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WHQ Forum > Technik > Schiffe
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Schwabo Elite
Das sollte vielleicht mal jemand dem Bundesrechnungshof so erklären. Kann ja nicht so schwer sein.
Merowinger
Stellungnahme von SDN zum Untersuchungsbericht zur GLORY AMSTERDAM.
Liest sich ganz interessant, und nein, SDN steht nicht für software defined network. ;-)
Schwabo Elite
Die USN scheint neue SSN zu planen, die ab 2034 die Seawolf-Klasse ersetzen sollen. Das Hauptaugenmerk soll auf dem Einsatz von Torpedos und UUV liegen. Die SSN(X) sollen demnach offenbar statt der Block-VII-Virginia-Klasse gebaut werden und ohne das Virginia Payload Module (VPM) der neuen Block-V-Boote auskommen. Die UUV-Sparte erfährt in der Folge dieser Entwicklung vermutlich nochmals erweiterte Aufmerksamkeit durch die USN (dritter Link).

https://esut.de/2018/11/meldungen/internati...griffs-u-boote/
https://news.usni.org/2018/10/19/analysis-o...wer-competition
https://news.usni.org/2017/09/21/navy-racin...es-future-ships
NielsKar
ZITAT(Merowinger @ 8. Sep 2018, 18:16) *
Slides zu Planungsgedanken vom Oktober 2017 aus dem Marinekommando.
Was sind die 6x SeaTiger (p.18) die parallel zum MKS 180 ab 2024 in Dienst gestellt werden sollen - Nachfolger der Buster RHIBs, oder möglicherweise die ominösen Kampfboote?
Am Rande: 6 Tender (Ersatz 1:1) und 7 Minensucher (also nicht 10) sollen ab 2027 zeitgleich zulaufen.
ZITAT(NielsKar @ 8. Sep 2018, 18:28) *
Hatte ich auch vor einiger Zeit gelesen und mich das gleiche gefragt. Gefunden hatte ich dazu leider Null Komma nichts.
ZITAT(SailorGN @ 9. Sep 2018, 10:40) *
Könnte Sea Tiger nicht Sea Lion sein? wink.gif
Ich finde nämlich zu Sea Tiger nur Kochrezepte und tamilische Propaganda... wobei letztere durchaus einen maritimen Bezug aufweist.
ZITAT(Praetorian @ 9. Sep 2018, 11:54) *
Es könnte sich theoretisch um einen Rüstsatzträger aus der SEA-Class-Familie von Atlas handeln, deren Grundkonzept vom ARCIMS-Demonstrator bereits bekannt ist. Die gibt es von 11 bis 18 Metern und wären Davit-kompatibel. Bei Einrüstung entsprechender Missionspakete in das MKS180 könnten diese dann anstelle schwerer Einsatzboote an Bord genommen werden.
ZITAT(SeaTiger @ 9. Sep 2018, 22:39) *
Und was ist mit Tee... äh... navalisierten Eurocopter Tigern --> Sea Tiger ?!?

Gestern hat Vizeadmiral Andreas Krause, Inspekteur der Marine, das ganze auf der HiTaTa aufgelöst: „Leider sind wir bei den Planungen zur Nachfolge des Sea Lynx – dem Sea Tiger – noch nicht ins Geld gekommen, aber ich bin zuversichtlich, dass uns dies mit dem Eckwertebeschluss im Frühjahr 2019 gelingen wird“, heißt es laut Redetext. Gerüchten zufolge soll womöglich im Februar oder März die Auswahlentscheidung für die Nachfolge des Sea Lynx getroffen werden.
Hartpunkt.de Artikel: https://www.hartpunkt.de/personalgewinnung-hinter-planungen/
Lesenswerte Originalrede: http://www.marine.de/resource/resource/aVh...2059.HiTaTa.pdf
Merowinger
Danke, DMKN hat eine Übersicht der Kandidaten die dem SeaLynx nachfolgen sollen. Die wollen sich also vor dem derzeitigen offiziellen BREXIT Termin entscheiden?

DMKN bzw. das MarineForum hat auch einen interessanten Bericht über die Details der Entdeckung des Wracks der San Juan.
NielsKar
Ich glaube die Auswahlentscheidung meint erstmal nur die Art der Lösung der FFF (Fähigkeitslücke und Funktionale Forderung), und noch nicht das Modell. Also bemannter Hubschrauber statt unbemannt etc. Steht auch so im Artikel vom Marineforum, den du über DKMN verlinkt hast. MfG
Merowinger
Auch interessant aus gleicher Quelle: Ausbildungsboote.
ZITAT
Wie aus der aktuelle Weisung an die Marine hervorgeht, sollen neben den Kampfbooten für das Seebataillon auch Ausbildungsboote beschafft werden. Nach Aussage eines Marine-Sprechers geht es dabei um acht multifunktionale Wasserfahrzeuge, die Schlepper und andere Hilfsschiffe ersetzen sollen. Gleichzeitig sollen diese auch als Ausbildungsplattform dienen, da die Marine über keinen eigenen Ausbildungsverband mehr verfüge. Dem Sprecher zufolge befindet sich das Vorhaben allerdings noch in einem frühen Stadium.
[...]
Unabhängig davon prüft die Marine gegenwärtig, ob die für Saudi-Arabien bestimmten Patrouillenboote der Lürssen-Werft, die im Augenblick nicht exportiert werden dürfen, genutzt werden könnten.

Dazu der Weser Kurier letztes Jahr:
ZITAT
Bei den Schiffen handelt es sich laut „Stern“ um die zwei Patrouillenboote „At Tuwal“ und „Sharorah“ sowie ein größeres Schiff namens „Alriyadh“. Alle drei liegen im Hafenbecken in Wolgast und tragen bereits das Symbol des saudischen Grenzschutzes. Die ersten beiden Boote sind vom selben Typ wie die bisher nach Saudi-Arabien ausgelieferten 40 Meter langen Patrouillenboote.

Die „Alriyadh“ ist deutlich größer und gehört offenbar zu dem 60 Meter langen Typ CPV 60. Nach Unterlagen, die dem „Stern“ und dem ARD-Magazin „Report München“ vorliegen, hat der Bundessicherheitsrat bisher keine Genehmigung für die Lieferung eines Schiffes dieser Größe an die Saudis erteilt. Insgesamt hatte Saudi-Arabien bei der Lürssen-Werft 33 Schiffe bestellt. Für 16 davon muss die Bundesregierung noch das grüne Licht für die Ausfuhr geben.

Der Stern zur Alrivadh:
ZITAT
Nach inoffiziellen Angaben handelt es sich um ein reines Schulschiff für die Besatzungen der Patrouillenboote. Der Fachdienst "Shephard", der bereits im August über die Lieferung von Lürssen-Booten dieses Typs CPV 60 an Saudi-Arabien spekuliert hatte, sieht diese Klasse hingegen als Kommandoschiffe für die kleineren Patrouillenboote an.
[...]
Das würde auch die jetzt auf der Werft liegenden Schiffe "At Tuwal" und "Sharorah" betreffen, die mutmaßlich zu den insgesamt acht Patrouillenbooten gehören, deren Ausfuhr die Bundesregierung bereits im März genehmigt hatte.

Jetzt wissen wir wahrscheinlich, warum von den Kampfbooten so lange nichts mehr zu hören war. Die Marine wird möglicherweise weiterhin mit ungeplanten Überraschungen beglückt... Schlepper sind die fertig gebauten Einheiten eindeutig nicht. Ob auch die Bundespolizei bzw. die Küstenländern prüfen?
NielsKar
ZITAT
Jetzt wissen wir wahrscheinlich, warum von den Kampfbooten so lange nichts mehr zu hören war. Die Marine wird möglicherweise weiterhin mit ungeplanten Überraschungen beglückt... Schlepper sind die fertig gebauten Einheiten eindeutig nicht. Ob auch die Bundespolizei bzw. die Küstenländern prüfen?

Die Bundesregierung prüft seit wenigen Wochen die potenzielle Nutzung/Weitergabe der Boote an die Marine, den Zoll, BuPol oder Frontex. Die Verzögerungen der Kampfboote haben damit wirklich nichts zu tun. Man hat wohl schlicht zu wenig Personal im Amt um das zu priorisieren. Man kuckte sich aber, u.a. bei Trident Juncture bzw. dem maritimen Part Northern Coast 2018, ausgiebig finnische Kampfboote der Jehu-Klasse an und diese wurden dort sogar durch Kräfte des Seebataillon betrieben, nachdem man diese jetzt schon mehrfach testete bei Übungen. Die CB90 hat man sich auch schon angeschaut etc.
SpezPi(Ppl)301
http://m.spiegel.de/politik/deutschland/go...-a-1247801.html
Der Gorch Fock Sanierung laufen nicht nur die Kosten davon, das "Mißmanagement" (die "Beste(n)" aus der Wirtschaft) hat/haben zugelangt.
Verantwortlich ist, wen wundert es, niemand.
Unternehmensberater....wissen wie es geht, können es aber nicht. Quasi wie Eunuchen.
SailorGN
Die saudischen Boote sind eine politische Angelegenheit, da hat die Marine kein Mitspracherecht... selbst wenn die Dinger für div. Zwecke (Ausbildungsboote für alle Schulen, Mehrzweckboote der WTD, Nachwuchsgewinnung, Zieldarstellung etc.) halbwegs geeignet sind, wird es kein Geld für die ordentliche Eingliederung in die Flotte geben. Für das Seebataillon sind sie zu groß, die 76iger brauchen strandfähige Boote.

GoFo: Praktische Erwägungen sind bei diesem Wrack seit Jahren nicht im Spiel. Es geht schon lange nicht um Sinn der Ausbildung oder gar Wirtschaftlichkeit, sondern um reine Repräsentation... wobei mir persönlich nicht klar ist, auf welcher Ebene das ansetzt. Selbst lebenserfahrenere Fans des Seelenverkäufers innerhalb der Marine sind in den letzten Jahren weniger geworden, spätestens mit dem Übungsmast (und den damit verbundenen Aufwänden) wurde das Ganze ad absurdum geführt. Damit leistet sich die Marine neben einem Bootshafen + X Segelyachten in Mürwik noch ein Millionenloch gegen das die Santa Maria geradezu hochseetauglich war. Drittens kommt hinzu, dass die 6 Wochen Törns der OA deutlichst im Curriculum für andere Sachen fehlen. Man sollte mal ganz genau hinsehen, welche Leute sich wann und wie positiv in der Filterblase Großsegler geäussert haben...
400plus
ZITAT
Der Gorch Fock Sanierung laufen nicht nur die Kosten davon, das "Mißmanagement" (die "Beste(n)" aus der Wirtschaft) hat/haben zugelangt.
Verantwortlich ist, wen wundert es, niemand.
Unternehmensberater.


confused.gif Wie kommst du denn hier auf den Zweig? Das Ganze liest sich für mich eher so, als ginge es vielmehr darum, dass es innerhalb der Marine und/oder des Ministeriums eine Fraktion gibt, die Renovierung der "Gorch Fock" unbedingt durchdrücken wollte:

"So legen die Prüfer dar, dass ihr Haus die Ministerin wohl mit falschen Daten fütterte. Demnach wurde weiterhin keine vollständige Begutachtung der Rumpfschäden vorgenommen, folglich nannte das Planungsamt in einer Ministervorlage einen geschönten Kostenrahmen von maximal 75 Millionen Euro. Aus Sicht der Prüfer war diese Zahl schlicht "falsch".
[...]
Doch auch dieses Mal war die Leitungsvorlage faul. Zwar schlug sie als Option den Bau eines neuen Schiffs vor, warnte aber, das würde bis zu 167 Millionen kosten.Der Rechnungshof zweifelt diese Zahlen an. Man sei von einem viel zu großen Schiff ausgegangen, das gar nicht mehr dem Charakter der "Gorch Fock" entspricht. Zudem seien von anderen Nationen in den letzten Jahren Segelschulschiffe "zu wesentlich geringeren Kosten hergestellt worden, als von der 2. Leitungsvorlage angenommen", so der Prüfbericht."

Natürlich sind Suder und vdL letztendlich dafür verantwortlich, dass ihr Haus richtig arbeitet, aber hier jetzt die Schuld auf irgendwelche Unternehmensberater abzuwälzen, ist mir zu billig. Das scheint mir mehr von innen zu kommen.
Merowinger
ZITAT(SailorGN @ 13. Jan 2019, 14:11) *
Für das Seebataillon sind sie zu groß, die 76iger brauchen strandfähige Boote.

Die Frage ist, in wie weit die restlichen vermutlich 5 der 8 genehmigten Boot im Bau fortgeschritten sind, und ob sich die Werft mit dem Bau von Kampfbooten entschädigen läßt. Wie auch immer, ein temporärer Schulschiffersatz bzw. eine Ergänzung klingt jetzt nicht so falsch, sprich in etwa: 1x 60m Schullschiff(chen) für die Marine mit Mehrzweckfunktion, und die anderen beiden 40m Einheiten für BPol, Zoll oder einen anderen Staat.
Schwabo Elite
ZITAT(SailorGN @ 13. Jan 2019, 14:11) *
GoFo: Praktische Erwägungen sind bei diesem Wrack seit Jahren nicht im Spiel. Es geht schon lange nicht um Sinn der Ausbildung oder gar Wirtschaftlichkeit, sondern um reine Repräsentation... wobei mir persönlich nicht klar ist, auf welcher Ebene das ansetzt. Selbst lebenserfahrenere Fans des Seelenverkäufers innerhalb der Marine sind in den letzten Jahren weniger geworden, spätestens mit dem Übungsmast (und den damit verbundenen Aufwänden) wurde das Ganze ad absurdum geführt. Damit leistet sich die Marine neben einem Bootshafen + X Segelyachten in Mürwik noch ein Millionenloch gegen das die Santa Maria geradezu hochseetauglich war. Drittens kommt hinzu, dass die 6 Wochen Törns der OA deutlichst im Curriculum für andere Sachen fehlen. Man sollte mal ganz genau hinsehen, welche Leute sich wann und wie positiv in der Filterblase Großsegler geäussert haben...

Man muss wirklich anfangen die GoFo realistisch zu sehen in der Marine. Der verlinkte Artikel im Spiegel (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-a-1247801.html) beziffert die aktuell geschätzten Kosten mit knapp 65 Millionen Euro, jeder Tag im Dock kostet demnach 10.000 Euro. Seglerische Ausbildung kann auch in Mürwik auf den kleineren Jachten erfolgen, sofern sie überhaupt notwendig ist. Ich berfürworte zwar sehr eine grundständige nautische Ausbildung, inklusive Navigationsbesteck, Sextant etc., aber Kameradschaft lernt man auch abseits der Takelage und die Törns fressen ordentlich Zeit.
Als Museumsschiff wäre die GoFo völlig ausreichend.
xena
Auch als Museumsschiff muss der Pott schwimmfähig bleiben. Wenn man wirklich schon so lange nichts mehr gemacht hat und der Rumpf so marode ist, dann ist fraglich ob jemand in der Lage wäre das Geld aufzubringen, um es als Museumsschiff zu erhalten. Die Marine finanziert doch keine Museumsschiffe, oder?
400plus
Gibt auch Museumsschiffe im Trockendock, z.B. die Cutty Sark in Greenwich. Oder halt so wink.gif
kato
ZITAT(xena @ 14. Jan 2019, 15:35) *
Die Marine finanziert doch keine Museumsschiffe, oder?

Es gibt durchaus Museumsschiffe im Besitz (und damit Instandhaltungslast) der Marine. Beispiel wäre der Zerstörer Mölders.

Ist aber ein eher umstrittenes Thema, es wurden öfters mit Hinblick auf die Kosten Schiffe, die als Museumsschiffe vorgesehen waren, verVEBEGt. Beispiel hierfür etwa das kleine Segelschulschiff Nordwind.
Praetorian
Spessart ist wieder kaputt, aber diesmal (noch?) nicht aus dem NATO-Verband abgemeldet. Der Mittelmeereinsatz von Werra verzögert sich ebenfalls werftbedingt.

Kieler Nachrichten
SailorGN
Zusammenfassung der FAZ zur Situation der Fregatten

Einige Punkte wurden bereits hier im Forum vertieft... was in meinen Augen aber zu kurz kommt ist die Rolle/Haltung der BT-Fraktionen zu Rüstungsbeschaffungen. Das wird total ausgeblendet, die Schuld komplett auf die Marine geschoben.
Schwabo Elite
Das wundert mich auch. Zumal der Autor, Marco Seliger, Chefredakteur der loyal ist und es besser wissen wird.
Merowinger
Vor allem hat die Marine praktisch keine Materialverantwortung mehr.

Bemerkung nebenbei: Die Augsburg wird mit nur 4x Harpoon in dem Artikel gezeigt (das Thema Harpoon hatten wir schon wiederholt insbesondere im Zusammenhang mit der F123).
NielsKar
Besser 4 als gar keine.. was auch sehr oft vorkam in der Vergangenheit. Und auch nicht nötig war/ist für den Status Einsatzbereit, wenn es um solche Einsätze wie Anti-Piraterie ging. Wurde so kommuniziert, siehe u.a. RBS bei den Korvetten.
ede144
ZITAT(Schwabo Elite @ 27. Jan 2019, 00:14) *
Das wundert mich auch. Zumal der Autor, Marco Seliger, Chefredakteur der loyal ist und es besser wissen wird.


Vor allem wenn man dann lesen kann, das der Bau des Ausbildungszentrums jahrelang verzögert wurde. Wahrscheinlich weil man den Bau nicht im Haushalt abbilden konnte.
Jetzt ist man beim MKS 180 schlauer und rechnet die Kosten für das Ausbildungszentrum mit in das Projekt mit rein und schon schreit man über die Kostenexplosion. tock.gif
EX-Buzz
DEU MARFOR wurde in Dienst gestellt! Da muss sich aber noch einiges Bewegen, wenn das ein Equivalent zu den anderen MARFOR´s werdem soll.

Bundeswehr.de
SailorGN
Boah, es ist 2019 und das PIZ stellt immer noch bessere Thumbnails ins Netz sad.gif
400plus
Das Trauerspiel geht erstmal weiter, bis April soll die Gorch Fock soweit instand gebracht werden, dass sie stimmt, dann will man weiterschauen.
https://www.faz.net/aktuell/politik/marine-...r-16015529.html
SailorGN
Altes Indianersprichwort: Wenn du merkst, dass du ein marodes Schiff segelst, mustere ab!" wink.gif mata.gif #trauerspiel
Praetorian
80 Millionen Invest, damit man sie potentiell direkt abwrackt. Passt doch zum Investitionsverhalten der letzten 20 Jahre bei Landstandorten.
ede144
ZITAT(Praetorian @ 30. Jan 2019, 20:09) *
80 Millionen Invest, damit man sie potentiell direkt abwrackt. Passt doch zum Investitionsverhalten der letzten 20 Jahre bei Landstandorten.


Von den 80 Mio. sind schon 70 weg. Also egal was man jetzt macht, die 10 Mio. sind eh auch weg.
EX-Buzz
ZITAT(Praetorian @ 30. Jan 2019, 20:09) *
80 Millionen Invest, damit man sie potentiell direkt abwrackt. Passt doch zum Investitionsverhalten der letzten 20 Jahre bei Landstandorten.



Die Lobby der GF Freunde ist noch zu groß, als das man sie abstoßen würde. Die Mittagsgespräche in Berlin bezüglich GF triefen nur so von "weil damals alles toll war, brauchen wir sie auch jetzt noch".
400plus
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-a-1250650.html

"Für die Reformerin ist jedes Detail des Dramas ärgerlich. Statt nach dem Drehbuch ihres straffen Risikomanagements lief bei der "Gorch Fock" alles nach altem Trott. So moniert der Bundesrechnungshof, die Schäden seien nie richtig befundet worden. Stattdessen wurde die Rettung des Seglers durchgedrückt - koste es, was es wolle.

Über Jahre setzte sich das Muster fort. So deutete die Linie der Marine laut den Prüfern "auf eine völlige Verkennung der Sachlage oder den unbedingten Willen zum Weiterbetrieb der 'Gorch Fock' hin". Am Ende bekam die Ministerin Vorlagen mit frisierten Zahlen, diese zeichnete sie ab, da die Sanierung teuer aber völlig alternativlos erschien."

Alternativlos- deswegen hat auch jede größere Marine so ein Ding, wa? rolleyes.gif
400plus
Frankreich kauft vier logistische Support-Schiffe der italienischen Vulcano-Klasse:
https://www.defensenews.com/global/europe/2...rce=twitter.com
hanuta
Das Programm steht bereits seit Oktober 2018 fest
Merowinger
Das erste Li-Ion Uboot ist vom Stapel gelaufen (ORYU, Japan). Deutschland wird im Vergleich zu NCA auf eine schwächere aber sicherere Batterietechnik vom französischen Hersteller Saft setzen: LFP
SailorGN
Fragt sich nur noch, wie man bei den neuen Modulen als Nachrüstung auf die richtige Trimmung kommen will...
Merowinger
Ich bin gar nicht sicher ob man da eine Nachrüstung im Auge hat.
Grenadier
Baustart für die fünf neuen Korvetten der "Bundesmarine" rolleyes.gif

https://www.n-tv.de/politik/So-sehen-die-ne...le20847349.html
SailorGN
ZITAT(Merowinger @ 4. Feb 2019, 23:35) *
Ich bin gar nicht sicher ob man da eine Nachrüstung im Auge hat.


Wenn man die neuen Batteriezellen in den Abmessungen der "alten" Bleiakkuzellen herstellt wird man das sicher nicht aus reiner Nostalgie tun wink.gif Gemäß der Bilder sind in den "Modulen" kleinere Einheiten zu sehen, die ohne die Restriktionen durch die Zellenmaße sicher dichter/anders gepackt werden könnten. So muss man bei einer defekten Einheit gleich ein ganzes Modul ziehen...
Merowinger
Das Bild zeigt ziemlich alte Arbeit, die deutsche Firma ist gem. Artikel mittlerweile Pleite. Von der franz. SAFT mit anderer Technik haben wir kein Bild zu Gesicht bekommen. Über die ORYU der Japaner war zu lesen, das zusammen mit Li-Ion auch ein ein anderer Diesel (und Schnorchel?) notwendig wurde, und auf AIP wurde in Folge verzichtet. Das sind schon einzeln betrachtet zu grosse Veränderungen für eine Nachrüstung.
SailorGN
Natürlich. Nur sehen die Japaner mit ihren Riesenbooten die Sache mit langsam/leise etwas anders. Steht ja auch im Artikel. Mit Nachrüstung meinte ich eher ältere 209/212/214. Für diese wird das japanische Modell auch nicht greifen... sondern eher die bisherige Konfiguration plus mehr Akkuausdauer. Nur wegen neuer Akkus werden insbesondere die Uboot-Nutzer der zweiten Reihe (nutzer von Exportbooten) keine Neubeschaffungen wagen, aber Nachrüstungen, dazu noch über den Originalhersteller sind dann ziemlich attraktiv.
Merowinger
Eher nicht sofern ein neuer Diesel dafür her muss und ggf. sogar noch die Brennstoffzelle dafür entfernt wird. Wie auch immer, ersteinmal muss sich 212CD beweisen, und das wird noch eine Weile dauern. Am ehesten kämen aus technischer Sicht vielleicht die 214er in Frage, sprich Südkorea oder Türkei - politisch müßte man dann noch darüber nachdenken.

P.S.: In Frankreich soll es 2017 einen Cyberangriff auf die Kraftstoffversorgung der franz. Marine gegeben haben. Frankreich hat eine neue Cyber Doktrin.
SailorGN
Der neue Diesel muss nur her, wenn man superduperschnell laden will. Ein Vorteil der neuen Batterie ist gerade, dass man sie mit Volllastdieseln laden kann, im Gegensatz zu den Ladestufen für Blei-Akkus. Allein af diesem Weg erscheint mir mehr Energie in kürzerer Zeit möglich. Ein Verzicht auf AIP ist damit nicht verbunden, damit entlastet man den Akku... oder hat eben noch mehr Saft. Die neue japanische Strategie scheint mir eher in Richtung SSN light zu gehen: Kurze, intensive Schnorchelphasen für maximale Ladung, anschliessend Ladung ausnutzen und bei Bedarf wieder kurz schnorcheln. Für Schleichfahrt sind die Boote dort eh etwas voluminös.
Merowinger
Das Programm der US Navy zur Torpedoabwehr (ATTDS) wird gestoppt da nicht überzeugend.
ZITAT
CAT demonstrated some capability to defeat an incoming torpedo,” the annual review continued. “CAT has uncertain reliability. The lethality of CAT is untested. [...]
DOT&E reviews from previous years do shine some additional light on significant ongoing issues. For one, the system reportedly suffers a high rate of false alarms when large numbers of other ships are present.

Schaut man sich nun im Ausland um?
evil-twin
Nächste Hiobsbotschaft für die Marine. Die Reparatur der Fregatte „Sachsen“ wird mindestens 40 Mio. Euro kosten und vermutlich bis 2023 dauern.
ZITAT
Raketen-Unfall auf Fregatte kostet 40 Mio. Euro!
11.02.2019
Wilhelmshaven – Die Marine ist in ihrer schwersten Krise. Erst explodieren bei der „Gorch Fock“ die Reparaturkosten – begleitet von Korruptionsvorwürfen, jetzt das: Die Kosten des „Sachsen“-Desasters vom 21. Juni 2018 stehen fest: 40 MILLIONEN EURO!

Das bestätigt das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz auf Anfrage von BILD. Die Nachricht ist eine Katastrophe für die deutsche Marine. Die außerplanmäßigen Kosten geraten außer Kontrolle.
(...)
Nach der genauen Ursache für den Rohrkrepierer wird immer noch geforscht.
Die US-Firma „Raytheon“, die das System baut, soll nun Ersatz liefern. Das dauert! Wohl erst im Jahr 2023 soll mit der Ausrüstung der „Sachsen“ mit dem neuen Senkrechtstartsystem begonnen werden können. Ein derber Dämpfer für die gebeutelte Flotte.
(...)

https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/n...la=de.bild.html
Merowinger
Oje, die Sachsen wird bis dahin zur fünften F125 sofern alle 4 VLS 8er Module in Mitleidenschaft gezogen wurden - wobei das Jahr 2023 die Sache nicht ganz so dringlich erscheinen läßt. Hat jemand den ganzen Paywall Artikel gelesen?

Damals hieß es auch:
ZITAT
Die Klasse-124-Fregatten „Hessen“ und „Hamburg“ dürfen den „Mk41“ jedoch bis zur Klärung der Unglücksursache nicht mehr verwenden.

P.S.: Warum nicht im F124 Faden?
Dave76
ZITAT
February 11, 2019
U.K. Royal Navy to Establish Permanent Squadron in Middle East; QE to Deploy with U.S. F-35s

ARLINGTON, Va. — The United Kingdom plans to establish a permanent naval presence in the Middle East, putting more ships “East of Suez” and broadening the influence of the Royal Navy. The Royal Navy’s new aircraft carrier, HMS Queen Elizabeth, will deploy to the region with an air wing that will include U.K and U.S. F-35 strike fighters. The United Kingdom also plans to develop a class of Littoral Strike Ships.

In a Feb. 11 speech, Defence Secretary Gavin Williamson, addressing the challenges of great power competition and ideological enemies such as al Qaeda, outlined measures the United Kingdom to build up its overseas presence and work with allies and partners, including the NATO alliance.
[...]
http://seapowermagazine.org/stories/20190211-RN.html
400plus
Puh, die RN wird da aber auch ziemlich eingespannt, oder? Je ein Kriegsschiff bei SNG 1 & 2, eins auf Südatlantikpatrouille, eins als Fleet Ready Escort, jetzt noch eins im Indischen Ozean im Dauereinsatz, die QE wird wahrscheinlich auch nicht ohne Eskorte herumfahren, das summiert sich dann doch auch.

Edit: Towed Array Patrol Ship gibt es ja auch noch. Also wenn ich mich nicht verrechne, sind das schon mal 5-6 Zerstörer und Fregatten, die dann dauerhaft fest in Einsätze eingeplant sind. Rechnen die Briten auch mit einem Rotationsfaktor von 3? Dann wäre ja quasi der ganze verfügbare Bestand an Fregatten und Zerstörern permanent eingeplant.
ede144
ZITAT(400plus @ 13. Feb 2019, 13:57) *
Puh, die RN wird da aber auch ziemlich eingespannt, oder? Je ein Kriegsschiff bei SNG 1 & 2, eins auf Südatlantikpatrouille, eins als Fleet Ready Escort, jetzt noch eins im Indischen Ozean im Dauereinsatz, die QE wird wahrscheinlich auch nicht ohne Eskorte herumfahren, das summiert sich dann doch auch.

Edit: Towed Array Patrol Ship gibt es ja auch noch. Also wenn ich mich nicht verrechne, sind das schon mal 5-6 Zerstörer und Frigatten, die dann dauerhaft fest in Einsätze eingeplant sind. Rechnen die Briten auch mit einem Rotationsfaktor von 3? Dann wäre ja quasi der ganze verfügbare Bestand an Fregatten und Zerstörern permanent eingeplant.


Haben die nicht im Moment einen T45 permanent im Hafen liegen, mangels Personal?
Schwabo Elite
Im Oktober war das auf jeden Fall so. Bei vier von dreizehn Fregatten: https://www.telegraph.co.uk/news/2018/10/18...have-not-spent/

Und es wird nicht besser werden, sollte es zu einem (harten) Brexit kommen.
Merowinger
Filmbericht von RT mit Innenansichten von Akula U-Booten, inklusive Laminat.
Am Rande: Das System Obnarujenia Kilvaternovo Sleda (SOKS), auf English das "Wake Object Detection System" der Akulas war mir bislang nicht bekannt.
Schwabo Elite
News zum chinesischen Trägerprogramm:

ZITAT
China may add a high-tech launch system to its first aircraft carrier

Minnie Chan, South China Morning Post, 11.02.2019, 19:36

  • China is reportedly considering adding electromagnetic catapults to its first aircraft carrier, the Liaoning.
  • Catapults would make the Liaoning a training platform for China's next-generation carrier.
  • The next-generation carrier will have catapults similar to those on the US's newest flattop, the USS Gerald R. Ford.

China is considering equipping its only serving aircraft carrier, the Liaoning, with a hi-tech launch system that will render its ski-jump flight deck obsolete and create a platform for training pilots in the latest naval aviation skills.

https://www.businessinsider.de/china-may-ad...2?r=US&IR=T


ZITAT
Predicting the Chinese Navy of 2030

By Rick Joe, February 15, 2019

Making predictions for the Chinese Navy a decade in advance is difficult given the PLA’s overall opacity.

https://thediplomat.com/2019/02/predicting-...e-navy-of-2030/


ZITAT
FEATURE | No smooth sailing for China’s aircraft carrier programme

February 18, 2019, Written by Trevor Hollingsbee, Published in Ships (Naval)

China’s first aircraft carrier, the Ukrainian-built Liaoning, was commissioned into the PLA Navy in 2012, after the Chinese had carried extensive refurbishment and modernisation work, and China reportedly plans to establish a force of at least four large aircraft carriers. Liaoning’s Chinese-built near sister ship, currently dubbed the Type 001A, has already undergone sea trials, and might be commissioned as early as April 2019. It will probably be named Shandong.

https://www.bairdmaritime.com/work-boat-wor...rrier-programme


ZITAT
What if China’s 3rd Aircraft Carrier is Conventionally-Powered & Features EMALS ?

Xavier Vavasseur, 13 Feb 2019

An article published by a subsidiary of Chinese naval group CSSC is suggesting quite clearly that the People's Liberation Army Navy (PLAN or Chinese Navy) 3rd aircraft carrier will use a conventional propulsion system and EMALS catapults.

https://www.navalnews.com/news/2019/02/what...red-with-emals/
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