist toetlich verlaetzt, aber ist nicht sofort tot wie hier so viele denken.  

mfg
Carlos Hathcock
Das Problem dabei ist, das wir heute nicht mehr die Kriege mit den Kämpfen führen, für die die heutige Bewaffnung konzipiert und gebaut wurde.

Leider halten die Gegner sich nicht alle an die alten russischen Doktrinen...


"Carlos"
Adrehn
Achso...
Ein Treffer in die letalen Zonen ist auf 600m tötlich...hmm...hmm...Duuu ich glaub die sind dann sogar über 600m tötlich

Ansonsten überlass ich das Carlos der hat da sicher mehr Spass dran  :D
lastdingo
QUOTE(SoldierofFortune @ 09 Okt. 2003 - 16:56)
Die Geschosse sind doch drallstabilisiert und nicht pfeilstabilisiert. Soweit ich weiß ist da Der Schwerpunkt im Mittelteil anzusetzen, damit das Taumeln am geringsten ist. Bei einer Schwerpüunktverlagerung nach vorne gibt das ne Mordsroulade - im wahrsten Sinn des Wortes.

Ich denke stefanpaul hat Recht.
Ihm ging's um die Instabilität in der Wundballistik, nicht wie Dir um eine stabile Außenballistik.
Im übrigen will ich einen kleinen Rüffel an Carlos austeilen; anhand von Skizzen nur kleine Unterschiede zu deklarieren ist irreführend. Geringe Variationen können zu einer erheblich veränderten Zersplitterungsneigung führen AFAIK.
Nite
QUOTE(SoldierofFortune @ 07 Okt. 2003 - 20:06)
Eine Waffe mit offenem Visier und dazu eine Weaver-Schiene für eine Optik ist da doch besser.

Wobei das bei einem G36 kein Problem darstellt. Zumindest beim KSK wird eine derartige Konfiguration teilweise verwendet.
Carlos Hathcock
QUOTE(SoldierofFortune @ 02 Okt. 2003 - 18:02)
Aber auch nur geringfügig!

Die Platte wurde ja auch schon fast durchschlagen, viel hat da nicht mehr gefehlt.

Aber ob 5mm (immerhin fast die Hälfte dieser Dicke) auf 1.200 Meter (24-fache Entfernung bei Alexanders Versuch und 12-fache Entfernung Deines Versuches) von der 7,62x51 durchschlagen werden, darauf will ich mich nicht unbedingt verlassen.


"Carlos"
bill kilgore
QUOTE(MarlboromNa @ 02 Okt. 2003 - 11:52)
Und zwar versuchen diese bei dem tödlichen Schuss IMMER das Kleinhirn zu treffen, weil das die Bewegungen koordiniert. Da ist man soweit ich weiß dann auch sofort tot.

Du weisst schon wo das Kleinhirn ist? (2 wink.gif )

Bild: http://www.meduniqa.at/module/anatomicus/grafiken/350x350/gehirn.jpg (Bild automatisch entfernt)

Wenn mich mein Biolehrer in der 9. nicht verarscht hat war es das Nachhirn, (4-5) dessen "Durchtrennung" zum sofortigen Tod führt.
Carlos Hathcock
QUOTE(Famas @ 02 Okt. 2003 - 12:20)
Also wir haben bei uns im Zug mal spaßeshalber auf den Truppenübungsplatz vom Schrottplatz eine Autotür und jede Menge anderen Krempel mitgenommen.

Das G36 (Kaliber: 5,56x45 Doppelkern) hat auf 600 Meter die Autotür noch ganz locker durchschlagen. Wenns bei der Autotür hinhaut, sollte eine Schädeldecke da auch nicht mehr viel machen.

Ich habe schon mit 9 Para, .223 und .308 auf unter 20 Meter auf Autos und Autoteile geschossen und kann Dir versichern, dass Du nicht auf einen Durchschlag wetten solltest.

Z.B. eine Autotür ist kein homogenes Gebilde sondern besteht aus Falzen, ggf. Elektromotoren und Glasscheiben und einer ganzen Reihe von verschiedenen Materialien - quasi analog zu organischen Körpern, insbesondere dem Schädel (verschiedene Knochenstärken etc).

Wenn 5,56x56 z.B. auf (Sicherheits)Glasscheiben in einer Entfernung von nichtmal 50 Metern abprallt, wenn Geschosse im Falz einer Türversteifung feststecken, wenn 5,56x45 in flachen Winkeln auf harte Medien stösst dann sind all das Faktoren, die die hier getroffenen Aussagen entweder stark relativieren oder schlicht falsch machen.

Die Ballistik ist eine verdammt komplizierte und nicht immer besonders logisch erscheinende Wissenschaft, da die dahinterliegenden physikalischen Grundlagen recht kompliziert und umfangreich sind, wenn man dann noch anfängt, über Wundballistik zu reden wird's oft noch kurioser - wenn einer Interesse hat, dann kann ich ihn zu diesen Themen interessante Literaturtipps geben...


"Carlos"
Ta152
QUOTE(SoldierofFortune @ 08 Okt. 2003 - 15:15)
Ne, ich meine, die Schwachstelle ist, daß es eigentlich nur eine optische Visierung hat. Zwar kann man (vor allem als ungeübter oder schlecht ausgebildeter Schütze) besser und schneller zielen (nicht umsonst werden immer mehr Optiken, vor allem auch bei Spezialeinheiten, eingeführt) aber Optiken sind denn doch anfälliger als offene Visiere.

Ja das ist eine Schwachstelle des G36.
Maverik
Ich will ja nicht nervig sein aber mich würde das auch interresieren.

Aber da man ja keinen zwingen kann....

Darf man dann wenigstens den Grund erfahren ?
Carlos Hathcock
QUOTE(SoldierofFortune @ 01 Okt. 2003 - 13:50)
ich dachte immer die länge einer Nachricht wäre limitiert - aber wenn das so ist kann ich mich ja ruhig auslassen.
Ein wenig Ahnung hab ich wohl schon, obwohl es immer bessere gibt.

Also nachdem ich hier schon Beiträge mit über 6.000 Wörtern geschrieben habe (incl. Quotes) sollte das kein Problem darstellen... wink.gif

Und der Kopf stellt eine recht verletzliche Stelle dar - ob der Schädelknochen von einem 5,56x45-Geschoss auf 600 Meter (Energie unter 500 Joule) aber noch zuverlässig durchschlagen wird - vor allem, wenn das Geschoss nicht frontal aufschlägt - steht zur Diskussion.

Im Übrigen würde ich mich wirklich auf eine fundierte und (soweit möglich) sachliche Diskussion zu diesem Thema freuen, auch wenn ich diese schon öfter mal geführt habe - aber man muss ja in Übung bleiben.


"Carlos"
SoldierofFortune
QUOTE(Keiler @ 10 Okt. 2003 - 15:34)
QUOTE(SoldierofFortune @ 10 Okt. 2003 - 14:58)
Also ein 5,56mm Geschoß ist im Flug weit weniger stabil als ein 9mm Geschoß.

Mein Quote von oben bezog sich auf Deine Formulierung, die so einfach falsch ist.
Das 5.56 ist stabil genug, mir ist schon klar, dass es Unterschiede gibt smile.gif.

Aber dennoch hat man bei der 5,56mm eine recht große Präzisionsbewegung, die für der stabilität im Flug entgegenwirkt und auch letztentlich für das Überschlagen im Ziel oder auch nach Berührung eines Graßhalmes (da spielt aber auch die Masse eine Rolle) verantwortlich ist.
SoldierofFortune
Wenn einem die Stoppwirkung dieser Murmeln nicht reicht, kann er ja auch Silvertip von Winchester (bei der 7,62) oder die Balistiktip von Nosler laden - letztere fällt dank der grünen Spitze dann auch kaum auf.  :D
Carlos Hathcock
QUOTE(Praetorian @ 08 Okt. 2003 - 14:19)
Grundsätzlich wäre doch eine recht einfache Umrüstung der aktuellen Ausführung durch den Austausch von wenigen Baugruppen möglich?

Das wäre problemlos möglich...


"Carlos"
ewood223
QUOTE(Carlos Hathcock @ 02 Okt. 2003 - 20:58)
Frag' lieber nicht...  rolleyes.gif

Was ich auch komisch fand war der Mensch,der da aufeinmal anfängt, ewig lange an seinem Trageriemen rumzufummeln...  :mata
Carlos Hathcock
QUOTE(Jackass @ 01 Okt. 2003 - 17:31)
...und ein Kaliber mit wenig Rueckstoss gute Praezision bringt.

Welches Kaliber meinst du damit?  :mata
André1
QUOTE(Carlos Hathcock @ 01 Okt. 2003 - 14:15)
Und der Kopf stellt eine recht verletzliche Stelle dar - ob der Schädelknochen von einem 5,56x45-Geschoss auf 600 Meter (Energie unter 500 Joule) aber noch zuverlässig durchschlagen wird - vor allem, wenn das Geschoss nicht frontal aufschlägt - steht zur Diskussion.

Etwa 470J ( M 855 - laut  Tabelle ) sollten dazu ausreichend sein - was aber nicht heißen muß,daß der Treffer 100% tödlich ist.
Carlos Hathcock
Mach Dir nix Draus, DM11 bezeichnet bei der Bundeswehr so etwa jeden zweiten oder dritten Ausrüstungsgegenstand...


http://www.bwb.org/AG-Bund/TL/Daten/tl_verz.pdf

Hier ist die Patrone 5,56 DM11 Doppelkern nur indirekt aufgeführt, indem die TL für das Treibladungspulver aufgeführt ist... rolleyes.gif
Carlos Hathcock
QUOTE(SoldierofFortune @ 02 Okt. 2003 - 17:18)
Also ich hab auf die doppelte Entfernung einen Durchschuß erziehlt und die Splitter dahinter haben noch einen Zaun durchschlagen. Allerdings kann ich nicht sagen was das für ein Stahl war. Auf jeden Fall nicht gehärtet.

Waffe: Büchse mit 98er System, Lauflänge 60cm, Kal. 7x64, Mun. 11,2g Mag.Tip selbstgeladen

Ist auch ein klitzekleines bisschen anderes Kaliber, gelle? wink.gif
Carlos Hathcock
QUOTE(Famas @ 02 Okt. 2003 - 14:22)
ich denke über die Durchschlagswirkung auf stinknormalem Autoglas müssen wir nicht diskutierten.  wink.gif

Obacht - Seitentüren mit Sicherheitsglas gehen aufgrund des recht steilen Winkels noch - bei (stärker laminierten da höher belasteten) Frontscheiben mit grösseren Winkeln zur Flugbahn hingegen sieht das schon wieder ganz anders aus.

So einfach ist das mit "stinknormalem" Autoglas dann auch nicht - die Wissenschaft des Wirkens hinter Glas, insbesondere Autoglas - beschäftigt im polizeilichen Bereich eine kleine Industrie (zumindest in den USA), da es ja nicht nur um das generelle "brute-force"-Durschlagen sondern auch um das gezielte Wirken dahinter (ggf. Geiseln) geht.


Und wie gut 5,56x45 durch Ost-Auto-Frontscheiben geht kann man in den geposteten Videos ja auch sehen - der Ruf "Hat noch jemand Munition?" fehlt auf den Videos leider - der kam kurz danach... hmpf.gif


"Carlos"
Alexander
QUOTE(stefanpaul65 @ 07 Okt. 2003 - 19:33)
QUOTE(MarlboromNa @ 07 Okt. 2003 - 19:19)
@ meine frage:
ich vermute g3, oder ?

xyxthumbs.gif

xyxthumbs.gif
Carlos Hathcock
Ich habe das mit Leuten und Stellen besprochen und analysiert, die Wert darauf legen, dass die Ergebnisse im kleinen Kreis bleiben - und bevor ich hier mehr von mir gebe als ich sollte, lass ich es ganz.


"Carlos"
Famas
Also wir haben bei uns im Zug mal spaßeshalber auf den Truppenübungsplatz vom Schrottplatz eine Autotür und jede Menge anderen Krempel mitgenommen.

Das G36 (Kaliber: 5,56x45 Doppelkern) hat auf 600 Meter die Autotür noch ganz locker durchschlagen. Wenns bei der Autotür hinhaut, sollte eine Schädeldecke da auch nicht mehr viel machen.

Das MG mit 7,62x51mm Weichkern auf Feldlafette hat auf eine Entfernung von 1200 Meter (!!) noch ganz munter einen BW-Gefechtshelm durchschlagen, vorne rein, hinten wieder raus.
Feldflaschen, Pickpötte und Ziegelsteine, eine 5mm dicke Stahlplatte sowie die oben erwähnte Autotür waren auf diese Entfernung auch kein Problem.

Das sind keine irgendwo gelesenen Heldenstorys sondern live erlebte Tatsachen. Nich das mir hier irgendwer was unterstellt.  :p
SoldierofFortune
QUOTE(Kreuz As @ 07 Okt. 2003 - 20:43)
QUOTE(SoldierofFortune @ 07 Okt. 2003 - 20:06)
@ MarlboromNa

Darf man da auch eine Andere Waffe wählen als das G3 oder das G36? Das G36 ist ja schon ganz nett, mich stört aber das Fehlen einer offenen Visierung (das Notvisier ausgenommen) .

...

Das G36 wie es in der BW verwendet wird, hat keine Notvisierung. Das Reflexvisier kann nicht ohne weiteres demontiert werden.

Das mit dem abtreten oder abschlagen ist eine BW Legende wallbash.gif

an das Abtreten oder abschlagen hab ich auch eher weniger gedacht, nur ist das offene Visier nicht wirklich so prall (denk ich, mit dem G36 hab ich nicht so die Erfahrung)
Carlos Hathcock
@ ta152:

Fazit: Es hat keines... wink.gif
Red6
QUOTE(Ta152 @ 04 Okt. 2003 - 08:11)
Habe gerade eine ganz interessante Bildserie gefunden:

Bild: http://home.snafu.de/l.moeller/wund5.jpg (Bild automatisch entfernt)
NATO M855 / SS109 5,56 x 45mm

Irgendjemand hatte doch mal eine Tabelle oder Graphen mit den Geschossgeschwindigkeiten auf diversen Entfernungen.

Die M855 hat die Tendenz bei kurtzer Entfernung zu zerblatzen im Ziel.  Dies geschiet besonders bei 50m oder weniger (immer) und relativ gut bei unter 100m oder weniger (meisstens).  Es ist der Hinterteil der zerblatzt den es kan die Kraefteauswirkungen nicht aushalten die auf es gesaetzt werden.

Die Spitze ist Stahl und ist da um zu penitrieren.  Auf dem Schlachtfelt heute haben viele Koerperpanzerung und deshalb ist das Geschoss eine eigentlich schon fast AP Munition.  Der Hinterteil zerblatzt nicht mehr aber die Durschlagskraft geht hoeher biss auf 200m wo es dan wieder abnimmt.  Naturlich ist der Massive Schaden nicht mehr da.

556 ist zudem ein Hochgeschwidigkeitsgeschoss und unstabil.  Bie ca. 7cm penetration Geletin will sie um ihre Axe schlagen.  7.62 macht dies erst nachdem sie schon aus dem Menchen hinten raus ist.

M855 kam her wiel die Fruehere Munition war auch sehr Wirkungsvol auf dem Ziel, aber hatte schlechte penetrations Eigenschaften.  Heute hat fasst Jeder Panzerung.

Eine Frage an euch.  Ihr verwendet 556.  Aber verwented ihr im echt fall die gruene spitze M855?

mfg
Carlos Hathcock
Geht net... biggrin.gif


@ Red6: Ist Dir eigentlich aufgefallen, dass wir hier Aktuelle Munitions- und Geschossentwicklungen mit Entwicklungen vom Stand von etwa 1950 vergleichen?

In der 7,62 liegt bei entsprechender Weiterentwicklung noch jede Menge mehr Potential, würde nur genausoviel Energie wie in die Rettung der 5,56 investiert...


"Carlos"
Carlos Hathcock
QUOTE(Red6 @ 06 Okt. 2003 - 23:23)
Wenn dies von dieser Webseite von Alice ist wuerde ich es nicht viel Beduetung schenken.

Das stammt von Dr. Martin L. Fackler... wink.gif


"Carlos"
Red6
QUOTE(Adrehn @ 06 Okt. 2003 - 22:59)
Ich weiss natürlich nicht wie genau Alice bei Herrn Fackler abgeschrieben hat - wie dem auch sei:
QUOTE
NATO 7,62 x 51 mm (Deutsche-Version)
Der Mantel des deutsche Projektils besteht aus kupferbeschichtetem Stahl, während das amerikanische aus Kupfer besteht. Der Mantel des deutschen Projektils ist wesentlich dünner, vor allem an der Kanelur. Dieser Konstruktionsunterschied ist dafür verantwortlich, daß es nach rund 8 cm zu taumeln beginnt und dann auseinander bricht. Dabei bricht es an der Kanelur auseinander, die Spitze flacht dabei ab und behält rund 55% der ursprünglichen Masse, während der hintere Teil in viele kleine Teile zerspringt. Das Wundprofil sieht dabei aus, wie das des M193, nur etwa 60% größer.

Jo - Man!  biggrin.gif

Das mit der stabilitaet der 762 stimmpt nicht so ganz wie es da steht.  Ob Dt oder US, es ist noch wesentlich stibiler.  Das sieht man auch an Gelatin tests.

Es kann sein das es schon nach 8cm sich dreht.  Jedoch gibt es sowas wie eine "Bell Curve".  Ich wuerde wetten das es durchschnitlich mehr braucht.

Wenn dies von dieser Webseite von Alice ist wuerde ich es nicht viel Beduetung schenken.

Mit einer M240 schiesse ich auf laengere Reichweiten und andere Ziele wie mit einem Sturmgehwaer.  Die Munition die ihr verwendet ist eher abgestimmpt fuer ein Sturmgehwaer wie ein MMG.  Mit dem LMG ist dies wieder anders.

Mein punkt ist das wenn ihr diese Munition im MG verwendet so ist dies kein Vorteil, eher ein Nachteil.

mfg
Carlos Hathcock
QUOTE(Jackass @ 30 Sep. 2003 - 19:47)
Solche \"Sights\" verbessern ja die Praezision bei Sturmgewehren.

Jetzt fällt's mir grad erst auf:

Eine Optik verbessert nicht die Präzision einer Waffe, die bleibt gleich.

Nur kann der Schütze das Ziel besser sehen und durch ggf. vorhandene Anhaltemarken besser den Vorhalte- oder Überhaltewinkel bestimmen.


"Carlos"
Nite
QUOTE(MarlboromNa @ 05 Okt. 2003 - 00:05)
und dann mit nem Panzer in der Stadt herumzuballern ist evtl auch nicht so sinnvoll, Kollateralschaden ?!

Alarmposten hat eines der MGs gemeint. Da die Situation schlussendlich doch durch ein MG3 gekärt wurde wäre es keine größere Gefährdung gewesen wenn der Leo eines der MGs eingesetzt hätte.
xena
Grrrgrummel... Bitte löschen!  :wall

Xena
MarlboromNa
QUOTE
and that the Bundeswehr is thinking (or even has decided) to go back to 7,62mm ammo in their assault rifles.


stimmt das? das wär ja eigentlich blöd, wenn grad nen neues sturmgewehr eingeführt worden ist.



wenn ihr jetz aufn auslandseinsatz gehen würdet, würdet ihr dann (falls die wahl wäre) eher n g3 oder ein g36 mitnehmen ??!
Carlos Hathcock
QUOTE(BigKahuna @ 10 Okt. 2003 - 14:26)
Also nehmts nicht so genau mit dem erhobenen Zeigefinger. So wie hier über das Töten von Menschen diskutiert wird, ist dieses Forum doch wohl nicht als moralische Instanz gedacht. Oder?

Das sehe ich anders - hier wird, sofern wir Moderatoren alles mitbekommen - auf möglichst verantwortungsvollen Umgang mit Waffen und der realitsichen Einschätzung der von ihnen ausgehenden Gefahr geachtet.

Ja, Waffen haben potentiell tödliche Wirkung - und gerade deswegen sollte man darüber sachlich (und nicht "moralisch", denn das hilft wenig) diskutueren, um falsche und ggf. irreführende Vorstellungen zu beseitigen und ein möglichst realistisches Bild von Waffen und der von ihnen ausgehenden Gefährdungen zu vermitteln.

Diskussionen über Wundwirkungen halte ich im Übrigen nicht für moralisch bedenklich, denn wer weiss, was er potentiell anrichten kann wird eher düber einen Einsatz nachdenken als der, der die Gefahr und Wirkung zu gering einschätzt.


"Carlos"
Ta152
QUOTE(Red6 @ 08 Okt. 2003 - 18:40)
< snip >

Wenn man ueber 762 redet, redet man ueber eine NATO Norm die zwichen den Britten und USA entstandt.  Die Britten wollten 7mm und die USA 30-06.  Man kamm mit 308.  Es ist fuer ein MG sehr gut, jedoch fuer ein Sturgehwaer \"Overkill\", schwer, teuer und gross.  Der schaden an Mensch ist nicht proportional zu was man da durch verliert.  Angenommen man spricht von einem algemeinem Sturmgewaehr.

Die M855 entstandt nicht als Nott loesung wie vorher angesprochen.  Es entstand aus eine aenderung des bedarfs.  Die USA ging zu 556 und es war hoch effektiv in Vietnam und anderswo.  Jedoch hatten manche der alten Munition nicht die penetration die man moechte waere es zu einem Krieg gekommen zwichen NATO & Warschauer Packt.  Ich GLAUBE????  Jetzt wird der Carlos spass haben, es war FN die S109 etwurf.  Diese Munition ist was die BW und Army heute verwendet.  US Kaliber mit FN Munition.

mfg

Die 7,62x51mm ist für ein Sturmgewehr bestimmt an der obersten Grenze und damit in vielen Situationen überbemessen. Aber besser über als unterbemessen. Ein weiterer Vorteil der 7,62 NATO ist das man sie eben sowohl im Sturmgewehr wie auch MG nehmen kann und somit die Logistik entlastet.

Wo hat sich denn der Bedarf zwischen den änfang der M193 und der M855 geändert? MAn hat eben bei der M193 zwar die Manstoppwirkung so weit wie möglich optimiert, dabei aber Durchschlagkraft, Stabilität im Flug und Reichweite vernachlässigt. Mit der M855 hat man diese Faktoren auf kosten der Manstoppwirkung verbessert. Jetzt merkt man das die Reichweite immer noch nicht ausreicht gleichzeitig aber auch die Manstoppwirkung nicht mehr reicht und ist am Forschen im 6mm Bereicht also ist bei der Einführung der 5,56x45mm Munition/Waffen etwas Schief gelaufen.
Fennek
sagst du nur solange, bis du selbst so ein 5 Kg Teil in die Hand gedrückt kriegst und damit 3 Tage lang verschiedenste, anstrengende Sachen machen sollst.
Jackass
Was versteht man unter effektive Reichweite?Die maximale Entfernung,auf der man einen Menschen mit einem Schuss treffen kann?Oder,wo es noch sinnvoll ist?

Ich haette gleich eine andere Frage,was fast nichts mit dem oberen zu tun hat.
MarlboromNa
Hat man denn die Wahl ?
Oder MUSS man das G36 mitnehmen ?!


Ich hatte kürzlich mal mit nem Zeitsoldaten gesprochen, der war hellauf begeistert vom G36, er fand nur das Visir vom G36 nicht soo tolle, weil das wohl immer beschlägt und da wäre das G3 Visir besser.
SoldierofFortune
Ok, Hand drauf
Keiler
QUOTE(SoldierofFortune @ 10 Okt. 2003 - 15:47)
Aber dennoch hat man bei der 5,56mm eine recht große Präzisionsbewegung, die für der stabilität im Flug entgegenwirkt *schnipp

-Präzession ist das Wort, dass Du meinst smile.gif

Diese hängt aber im starken Maße davon ab, welche Munition ich benutze, wie präzise mein Patronenlager/Lauf ist, wie gross der Freiflug ist, und letztendlich und nicht zuletzt von der Dralllänge des Laufes.
Das lässt sich so ohne weiteres nicht pauschalisieren.

Mit 5.56 sind EXTREM kleine Streukreise möglich.
Ta152
QUOTE(SoldierofFortune @ 08 Okt. 2003 - 14:56)
Also hat es denn doch so seine Schwachstellen

Meinst du zum Abrechen des Visieres? Nein hat es nicht. Daher kann man das Visier auch nicht Verwenden.
imi-uzi
QUOTE(Jackass @ 02 Okt. 2003 - 06:53)
Auserdem sind Kopfschuesse nichts fuer Sturmgewehre,wer wird das auf 150-200 m noch schaffen?

rofl.gif

naja..

ich weiss zwar nicht, mit welchen sturmgewehren du mal geschossen hast, aber ich schaffe mit etwas glück & übung noch sagen wir mal von 10 schuss sicher 5-7 auf 300m in einen 20cm kreis. (mit einem sig 550)
Yoda
QUOTE
Wenn einem die Stoppwirkung dieser Murmeln nicht reicht, kann er ja auch Silvertip von Winchester (bei der 7,62) oder die Balistiktip von Nosler laden - letztere fällt dank der grünen Spitze dann auch kaum auf.  

Kurze Frage dazu. Können eigentlich militärische Spezialeinheiten wie das KSK bei ihren Einsätzen auf andere als die Standardmunition zurückgreifen? Bei den Waffen haben sie ja auch mehr Auswahlmöglichkleiten als der normale Infanterist.
Keiler
QUOTE(SoldierofFortune @ 10 Okt. 2003 - 14:58)
Also ein 5,56mm Geschoß ist im Flug weit weniger stabil als ein 9mm Geschoß.

Mein Quote von oben bezog sich auf Deine Formulierung, die so einfach falsch ist.
Das 5.56 ist stabil genug, mir ist schon klar, dass es Unterschiede gibt smile.gif.
Famas
QUOTE(André1 @ 02 Okt. 2003 - 18:02)
@Famas

War sicherlich der Kevlar-Helm...
Wieviel Schuß habt ihr eigentlich gebraucht,um das Ding zu treffen? wink.gif

Jup, der ganz normale Kevlar-Gefechtshelm der BW.

Wieviel schuss? Für die "Beschusstests" wurden MG-Gurte einzeln aufmunitioniert... also immer eine Patrone, ein Glied leer, usw... damit man halt einzelfeuer schiessen kann.

Das MG war auflafettiert, ordentlich justiert und wir haben da glaub ich nach dem 2ten Schuss bereits getroffen. Schön mittig vorne drauf, geradeaus durch und hinten mit einem erheblich größeren Loch wieder raus. Sah geil aus, muss mal sehen ob ich davon irgendwo Fotos auftreiben kann.
Legionaer
ich suche mal ich weiss ich hab den link irgendwo
Carlos Hathcock
Nu, die DM11 hat natürlich einen Vollmantel...


...verdammt, da muss doch irgendwo eine Schnittzeichnung zun finden sein! *verzweifel*  :hmpf


"Carlos"
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