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Hanomag
Hallo,
ich lebe in der Eifel, Nähe Dahlemer Binz und wir werden immer wieder von alten Maschinen überflogen. Vor 2 oder 3 Wochen waren es 2, die direkt nebeneinaderflogen, so laut, dumpf und sonor hört sich keine moderne an. Können das FW 190s gewesen sein? Hatten auf jeden Fall eckige Flügel.

Und dan habe ich weiter überlegt, und ich frage mich, wieviel deutsche Weltkriegsflugzeuge wohl überlebt haben? Auch habe ich eine Lancaster im Fernsehen gesehen, als die D-day-gedenkveranstaltungen waren. Wo stehen alte B-17s, B-24, andere Viermotbomber, die auch noch zu Flugtagen eingesetzt werden?
Pille1234
Echte deutsche flugfähige BF109er gibt es soweit ich weiß keine mehr.
Phantom II
Bei einem JaBo Geschwader (ich glaube JaBo 32) gibt es einen fast flugfähigen Starfighter - zwar fehlt das Triebwerk, welches ohne Probleme besorgt werden könnte aus den USA oder Italien, der Rest ist aber in einem Topzustand.
Ferner gibt es eine F-104, die leider einen Zellenschaden hat ist überzogen worden hat aber noch ein funktionierendes Triebwek welches 1-2 mal im Jahr getestet wird.
Ferner gibt es eine Firma die Ex-Bundeswehr Fiat Ginas restauriert sowie Piaagios und in den USA verkauft -Finde gerade den Link nicht und googel hilft nicht weiter (vielleicht schon pleite  :confused )
Kreuz As
Hier ein Liste zur 109
MasterOfMaul
@phantom: "Weltkriegsflugzeuge"..

ist zwar auch kein "richtiger" warbird, aber wird wohl das potentiell am häufigsten zu sehende flugzeug mit "dumpfem und sonorem" sound sein(, oder?):
Bild: http://www.fabulousrocketeers.com/images/T6_1.jpg (Bild automatisch entfernt)
goschi
QUOTE(Pille1234 @ 08.06.2004, 00:28)
Echte deutsche flugfähige BF109er gibt es soweit ich weiß keine mehr.

ich dachte eine der Messerschmitt_Stiftung seie die letzte Originale flugfähige? (genaures steht im Link von Kreuz As auch nicht)


euer goschi
Pille1234
QUOTE(goschi @ 08.06.2004, 18:12)
QUOTE(Pille1234 @ 08.06.2004, 00:28)
Echte deutsche flugfähige BF109er gibt es soweit ich weiß keine mehr.

ich dachte eine der Messerschmitt_Stiftung seie die letzte Originale flugfähige? (genaures steht im Link von Kreuz As auch nicht)


euer goschi

Ich glaube aber das ist eine spanische BF109.
Phantom II
QUOTE(MasterOfMaul @ 08.06.2004, 16:15)
@phantom: "Weltkriegsflugzeuge"..

[/img]

Ich dachte es geht allgemein um flugfähige Orginale  wink.gif
Almighurt
QUOTE(MasterOfMaul @ 08.06.2004, 16:15)
@phantom: "Weltkriegsflugzeuge"..

ist zwar auch kein "richtiger" warbird, aber wird wohl das potentiell am häufigsten zu sehende flugzeug mit "dumpfem und sonorem" sound sein(, oder?):
Bild: http://www.fabulousrocketeers.com/images/T6_1.jpg (Bild automatisch entfernt)

Naja...in D gibts doch auch ziemlich viele russische Jagdflieger (Yak3 etc. )...
Bei uns auf dem Sportflugplatz hat übrigens einer ne Yak-3, die brettert jeden Tag bei uns übers Haus  :smokin

MfG Almighurt smokin.gif
goschi
Original, oder eine der Neuauflage vor ein paar jahren?


euer goschi
Almighurt
hm...gute frage, nächste frage... confused.gif
soviel ich mitgekriegt hab hat der typ das teil anfang der neunziger in RU in nem ziemlich schlechten zustand gekauft und es dann hier restauriert. wann war denn die neuauflage?

MfG Almighurt smokin.gif
goschi
die war mitte der neunziger.
war dann wohl ne alte smile.gif
(wiviele neue gab eis eigentlic? mir schwirrt ein dutzend im Kopf rum)


euer goschi
Almighurt
hm super...muss am Wochenende mal bei dem Herrn vorbeischauen und vielleicht auch en paar bilder machen... smile.gif

MfG Almighurt smokin.gif
MasterOfMaul
die yak-3 mit dem reihenmotor sieht natürlich richtig gefährlich aus, hat ordentlich power und n geilen sound! gibts da wirklich so viele?!

hoffe, dass das mit der größe hinhaut:
Bild: http://www.nzfpm.co.nz/downloads/yak3-3.jpg (Bild automatisch entfernt)(megageiles pic)

yak-11 schwirren auch einige rum; sind aber bei weitem nicht so spektakulär...
Eismarder
Flugfähige orginale (na okay, nicht immer ganz orginal) Messerschmitt Bf-109:
Alle Infos von der gleichen Homepage wie der von Kreuz AS, nur eine andere "Unterseite" ;-).


Bf 109 E-4 (Kanada)
Bei der wohl ältesten fliegende Bf 109 handelt es sich um die Werknummer 3579, die bei Arado gebaut worden war. Sie war zunächst beim Lehrgeschwader 2 eingesetzt, das mit dem JG 77 operierte und soll angeblich auch von Hans-Joachim Marseille geflogen worden sein. Ihr Verlust wurde am 2.9.1940 ohne Angaben zur Kennung oder Namen angegeben, Marseilles Bauchlandung war extra vermerkt. Es ist also nicht nachweisbar, dass Marseille wirklich Pilot dieser Maschine gewesen sein könnte.
Das Flugzeug ging dann zur Reparatur und anschließend an die Ostfront, wo es schließlich abgeschossen und aufgegeben wurde.
Das Flugzeug ist, zusammen mit einigen anderen Wracks 1991 nach England gekommen. Für Craig Charleston war es ein aufwändiges Unterfangen, die Maschine wieder flugklar zu machen, da einige Teile fehlten und der Rest stark korrodiert war. Der Motor kam von einem Sammler in den USA. Beim Erstflug, im September 1999, traten große Probleme mit der Ölkühlung auf, die erst gelöst werden mussten. Ansonsten flog sich die Maschine sehr gutmütig, solange man keine Fehler machte.
Die E-4 trägt heute wieder die Markierungen, die sie am 2.9.1940 getragen hatte und ihr altes Kennzeichen "weiße 14".
Dann befand sich das Flugzeug im Besitz von David Price, dem Leiter des Museum of Flying in Santa Monica. Seit 2003 ist das Flugzeug im Besitz eines kanadischen Arztes.


Bf 109 G-6 "FM + BB" (Messerschmitt-Stiftung)
Anfang der siebziger Jahre fasste man bei Messerschmitt den Entschluss, eine Bf 109 mit Daimler-Benz Triebwerk in die Luft zu bringen. Dazu kaufte man die HA-1112 M-1L mit der Werknummer 195, die 1959 in Spanien gebaut wurde und später in einem amerikanischen Museum als "schwarze 8" der I./JG 27 ausgestellt war. Als die Arbeiten im Jahre 1976 aufgenommen wurden, stellte man fest, dass der Rumpf noch aus deutscher Produktion stammte, also ein "echter" Bf 109-Rumpf war. Beim Motor handelte es sich um einen Lizenzbau des DB 605, der 1978 in Schweden erworben und schließlich in Deutschland überholt wurde. Eine Vielzahl von Problemen drohten das Projekt immer wieder zum Kippen zu bringen, doch am 23.4.1982 war es schließlich soweit und die "Gustav" startete zum Jungfernflug.
Bis Mitte 1983 machte sie 49 Flüge und war gern gesehener Gast auf Flugtagen.
Am 3. Juni 1983 bricht die Maschine während eines Starts aus und blieb als Totalschaden liegen.
Bei MBB beschloss man sich nochmals daran zu machen, das Flugzeug wiederherzustellen. Aus Frankreich erwarb man einen weiteren Ha 1112-Rumpf (Werknummer 156) und in Spanien tauchten plötzlich original Lizenzunterlagen und Konstruktionsunterlagen auf, die den Nachbau beinahe aller Teile der "Gustav" ermöglichten.
Der Motor hatte kaum Schaden genommen und konnte nach einer Überholung weiter genutzt werden. Weitere Originalteile wurden beschafft und so gewann die Bf 109 ein originalgetreueres Aussehen. Zudem waren die Flugeigenschaften nach diesem Neuaufbau erheblich besser. Der zweite Erstflug fand schließlich im Juni 1986, drei Jahre nach ihrem Beinahe-Ende, statt. Seitdem tourt das Flugzeug, das nun zur "Messerschmitt-Stiftung" gehört und in einem Hangar der EADS in Manching stationiert ist, durch die Lande und präsentiert sich auf Luftfahrtschauen in Europa.
Auf der ILA 2002 in Berlin kam es dann beinahe zur Katastrophe. Während eines Vorführfluges zog die FM+BB plötzlich eine Rauchfahne hinter sich her und Walter Eichhorn musste den Warbird mit "stehender Latte" landen. Ist die Bf 109 so schon ein unbequem zu fliegendes Flugzeug, so ist die Leistung des Piloten umso höher zu bewerten. Zwar gelang die Landung, der Motor war jedoch hinüber. Was war passiert? Mit der Zeit hatte sich Ölkohlestaub auf der Kurbelwelle abgelagert. Dadurch lief sie unrund und so kam es dazu, dass schließlich ein Pleuel den Motorblock durchschlug und ein faustgroßes Loch hineingerissen hatte! Die Reparatur - das heißt der Austausch des Motors - sollte bis Anfang 2003 geschafft sein, doch noch immer wartet man darauf, die "109" wieder fliegen zu sehen.


Bf 109 G-10 "schwarze 2"(Messerschmitt-Stiftung)
Der Spediteur Hans Dittes, der sich sehr für Flugzeuge aus der Zeit des 2. Weltkrieges interessierte, besaß neben einigen Bückers Flugzeugen auch eine spanische Ha 1112 Buchon, den Lizenzbau der Bf 109. Im Jahr 1991 machte er sich daran, aus dieser Buchon einen Bf 109 G-10 zu machen.
Dazu kaufte er einen "Umbausatz" bestehend aus Motor, Motorverkleidung, Motorträger und einigen anderen Teilen, vermutlich in der Tschechei, auf. Die Motorverkleidung stammte mutmaßlich aus der Produktion in Regensburg oder Wiener Neustadt. Der Motor war - laut Herrn Dittes - in einer alten Fabrik entdeckt worden. Es handelte sich um einen fabrikneuen DB 605 D-1.
Ein guter Freund von Hans Dittes, Friedrich Karl Müller, auch als "Nasenmüller" bekannt geworden, hatte noch immer das Leitwerk der Bf 109 in Besitz, die er im Krieg geflogen war. Er bot Dittes das Originalteil an, es stellte sich jedoch heraus, dass der Zustand für eine flugfähige Maschine zu schlecht war. Daher wurde es nachgebildet und die G-10 erhielt die Bemalung und die Markierungen von Müller. Leider konnte Müller "sein" Flugzeug nicht mehr in der Luft erleben, denn er starb nach Beginn der Arbeiten im Jahre 1991.
Hartnäckig hält sich die Geschichte, die von Dittes selbst in Umlauf gebracht wurde, aber vermutlich aus dem Reich der Märchen entspringt. Dittes behauptete einen Originalrumpf einer G-10, unter widrigsten und abenteuerlichsten Umständen aus der CSSR geschmuggelt zu haben. Dieser Rumpf sollte jetzt angeblich die Basis für diese G-10 darstellen. Einige Teile aus seiner Buchon sollen zur Komplettierung verwendet worden sein. Schließlich wurde noch ein Typenschild angebracht, das zu einer 109 gehört haben sollte, die ebenfalls als "Teilespender" benutzt worden sein soll.
Wahrscheinlicher jedoch ist die obige Version. Anfang 1995 erfolgte die Zulassung als "schwarze 2" der I./NJG 11, mit der Werknummer 151591 und dem Kennzeichen D-FEHD. Die Werknummer gehört nicht zu diesem Rumpf, dennoch sollen viele Teile dieses Flugzeuges bei der Restauration Verwendung gefunden haben. Der Erstflug fand am 13.3.1995 in Mannheim statt.
Noch im selben Jahr ging die G-10 nach England, wo sie von Duxford aus auf vielen Airshows weltweit zu sehen war. 1996 kehrte sie nach Deutschland zurück und erhielt das Kennzeichen D-FDME.
Im Frühjahr 1998 spielte sie im Film "Der letzte Flug", der sich um das Verschwinden des französischen Fliegers und Schriftstellers Antoine de Saint Exupéry dreht, eine Rolle. Nach Ende der Dreharbeiten erfolgte ihre Überführung zur Willy-Messerschmitt-Stiftung nach Manching. Am 24.6.1998 wurde sie bei der Einweisung eines Piloten schwer beschädigt. Bei Rollversuchen brach sie auf der Betonrollbahn aus. Dabei knickte das rechte Fahrwerk ein und der Propeller wurde beschädigt. Zudem rollte noch ein Flugplatzfahrzeug in eine der Tragflächen. Die Reparaturen zogen sich bis ins Jahr 2000 hin, ehe sie am 18.11.2000 wieder abhob.
Nach längerer Ruhezeit startete die "schwarze 2" am 17.4.2003 zum ersten Werkstattflug des Jahres. Bei der Landung zog sie plötzlich eine weiße Rauchfahne hinter sich her. Nach der Landung stellte sich heraus, dass ein Pleuel abgerissen war. Die Reparatur dauert noch an.


Daneben versucht man noch bei mindestens einer weiteren Bf-109, diese wieder in die Lüfte zu bekommen.

Bf 109 E-7
Ein sehr ehrgeiziges Restaurierungsprojekt wurde 2002 in Suffolk,Virgina/USA begonnen. Die "Fighter Factory", die über viel Erfahrung mit der Restauration historischer Flugzeuge verfügt, hat insgesamt 5 Wracks von Bf 109 der Typen E, F und G erworben, die seit 1998 in Russland geborgen wurden. Das am besten erhaltene Wrack ist das einer Bf 109 E-7, Werknummer 2023. Diese Maschine war 1939 ursprünglich als E-3 gebaut und dann zur E-7 umgerüstet worden.
Der Jäger hatte im Frühjahr 1942 zum "Eismeergeschwader" JG 5 gehört. Er trug als Kennzeichen die "schwarze 9" und war am 27.5.1942 bei Murmaschi abgeschossen worden. Der Pilot, Ofw. Walter Sommer, machte eine Bauchlandung, wird aber seitdem vermisst.
Die Restauration bei der Fighter Factory läuft bereits seit einiger Zeit und der Rumpf ist bereits - unter Mithilfe einer osteuropäischen Firma - restauriert worden. Allerdings mussten dafür viele Teile neu hergestellt werden. Dennoch fehlen noch viele technische Unterlagen zur Wiederherstellung der Tragflächen. Dafür ist die Fighter Factory im Besitz eines kompletten Propellers und eines lauffähigen DB 601 Motors. Trotzdem wird noch einige Zeit vergehen, bis sich die E-7 in die Lüfte erheben wird.


Als Zugabe noch die Historie der Bf-109, welche als einzige noch den Orginal-Anstrich hat:

Bf 109 G-6 (Australien)
Die Bf 109 mit der Werknummer 163824 wurde 1944, als eine der letzten der Baureihe G-6, in Regensburg gefertigt. Sie wurde in Puchhof eingeflogen und wurde im Verlauf des Jahres beschädigt. Zu welcher Einheit diese Maschine gehörte ist bis heute unbekannt. Im Dezember 1944 wurde sie im Reparaturwerk "Ludwig Hansen & Co." umgebaut, was anhand des Vermerks "M.C.Y. 31.12.1944" nachweisbar ist.
Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen erhielt sie eine neue rechte Tragfläche, ein neues Leitwerksegment und eine geänderte Motorverkleidung.
Das Flugzeug fiel nach dem Krieg den Engländern in die Hände, die das Flugzeug in Eggebek vorfanden. Von dort ging die Maschine zunächst nach England, schon 1946 allerdings - zusammen mit einer Me 163 - traf sie als Geschenk in Melbourne ein. Bis 1954 waren die beiden Warbirds eingelagert, dann kamen sie zur Sammlung des Australian War Memorial. Über die Geschichte der beiden Flugzeuge waren keinerlei Dokumente vorhanden, daher lässt sich ihre Identität nur schwer klären.
Aus Platzmangel wurde die Bf 109 zum Preis von 100 Australischen Pfund an einen Fluglehrer verkauft. Bald darauf kaufte Sid Marshall die Messerschmitt. Nach dessen Tod 1975 erwarb ein britischer Sammler das seltene Stück für 100000 $ und versuchte es nach England zu bringen. Australische Exportgesetze setzten diesem Vorhaben aber schnell ein Ende und das Flugzeug wurde in Sydney eingelagert.
Nach langem Rechtsstreit wurde das Flugzeug 1987 schließlich erneut dem Australian War Memorial zugesprochen, mit der Auflage es zu restaurieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Im Jahre 2002 begannen die umfangreichen Restaurierungsarbeiten, die bis Dezember 2003 abgeschlossen werden sollen. Viel Mühe wurde in die Säuberung und Konservierung des noch aus Zeiten des 2. Weltkriegs stammenden Anstriches investiert. Weiterhin wurde ein Teil der Kabinenverglasung erneuert und ein neues Spornrad eingesetzt. Die teilweise radioaktiven Instrumentenbestandteile wurden ausgebaut und ausgetauscht. Bis auf die fehlende Bewaffnung ist das Flugzeug also komplett.
Die "Gustav" wird ihren Platz in einer Ausstellung über den Luftkrieg über Europa mit einer Avro Lancaster, einer Me 262 und einer 8,8 cm Flak 36 finden.
Die 163824 ist weltweit die einzige Bf 109, die noch ihren originalen Anstrich trägt. (Stand März 2003)


Und weils so schön war, noch die Geschichte der ältesten noch vorhandenen Bfr-109.

Bf 109 B/V-10a
Bei Baggerarbeiten im Jahre 1989 stieß man in Oberschleißheim auf die vergrabenen Reste mehrerer Flugzeuge. Auch eine Rarität aus dem Jahr 1937 war darunter. Es handelt sich dabei um die Bf 109 B/V-10a, Werknummer 1010. Das Flugzeug trug das Kennzeichen D-IAKO. Es befindet sich im Besitz einer Haltergemeinschaft, die unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Flugzeug Historiker e.V. derzeit eine Restaurierung durchführt.
Nach der schwierigen Identifizierung des Wracks stellte man fest, dass die Maschine ungefähr zu 80% vollständig war. Der eingebaute Jumo 210 Motor wird allerdings nicht mit der V-10a ausgestellt werden. Er wurde wegen eines Schadens am Kolben an das Deutsche Museum abgegeben. Aus diesem Grund sucht man jetzt nach einem besser erhaltenen Motor, was nicht ganz einfach ist.
Zum derzeitige Status lässt sich nicht viel sagen, da das Restaurierungsteam nicht viele Informationen veröffentlicht. Aus gut unterrichteter Quelle erfuhr adlertag.de aber, dass jetzt (April 2003) der Formenbau abgeschlossen ist und die eigentlichen Restaurierungsarbeiten beginnen können. Die Restauration zieht sich desshelb so lange hin, weil die Restauratoren lediglich in ihrer Freizeit an der Bf 109 arbeiten.
Später soll sie als statisches Ausstellungsstück präsentiert werden. Damit ist dieses Flugzeug die älteste vorhandene Bf 109.
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