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Majestic
sorry, war mir nicht bekannt. wollt lediglich nen tip geben und da es sich um eine maritime sendung drehte dachte ich ich poste es mal hier.
Praetorian
QUOTE
24.06.05:
Taiwan setzt Fregatte zum Schutz von Fischerbooten ein.
Zum Schutz seiner Fischer gegen japanische Patrouillenboote hat Taiwan jetzt eine Fregatte eingesetzt. Das Schiff verlegte in die von Taiwan und Japan beanspruchte exklusive Wirtschaftszone. In diesem Gebiet liegt eine Inselgruppe mit fischreichen Gewässern. Die Inselgruppe ist 110 Kilometer von Taiwan entfernt. Schon in der Vergangenheit haben japanische Patrouillenboote taiwanesische Fischer aus der Zone gedrängt.

SuT
Eismarder
Etwas älter:
Am Dienstag ist eine Sonnensegel-Sonde (Cosmos 1) von einem russischen U-Boot mittels einer Trägerrakete "Wolna" (umgebaute Militärrakete) ins All geschossen worden.
Nachdem die erste Antriebsstufe nach 83 Sekunden ausgefallen war, scheint die Sonde verloren.

Der Name des Atom-U-Bootes, von dem die Rakete abgeschossen wurde, heißt "Borisoglebsk". Weiß jemand, welchem Typ die "Borisoglebsk" angehört (bitte Nato-Namen, da ich die russischen Bezeichnungen net kenne).
Praetorian
QUOTE(Eismarder @ 25.06.2005, 10:26)
Der Name des Atom-U-Bootes, von dem die Rakete abgeschossen wurde, heißt \"Borisoglebsk\". Weiß jemand, welchem Typ die \"Borisoglebsk\" angehört (bitte Nato-Namen, da ich die russischen Bezeichnungen net kenne).

Die Borisoglebsk (K-496) ist ein Delta-III (Projekt 667 BDR)

Bild: http://www.wpeu.net/BQZs/ship/Delta%20III%20Class.jpg (Bild automatisch entfernt)
Eismarder
Danke. Ich nehme mal an, die "Borisoglebsk" fährt ansonsten ihre normalen Patrouillen, oder?
Wieviele kommerzielle (bzw. kommerziellisierte) Raketen wurden denn bislang von russischen Atom-U-Booten abgeschossen?
Praetorian
Nur drei, nach meiner Erinnerung:
07.07.1998 (Tubsat-N, K-407 Novomoskovsk)
20.07.2001 (Kosmos-1, K-496 Borisoglebsk)
21.06.2005 (Kosmos-1, K-496 Borisoglebsk)

€dit: 496, nicht 495 wink.gif
Praetorian
QUOTE
Indonesia aims for 'green water navy' capability
By Riefqi Muna JDW Special Correspondent
London

Chief of the Indonesian Navy (TNI-AL) Admiral Slamet Soebijanto has outlined plans to develop the service's overall capabilities.

Earlier this month Adm Soebijanto reiterated his intention to implement a major restructuring of naval forces. This would serve as the prelude to a broader development programme unveiled three years ago - an internal plan known as the 'TNI-AL Blueprint 2004-2013'.

Adm Soebijanto previously stated that the long-term aim was to establish an effective 'green water navy' by 2020.

\"A green water navy represents a level of sea power higher than that of a brown water (or coastal) navy but below a full blue water navy,\" he explained in an internal document.

The proposed restructuring would see the TNI-AL come under a single command known as the Panglima Armada RI, which would be established in Surabaya. Under the current structure, there are two independent fleets.

The restructuring is aimed at making the navy more flexible and responsive in protecting Indonesia's vast territorial waters, together with three vital sea lines of communication. However, no timetable has been released.

Sources said the delay is due to funding constraints. Efforts to synchronise with army and air force restructuring plans may also be a factor in order to avoid internal conflict over resources.

JDW 27.06.05
Panzermann
QUOTE
June 30, 2005

Mysterious 'stealth' boat plying Columbia River

PORTLAND, Ore. - People who are used to seeing a variety of boats moving up and down the calm waters of the Columbia River have recently reported seeing a UFO- of sorts.

But it is not a visitor from beyond our planet, although the shape of this particular Unidentified Floating Object has a definite other-worldly look to it. Some people are calling it a 'stealth boat'.

The sleek, silvery craft is definitely not designed for pleasure cruises or towing water skiers. It rides very low on the water, so low it looks like even a not-so-large wave could swamp it.

It has twin cockpits reminiscent of a those seen on F-117 stealth fighter planes. And the nose of the craft culminates in a sharp point, again more like a fighter plane than your typical ChrisCraft.

Even though the testing of the mysterious ship takes place in broad daylight, questions about who owns it, any technical information about it and its real purpose remain unanswered. Speculation abounds.

The ship's builder, Oregon Ironworks, is both vague and tight-lipped when it comes to the boat, saying only that it is for a \"private customer\" who wants to remain anonymous.

Gregg Herrington, a reporter for The Columbian in Vancouver, Washington, has been following the evolution of the boat for several years. He claims the original test boat, of which he has a photo, was designed for the Isreali Navy.

Herrington says he believes the original version held a crew of three, and was possibly designed to move teams of eight special forces soldiers.

The boat recently seen on the Columbia River is visibly larger but similar in design to the model in the old photo.

The U.S. Navy does have a $9 million contract with Oregon Ironworks to build two boats, but a spokesman for the company says that despite \"looking similar to the naked eye\", the boat being tested on the river and the boats destined for the Navy are \"not similar at all.\"

Conspiracy theorists, boat lovers and military hardware enthusiasts will most likely be trying hard to get a glimpse of the needle-nosed craft. Meanwhile, the the questions remain as to who, and for what purpose, it is destined for.

Bild: http://www.katu.com/news/images/story2005/050630_mystery_ship_210.jpg (Bild automatisch entfernt)   Bild: http://www.katu.com/news/images/story2005/050630_mystery_ship2_422.jpg (Bild automatisch entfernt)

quelle: http://www.katu.com/news/story.asp?ID=78092
Praetorian
Guck mal im Bilderthread wink.gif
Pilgrim
CODE
Viertes U-Boot der Klasse 212A erhielt bei einer feierlichen Zeremonie den Namen "U 34"

Hamburg/Emden, 01.07.2005

Mehr als 30 Jahre nach dem Bau der ersten U-Boote der Klasse 206 für die Deutsche Marine wurde in Emden das vierte U-Boot der Klasse 212A auf den Namen "U 34" getauft. "U 34" ist die vorerst letzte Einheit des Gesamtauftrages der Deutschen Marine für den Bau von insgesamt vier Einheiten der Klasse 212A, die bei den Nordseewerken in Emden, "U 32" und "U 34", sowie bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, "U 31" und "U 33", gebaut werden. Der Tradition der Deutschen Marine folgend, erhielt das U-Boot seinen Namen, der aus dem Buchstaben "U" und einer Zählnummer zusammengesetzt ist. Taufpatin ist Barbara Pfaffinger, Frau des 1. Bürgermeister der Patenstadt dieses U-Bootes, der Stadt Starnberg.

Zu diesem feierlichen Anlass konnte Dr. Christian Eckel, Mitglied des Vorstands ThyssenKrupp Marine Systems "Submarine Division" und Mitglied der Geschäftsführung der Nordseewerke den Parlamentarischen Staatssekretär und Maritimen Koordinator der Bundesregierung Georg-Wilhelm Adamowitsch begrüßen. Außerdem waren u.a. folgende Gäste zur Taufe bei den Nordseewerken anwesend: Vizeadmiral Lutz Feldt, Inspekteur der Marine, 1. Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger als Vertreter der Stadt Starnberg sowie weitere Persönlichkeiten aus dem Verteidigungsministerium, dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, den Streitkräften und der Industrie.

Die bewährte Zusammenarbeit mit der HDW in Kiel bildet auch hier die Plattform für den gemeinsamen Entwurf, Konstruktion und Bau dieser High-Tech-U-Boote. Mit den vier U-Booten der Klasse 212A erhält die Deutsche Marine die modernsten U-Boote weltweit. Die U-Bootklasse 212A zeichnet sich durch signifikant längere Tauchzeiten als bei allen anderen konventionellen U-Booten aus. Basis für die längeren Tauchzeiten ist ein neuartiger außenluftunabhäniger Antrieb. Brennstoffzellen wandeln in einem chemischen Prozess Sauerstoff und Wasserstoff direkt in elektrische Energie um. Mit der so erzeugten Energie werden der Propellermotor und alle elektrischen Anlagen an Bord während der Tauchfahrt mit Energie versorgt.


Quelle


Fotos konnte ich leider net machen, da Digicams und sogar Fotohandys auf dem Wertgelände verboten sind  :rolleyes
Eismarder
Wie sieht das mit den geplanten Booten Nr. 5 und 6 (also wohl U-35 und U-36) aus. Sind die schon im Bau bzw. in der Materialvorbereitung?
Praetorian
Nach meinem Kenntnisstand ist der zeitlich vorgezogene Vertragsabschluss für das auf zwei Boote reduzierte 2. Los U212A für irgendwann 2006 vorgesehen.
Eismarder
Danke Praetorian. Wollen wir hoffen daß nächstes Jahr vielleicht andere Voraussetzungen vorliegen und das 2. Los wie ursprünglich vorgesehen 4 Boote umfasst. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Panzermann
Wieviele Boote werden das nach bisherigem Stand?
Praetorian
Sechs (vier aus dem ersten Los, zwei aus dem zweiten)
Eismarder
Wie wäre denn hier der Klarstand für Ausbildungsfahrten, wenn man Werftzeiten und Auslandseinsätze berücksichtigt?
Radar
Spiegel

Mal was biologisches

QUOTE
Neue Delfin-Art entdeckt

Erstmals seit Jahrzehnten haben Wissenschaftler wieder eine neue Delfinart gefunden. Die Forscher haben den Meeressäuger, der vor Australien lebt, nach seinen Stupsflossen benannt.

Sydney - Der Meeressäuger ist mit dem selten vorkommenden Irawadi-Delfin verwandt, teilte die James Cook University in Sydney mit. Er lebe im Küstengebiet vor Nordaustralien und möglicherweise auch vor Papua-Neuguinea. DNS-Analysen hätten zweifelsfrei bewiesen, dass es sich um eine bisher unbekannte Spezies handele, die nunmehr den Namen Australischer Stupsflossen-Delfin (Orcaella heinsohni) trägt
Praetorian
Interessant. Nur - was hat das mit Marine und Marinetechnik zu tun?
Panzermann
Vielleicht eignen sie sich ja vielleicht besonders gut zum minenräumen? Delfine sind ja auch marine "gerät" wink.gif
Saturn5
Vielleicht könnten die Amis auch diese neu entdeckte Delfine zum finden von Minen oder zum Abwehr von Kampfschwimmern ausbilden. Dann hatte es mit Marinetechnik zu tun.  wink.gif

Edit: Bin zu langsam.
Eismarder
Wobei sie jetzt diese Delfine nicht mehr als solche sondern in die Kategorie der Wale einteilen. Nur so nebenher und OT.
Praetorian
Um mal wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückzukehren... rolleyes.gif

QUOTE
Tomahawk missile test failures spark inquiry
By Richard Scott JDW Naval Editor
London

US and UK officials have begun an investigation after two torpedo tube-launched (TTL) Tomahawk Block IV cruise missile development test firings from a Royal Navy (RN) nuclear attack submarine (SSN) ended in failure.

The Trafalgar-class SSN HMS Trafalgar undertook the firings - intended as the first live demonstrations of the Block IV TTL variant - on 7 and 9 June while submerged in the Gulf of Mexico.

The missiles, which carried telemetry in place of warheads, were planned to fly into the Eglin Air Force Base test ranges in Florida, but both failed to broach the surface following their launch from the submarine.

In a statement, the UK Defence Procurement Agency (DPA) said the tests \"were the culmination of an intensive period of development activity\", adding: \"The two missiles failed in the very early stages of their programmed missions. Both have now been recovered and will be examined to identify the cause of the failures.\"

The UK placed a £70 million ($126 million) order with the US Department of Defense in April 2004 for a first buy of 64 Tomahawk Block IV TTL land attack cruise missiles to equip RN Trafalgar- and Astute-class SSNs.

JDW 01.07.05
Halle 44
Russen finden bei Manöver gesunkenes deutsches U-Boot.
Ähm, ok, die Quelle ist...nunja, eigenartig und der Artikel strotzt vor Fehlern ( letztes U-Boot rolleyes.gif ), aber trotzdem interessant, durch welchen Zufall es gefunden wurde.
So mal nebenbei: Ich hab in nem anderen Forum gelesen, dass U-Boote samt Besatzung als Kriegsgräber angesehen werden und deshalb nicht geöffnet werden "dürften". Ist da was dran?

Ich krieg den Link nich hin, scheint zu lang zu sein. confused.gif

QUOTE
Murmansk/Dresden – Hitlers letzte Crew – die 52 Männer von U-286.

Sie ertranken nur neun Tage vor Kriegsende im eiskalten Nordmeer.

Jetzt wurde das Wrack entdeckt.

Unter Oberleutnant zur See Will Dietrich (damals 35) lief U-286 am 18. April 1945 in geheimer Feind-Mission aus Harstad (Norwegen) aus. Ziel: das Nordmeer.


 
Wrack-Spezialist ChristianAngermann (50) soll das wiederentdeckte Nazi-Boot bergen



Am 29. April wurde das U-Boot in der Barentssee durch Wasserbomben der britischen Fregatten „HMS Loch Insh“, „HMS Loch Shin“, „HMS Anguilla“ und „HMS Cotton“ attackiert – und getroffen! U-286 sank, die gesamte Besatzung kam ums Leben.

Erst jetzt – bei Manöverübungen russischer Kriegsschiffe – konnte das 61 Meter lange Wrack geortet werden. Ein Zufall! Die Russen waren in der Kola-Bucht auf der Suche nach einer ins Wasser gestürzten scharfen Mine.

Christian Angermann (50, U-Boot-Museum Hamburg) aus Dresden soll U-286 bergen. „Ende Juli starte ich mit einem Team von sieben Bergungsspezialisten nach Murmansk. Alle Ausnahmegenehmigungen russischer Militär- und Staatsorgane habe ich bereits in der Tasche.“

Das in Bremen-Vegesack gebaute U-286 galt in der Marine als Schicksals-U-Boot. Ihm gelang kein Abschuß, es kollidierte im März 1944 vor der Insel Rügen mit U-1013, sank und riß die Hälfte der Besatzung in den Tod. Das Boot wurde gehoben, repariert und neu in Dienst gestellt.


Ob U-286 gehoben oder als Seegrab bewahrt wird, ist noch unklar.

„Auf jeden Fall werden wir das U-Boot öffnen und nach sterblichen Überresten der Mannschaft suchen“, so Christian Angermann.  
Eismarder
Halle, leider kann ich die Seite net öffnen! Begründung: Entweder bei Adresse vertippt oder aus dem redaktionellen Angebot rausgenommen.
Zu den Kriegsgräbern. Hab ich auch schon mehrfach gehört, aber da wissen andere bestimmt hier besser Bescheid!
Sergeant
Experte: Die Schwarzmeerflotte kann zum Stein des Anstoßes werden
MOSKAU, 13. Juli (RIA Nowosti). Die russische Schwarzmeerflotte in der Ukraine kann in eine schwierige Lage geraten, wenn die Ukraine an ihrem Nato-Kurs festhält.

Diese Meinung vertrat der Präsident der Akademie für geopolitische Probleme, Generaloberst Leonid Iwaschow, anlässlich der Militärübung "Das Schild des Friedens 2005", die im Rahmen des Nato-Programms "Partnerschaft für den Frieden" auf der ukrainischen Halbinsel Krim begann.

http://de.rian.ru/russia/20050713/40902893.html
SailorGN
Polyphem doch nicht tot?!

Marineforum 7/8 2005:

Abwehrfähigkeiten
Waffensysteme zum Schutz gegen asymetrische Bedrohungen

(kann leider Artikel nicht verlinken)
IDAS (Interactive Defense and Armament for Sumarines), entwickelt bei:Diehl BGT Defence, Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) und Kongsberg.
Leichter FK im hohen Unterschallbereich, Infrarotlenkung, Lichtwellenleiterverbindung zum Bediener(über Torpedoschnittstelle), Reichweite 15-20km, Start aus TR (pro TR ein Container a 4 FKs).

Liest sich für mich wie TRITON...
Praetorian
IDAS ist ein Abkömmling der IRIS-T-Flugkörperfamilie, hab Ende 2003 das erste Mal davon gelesen. Erste Erprobungen sind für >2006 angesetzt, mal schauen, was draus wird.
spooky
ich hab am wochenende was ganz ähnliches gehört. man scheint immernoch (bzw wieder) an einem lwl gelenkten flugkörper interessiert zu sein. generell geht man wohl sehr stark richtung asymetrische bedrohung was sich auch im anforderungskatalog zur f-125 niederschlagen soll.
SailorGN
Naja, ob das  so sinnvoll ist, FK gegen Speedboot?
Da sind mir die anderen Ideen aus dem Marineforum lieber: TRIPLE-M, Multifunktionsausfahrmodul mit MK 30, Drohne oder MANPAD-Ähnlichen FKs. Ausserdem beschleicht mich das Gefühl, dass Assymetrie gerade in ist, d.h. alles wird unter der Bezeichnung angeboten, egal obs nun neu ist oder nur aufgewärmt....rolleyes.gif
Praetorian
QUOTE(sailorGN @ 20.07.2005, 09:27)
Naja, ob das  so sinnvoll ist, FK gegen Speedboot?

"Asymmetrische Bedrohung" beschränkt sich ja nicht nur auf Speedboote....
spooky
der vorteil lwl gelenkter flk. ist, das man sie unter kontrolle behält bis sie einschlagen und das macht sie in unübersichtlicher lage recht nützlich.

und ja asym. bedrohung ist in aber bei den lwl gelenkten flk. währe das durchaus mal ein positiver erffekt vorallem wenn man auch die überwassereinheiten berücksichtigen würde. schlimmer finde ich da schon das das anforderungsprofil an die f-125 (gerüchteweise) z.b. garkein sonar mehr vorsieht.
Praetorian
Ich hoffe sehr, daß es bei dem Gerücht bleibt hmpf.gif
Pille1234
Hat ein Bugsonar irgendeine Fähigkeit, die mit einem Schleppsonar nicht genauso gut oder besser erreicht werden kann? Soweit ich weiß wird doch gerade ein niederfrequentes aktives Schleppsonar für die Fregatten entwickelt?
Flattermann
QUOTE
Hat ein Bugsonar irgendeine Fähigkeit, die mit einem Schleppsonar nicht genauso gut oder besser erreicht werden kann? Soweit ich weiß wird doch gerade ein niederfrequentes aktives Schleppsonar für die Fregatten entwickelt?

Doppelt hält besser... zumal die F-125 primär als ASW-Einheiten geplant sein sollen, da kann man gar nicht genug Sonar haben.
spooky
ein schleppsonar wird halt hinterhergeschleppt und genau das kann manchmal unerwünscht sein.

und das die f-125 primär asw einheiten werden sollen, kann man wohl vergessen. das werden wohl ehr expeditionsfregatten für friedensschaffende/sichernde maßnahmen. ich glaube für eine "high intensity" auseinandersetzung plant da keiner mehr.
Pille1234
QUOTE(spooky @ 20.07.2005, 19:53)
ein schleppsonar wird halt hinterhergeschleppt und genau das kann manchmal unerwünscht sein.

Welche Szenarien schweben Dir vor?
spooky
hohe geschwindigkeit, stärkere manöver, enge formationsfahrten, sowas in der art.
Pille1234
QUOTE(spooky @ 20.07.2005, 20:18)
hohe geschwindigkeit, stärkere manöver, enge formationsfahrten, sowas in der art.

Ein Schleppsonar ist weniger geschwindigkeitsempfindlich als ein Bugsonar. Inwieweit starke Ruderlagen ein Schleppsonar beeinflussen, weiß ich nicht. Alles in allem keine überzeugenden Argumente für ein Sonar, dass nur noch eingeschränkten Nutzen hat gegen moderne Uboote oder in Küstengewässern.
spooky
du fragtest ob ein bugsonar eine fähigkeit hat die ein schleppsonar nicht hat und genau das gehört dazu. ein bugsonar beeinflusst das schiffshandling in keinster weise, es ist immer einsatzbereit und muss nicht erst aufwendig ausgebracht werden. ich bin mir nichtmal sicher ob jedes schleppsonar 30kn heil übersteht bzw. in wie weit sich das auf die höchstgeschwindigkeit auswirkt. aber das hängt sicher auch vom typ ab, da gibt es ja deutliche unterschiede was da hinterhergeschleppt wird.
ich seh jedenfalls keinen grund warum man auf ein bugsonar verzichten sollte, ein schleppsonar ist imho immer ein zusätzliches werkzeug und kein ersetzendes.
Pille1234
QUOTE(spooky @ 20.07.2005, 21:09)
ich seh jedenfalls keinen grund warum man auf ein bugsonar verzichten sollte, ein schleppsonar ist imho immer ein zusätzliches werkzeug und kein ersetzendes.

So war das bisher, aber man darf ja durchaus die Frage stellen, ob das in der Zukunft auch noch so sein muss. Bisher wurde ja das Schleppsonar (wenn überhaupt vorhanden) vor allem als Passivsonar und das Bugsonar als Aktivsonar genutzt. Die Passivleistung eines Bugsonars kann man ja getrost in der Pfeife rauchen. Wenn aber ein modernes Aktivschleppsonar in jedem Bereich bessere Ergebnisse bringt (und meine Frage war, ob das tatsächlich so ist), dann kann man ja die Notwendigkeit eines Bugsonars bezweifeln. Die von Dir angesprochenen Aspekte reichen meines Erachtens als Rechtfertigung für ein Bugsonar nicht aus.
bionic
Keine Ahnung ob ihr das schon hattet falls ja denke ich mir doppelt hält besser wink.gif

QUOTE
Aufbauten für die Korvette der Klasse 130 BRAUNSCHWEIG

Hamburg, 01.06.2005

Seit Montag 30. Mai 2005 ist ein Schleppzug unterwegs. Auf einem Ponton werden Aufbauten für die erste Korvette der Klasse 130, die bei Blohm + Voss in Hamburg gefertigt wurden, nach Emden gebracht. Am Donnerstag 1.Juni 2005 soll der Schleppzug vorrausichtlich in Emden eintreffen. Die ca. 120 Tonnen schweren Aufbauten werden bei den Nordseewerken auf das bereits fertiggestellte Vorschiff der zukünftigen BRAUNSCHWEIG aufgesetzt. Das dann komplette Vorschiff wird im September 2005 erneut auf die Reise gehen. Bei der Friedrich Lürssen Werft wird das Vorschiff aus Emden mit dem dort gebauten Hinterschiff \"verheiratet\". Die noch nicht fahrbereite Korvette tritt dann zu einer weitereren Reise an und wird Anfang 2006 zur Endausrüstung, Inbetriebnahme und Erprobung zu Blohm + Voss nach Hamburg geschleppt. Nach erfolgreicher Hafen- und See-Erprobung wird die Korvette dann im Mai 2007 an die Deutsche Marine übergeben.

Das Beschaffungsprogramm K 130 ist für den deutschen Marineschiffbau und die Zulieferindustrie zur Stärkung ihrer Kernfähigkeiten in Schlüsseltechnologiefeldern von hoher Bedeutung. Mit dem Start der Fertigung für die erste Korvette am 19. Juli 2004 begann das Bauprogramm für insgesamt fünf Korvetten der Klasse 130, das am 13. Dezember 2001 vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gebilligt wurde. Das Bauprogramm ist zwischen den beteiligten Werften aufgeteilt und folgt dem Grundsatz der Serienfertigung. Jede Werft fertig fünf mal die gleiche Schiffsektion. Je zwei Korvetten werden bei Blohm + Voss in Hamburg und der Friedrich Lürssen Werft in Bremen, sowie eine Korvette bei den Nordseewerken in Emden gebaut. Die Ablieferung der Korvetten erfolgt zwischen Mai 2007 und November 2008.

Hautdaten der Korvette K 130:

Länge über alles: ca. 89 m
Breite H-Deck: ca. 13 m
Verdrängung: ca. 1.840 t
Besatzung: 65
Geschwindigkeit: > 26 Kn


ThyssenKrupp Marine Systems
Nordseewerke
Reinhold Brenner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / TPR
Telefon +49 (4921) 85 26 98
Telefax +49 (4921) 3 13 27
E-Mail: Reinhold.Brenner@thyssenkrupp.com



Bild: http://img348.imageshack.us/img348/9159/braunschweig19kk.th.jpg (Bild automatisch entfernt)

Bild: http://img233.imageshack.us/img233/7114/braunschweig24qk.th.jpg (Bild automatisch entfernt)

Bild: http://img233.imageshack.us/img233/3382/braunschweig37pz.th.jpg (Bild automatisch entfernt)

Bild: http://img233.imageshack.us/img233/7776/braunschweig40yv.th.jpg (Bild automatisch entfernt)

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Praetorian
Ein Schleppsonar kann definitiv kein Bug- oder Rumpfsonar ersetzen, umgekehrt geht's auch nicht. Beides sind komplementäre Systeme, die sich gegenseitig ergänzen.
Pille1234
Kannst Du das mal näher erläutern?
Praetorian
Ich dachte, ich käme drumrum tounge.gif

Bereits von spooky angesprochen die für alle Schleppsonare typischen Nachteile wie eine maximale Schleppgeschwindigkeit, die zur Vermeidung von Schäden am oder gar dem Verlust des Schleppkörpers nicht überschritten werden sollte, und somit der schleppenden Einheit einige unangenehme Einschränkungen im Bewegungsspielraum auferlegen. Dann kommen dazu noch Probleme in engen und flachen Fahrwassern, der Zeitbedarf für deploy/retrieve, die große Verzögerung, bis Kursänderungen der schleppenden Einheit zu Lageänderungen am Schleppsonar führen.
Dann können Schleppsonare den Vorausbereich nicht abdecken, sind für die unmittelbare Ortung im Nahbereich der Einheit völlig untauglich. Die aus hydrodynamischen Gründen anzustrebende langgestreckte, aber schmale Ausführung des Schleppkörpers bevorteilt die Ausrichtung auf tiefe Frequenzen (je tiefer die Frequenz, desto breiter muß die Sonarbasis sein, mind. halbe Wellenlänge) mit Erfassungsbereichen zur Seite hin. Je tiefer aber die Frequenz, desto geringer die Auflösung, desto höher die Reichweite aber desto schlechter die Eignung für den nahen und mittleren Entfernungsbereich. Irgendwo ist auch Feierabend mit dem im Schleppkörper zur Verfügung stehenden Platz, d.h. die Integration von mehreren Sonarbasen unterschiedlicher Arbeitsfrequenzen ist kaum möglich.

Nur mit einem Schleppsonar ist U-Jagd und selbst U-Meidung und Minenmeidung nicht möglich.
Praetorian
QUOTE
US Navy plans to bolster counter-insurgency role
By Joshua Kucera JDW Staff Reporter
Washington, DC

The US Navy is planning to create an expeditionary sailor battalion, three riverine squadrons, a civil affairs battalion and additional intelligence units. The aim is to increase the navy's relevance in the US fight against Islamist extremism, while relieving the burden that the US Marine Corps (USMC) and army are bearing in Iraq and Afghanistan.

The riverine squadrons would consist of about 220 sailors and 20 boats, though the precise numbers are still under consideration. The official said that Iraqi insurgents are using the rivers to transport supplies and people and that the navy needs a better means of patrolling those areas. The USMC has a riverine company, but it is being phased out this year.

The navy is looking at the Special Operations Craft - riverine boats in use now by US Navy SEAL commando teams, the USMC Riverine Assault Craft or possibly another boat. The service would like to stand up one active duty squadron by the middle of 2006 and two reserve squadrons in the two years after that.

JDW 18.07.05
Pille1234
QUOTE
Sub 20 seconds from death
By Cameron Stewart
July 23, 2005
From: http://www.theaustralian.news.com.au/?from=ni_story

AN Australian submarine carrying 55 sailors was seconds from sinking to the bottom of the Indian Ocean following a catastrophic on-board flood off the coast of Perth.
The near-tragedy has forced the navy to permanently reduce the diving depth of its fleet of six Collins-class submarines for safety reasons - a move that has weakened their military capability.

An investigation by The Weekend Australian has revealed that an accident on board HMAS Dechaineux on February 12, 2003, was more serious than the navy has publicly admitted.

\"I don't think there was anybody on our boat who wasn't shit-scared that day,\" said Able Seaman Geordie Bunting, who almost drowned in the flood and who has now spoken about it for the first time.

\"Another five seconds and we would have been in big trouble ... another 10 and you have got to question whether we could have surfaced.\"

Mike Deeks, the then commander of the navy's submarine force, said: \"We were talking seconds, not minutes. It was a very serious, significant flood.\"

The depth at which the accident occurred and the maximum depth to which the submarine fleet is now capable of diving is classified information. All operational details about the vessel are classified because they could aid an enemy.

The accident happened about 40 nautical miles off Perth when a sea water hose in the lower engine room failed just as the Dechaineux, the fourth of the navy's six Collins-class submarines, was at its deepest diving depth.

\"There was a loud bang and something hard flew past my head,\" Seaman Bunting said. \"Then the water flooded in and I got tossed around like in a washing machine. It was coming in so fast I thought it was all over.\"

Two sailors rushed to rescue Seaman Bunting from the flooded engine room as Dechaineux's captain Peter Scott and his crew tried desperately to stem the flow of sea water and make the stricken submarine climb.

The crew succeeded in stopping the flood but the submarine had taken so much water it did not respond immediately to the emergency commands.

\"It was pretty bloody close, mate. There would have been a lot of people frozen in the moment,\" Seaman Bunting said.

Lieutenant Commander Geoff Wadley, who was in the control room when the flood occurred, said: \"There was a period before the submarine reacted and there was a lot of tension in the air.\"

Able Seaman Greg Sullivan, who saved Seaman Bunting's life by fishing him out of the flooded room, said: \"I was thinking we could be in trouble. You knew it was taking longer than it should (to start to surface).\"

If the flood had not been stopped in time, Dechaineux and its crew would have sunk and been crushed by water pressure before hitting the seabed.

\"It would have been like crushing an empty Coke can in your hand,\" Seaman Bunting said. \"We were too deep to hit the bottom alive.\"

Senior naval sources estimate that if the flood had continued for another 15-25 seconds, Dechaineux would have become too heavy to climb back to the surface.

Asked by The Weekend Australian to confirm if Dechaineux was about 20 seconds from disaster, the navy said: \"All floods in submarines are serious and time is clearly a critical factor.\"

At the time of the accident, the navy admitted Dechaineux had taken on water but hid the true gravity of the situation. It would have been Australia's worst military disaster since the 1964 HMAS Voyager tragedy near Jervis Bay on the New South Wales South Coast, which left 82 sailors dead.

The navy responded to the crisis by ordering the submarine fleet back to port and conducting exhaustive tests on the hose that failed.

However, it was never able to find a fault with the hoses, which are still used.

Instead, the navy has reduced the diving depth of the submarines, and as a result the pressure placed on the seawater hoses. There has not been a major flooding incident since.

Despite teething problems, the six Collins submarines have performed above expectation in operations, becoming one of the nation's most valuable military assets.

Captain Scott nominated two of his crew for bravery awards. But more than two years later, those medals have still not been presented.

\"We all had a pretty good idea how completely catastrophic it could have been,\" said a senior crew member who asked not to be named. \"If it had been any worse, we wouldn't have got up, and if our propulsion system had failed we wouldn't have made it. We were probably only 20 seconds away (from sinking).\"

Seaman Bunting said the accident changed his life. \"I'm still nervous about it. It's the closest I'd like to come to death.\"
BigGrizzly
Hm, die Australier haben echt kein Glück mit U-Booten... (Oder wenigstens das Glück, das wenigstens diesmal nichts schlimmeres passiert ist)

Wobei einige Zitate doch an etwas an der Fachkundigkeit der Crew oder des Journalisten Zweifeln läßt:

QUOTE
\"It would have been like crushing an empty Coke can in your hand,\" Seaman Bunting said. \"We were too deep to hit the bottom alive.\"


(also bei nur 10 Metern Tauchtiefe hätten sie den Mariannengrabengrund lebend erreicht, oder was? Ist natürlich klar, was gemeint war: Der Meeresgrund war tiefer als die maximale Tauchtiefe/Zerstörungstiefe des Bootes)

Und das gibt auch nicht so direkt Grund zu positivem denken, wenn mans wörtlich liest...

QUOTE
Instead, the navy has reduced the diving depth of the submarines, and as a result the pressure placed on the seawater hoses. There has not been a major flooding incident since.


but maybe a minor flooding...?

Da fallen mir auch ein paar Fragen an unsere Experten ein:

- wieviel halten die Schotten der einzelnen Abteilungen bei U-Booten aus? (Meine mich daran zu Erinnern, daß bei deutschen U-Booten des 2. WK diese Schotts bis ca. 30 Meter hielten - ausreichend für die Ostsee, und darüberhinaus wäre ein ausbooten wohl auch nicht mehr möglich.)
- Hätte es im oben beschriebenen Vorfall nicht reichen sollen, mit einem Notauftauchmanöver erst mal etwas aufzusteigen? Also Ballasttanks ausblasen, dann weitersehen. (das haben die wohl versucht, aber was kann dabei schiefgehen/die Sache verzögern?)
- Inwieweit ist es praktisch Möglich durch Innendruckerhöhung (zumindest einer Abteilung) das Wasser "draußenzuhalten"?
- Gibt es Möglichkeiten ein teilweise geflutetes U-Boot trotzdem wieder auftauchen zu lassen? (natürlich in keinem horizontalen Winkel, aber vielleicht auf eine zum gefahrlosen Verlassen des Bootes geeignete Tiefe? Oder ist die (Rest)Auftreibskraft eines Bootes selbst mit leeren Tauchtanks dazu nicht ausreichend?
Praetorian
Können wir das in einen eigenen Thread auslagern, bitte?
Ein durchaus interessantes Thema.
Black Hawk
Wenn die Aussies ein gutes U-Boot haben wollen,dann kenn ich ein Land welches diese gerne verticken würde.
Praetorian
Die Australier haben solide Boote nach schwedischen Entwürfen...
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