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Pliskin
Ich hätte auch vorgeschlagen, das Du bei denen mal anrufst ... Dürfte echt lustig werden biggrin.gif Hast Du aus Spaß mal versucht auf eine der Pr0n-Seiten zu kommen?

PS: Ja, mir ist schon klar: "Kommen" in Verbindung mit solchen Seiten klingt nicht sonderlich gut, aber mir ist nichts anderes eingefallen ^^
Madner Kami
ZITAT(Pliskin @ 23. Mar 2017, 14:54) *
Ich hätte auch vorgeschlagen, das Du bei denen mal anrufst ... Dürfte echt lustig werden biggrin.gif Hast Du aus Spaß mal versucht auf eine der Pr0n-Seiten zu gelangen?

PS: Ja, mir ist schon klar: "Kommen" in Verbindung mit solchen Seiten klingt nicht sonderlich gut, aber mir ist nichts anderes eingefallen ^^


FYP wink.gif
Stormcrow
Hi liebes WHQ,
mein PC macht seit einigen Wochen so einige Probleme. Das Hauptproblem ist, dass er unter gewissen hohen Lasten die unten stehende Fehlermeldung anzeigt. Spezifisch wenn ich Fallout 4 starte, wenn ich bei CoD World at War ein neues Level lade und sehr selten, wenn ich zahlreiche Programme gleichzeitig laufen habe (v.a. im Home Office, also Browser+Office-Anwendungen+Musik für den Hintergrund ^^). Andere Programme laufen ganz problemlos.

Ich habe online zu den F124-Fehlern eine ganze Menge Möglichkeiten gefunden und hoffe nun, dass es nicht am Board/dem Prozessor oder der GraKa liegt. Mein Verdacht waren RAM oder Festplatte (die eh langsam ist), aber ich habe den MemTest von Windows laufen lassen und die RAM-Riegel gewechselt, keine Probleme festgestellt, dito als ich bei CheckDrive die HDD geprüft habe. Wird jemand aus den Fehlermeldungen schlauer als ich?

Praetorian
Temperaturen hast du geprüft?
Stormcrow
Die Temperaturen sind alle im akzeptablen Bereich, 27-32° für die GraKa (da das Spiel nicht startet, ist das die Ruhetemperatur), 48-59° für die Prozessoren, die HDD und das Mainboard selber sind auch okay.
wiesel
Aktueller Treiber der GraKa aufgespielt?
Aktueller Windows-Treiber?

Was auch sein könnte das die Windows Partition eine Macke hat.

Falls du Zeit hast wäre vielleicht keine schlechte Idee Windows mit den neuesten Treibern frisch aufzuspielen.
rekrats
ZITAT(Stormcrow @ 21. Apr 2017, 19:17) *
Hi liebes WHQ,
mein PC macht seit einigen Wochen so einige Probleme. Das Hauptproblem ist, dass er unter gewissen hohen Lasten die unten stehende Fehlermeldung anzeigt. Spezifisch wenn ich Fallout 4 starte, wenn ich bei CoD World at War ein neues Level lade und sehr selten, wenn ich zahlreiche Programme gleichzeitig laufen habe (v.a. im Home Office, also Browser+Office-Anwendungen+Musik für den Hintergrund ^^). Andere Programme laufen ganz problemlos.

Ich habe online zu den F124-Fehlern eine ganze Menge Möglichkeiten gefunden und hoffe nun, dass es nicht am Board/dem Prozessor oder der GraKa liegt. Mein Verdacht waren RAM oder Festplatte (die eh langsam ist), aber ich habe den MemTest von Windows laufen lassen und die RAM-Riegel gewechselt, keine Probleme festgestellt, dito als ich bei CheckDrive die HDD geprüft habe. Wird jemand aus den Fehlermeldungen schlauer als ich?



Prüfe mal ob das System Prime Stable ist. Dh. Prime95 herunterladen und mal schauen ob ca. 1 Stunde laufen Probleme macht. Wenn nichts abstützt Unigine Heaven herunterladen und mal 30 Minuten laufen lassen. Wenn hier auch nichts passiert ist es kein thermisches Problem
wiesel
Solche Bluescreens hatte ich schon oft, es lag aber nie an der Hitzeentwicklung.
Meiner Meinung nach ist das ein Software seitiges Problem.
Stormcrow
Update: Die Probleme haben vorerst großteils aufgehört, aber ich spiele morgen Windows frisch auf und habe dafür eine neue SSD, eine neue HDD und neue RAM gekauft. Das wollte ich eh machen, also bietet sich das an, und wenn ich schon das System neu aufspiele, dann nicht auf einer vmtl. angeschlagenen, fünf Jahre alten HDD.
MeckieMesser
Falls es nicht aufhört: Prüfe mal das Netzteil.
Auch typisch dafür.
Kameratt
Ich hatte vor einiger Zeit auf meinem alten Rechner ebenfalls regelmäßig solche Bluescreens gehabt. Habe dann verschiedene Kombinationen von RAM/Steckplätze ausprobiert und konnte tatsächlich einen fehlerhaften Speicherriegel als Ursache ausfindig machen.
General Gauder
Ich habe mir vor ca. einer Woche nen neuen Rechner gegönnt, nach dem mein alter weiße rauchzeichen gegeben hat, ich habe nun auf meinem Spielerechner windows 10 und komischerweise habe ich jetzt immer einen Ping von 500 vorher unter Windows 7 hatte ich so 60.
Nun ist mir aufgefallen das im Hintergrund ein Diensthost: Lokales system 2,7Mbit Metzwerkleistung frist, nun meine Frage kann man das irgendwie abstellen?
Ta152
Ziemlich ins Blaue Getippt aber ich könnte mir vorstellen das das das übertragen von Updates ist. Hast du mal geschaut ob da gerade was läuft, das Creator Upgrade wird ja gerade verteilt.
rekrats
ZITAT(General Gauder @ 25. Apr 2017, 20:32) *
Ich habe mir vor ca. einer Woche nen neuen Rechner gegönnt, nach dem mein alter weiße rauchzeichen gegeben hat, ich habe nun auf meinem Spielerechner windows 10 und komischerweise habe ich jetzt immer einen Ping von 500 vorher unter Windows 7 hatte ich so 60.
Nun ist mir aufgefallen das im Hintergrund ein Diensthost: Lokales system 2,7Mbit Metzwerkleistung frist, nun meine Frage kann man das irgendwie abstellen?


Schau mal bei "Alle Einstellungen" "Update und Sicherheit", dort die "Erweiterten Optionen" dort "Übermittlung von Updates" auswählen, dort ob "Updates von mehr als einem Ort" aktiviert ist. Wenn ja dann schickt dein Windows10 als Peer to Peer System laufend Update-Files an andere Rechner im Internet. Macht das System langsam, kostet Bandbreite und Ping.

Generell empfehle ich O&O Shutup 10 mal mit den default settings über jedes Windows 10 laufen zu lassen.
General Gauder
ZITAT(rekrats @ 26. Apr 2017, 20:26) *
ZITAT(General Gauder @ 25. Apr 2017, 20:32) *
Ich habe mir vor ca. einer Woche nen neuen Rechner gegönnt, nach dem mein alter weiße rauchzeichen gegeben hat, ich habe nun auf meinem Spielerechner windows 10 und komischerweise habe ich jetzt immer einen Ping von 500 vorher unter Windows 7 hatte ich so 60.
Nun ist mir aufgefallen das im Hintergrund ein Diensthost: Lokales system 2,7Mbit Metzwerkleistung frist, nun meine Frage kann man das irgendwie abstellen?


Schau mal bei "Alle Einstellungen" "Update und Sicherheit", dort die "Erweiterten Optionen" dort "Übermittlung von Updates" auswählen, dort ob "Updates von mehr als einem Ort" aktiviert ist. Wenn ja dann schickt dein Windows10 als Peer to Peer System laufend Update-Files an andere Rechner im Internet. Macht das System langsam, kostet Bandbreite und Ping.

Generell empfehle ich O&O Shutup 10 mal mit den default settings über jedes Windows 10 laufen zu lassen.

Also ich hab heut mal wieder versucht online zu zocken und was soll ich sagen es get einfach nicht.
Ich hab genau das gemacht was du da geschrieben hast trotzdem habe ich nen Ping von 500 und es wird immer besser erst konnte ich nicht mal mehr im Taskmanager die entsprechenden dienste aus stellen und nun geht nicht mal mehr der blöde taskmanager auf.
soetwas habe ich echt noch nicht erlebt Win 10 ist mit abstand das schlimmste betriebssystem was ich je hatte mad.gif

Gibt es irgendwelche Programme die win 10 einfach verbieten überhaupt irgend etwas selbstständig zu machen?
Am liebsten würde ich mir glad auf E-Bay oder so ne alte win 7 Lizens kaufen und die auf den neuen Rechner drüber bügeln. mad.gif
Crazy Butcher
Ich möchte gerne eine WLAN-Verbindung zwischen zwei durch eine Straße getrennten Häusern herstellen.
Das Signal soll möglichst wenig Leistungsverlust haben und eine ordentliche Nutzung des Internets (inkl. Streaming) ermöglichen.
Die zu überbrückende Entfernung beträgt ca 12-15m. Eine Positionierung von Quelle und Empfänger mit direktem Sichtkontakt ist möglich. Hindernis wären in dem Fall zwei doppelverglaste Fenster. Reichen da handelsübliche Repeater aus oder muss da etwas besonders beachtet werden? Richtbare Antennen? Unterstützung neuester WLAN-Standards? Welche (kostengünstige) Geräte bieten sich dafür an?
Praetorian
Nur einen Repeater im zu versorgenden Haus aufzustellen und sich an dein eigenes WLAN zu hängen ist durch zwei Hauswände vermutlich etwas zu optimistisch.

Für eine echte WLAN-"Richtfunkstrecke" (wifi bridge) bräuchtest du nach meinem Verständnis vier Geräte - einen normalen Router und einen Outdoor-Access-Point im versorgenden Haus, sowie einen Outdoor-Access-Point und einen normalen Router im zu versorgenden Haus. Ein entsprechender Aufbau ist z.B. hier an einem konkreten Beispiel auch im Detail beschrieben, die Kommentare sind auch ganz interessant.

MeckieMesser
Hatten wir auch schon.
Wie bei Praets Bild schön zu sehen.

Du benötigst als Basis:
1 Wlan Access Point mit abnehmbarer Antenne
1 Wlan Access Point im Client Mode (An sich eine Ethernet-Wlan Bridge) mit abnehmbarer Antenne

Bei 12m sollte Sichtkontakt hinter Fenstern kein Problem sein.

Falls es nicht klappt, kannst Du dann Outdoor Antennen kaufen und die anschrauben. Deshalb abnehmbare Antennen unbedingt!

Bitte nicht die kleinste Hardware kaufen. Da muss der Traffic drüber und die WPA Verschlüsselung braucht ordentlich Leistung.
Crazy Butcher
An sowas wie abnehmbare Aussenantennen habe ich gar nicht gedacht. Danke für die Idee xyxthumbs.gif. Werde in die Richtung mal weiterrecherchieren.
Crazy Butcher
Wäre auf die Entfernung nicht sowas eine Möglichkeit?
Ließe sich über Kabel auch außen am Fenster anbringen.
kato
Wenns etwas schneller, weiterreichend und weniger störanfällig sein soll (in Innenstädten ist 2,4 und 5 GHz brutal voll): 'ne 100 MBit Laserbridge kostet rund 3000 inkl Installation, GBit das doppelte.
Crazy Butcher
Ich habe mir vorhin Anleitungen zum Bauen von Richtfunkantennen aus Blechdosen angeschaut und du kommst mit Installationen für 3000€ panik.gif

Sind freistehende und Reihenhäuser mit teilweise älteren Bewohnern. Überfüllung der Frequenzen ist nicht das Problem. Ich möchte einfach einen KD-Internetanschluss im gegenüber liegenden Haus nutzbar machen.
Arado-234
Dazu reichen die beiden Yagi Antennen allemal. Die sind fast schon zu fett.
Solche Internet Brücken kannst du recht einfach mit zwei na sagen wir Fritz Boxen realisieren.
Bauanleitungen, falls die Antennen fest sind gibts im Internet und die haben sich bewährt.

Übrigens sind die bekannten Pringles Aluröhrchen etwas zu dünn.
Hundefutterdosen Innendurchmesser knapp 100 mm sind da besser.

tounge.gif Und für die 3000'er Jungs gibt es ja das hier Richtfunk vcon CBL gern auch als Laser tounge.gif
Crazy Butcher
ZITAT(Arado-234 @ 22. May 2017, 05:50) *
Hundefutterdosen Innendurchmesser knapp 100 mm sind da besser.

Genau an die habe ich gedacht. Wollte mich aber noch nach welchen ohne Verstärkungsrillen umsehen. Am einfachsten und günstigsten wären aber wohl die beiden verlinkten Antennen.
Arado-234
Jepp wenngleich viel zu gut. Aber bei HF gibts gar kein "zu gut".
Ich hatte seinerzeit den alten Wok meiner besseren Hälfte als Reflektor umgebaut und auf ein altes Dreiben getackert.
Crazy Butcher
Ich habe mir nun die oben verlinkten Antennen geholt. Haus 1 (Sender) hat einen KD-Anschluss, welcher über Powerline-Adapter im oberen Stockwerk von einem älteren Router (Thomson Speedtouch 850i) mit einer Aussenantenne per WLAN weitergegeben werden soll. Haus 2 (Empfänger) soll das Signal über identische Aussenantenne mit einem D-Link Dir 615-Router empfangen werden.
Ich stehe nun vor der Herausforderung die Aussenantennen mit den internen Antennen der jeweiligen Router zu verbinden.
Brauche also passende Stecker/Adapter.
Die Aussenantennen haben offensichtlich jeweils eine SMA-Buchse mit Innengewinde. Auf dem Bild sieht man die Thomson-Antenne. Wie kriege ich beides Zusammen?


RP-SMA-Pigtail-Adapter scheinen das richtige zu sein.
Gerade wohl das richtige gefunden. 5 Kabel mit Versand aus Deutschland für 3,88€
Frage hat sich damit erledigt biggrin.gif Falls jemand trotzdem Tipps hat, ich bin für zustätzliche Infos dankbar.


Crazy Butcher
So, einer der Router (Thomson Speedlink 580i) ist nun Aussenantennenfähig. Beim zweiten (DLink DIR 615) scheint das Anbringen einer SMA-Buchse+Aussenantenne nicht ohne weiteres möglich zu sein. Da müsste wohl gelötet werden.
Im Grunde müsste das gerichtete Signal des ersten Routers aber ausreichend sein um auf die Entfernung ohne große Einbußen ein Fenster zu überwinden. Dann reichen die vorhandenen Antennen des DLink wahrscheinlich aus. Dieser soll nach Möglichkeit auch gleich das WLAN-Signal ohne weitere Zwischenstationen weitergeben. Damit wäre die Einrichtung als Repeater, statt der ursprünglich geplanten Bridge, naheliegend.
Spricht etwas dagegen?
MeckieMesser
Repeater Mode halbiert normalerweise den Durchsatz. Denke aber nicht, dass es hier eine Rolle spielt.

Kleiner Hinweis:
Wenn wir bei DLink sind: Falls es instabil ist, schalt testweise WPA aus und schau ob es dann geht.
Wir hatten mal 2 solche DLink APs als Bridge versucht. Mit WPA2 nicht nutzbar.
Crazy Butcher
Am besten zeige ich den genauen Aufbau.


Wie sehen die genauen Einstellungen für die anderen Router aus?
Am Hauptrouter würde ich eine feste IP an Router 1 (Speedtouch 580i) vergeben und diesen als Bridge konfigurieren (DHCP aus). Router 1 stellt eine Verbindung zu Router 2 (DLINK DIR 615) her. Wenn ich mich nicht irre, müsste auch hier die feste IP über den Hauptrouter vergeben werden. Router 2 müsste ich als Bridge-Repeater einrichten, weil er in erster Linie das WLAN-Signal für Haus 2 stellen soll.
Die WLAN SSID und der Kanal müssten bei allen dreien gleich sein? Der älteste Router (und wohl das schwächste Glied in der Kette) ist wohl der Speedtouch, welcher WLAN nur bis G unterstützt.
Soweit korrekt?
rekrats
ZITAT(Crazy Butcher @ 2. Jun 2017, 15:03) *
Am besten schildere ich den genauen Aufbau.
Der Hauptrouter befindet sich im EG von Haus 1. Über einen Powerlineadapter ist der Thomson-Router im OG an das Netz angeschlossen. Dieser Router soll das Signal über angeschlossen Aussenantenne an den im OG von Haus 2 liegenden DLink-Router senden, welcher das Haus 2 gleichzeitig mit WLAN versorgen soll.
Wenn ich das richtig sehe, brauche ich streng genommen den Bridge-Repeater-Modus.


Ja wenn du auch Kabel verwenden willst. Wenn nur WLAN im Haus 2 benötigt wird reicht reiner Repeater Mode. Beim Setup auch darauf achten dass nur der Hauptrouter IP Adresse vergibt und nicht jeder Router vor sich hin NATed. So etwas kann Geschwindigkeit kosten und ist völlig unnötig.


ZITAT(Crazy Butcher @ 2. Jun 2017, 15:03) *
Am besten zeige ich den genauen Aufbau.


Wie sehen die genauen Einstellungen für die anderen Router aus?
Am Hauptrouter würde ich eine feste IP an Router 1 (Speedtouch 580i) vergeben und diesen als Bridge konfigurieren (DHCP aus). Router 1 stellt eine Verbindung zu Router 2 (DLINK DIR 615) her. Wenn ich mich nicht irre, müsste auch hier die feste IP über den Hauptrouter vergeben werden. Router 2 müsste ich als Bridge-Repeater einrichten, weil er in erster Linie das WLAN-Signal für Haus 2 stellen soll. Soweit korrekt?


Ja so sollte das passen. Ich hab ein ähnliches Setup nur ich habe lauter DD-WRT fähige Router. Von DD-WRT gibt es ein schönes Tutorial:

https://www.dd-wrt.com/wiki/index.php/Image...ater_Bridge.jpg

Anmekerung noch. Die beiden festen IPS für die 2 Router sollten nicht vom "Hauptrouter" vergeben werden sondern einfach normal zugewiesen werden.

Nehmen wir an das Klasse C Netz 192.168.1 wird verwendet. Dann bekommt der Hauptrouter 192.168.1.1 fest zugewiesen, Der Router 1 bekommt 192.168.1.2 und der Router 1 bekommt lokal fix 192.168.1.3. Per DHCP werden die Adresse 192.168.1.10 - 192.168.1.254 vergeben. DHC übernimmt nur der Hauptrouter. Alle anderen "Router" verwenden kein DHCP/NAT und leiten nur weiter. NAT ins externe Internet übernimmt nur Router 1.
Crazy Butcher
Mein DLink läuft ebenfalls mit DD-WRT ist aber wohl nur eingeschränkt Repeater-fähig. Ich will es daher mit diesem Tutorial versuchen: http://www.sys7em.com/MyDiary/153-Make-a-w...-615-d3)-router
Dort wird aber explizit die Brainslayer-Firmware verwendet.
Merowinger
Also mit 802.11g bist Du schon sehr eingeschränkt, das würde ich mir dann doch noch einmal überlegen: MIMO war damals unbekannt. Effektiv erreichbar sind im Idealfall 19 Mbps halb-duplex, was durch den repeater auf der anderen Seite noch einmal halbiert wird, sprich: Das Resultat ist vergleichbar mit voll-duplex Ethernet bei 4.5 Mbps (immer noch im Idealfall, wohlgemerkt, wenn die Nachbarn fröhlich funken, dann sind 25-50% der air time bei 2.4 GHz schon verbraucht und nicht mehr verfügbar). Wenn die Fenster zwecks Wärmeschutz metallbedampft sind, dann leidet zudem auch noch die Signalstärke. Schliesslich: Endgeräte die nicht 802.11n beherrschen gibt es praktisch auch nicht mehr, selbst ein mieses 1x1 MIMO Smartphone schafft reale 30+x Mbps in eine Richtung.

Praetorian hatte oben schon zwei extrem günstige TP-Link Pharos mit 120 Grad Sektorantenne verlinkt. Ich würde in ähnlicher Weise zwei noch stärker gerichtete UBNT NanoBeam M5 z.B. mit interner Fensterhalterung (10 Euro) vorschlagen, oder aber einfach mit Gewalt durch 2 Mauern braten (oder aber zwei UBNT NanoStation M5 Loco, die allerdings preislich mit TP-Link Pharos nicht mithalten können). Für ungestörten Betrieb ist 5 GHz ganz klar vorzuziehen.

Günstigste halbwegs gute Lösung: Router 1 durch einen einzelnen TP-Link Pharos mit 2.4 GHz ersetzen; wenn Router 2 auf 5 GHz bridgen kann, dann einen 5 GHz Pharos wählen. Dabei ist das firmeneigene effektivere TDMA Protokoll natürlich nicht mehr nutzbar, nur WiFi ™ ist möglich, also vorher prüfen ob das Protokoll wählbar ist (zum Vergleich: bei NanoStation M Loco definitiv ja, bei NanoStation AC Loco definitiv nein). Im Ergebnis sind somit maximal PHY 144 Mbps auf 2.4 GHz und 300 Mps auf 5 GHz erreichbar, was einem realem halb-duplex Datendurchsatz von ca. 72 bzw. 150 Mps entspräche - das sind Welten im Vergleich zu den 19 Mbps oben.

P.S.: Grundstücksüberschreitende Weitergabe von DSL/Kabel ist nicht wirklich erlaubt, sollte das der Fall sein, dann vielleicht besser keine sichtbare Aussenantenne...
Crazy Butcher
Danke für die Ausführungen. Die Einschränkungen die sich durch die Verwendung (zu) alter Router ergeben stelle ich bei meinem Vorhaben immer wieder fest.
Wahrscheinlich wäre neue, speziell dafür vorgesehene, Hardware die bessere Lösung. Bisschen rumprobieren will ich aber noch.
Ich möchte natürlich nur ein internes Netzwerk in beiden Häusern verfügbar machen smile.gif
Merowinger
Ich habe mal auf die Preise geschaut: Bei 2.4 GHz tun sich TP-Link (35 Grad Öffnungswinkel vertikal) und Ubquiti fast nichts, eine NanoStation M2 Loco ist nur einen Tick teurer, und wäre daher meine bevorzugte Wahl trotz halbem RAM (firmware für Freifunk bzw. OpenWRT wäre dabei klar eine Option). Saugpropfen gibt es auch, wenn auch etwas überteuert, ebenso Fensterhalterungen.

Interessant am Rande: Bei 5 GHz erweist sich TP-Link als deutlich günstiger.
Crazy Butcher
Was wäre denn empfehlenswerter? Ich wohne in einer Gegend mit Reihen- und freistehenden Häusern. Jeweils zwei Stockwerke und keine Mehrfamilienhäuser in direkter Nähe. Es gibt also kaum überlappende Netze in direkter Nachbarschaft. Zähle ich die schwächsten Netze mit, komme ich mit dem WiFI-Analyzer auf dem Smartphone auf vll. 10 WLANs in der Umgebung.
2,4GHz dürfte im Grunde ausreichen. Oder gibt es gute Gründe (evtl. im Hinblick auf künftige Entwicklungen) 5GHz einzulaufen?
xena
Wie wäre es denn, wenn der gegenüber einfach ein DSL beim Provider des Vertrauens bestellt?
Crazy Butcher
Inwiefern würde dies meinem Vorhaben ein gemeinsames geschlossenes Netzwerk zu betreiben nützlich sein?
Die Nutzung des Internets wäre ein Bonus, aber nicht das Hauptanliegen.
xena
Ihr könnt dann eine gesicherte Verbindung machen. Wenn der Schlüssel lang genug ist, kommt da auch keiner rein.
Merowinger
ZITAT(Crazy Butcher @ 4. Jun 2017, 19:31) *
Zähle ich die schwächsten Netze mit, komme ich mit dem WiFI-Analyzer auf dem Smartphone auf vll. 10 WLANs in der Umgebung.
2,4GHz dürfte im Grunde ausreichen. Oder gibt es gute Gründe (evtl. im Hinblick auf künftige Entwicklungen) 5GHz einzulaufen?

Ja, die gibt es:

Schon ein einziges Netz in der Nachbarschaft kann, wenn stark benutzt, die verfügbare "air time" auf der entsprechenden Frequenz drastisch reduzieren: Auf jedem der drei möglichen Kanäle 1, 6, 11 kann immer nur genau ein einziges Gerät senden, egal zu welchem Netz (SSID) es gehört. Es brauchte also einen WiFi Analysator, der die momentane noch verfügbare air time anzeigen kann, um die Situation besser einschätzen zu können.

Es kommt hinzu, dass 2.4 GHz weitreichender ist, und somit Deine Haus-zu-Haus bridge das Spektrum für Deine Nachbarn u.U. innerhalb deren eigenen Häusern verdirbt. Diese Nachbarn erhöhen dann im Zweifel ihre Sendestärke, oder wählen im schlimmsten Fall Zwischenkanäle wie 3 oder 9, was wiederum... you get my point. Das 2.4 GHz Spektrum ist absehbar "dicht".

Schliesslich: Bei 5 GHz lassen sich mit 40 MHz doppelt so breite Kanäle bilden und nutzen, was doppelte Geschwindigkeit bzw. Kapazität bedeutet. Wer unbedingte wollte, der könnte auf 80 MHz, sogar 160 MHz gehen. Bei 2.4 GHz hingegen sollte man strikt die Finger von der theoretischen Möglichkeit von 40 MHz Kanälen lassen. Am Rande: Je länger eine Richtfunktstrecke wird, desto kleiner sollte man die Kanalbreite wählen, um so die fixe Menge der maximal zur Verfügung stehenden Energie stattdessen ordentlich in einen funktionierenden Datenkanal zu investieren.
Crazy Butcher
Also fasse ich lieber das M5 ins Auge. Wenn ich das richtig sehe, könnte ein einzelner Sender in meinem Fall sogar ausreichend sein, wenn ein 5GHz-Router mit Sichtverbindung als Empfänger fungiert.
ZITAT(xena @ 6. Jun 2017, 15:01) *
Ihr könnt dann eine gesicherte Verbindung machen. Wenn der Schlüssel lang genug ist, kommt da auch keiner rein.

Wozu soll man sich mit zwei Verträgen und den damit verbundenen dauerhaften Kosten belasten, wenn das Internetnutzungsverhalten keinen vollwertigen Internetanschluss rechtfertigt? Die Kosten einer einmaligen Anschaffung amortisieren sich im Vergleich zu einem Vertrag nach weniger als einem Jahr. Man macht ausserdem das Netzwerk von der Geschwindigkeit und Verfügbarkeit des Internetanschlusses unabhängig und schickt keine private Daten über Leitungen/Umwege, die man sich durch eine direkte Verbindung sparen kann, zumal sich diese auch besser durch den Benutzer überwachen lässt.
Merowinger
ZITAT(Crazy Butcher @ 6. Jun 2017, 20:59) *
Also fasse ich lieber das M5 ins Auge. Wenn ich das richtig sehe, könnte ein einzelner Sender in meinem Fall sogar ausreichend sein, wenn ein 5GHz-Router mit Sichtverbindung als Empfänger fungiert.

Im Prinzip ja, denn ein moderat-gerichteter AP wie die zwei oben diskutierten haben neben +13 bis +16 dBi Sendeantennen auch noch eine erhöhte Empfangsempfindlichkeit, welche die schwächeren Fähigkeiten des Routers recht gut ausbügeln kann (deren Rundstrahlerantennen verteilen die Energie überall, und haben einen "antenna gain" von nur ca. +4 dBi). Der Router muss allerdings noch durch Wand oder Fenster, was idR 3-8 dB kostet.

Zwei 802.11n Geräte mit zwei Antennen können mit 40 MHz unter Idealbedingungen bis zu 150 Mbps realem traffic in eine Richtung erzielen. Achtung, die neuen NanoStations mit 802.11ac können nicht mit herkömmlichen WiFi Geräten interagieren!

Hinweis: Für jede +3 dB verdoppelt sich die Stärke des Signals, +10 dB = Verzehnfachung.
Crazy Butcher
Hört sich gut an. Ich schaue mich mal nach dem M5 um. Danke für die ausführlichen Erläuterungen xyxthumbs.gif
Die Loco M5 sind mir bisher nur mit 802.11an begegnet.
Merowinger
Genau, "M2" oder "M5" zeigt immer 802.11n an.
Crazy Butcher
Habe mir zwei gebrauchte M5 Loco mit den dazugehörigen Fensterhalterungen besorgt. Kostenfaktor: 115€
Alles eingerichtet und funktioniert soweit sehr gut. Ich denke, dass ich nur noch bisschen an den Stellschräubchen drehen muss, um das beste rauszuholen. Ansonsten genau das was ich für mein Vorhaben gebraucht habe. Danke Merowinger (und die anderen) für die Tipps xyxthumbs.gif
Merowinger
Prima, freut mich, und 5 GHz ist natürlich die bessere Wahl (neu teurer). Draussen oder drinnen montieriert, mit Mauer oder Fenster dazwischen, wie stark ist das Signal (dB) und was ist die Distanz, welche PHY Geschwindigkeit resultiert? Bin nur neugierig. ;-)
Crazy Butcher
Ich kann nicht mit allen Werten etwas anfangen bzw diese richtig deuten.


Sender (über Powerlineadapter mit dem Hauptrouter verbunden) und Empfänger sind jeweils aussen angebracht und grob aufeinander ausgerichtet. Geschätzte Entfernung liegt bei ca 15m. Sicherlich, dafür ist es overkill, aber man weiß ja nie, ob man die Reserven später doch noch braucht.
Am Empfänger ist ein DLink-Router angeschlossen, welcher auch die WLAN-Quelle für den Haushalt darstellt. Mein Desktoprechner (über WLAN-Dongle mit dem Router auf der anderen Wandseite verbunden) gibt beim Speedtest (wieistmeineip.de) etwa 20MBit aus.

Siehst du noch irgendwo optimierungsbedarf?

Das Ausrichtungstool sieht folgendermaßen aus:


Auf welchen Wert sollte ich Max Signal setzen?
Merowinger
"Max. signal" ist nur als Hilfsmittle für die Ausrichtung gedacht, und spielt bei der superkurzen Distanz praktsiche keine Rolle. Du Hast derzeit ein Signal von -29 dBm, und würdest keine Ton (zur Ausrichtung) mehr erhalten, wenn es unter -73 fallen würde. Davon bist Du meilenweit entfernt. Horizontal/Vertikal ist ausgewogen, auch der noise floor (Grundrauschen) in der Umgebung ist mit -99 dBm so niedrig wie er sein soll.

Allerdings läufst Du mit -29 dBm schon zu heiss, d.h. die Antennen können überstrahlen/blenden. Daher ist es angeraten, die Sendleistung von derzeit 17 dBm zu senken bis Du in den Bereich 45-55 dBm kommst. Auch dann sollte die beidseitige 300 Mbps (PHY) Verbindung so bestehen bleiben - das ist das Ziel, und sie resultiert in ca. 150 Mbit/s halb-duplex echtem Datendurchsatz bzw. 75 Mbps bidrektional (im symmetrischen Fall, aber Du hast sicher kein SDSL). Mit anderen Worten, die 20 Mbit/s DSL download sind der Flaschenhals, nicht die WiFi bridge.
Crazy Butcher
Habe die Ausgangsleistung auf 2dBm eingestellt und liege nun im Bereich von etwa -40 dBm. Speedtest hat vorhin immer noch 25MBit ergeben (also sogar etwas mehr als bei der ersten Messung). Soll ich die Frequenz bei 5500 lassen?
Merowinger
Jo, da schien es ja keine Störer zu geben. Du meintest bestimmt 25 Mbit :-) 2 dbM, nicht schlecht, das ist fast nichts mehr, spart Strom und stört die Nachbarn weniger.

Wenn Du spielen willst: AirMax abstellen, point-to-multipoint auf der DSL Seite einstellen, power wieder etwas hochsetzen und schauen, wie gut WiFi clients sich direkt verbinden können, also ohne den Router/AP auf der anderen Seite dazwischen. Nach spätestens 2 Wänden ist allerdings definitiv Schluss.
Crazy Butcher
Die Idee hatte ich auch schon. Leistungsfähig genug sind die Teile ja. War mir allerdings unsicher wie stark gerichtet das Signal ist und ob es das ggü. Haus z.b. in voller Breite abdeckt. Daher habe ich mich für die sichere Methode entschieden.
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