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Vollansicht: COVID-19-Pandemie - Einsatz der Bundeswehr im Inland
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Wraith187
Nachdem die Politik in Deutschland bisher primär auf die Pandemie passiv reagiert hat, versucht man jetzt wohl proaktiv und zunehmend ohne Denkverbote zu agieren. Daher kommt jetzt auch die Bundeswehr verstärkt in den Fokus möglicher Einsätze im Inland, um die anderen Behörden bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen.

Tagesschau 2020-03-19, Amtshilfe der Bundeswehr - Reservisten gegen das Coronavirus

Ich halte des auch für sinnvoll, denn die Bundeswehr verfügt über:
  • Medizinsches Personal, ausgestattet mit Verbrauchsmaterial und Einrichtungen wie Krankenhäusern
  • die ABC-Abwehrtruppe zur Dekontamination, Infektionsschutz etc.
  • Fahrzeuge, Personal und Einrichtungen zur logistischen Unterstützung
  • Personal das ganz allgemein häufiger als der Durchschnitt motiviert ist seinen Mitmenschen zu helfen
  • 1.000.000 ehemalige Soldaten die alle eine grundlegende Sanitätsschulung, ABC-Abwehr-Schulung und Sicherungssoldat-ATB erhalten haben und die zum Großteil auch einen Führerschein haben

Für Reservisten die helfen wollen hier die Info beim Reservistenverband:

Reservistenverband.de 2020-03-15
(zuvor gab es schon diesen Aufruf)
ZITAT
Reservistinnen und Reservisten können im Kampf gegen das Coronavirus unterstützen. Dazu ruft Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in der Welt am Sonntag auf. „Wir haben eine starke Reserve, die bereit ist, Verantwortung für unser Land zu übernehmen“, sagt Verbandspräsident Patrick Sensburg MdB dazu, selbst Oberstleutnant der Reserve.
Verbandspräsident Patrick Sensburg

Allein von den 115.000 Mitgliedern des Reservistenverbandes sind mehr als 1000 im Sanitätsdienst engagiert. Das weitere Potenzial ist groß: Es gibt in Deutschland rund eine Million ehemalige Soldatinnen und Soldaten, die im Altersband bis 65 Jahre als Reservisten in der Bundeswehr unterstützen könnten. „Hier liegt noch eine Menge Potenzial“, weiß Sensburg und führt aus: „Viele ehemalige Soldaten haben eine medizinische bzw. sanitätsdienstliche Ausbildung, sind aber inzwischen in anderen Berufen tätig. Sie können jetzt unterstützen, fehlende Kapazitäten auffangen und verstärken, um die Krise zu meistern.“

Bereits am vergangenen Freitag hatten wir in diesem Beitrag darauf hingewiesen, dass sich ehemalige Soldatinnen und Soldaten, die eine entsprechende medizinische Ausbildung haben und für den Dienst in Bundeswehrkrankenhäusern zur Verfügung stehen, beim Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr melden können:

E-Mail: kdosandstbwreserve@bundeswehr.org oder Tel. +4926189632444

Viele Mitglieder des Reservistenverbandes engagieren sich außerdem bereits im Arbeitskreis Sanitätsdienst und weiteren Arbeitsgemeinschaften, bilden sich weiter und tauschen sich über sanitätsdienstliche Themen aus. Der Reservistenverband bietet der Bundeswehr hier schon jetzt jede mögliche Unterstützung an. Mehr Informationen für Interessierte hier: https://www.facebook.com/AKSanitaetsdienst/

Update vom 15. März 2020, 20:45 Uhr: Aufgrund der zahlreichen Anrufe hat das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr zwei weitere Rufnummern geschaltet, unter denen sich verfügbare Reservistinnen und Reservisten mit den o.g. Qualifikationen melden können. Bitte wählen Sie eine der folgenden Telefonnummern:

0261 896 32444

0261 896 32446

0261 896 32447

Wichtig: Bitte rufen Sie nur an, wenn Sie über entsprechende Qualifikationen verfügen und derzeit in Ihren zivilen Arbeitsstellen abkömmlich sind. Zivile Gesundheitseinrichtungen müssen dauerhaft leistungsfähig bleiben!

Weiterhin sucht das Kommando Sanitätsdienst erfahrene Reservisten mit Qualifikationen im militärischen Personalwesen (S1). Auch sie melden sich bitte direkt unter den oben angegeben Kontaktdaten.

Ich bin gespannt wie das alles am Ende ausgeht. Hoffentlich glimpflich.

P.S.: Gerade gesehen, auch der Wiegold meldet hierzu: Augen geradeaus 2020-03-19, Bundeswehr richtet sich auf langfristige Hilfe in Coronavirus-Pandemie ein
Nite
ZITAT(Wraith187 @ 20. Mar 2020, 11:20) *
E-Mail: kdosandstbwreserve@bundeswehr.org oder Tel. +4926189632444

Weil ich in den letzten Tagen auf Facebook zu viele Kommentare à la "Ich war zwar kein Sani, aber ich bin Ladeschütze Leo 2 und will helfen" gesehen habe ein kleiner Hinweis dazu:
So löblich die Bereitschaft etwas zu tun ist, beim KdoSan sollten sich trotzdem nur Leute melden die über entsprechende Qualifikationen verfügen.
Mit einer eMail-Flut ist niemandem geholfen.
Nightwish
Ich bin auch der Meinung, dass die Bundeswehr in einer solchen Situation Hilfe leisten soll und kann.

Was Logistik usw. angeht sicherlich, da kann eine deutliche Entlastung geschaffen werden.


Ich schätze den Einsatz aber insgesamt als nicht so optimistisch ein:

1. Soldaten sehen für die Bevölkerung eher bedrohlich aus. Psychisch stellt dies eine höhere Belastung dar, da die Menschen den Einsatz der Bundeswehr mit einer massiven Verschärfung der Situation assoziieren werden. Das halte ich eher für kontraproduktiv.

2. Die Sanitätsschulung der Truppe nutzt nicht wirklich und ob die jedem Reservisten oder auch aktiven Soldaten noch geläufig ist, wage ich zu bezweifeln.

3. Die Sanitätseinrichtungen der Truppe wurden mit dem Ende des Kalten Krieges stark zurückgeschraubt. Die einzigen Einrichtungen, die eine größere Zahl kritischer Patienten längerfristig betreuen können sind vermutlich nur die Bundeswehrkrankenhäuser. In einem anderen Thread hatte jemand etwas zu den mobilen Krankenhäusern geschrieben, was auch nicht so optimistisch klang.

EDIT:

Zitat Gladiator aus dem "BW-Strukturreform"-Thread:

ZITAT
In der aktuellen Krise ist meiner Meinung nach gut erkennbar, welche Folgen das Auflösen der alten Strukturen nun hat: Die Bundeswehr kann kaum die Zivile Medizinischen Einrichtungen unterstützen oder durch eigene Kapazitäten entlasten.
Die früher einmal existente Reservelazarettorganisation ist komplett aufgelöst worden, weder Depots noch Personal dafür sind noch vorhanden. Die Aktiven Verbände sind für eine Lage wie das Corona-Virus weder vorbereitet noch ausgebildet oder ausgerüstet, sodass diese kaum in der Lage wären, nun innerhalb kurzer Zeit eine wie in Berlin geplante Klinik aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Die momentane Strukurierung orientiert sich an den Erfahrungen der Auslandseinsätze. Dort hat man kaum mit großen Zahlen an zu pflegenden Patienten zu tun, da diese ja sinnvollerweise nach Deutschland ausgeflogen und in einem der BWKs behandelt werden.
Zudem werden die Feldeinrichtungen ja meist mithilfe von Ärzten der Krankenhäuser betrieben, die nun aber selbst schon voll ausgelastet sind und dementsprechend kein Personal entbehren können.
Auch die aufgelösten Sanitätshauptdepots könnten in der jetzigen Situation zumindest eine temporäre Entlastung schaffen, da das dort eingelagerte Material wie Desinfektionsmittel und Infektionsschutzasken an die zivilen Behörden abgegeben werden könnte.


http://www.whq-forum.de/invisionboard/inde...t&p=1424208

4. Das medizinische Fachpersonal der Truppe, welches sich aus Reservisten rekrutiert, wird im echten Leben einen Job im medizinischen Bereich haben und dort unabkömmlich sein (und vermutlich besser aufgehoben sein).

5. Ich bin durch meine Erfahrung auch nicht davon überzeugt, dass das "Personal [...] häufiger als der Durchschnitt motiviert ist seinen Mitmenschen zu helfen". Das mag für einige gelten, aber so pauschal nicht für die Masse. Da würde ich eher bei den Ehrenamtlichen schauen.


Auch frage ich mich, wie die Situation in den Kasernen momentan ist und wie die Bundeswehr intern mit der Pandemie umgeht. Also welche Maßnahmen hat sie für die Soldaten vorgenommen?
Schwabo Elite
So sieht's aus. Wobei die aktuell auch Personaler suchen. Vermutlich wegen der Emailflut. wink.gif
Nite
ZITAT(Schwabo Elite @ 20. Mar 2020, 12:19) *
So sieht's aus. Wobei die aktuell auch Personaler suchen. Vermutlich wegen der Emailflut. wink.gif

Ja, siehe Beitrag #2.

Dazu kommt halt dass es keine etablierten Informationes- und Melde-Wege für einen derartigen Fall gibt mehr gibt. Die ad hoc-Lösungen funktionieren zwar, sind aber weitab von optimal.
Kampfhamster
In der Schweiz war mal glücklicherweise soweitsichtig und hat mit der Weiterentwicklung der Armee (WEA) die Mobilmachung wieder eingeführt. Das kommt uns jetzt zugute.

Ich hoffe nur, dass die Logistik das auch packt und genügend Material vorhanden ist.
Forodir
Ich sehe hier kein einziges realistisches Szenar in der die Bundeswehr helfen könnte, Die San-Truppe ist sowieso schon in den zivilen verfahren eingegliedert. Die BwZK sind in der Regel eher mit nicht Soldaten befüllt (gängige Praxis schon seit Jahren, als Soldat fällt man dort eher sogar hinten runter)

Mobile FLAZ sind im Einsatz und auch für völlig andere Dinge ausgerüstet

ABC-Truppe ist für völlig andere Dinge ausgebildet und ausgerüstet, wir reden hier von Viren.

Logistik?- für was und wo? Die Bw eigene Logistik ist erbärmlich gering und die die zivilen Spediteure gibt es ja, daran herrscht ja kein Mangel. Wir könnten noch nicht mal einen Zeltstadt aufbauen so wie wir es in Albanien '99 noch gemacht haben, weil wir einfach das MATERIAL nicht haben. Tausende Zelte wurden damals genutzt, verbrannt und nicht nach beschafft (wohin auch, gibt ja keine Depots)

Hilfe in den Altenheimen? Warum muss eine Pandemie kommen damit auffällt das die Sozialhelfer völlig unterbesetzt sind, da werden es ungeschulte und eher nicht geeignete Leute die in der Armee sind nicht helfen.

Man muss es leider sagen wie es ist, im Moment ist die Bw ein ziemlich teurer Trachtenverein, der dort was reisen kann wenn es um Mann-stärke geht (Sandsäcke schleppen, Schnee schippen) oder schwere Erdarbeiten aber nicht wenn es um komplexe dinge geht die insgesamt die Öffentlichkeit bedrohen. Diese Strukturen sind komplett zerschlagen worden und auch wenn die Landeskommandos versuchen das beste draus zu machen sie haben einfach nicht die Kapazitäten. Wohlgemerkt Diese Armee war mal mit dem Zivilschutz dazu gedacht einen Krieg im eigenen Land durchzustehen, davon ist leider nichts übrig geblieben. alles was bevorratet worden ist, Material und Human skills wurde gnadenlos abgebaut.

Das einzige worin wir gut wären wäre das durchsetzten von Ausgangssperren und das will bestimmt keiner hier (rant off)
400plus
In Deutschland ist die Situation ja eher so, dass die Infektionen recht weiträumig verteilt sind, was derzeit noch recht günstig ist (sich aber auch ins Gegenteil verkehren könnte). Meine Frage bezieht sich deswegen mehr auf Länder wie Italien (Lombardei) und Spanien (Madrid), wo die Fälle geographisch mehr geclustered sind: Fliegen da die Luftwaffen eigentlich Intensivpatienten in weniger betroffene Landesteile aus, oder findet so ein Austausch nicht statt?
Kampfhamster
Denke eher weniger. Der Aufwand für sowas dürfte nicht ohne sein.
Nightwish
ZITAT(Forodir @ 20. Mar 2020, 15:20) *
Ich sehe hier kein einziges realistisches Szenar in der die Bundeswehr helfen könnte, Die San-Truppe ist sowieso schon in den zivilen verfahren eingegliedert. Die BwZK sind in der Regel eher mit nicht Soldaten befüllt (gängige Praxis schon seit Jahren, als Soldat fällt man dort eher sogar hinten runter)

Mobile FLAZ sind im Einsatz und auch für völlig andere Dinge ausgerüstet

ABC-Truppe ist für völlig andere Dinge ausgebildet und ausgerüstet, wir reden hier von Viren.

Logistik?- für was und wo? Die Bw eigene Logistik ist erbärmlich gering und die die zivilen Spediteure gibt es ja, daran herrscht ja kein Mangel. Wir könnten noch nicht mal einen Zeltstadt aufbauen so wie wir es in Albanien '99 noch gemacht haben, weil wir einfach das MATERIAL nicht haben. Tausende Zelte wurden damals genutzt, verbrannt und nicht nach beschafft (wohin auch, gibt ja keine Depots)

Hilfe in den Altenheimen? Warum muss eine Pandemie kommen damit auffällt das die Sozialhelfer völlig unterbesetzt sind, da werden es ungeschulte und eher nicht geeignete Leute die in der Armee sind nicht helfen.

Man muss es leider sagen wie es ist, im Moment ist die Bw ein ziemlich teurer Trachtenverein, der dort was reisen kann wenn es um Mann-stärke geht (Sandsäcke schleppen, Schnee schippen) oder schwere Erdarbeiten aber nicht wenn es um komplexe dinge geht die insgesamt die Öffentlichkeit bedrohen. Diese Strukturen sind komplett zerschlagen worden und auch wenn die Landeskommandos versuchen das beste draus zu machen sie haben einfach nicht die Kapazitäten. Wohlgemerkt Diese Armee war mal mit dem Zivilschutz dazu gedacht einen Krieg im eigenen Land durchzustehen, davon ist leider nichts übrig geblieben. alles was bevorratet worden ist, Material und Human skills wurde gnadenlos abgebaut.

Das einzige worin wir gut wären wäre das durchsetzten von Ausgangssperren und das will bestimmt keiner hier (rant off)


Ich stimme dir weitgehend zu. Die Bundeswehr und der Zivilschutz sind für solche Lagen abgewirtschaftet. Das Geld hat man gespart, weil man die "Friedensdividende" einfahren wollte. Aber das ist ein anderes Thema.

Es mangelt an jeder Ecke an Fachpersonal und Ausstattung im medizinischen Bereich. Auch schon vor Corona.

Entsprechend denke ich, die FLAZ sind so gut oder so schlecht vorbereitet, wie jedes andere Krankenhaus auch. In den meisten KH sind Iso-Zimmer kaum bis nicht zu finden. Auch da wird improvisiert. Interessant ist die Frage, ob und wie viele FLAZ die Bw überhaupt noch hat, und ob sie sie überhaupt noch installieren und bemannen kann. Die kritische Personallage hatten wir ja schon angesprochen.

Die ABC-Truppe wird sicherlich in der Lage sein, Dekon-Schleusen vor sensiblen Bereichen einzurichten. Aber auch hier ist die Frage, wie viele (Klein-)heiten sie dafür vorhält. Hier kann aber sicher etwas in Zusammenarbeit mit den (Feuerwehr-)ABC-Zügen der Landkreise aufgestellt werden.

Was die Logistik angeht, kann man und wird man sicher auf Speditionen zurückgreifen. Aber wenn die Lage sich zuspitzt, wird die Bundeswehr unkomplizierter einzusetzen und auch "durchsetzungsfähiger" sein. Aber das wäre dann ein Extremszenario.
Whuffo
ZITAT(400plus @ 20. Mar 2020, 16:15) *
In Deutschland ist die Situation ja eher so, dass die Infektionen recht weiträumig verteilt sind, was derzeit noch recht günstig ist (sich aber auch ins Gegenteil verkehren könnte). Meine Frage bezieht sich deswegen mehr auf Länder wie Italien (Lombardei) und Spanien (Madrid), wo die Fälle geographisch mehr geclustered sind: Fliegen da die Luftwaffen eigentlich Intensivpatienten in weniger betroffene Landesteile aus, oder findet so ein Austausch nicht statt?


Besuche meine Homepage

ZITAT
[...]
Frankreichs Marine soll schwerkranke Covid-19-Patienten von der Mittelmeerinsel Korsika ans Festland bringen. Dazu ist der Hubschrauberträger „Tonnerre“ im Einsatz, wie Verteidigungsministerin Florence Parly am Freitag auf Twitter mitteilte. Korsika ist einer der Brennpunkte der Coronavirus-Pandemie in Frankreich.
[...]



Ansonsten sehe ich das wie ihr. Wo die Bundeswehr (Nicht-SAN-Einheiten) unterstützen kann ist natürlich wenn kurzfristig "Man-Power" gefragt ist. Wenn es (wie 2015) darum geht Feldbetten aufzubauen, o.ä.
Das bekommt jeder hin ("Erklären, vormachen, nachmachen, üben").
Bsp. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ge...n-16683463.html
400plus
Danke!
Nightwish
Was ich mich in dem Zusammenhang frage, was kann das Rote Kreuz (oder ähnliche Organisationen) mit ihren Ehrenämtlern in dieser Situation leisten?

In dem Gebiet das ich überschauen kann - Südniedersachsen - gibt es diverse DRK-Bereitschaften mit einem teilweise übergroßen Fahrzeugpark. Was die an Material (Zelte, Feldbetten usw.) vorhalten und wie nutzbringend sie dieses und ihr Personal einsetzen können, würde mich interessieren, bzw. wird sich dieses dann zeigen.

In Einsätzen, wo das DRK im Zusammenhang mit der Feuerwehr zum Einsatz kam, war die Performance allerdings nicht sonderlich überzeugend...
Almeran
Man muss sich auch mal bewusst machen, dass wir noch weit vom Zusammenbruch der zivilen Infrastruktur entfernt sind.

Wer ernsthaft glaubt, dass die Bundeswehr in der jetzigen Situation zum Beispiel die Lebensmittellogistik besser betreiben kann als Aldi, Rewe, Edeka oder die Schwarz Gruppe, der hat eine flecktarnrosa Brille vor den Augen.
Nightwish
Besser bestimmt nicht.

Man kann aber zwischen "jetzt" und einem möglichen Später differenzieren.
Almeran
ZITAT(Nightwish @ 20. Mar 2020, 18:15) *
Besser bestimmt nicht.

Man kann aber zwischen "jetzt" und einem möglichen Später differenzieren.

Auch dann dürfte es sinnvoller sein, die BW-Kraftfahrer in zivile LKW zu setzen und die gleichen Routen fahren zu lassen oder sie an die Aldi-Kassen zu setzen. Wo wir wieder beim Thema Manpower sind.
Nightwish
Wenn es um verderbliche Lebensmittel geht, vermutlich ja.

Aber wie auch immer, solche Szenarien sind ab irgendeinem Punkt vermutlich kaum mehr planbar und vermutlich von keinem Staat überschaubar oder gar "vorbereitet".
General Gauder
Das einzige wo ich mir tatsächlich Soldaten vorstellen kann ist wenn man sie in die Krankenhäuser schikt und dort die sachen machen lässt die früher Zivis gemacht haben damit die echten Pflege kräfte entlastet werden.
Merowinger
Das ist ein bisschen wie die Lösung auf der Suche nach dem Problem. ;-)
Sanni
Ich komme zwar nicht aus dem Bereich BW, dafür aber aus dem Katastrophenschutz.

Ich finde, dass die BW schon einen gewissen Beitrag leisten kann. Die Sanitätskräfte sind zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber in den Bereichen Manpower, technische Infrastruktur, Verpflegung, gesicherte Transporte, Logistik und Ordnung des Einsatzraumes habe ich schon persönlich gute Erfahrungen mit den Kollegen im gefleckten Anzug gemacht.

Wenn meine Einschätzung der aktuellen Lage zutrifft, wird die Unterstützung durch BW leider nicht ausreichen.

Hoffentlich irre ich mich.
Madner Kami
Die BW will ich mal erleben, wenn die Lagerlogistik in unseren Verteilerzentren machen soll. Wer glaubt, dass das mit ein wenig Palettenschieben getan ist, der sollte sich wieder in den Lehnstuhl zurück fallen lassen und General spielen. Die Logistik eines Einzelhandelunternehmens hat nichts, aber auch garnichts mit dem zu tun, was die BW macht. Einen bereits beladenen Laster von A nach B und wieder zurück zu fahren, ja, aber da hört es auch schon auf.

Witzig übrigens auch, im Zusammenhang mit den Krankenhäusern, überlastetem und fehlendem Pflegepersonal... Das Problem ist älter als die Pandemie und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die INSM letztes Jahr noch empfahl, die Hälfte aller Krankenhäuser zu schließen, weil braucht man halt nicht und kostet Geld. Bravo. Und ganz super, alles was jetzt "kritische Infrastruktur" ist, wer versteckt sich dahinter? Unterbezahlte und überarbeitete Arbeitsnischen. LKW-Fahrer, Pflegepersonal, Supermarktmitarbeiter. Und auf denen lastet jetzt das Wohl und Wehe dieses Staates. Ist die Pandemie vorbei, darf ich mir dann wieder von irgendwelchen Gernegroß anhören, dass wenn ich was vernünftiges gelernt hätte, ich nicht in einem Supermarkt arbeiten würde.

Übrigens auch etwas, was ich im Kapitalismus nie erwartet hätte: Mein Konzern interessiert sich mehr für mein Wohlergehen, als unsere gesamte Politikerkaste. Mein Konzern stellt mir frei weiter zu arbeiten und verlangt dabei noch nicht mal den Nachweis der Zugehörigkeit zu einer Risiko- oder Problemgruppe (gut die Hälfte der Belegschaft in unserem Markt ist 50+, gut ein Drittel bereits 60+, haufenweise alleinstehende Frauen mit jungen Kindern, ich selbst bin Asthmatiker). Frau Merkel und Co diktieren einfach, dass ich weiter zu machen hab, während alle anderen zuhause bleiben. Wäre nett, wenn man da vielleicht mal ne kleine Geste guten Willens zeigen könnte. Wie wäre es mit zeitlich begrenzter Steuerfreiheit für alle Arbeiter in "systemkritischer Infrastruktur"? Oder eine kleine Erhöhung der Rente? Sind ja nur Niedriglöhner, interessiert keinen wenn die an der Front stehen...
Forodir
ZITAT(Madner Kami @ 20. Mar 2020, 21:02) *
Die BW will ich mal erleben, wenn die Lagerlogistik in unseren Verteilerzentren machen soll. Wer glaubt, dass das mit ein wenig Palettenschieben getan ist, der sollte sich wieder in den Lehnstuhl zurück fallen lassen und General spielen. Die Logistik eines Einzelhandelunternehmens hat nichts, aber auch garnichts mit dem zu tun, was die BW macht. Einen bereits beladenen Laster von A nach B und wieder zurück zu fahren, ja, aber da hört es auch schon auf.


Okay wer glaubt das Militärische Logistik auf diesen Level verläuft sollte vielleicht bei seiner Lagerarbeit bleiben? Jetzt mal ehrlich was ist denn das für ein Kommentar? Nur weil man es selbst nicht erlebt hat heißt es nicht das es sowas nicht gibt in der Bw, es fehlen halt eben die Kapazitäten um es umzusetzen.
Wraith187
ZITAT(Madner Kami @ 20. Mar 2020, 21:02) *
... Wäre nett, wenn man da vielleicht mal ne kleine Geste guten Willens zeigen könnte. Wie wäre es mit zeitlich begrenzter Steuerfreiheit für alle Arbeiter in "systemkritischer Infrastruktur"? Oder eine kleine Erhöhung der Rente? ...
Wow, die Krise hat noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht und du forderst schon jetzt Belohnungen und Zulagen weil du weiter deine Arbeit machst. Also ich käme mir dabei ja egoistisch vor und würde mich vor mir selbst schämen. Statt an andere zu denken, denen du mit deiner Arbeit hilfst, denkst du daran dass du in der Pandemie ja finanziell zu kurz kommen könntest. Leider bist du wahrscheinlich nicht der Einzige der so denkt.
General Gauder
Was den spruch die dürfen Zuhause bleiben angeht schon mal drüber nachgedacht das dies auch bedeuten kann das sie keine Arbeit mehr haben da es ihren Arbeitgeber schlicht nicht mehr gibt? Da würde ich lieber Überstunden schuften wollen.
Madner Kami
ZITAT(Forodir @ 20. Mar 2020, 21:34) *
Okay wer glaubt das Militärische Logistik auf diesen Level verläuft sollte vielleicht bei seiner Lagerarbeit bleiben? Jetzt mal ehrlich was ist denn das für ein Kommentar? Nur weil man es selbst nicht erlebt hat heißt es nicht das es sowas nicht gibt in der Bw, es fehlen halt eben die Kapazitäten um es umzusetzen.


Da missverstehst du mich und das liegt sicherlich an meiner salopen Formulierung. Ich hab keinen Zweifel daran, dass die BW-Logistiker eine anspruchsvolle Aufgabe haben und wissen was sie tun, aber die Logistik eines Einzelhandelunternehmens im Bereich von Aldi, Schwarz und Co, ist eine andere Hausnummer. Mal eben so ein paar BW-Logistiker abzustellen, bringt genau nichts.

ZITAT(Wraith187 @ 20. Mar 2020, 21:57) *
Wow, die Krise hat noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht und du forderst schon jetzt Belohnungen und Zulagen weil du weiter deine Arbeit machst. Also ich käme mir dabei ja egoistisch vor und würde mich vor mir selbst schämen. Statt an andere zu denken, denen du mit deiner Arbeit hilfst, denkst du daran dass du in der Pandemie ja finanziell zu kurz kommen könntest. Leider bist du wahrscheinlich nicht der Einzige der so denkt.


Ich hab in erster Linie eine Verantwortung mir und meiner Familie gegenüber und danach kommt erst mal eine Weile garnichts. Dass das egoistisch ist, halte ich für an den Haaren herbei gezogen und, dass du anscheinend arbeitest weil du damit die Welt verbesserst, glaub ich dir mal genau garnicht. Den Rest würdige ich keines Kommentares.

ZITAT(General Gauder @ 20. Mar 2020, 22:10) *
Was den spruch die dürfen Zuhause bleiben angeht schon mal drüber nachgedacht das dies auch bedeuten kann das sie keine Arbeit mehr haben da es ihren Arbeitgeber schlicht nicht mehr gibt? Da würde ich lieber Überstunden schuften wollen.


Ich bin in der glücklichen Lage, dass meine Überstunden voll bezahlt werden (auf die Rente werden sie freilich nicht angerechnet). Anderen Gruppen in den plötzlich als systemkritisch erkannten Bereichen, geht es allerdings deutlich weniger gut als mir und es wird nicht lange dauern, bis wieder nach dem Abbau von Stellen in der Pflege und der Schließung von Krankenhäusern gerufen wird, weil das ja alles zu teuer wäre, während zeitgleich ein Mangel an Pflegekräften beklagt wird, der nicht zufällig aufgrund von Überarbeitung und Unterbezahlung entstanden ist und das ist es, was mich frustriert.
rekrats
Einsatz des Militärs wird wohl überall in Europa notwendig werden. In Italien, Region Bergamo, wird Militär ja schon "erfleht" um endlich brauchbare Quarantäne durchzubringen.
Überall merkt man den Flucht des exponentiellen Wachstums und die langsame Reaktion darauf. In den Bergen südlich von Deutschland waren wir ja auch fleißig und haben aus Virol fest Corona nach halb Europa verbreitet.
Politische Reaktion war am Ende in diesen Seuchengebieten viel zu langsam und viel zu spät. Hier träumt man schon nach knapp 1 Woche dass die Fallzahlen zurückgehen. Dies hat aber eher nur etwas mit den fehlenden Tests zu tun.

Die traurigen Reste des Bundesheers sind aktuelle im Objektschutz um Einsatz und helfen in den Verteilerzentren der Lebensmittelkonzeren beim einsortieren der Lieferungen. In Wien hat man ein 2000 Pax Lazarett aufgestellt und nach dem Bundesheer gefragt. Antwort war, 2009 wurden das Sanitätswesen defakto eingespart. Ich kann mich noch erinnern wie wir, in meiner Zeit als Sani, vor mehr als 20 Jahren durch die Lager gestriffen sind in denen 1000de Notfallbetten gelagert wurden. Wurde 2009, vor allem an die unagrische Armee verkauft da ja unnötig und nicht ausgelastet. Heeresspitäler und Sanitätszentren wurden auch auf nahezu 0 eingespart.

Tja die Einsparungen im Gesundheitssystem werden sich bitter rächen. Man vergisst hier in Österreich dass wir nur knapp 2 Wochen hinter Italien sind. Bei einer Gesundungsdauer von 4-6 Wochen werden sich die Intensivstationen füllen und dann wird halt die Triage aktiviert werden. Dann würde ein gutes militärisches Sanitätswesen die Welt nicht retten, aber vermutlich alles etwas einfacher machen.
Wraith187
ZITAT(Madner Kami @ 20. Mar 2020, 22:12) *
ZITAT(Wraith187 @ 20. Mar 2020, 21:57) *
Wow, die Krise hat noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht und du forderst schon jetzt Belohnungen und Zulagen weil du weiter deine Arbeit machst. Also ich käme mir dabei ja egoistisch vor und würde mich vor mir selbst schämen. Statt an andere zu denken, denen du mit deiner Arbeit hilfst, denkst du daran dass du in der Pandemie ja finanziell zu kurz kommen könntest. Leider bist du wahrscheinlich nicht der Einzige der so denkt.

Ich hab in erster Linie eine Verantwortung mir und meiner Familie gegenüber und danach kommt erst mal eine Weile garnichts. Dass das egoistisch ist, halte ich für an den Haaren herbei gezogen und, dass du anscheinend arbeitest weil du damit die Welt verbesserst, glaub ich dir mal genau garnicht. Den Rest würdige ich keines Kommentares.


ZITAT
Ich hab in erster Linie eine Verantwortung mir und meiner Familie gegenüber und danach kommt erst mal eine Weile garnichts.
Du hältst diese Einstellung also nicht für Egoismus. Interessant. Wie würdest du das denn bezeichnen? Altruismus?

ZITAT
dass du anscheinend arbeitest weil du damit die Welt verbesserst, glaub ich dir mal genau garnicht.
Zum Thema meiner Arbeit und Motivation nur mal kurz das Folgende:
1) Ich arbeite bei der Entwicklung von medizinischen Geräten und Verfahren, die unter Anderem dazu beitragen, dass blinde Menschen in der Dritten Welt wieder sehen können. Am Anfang meines Berufslebens hatte ich als Alternative die Chance eine Karriere in der Luft- und Raumfahrt zu verfolgen. Da mir dies u.A. nicht so sinnvoll für die Allgemeinheit erschien, habe ich mich aktiv dagegen entschieden.
2) Zur Zeit...:
  • fahre ich für meine älteren Nachbarn Einkaufen, damit diese weniger gefährdet sind
  • fahre ich meine Nachbarn die über kein Auto verfügen mit meinem Auto zur Arbeit damit sie nicht den überfüllten ÖPNV nutzen müssen und sich dort nicht infizieren
  • verteile ich intiviral wirksame Desinfektionsmittel an meine Mitmenschen
  • kaufe ich nur die Mengen ein, die ich aktuell wirklich brauche; z.B. kein Klopapier obwohl ich z.B. heute welches hätte bekommen können. Einfach weil ich mir denke das andere Menschen es nötiger haben.
  • halte ich mich an die Wünsche der Regierung bezüglich persönlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie (soziale Kontakte, Abstand etc.)
  • spreche ich den Menschen in meiner Umgebung Mut zu und versuche auch sonst ihre psychische Belastung zu verringern.
zu 2) Das alles tue ich ohne dafür bezahlt oder belohnt zu werden, oder es gar zu erwarten. Ich würde mich nur darüber freuen, wenn auch andere freiwillig und gerne ihren Mitmenschen helfen würden. Und, wie hältst du es damit?
General Gauder
ZITAT(Madner Kami @ 20. Mar 2020, 22:12) *
ZITAT(Forodir @ 20. Mar 2020, 21:34) *
Okay wer glaubt das Militärische Logistik auf diesen Level verläuft sollte vielleicht bei seiner Lagerarbeit bleiben? Jetzt mal ehrlich was ist denn das für ein Kommentar? Nur weil man es selbst nicht erlebt hat heißt es nicht das es sowas nicht gibt in der Bw, es fehlen halt eben die Kapazitäten um es umzusetzen.


Da missverstehst du mich und das liegt sicherlich an meiner salopen Formulierung. Ich hab keinen Zweifel daran, dass die BW-Logistiker eine anspruchsvolle Aufgabe haben und wissen was sie tun, aber die Logistik eines Einzelhandelunternehmens im Bereich von Aldi, Schwarz und Co, ist eine andere Hausnummer. Mal eben so ein paar BW-Logistiker abzustellen, bringt genau nichts.

ZITAT(Wraith187 @ 20. Mar 2020, 21:57) *
Wow, die Krise hat noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht und du forderst schon jetzt Belohnungen und Zulagen weil du weiter deine Arbeit machst. Also ich käme mir dabei ja egoistisch vor und würde mich vor mir selbst schämen. Statt an andere zu denken, denen du mit deiner Arbeit hilfst, denkst du daran dass du in der Pandemie ja finanziell zu kurz kommen könntest. Leider bist du wahrscheinlich nicht der Einzige der so denkt.


Ich hab in erster Linie eine Verantwortung mir und meiner Familie gegenüber und danach kommt erst mal eine Weile garnichts. Dass das egoistisch ist, halte ich für an den Haaren herbei gezogen und, dass du anscheinend arbeitest weil du damit die Welt verbesserst, glaub ich dir mal genau garnicht. Den Rest würdige ich keines Kommentares.

ZITAT(General Gauder @ 20. Mar 2020, 22:10) *
Was den spruch die dürfen Zuhause bleiben angeht schon mal drüber nachgedacht das dies auch bedeuten kann das sie keine Arbeit mehr haben da es ihren Arbeitgeber schlicht nicht mehr gibt? Da würde ich lieber Überstunden schuften wollen.


Ich bin in der glücklichen Lage, dass meine Überstunden voll bezahlt werden (auf die Rente werden sie freilich nicht angerechnet). Anderen Gruppen in den plötzlich als systemkritisch erkannten Bereichen, geht es allerdings deutlich weniger gut als mir und es wird nicht lange dauern, bis wieder nach dem Abbau von Stellen in der Pflege und der Schließung von Krankenhäusern gerufen wird, weil das ja alles zu teuer wäre, während zeitgleich ein Mangel an Pflegekräften beklagt wird, der nicht zufällig aufgrund von Überarbeitung und Unterbezahlung entstanden ist und das ist es, was mich frustriert.


Du hast echt nicht begriffen worum es geht gg was close
Aber nur für dich ausbezahlte Überstunden werden sehr wohl auch auf die Rente angerechnet.
Almeran
Jungs, bleibt sachlich. Ihr müsst euren Frust und Lagerkoller nicht ins Forum kotzen.

- Almeran (Mod)
Kampfhamster
Derweilen in der Schweiz:

Teilmobilmachung Schweizer Armee in vollem Gange
Kampfhamster
Was ist eigentlich mit dem roten Kreuz und dem THW? Sind die im Einsatz, oder könnten die eingesetzt werden?
Gladiator
Wo die Bundeswehr durchaus unterstützen könnte, wäre bei den derzeitigen Aufgaben der Polizei im Rahmen der Amtshilfe.
Durch die Grenzschließungen und wieder aufgenommenen Kontrollen soie durch die Überwachung der Ausgehbeschränkungen sind sowohl die Reviere wie auch die Abteilungen der Bereitschaftspolizei fast komplett überlastet. Hier könnte die Bundeswehr personell eine große Abhilfe schaffen, indem zb Reservisten zusammen mit Polizisten Kontrollen durchführen oder Streife laufen/Fahren. Dadurch könnte man die Zahl der dort eingesetzten Polizisten reduzieren.
Ebenso können BEreiche des Objektschutzes übernommen werden, wenn es um kritische Infrastruktur geht.
kato
ZITAT(Kampfhamster @ 21. Mar 2020, 15:31) *
Was ist eigentlich mit dem roten Kreuz und dem THW? Sind die im Einsatz, oder könnten die eingesetzt werden?

Die "Drive-Through-Abstrichstationen", die in den Landkreisen aufgebaut wurden/werden, werden üblicherweise durch örtliche Bereitschaften des DRK betrieben. Dasselbe gilt für derzeit in Aufbau befindliche Triagestationen vor Krankenhäusern. Das THW leistet bei beidem teilweise Aufbau- und Transportunterstützung.

Bei den Grenzkontrollen der Bundespolizei scheint das THW zusätzlich technische Unterstützung zu leisten.
Nightwish
ZITAT(kato @ 21. Mar 2020, 17:12) *
ZITAT(Kampfhamster @ 21. Mar 2020, 15:31) *
Was ist eigentlich mit dem roten Kreuz und dem THW? Sind die im Einsatz, oder könnten die eingesetzt werden?

Die "Drive-Through-Abstrichstationen", die in den Landkreisen aufgebaut wurden/werden, werden üblicherweise durch örtliche Bereitschaften des DRK betrieben.

Aufgehängt ist das bei uns (Südniedersachsen) bei den Amtsärzten. Wie die das stemmen sollten, hatte ich mich schon gefragt. Der Einsatz dort ist aber schlüssig.
ZITAT
Dasselbe gilt für derzeit in Aufbau befindliche Triagestationen vor Krankenhäusern. Das THW leistet bei beidem teilweise Aufbau- und Transportunterstützung.

Bei den Grenzkontrollen der Bundespolizei scheint das THW zusätzlich technische Unterstützung zu leisten.


Danke für die Infos! Du scheinst ganz gut im Bilde zu sein! xyxthumbs.gif wink.gif
Thomas
Tja.... Wohl dem der eine intakte Reservestruktur hat möchte man da sagen.

Camouflage
ZITAT(Thor=LWN= @ 21. Mar 2020, 18:05) *
Tja.... Wohl dem der eine intakte Reservestruktur hat möchte man da sagen.

Damit man die für alles mögliche einsetzen kann?
Schwabo Elite
Ja, Reserve ist ein wichtiger Personalpool für Großkrisenlagen. Sieht man ja jetzt an der Schweiz und Deutschland.
Camouflage
Sehe ich irgendwie anders. Die Reserve sollte primär für die Aufgaben einer Armee vorgehalten werden (und kann dann ggf. auch für was anderes genutzt werden). Hier sollte man doch zunächst am Gesundheitssystem und am Katastrophenschutz ansetzen. Denn im Gegensatz zur Reserve sind die dafür da. Der Ruf nach der Armee inkl. Reserve ist mir zu billig.
Nite
ZITAT(Camouflage @ 21. Mar 2020, 20:10) *
Sehe ich irgendwie anders. Die Reserve sollte primär für die Aufgaben einer Armee vorgehalten werden (und kann dann ggf. auch für was anderes genutzt werden). Hier sollte man doch zunächst am Gesundheitssystem und am Katastrophenschutz ansetzen. Denn im Gegensatz zur Reserve sind die dafür da. Der Ruf nach der Armee inkl. Reserve ist mir zu billig.

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Die Reserve hat einen völlig anderen (militärischen) Auftrag und kann daher nur eine Lösung für den äußersten Notfall darstellen.
Man hat massiv, gerade auf Länder-Ebene, zivile Kapazitäten abgebaut, bzw. die Lektionen nicht gelernt und schreit dann nach Einsatz der Bw im Inneren. Und der VdRBw macht das Spiel auch noch schön mit indem man auf der KatS-Welle schwimmt anstelle einmal den militärischen Auftrag klarzustellen.
Gladiator
Stimmt.
In meinen Augen müsste auch die "Zivilverteidigung" mehr oder weniger eine Reserve haben. Kann man ähnlich wie beim Bund machen: alle Ausscheider (die ein FSJ gemacht haben oder einfach den Beruf wechseln) speichern, damit man sie in einem Fall wie jetzt bezüglich Verfügbarkeit abfragen kann. Wäre natürlich mit einer Dienstpflicht noch einfacher, weil dann von Anfang an die Zahl der Tätigen in den relevanten Bereichen größer wäre.

Unter diesen Umständen könnte man die Bundeswehr tatsächlich für extreme Lagen vorhalten, der Rest würde auch ohne gehen.
Havoc
ZITAT(Gladiator @ 22. Mar 2020, 00:38) *
Stimmt.
In meinen Augen müsste auch die "Zivilverteidigung" mehr oder weniger eine Reserve haben. Kann man ähnlich wie beim Bund machen: alle Ausscheider (die ein FSJ gemacht haben oder einfach den Beruf wechseln) speichern, damit man sie in einem Fall wie jetzt bezüglich Verfügbarkeit abfragen kann. Wäre natürlich mit einer Dienstpflicht noch einfacher, weil dann von Anfang an die Zahl der Tätigen in den relevanten Bereichen größer wäre.

Unter diesen Umständen könnte man die Bundeswehr tatsächlich für extreme Lagen vorhalten, der Rest würde auch ohne gehen.


Das was jetzt stattfindet ist keine extreme Lage oder wie ist das jetzt zu verstehen?
Grundsätzlich besteht die "Zivilverteidigung" ( Feuerwehren, DRK und THW etc.) zu einen großen Teil an Freiwilligen die dort in ihrer Freizeit aktiv sind und zivile Großeinsätze waren bis jetzt punktuell, so dass der Personalbedarf durch Amtshilfen aus anderen Bundesländern und EU- Mitgliedstaaten gedeckt werden konnte (z.B. Waldbrände Schweden 2018). Abgesehen davon, dass mit den Freiwilligen sowas wie ein Reservistensystem besteht, sogar Zwangsverpflichtet werden kann, wenn der Brandschutz gefährdet ist, erfordert der Unionsschwachsinn "Dienstpflicht" eine Grundgesetzänderung und löst das Problem des Fachkräftemangels in den Pflegeberufen und die Nachwuchsprobleme der Feuerwehren nicht.
Mir ist auch nicht klar, warum parallel zum Reservistensystem der Bundeswehr ein zweites für den Zivilschutz aufgebaut werden soll, wenn die Bundeswehr Kapazitäten hat, welche nachweisbar für zivile Großlagen genutzt werden könn(t)en, wie Pioniere, Logistik, Militärpolizei etc. und last but not least der Sanitätsdienst der Bundeswehr mit 20.000 Mann/ Frauen, dessen Organisation und Struktur laut seiner Webseite alle Elemente des zivilen Gesundheitssystems aus einer Hand widerspiegelt und einen Reservistendienst hat.

Wir haben jetzt eine Großlage, die europaweit ist und über einen längeren Zeitraum stattfinden wird. COVID-19 ist aggressiver als eine normale Virusgrippe und kann noch nicht medikamentös behandelt werden. Wenn in den Risikogruppen die Anzahl der betroffenen in sehr kurzer Zeit sehr schnell ansteigt, kann es uns passieren, dass wir italienische Zustände haben und uns für die schweren Fälle die Intensivbetten ausgehen. Mit der Folge, dass dann jemand bei diesen Patienten über die Überlebenschancen entscheiden muss. Aber COVID-19 ist nicht die Pest und wird nicht ein Drittel der Bevölkerung dahinraffen, für die Meisten wird die Krankheit wie eine virale Grippe verlaufen und nach aktuellem Stand ist man nach der Erkrankung eine Zeit lang immun.

Die Bundeswehr hat wie das THW, DRK und Feuerwehren die Mittel, um Notunterkünfte (Hilfskrankhäuser) einschließlich der notwendigen Infrastruktur wie Großküche, Wäscherei und Sanitäreinrichtungen aufzubauen. Heime und Krankenhäuser sind für die Verbreitung des Virus Risikoquellen. Nimmt man dort die leichten Fälle, welche aus medizinischer Sicht verlegt werden können, heraus und quartiert sie in solche Behelfseinrichtungen ein, dann hat man den Personenkreis, der in den Heimen und Krankenhäuser im Fall eines Ausbruches betroffen ist, verkleinert.

Wenn das Krisenmanagement vorbei ist wird man sich grundsätzlich darüber unterhalten müssen, ob man weiter eine auf Effizienz getrimmte Gesellschaft will. Das Herunterfahren der Personal- und Materialbestände, sowie im komplexere Verfahrensrichtlinien nicht nur im Gesundheitswesen hat uns in diese Situation mitgebracht. Wir werden noch erleben, dass viele Kleinst- und Kleinbetriebe als Folge der Pandemie aufgeben müssen, selbst wenn die Regierung einen Rettungsschirm aufspannt. Wenn wegen fehlender Kapazität bei den Banken und Behörden ein Bearbeitungsstau entsteht, ist diesen Betrieben mit dünnem Finanzpolster auch nicht geholfen.


Merowinger
Es braucht keine Notunterkünfte: Hotels, Rehakliniken und ggf. grosse Hallen gibt es ausreichend, auch Krankenhäuser sind an sich genug da. Nur Intensivbetten bzw. Beatmungsgerät und geschultes Personal nicht - bei beidem kann die Bundeswehr jedoch nur sehr begrenzt bis gar nicht helfen, abseits der ohnehin eingebundenen BWKs.

Die Herausforderungen sind medizinischer, ziviler, wirtschaftlicher und politischer Natur. Auch die Erntehelfer wird man anders rekrutieren müssen: "Kellner, Künstler und Frisöre zu Feldarbeitern".

Nachtrag aus Kanada: Wettbewerb für einfach & schnell herstellbare Beatmungsgeräte
kato
ZITAT(Havoc @ 22. Mar 2020, 03:14) *
Mir ist auch nicht klar, warum parallel zum Reservistensystem der Bundeswehr ein zweites für den Zivilschutz aufgebaut werden soll, wenn die Bundeswehr Kapazitäten hat, welche nachweisbar für zivile Großlagen genutzt werden könn(t)en, wie Pioniere, Logistik, Militärpolizei etc. und last but not least der Sanitätsdienst der Bundeswehr mit 20.000 Mann/ Frauen, dessen Organisation und Struktur laut seiner Webseite alle Elemente des zivilen Gesundheitssystems aus einer Hand widerspiegelt und einen Reservistendienst hat.

Der Zivilschutz hat ein Reservistensystem - eben jene Freiwilligen, die im Kat-Fall, also etwa jetzt in Bayern, bei Bedarf ganz schnell auch nicht mehr so freiwillig ihren Dienst tun dürfen (und dann dürfen auch, wie es aktuell das DRK beklagt, die Arbeitgeber mal die Schnauze dazu halten, dass sie Personal freistellen müssen).

Allerdings, Großlage? Nach MAnV-Konzept ist man bei der zweiten Welle, gekennzeichnet durch wechselseitige Unterstützung der vorhandenen regulären Dienste unter minimaler Heranziehung von mobilisierten Kräften. Die Anzahl der eingesetzten Kräfte liegt selbst unter Einbeziehung allen Wechsel- und Bereitschaftspersonals im niedrigen vierstelligen Bereich. In der vierten Welle, wenn der Kräfteansatz bundesweit im sechsstelligen Bereich liegt, kann man durchaus mal drüber nachdenken ob man die paar Hansel die die Bundeswehr dafür abstellen könnte irgendwo als weiteren Aufwuchs verplanen könnte.
Schwabo Elite
ZITAT(Camouflage @ 21. Mar 2020, 20:10) *
Sehe ich irgendwie anders. Die Reserve sollte primär für die Aufgaben einer Armee vorgehalten werden (und kann dann ggf. auch für was anderes genutzt werden). Hier sollte man doch zunächst am Gesundheitssystem und am Katastrophenschutz ansetzen. Denn im Gegensatz zur Reserve sind die dafür da. Der Ruf nach der Armee inkl. Reserve ist mir zu billig.


Das eine schließt eben das andere nicht aus. Personalreserven baut man national nicht nur auf, indem man zivilen Katastrophenschutz in Massen vorhält, denn das ist grob unwirtschaftlich. Es geht darum, Staatsbürger dafür zu gewinnen im Krisenfall freiwillig einzuspringen und dazu braucht es Strukturen, die Freiwillige gewinnen können. Wir ticken alle anders, nicht jeder - sogar die wenigsten - sind für ehrenamtliche Engagements im THW, den freiwilligen Feuerwehren oder dergleichen zu gewinnen. Ein paar kriegt aber gut, indem man ihnen sagt, sie könnten in der Freizeit militärisch sinnvolle Dinge tun und dann im Notfall eben auch Sandsäcke schleppen müssen oder Zelte aufbauen oder dergleichen.

Ein gutes Stück ist Krisenvorsorge in Demokratien eben nichts weiter als Demokratievorsorge: Bürger gewinnen, Angebote machen, Anreize schaffen. Mit Zwang geht da nur recht wenig. Das zeigt der katastrophale Wechsel in der Personalgewinnung von Wehrpflichtarmee zu Freiwilligenarmee und die ebenso desolate Personallage bei Pflegern, Polizisten, Ärzten, Feuerwehren etc. nur zu deutlich.
Camouflage
ZITAT(Nite @ 21. Mar 2020, 20:35) *
ZITAT(Camouflage @ 21. Mar 2020, 20:10) *
Sehe ich irgendwie anders. Die Reserve sollte primär für die Aufgaben einer Armee vorgehalten werden (und kann dann ggf. auch für was anderes genutzt werden). Hier sollte man doch zunächst am Gesundheitssystem und am Katastrophenschutz ansetzen. Denn im Gegensatz zur Reserve sind die dafür da. Der Ruf nach der Armee inkl. Reserve ist mir zu billig.

xyxthumbs.gif

Die Reserve hat einen völlig anderen (militärischen) Auftrag und kann daher nur eine Lösung für den äußersten Notfall darstellen.
Man hat massiv, gerade auf Länder-Ebene, zivile Kapazitäten abgebaut, bzw. die Lektionen nicht gelernt und schreit dann nach Einsatz der Bw im Inneren. Und der VdRBw macht das Spiel auch noch schön mit indem man auf der KatS-Welle schwimmt anstelle einmal den militärischen Auftrag klarzustellen.

Eben, eine Reserve die ihre Notwendigkeit primär über einen fremden Auftrag definiert, definieren muss oder zu definieren scheint, ist für mich irritierend.
Schwabo Elite
ZITAT(Gladiator @ 22. Mar 2020, 00:38) *
Stimmt.
In meinen Augen müsste auch die "Zivilverteidigung" mehr oder weniger eine Reserve haben. Kann man ähnlich wie beim Bund machen: alle Ausscheider (die ein FSJ gemacht haben oder einfach den Beruf wechseln) speichern, damit man sie in einem Fall wie jetzt bezüglich Verfügbarkeit abfragen kann. Wäre natürlich mit einer Dienstpflicht noch einfacher, weil dann von Anfang an die Zahl der Tätigen in den relevanten Bereichen größer wäre.


Szenario 1) Noch weniger machen BFD im Gesundheitsbereich (FSJ passt da nicht) oder gehen in die Pflege, weil sie keine Lust haben ihr gesamtes Erwerbsleben wieder eingezogen zu werden.

Szenario 2) Eine allgemeine Dienstpflicht ist in Deutschland grundsätzlich vor sehr hohe Hürden gestellt. Der Bundestag hat dazu 2016 folgendes Ergebnis ausgearbeitet (Quelle):

ZITAT
Allgemeine Dienstpflichtenfür Frauen und Männer, die über die „herkömmlichen“ Dienstleis-tungspflichten im Sinne des Art. 12 Abs. 2 GG hinausgehen,könnennicht durch einfaches Gesetz eingeführt werden. Der verfassungsändernde Gesetzgeber (Art. 79 Abs. 2 GG) könnte jedoch das Grundgesetzentsprechend ändern, und solche (neue) allgemeine Dienstpflichten darinverankern. Diese dürfen jedoch die von der Menschenwürdegarantie (Art. 79 Abs. 3 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) gezogenen Grenzen nicht überschreiten. Letzteres wäre der Fall, wenn die Dienstpflichtendie betroffenen Frauen und Männer unverhältnismäßig belasten und ihren unantastbaren Bereich menschlicher Freiheitverletzen.
rekrats
Sorry falscher Thread---
Freestyler
ZITAT(Schwabo Elite @ 22. Mar 2020, 08:48) *
Eine allgemeine Dienstpflicht ist in Deutschland grundsätzlich vor sehr hohe Hürden gestellt. Der Bundestag hat dazu 2016 folgendes Ergebnis ausgearbeitet (Quelle): [...]

Das hängt davon ab, wie man eine allgemeine Dienstpflicht umsetzt. Wenn man die á la VdRBw und Teilen der CDU (in Teilen deckungsgleich tounge.gif ) umsetzt, in deren Vorstellung quasi jede Branche, die Personalbedarf hat, Dienstpflichtige anfordern und einsetzen kann, ist das natürlich so.
Wenn man die Wehrpflicht auf Frauen ausdehnt und sowohl den absoluten als auch den relativen Anteil der Dienstpflichtigen bei THW, DRK und anderen KatS-Organisationen erhöht, ist das grundsätzlich durch das Grundgesetz abgedeckt. Dadurch schafft man dann auch erhebliche Reserven im KatS.

Man darf nicht vergessen, dass die Wehrpflicht trotz einer vergleichsweise willkürlichen Musterungspraxis, einer hohen Ausmusterungsquote, einem fehlenden Einsatzkonzept für die Wehrdienstleistenden und einer weitaus höheren Anzahl an ZDLern als WDLern immer noch verfassungsmäßig war.
400plus
ZITAT(Freestyler @ 22. Mar 2020, 12:26) *
Wenn man die Wehrpflicht auf Frauen ausdehnt und sowohl den absoluten als auch den relativen Anteil der Dienstpflichtigen bei THW, DRK und anderen KatS-Organisationen erhöht, ist das grundsätzlich durch das Grundgesetz abgedeckt. Dadurch schafft man dann auch erhebliche Reserven im KatS.


Jein, meinem Verständnis nach müsste man das GG dafür schon ändern, weil Art 12a explizit sagt:

ZITAT
(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

[...]

(4) Kann im Verteidigungsfalle der Bedarf an zivilen Dienstleistungen im zivilen Sanitäts- und Heilwesen sowie in der ortsfesten militärischen Lazarettorganisation nicht auf freiwilliger Grundlage gedeckt werden, so können Frauen vom vollendeten achtzehnten bis zum vollendeten fünfundfünfzigsten Lebensjahr durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes zu derartigen Dienstleistungen herangezogen werden. Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden.
Freestyler
Ich hab mich falsch ausgedrückt: Ja, man müsste das ändern, verglichen mit einer allgemeinen Dienstpflicht á la VdRBw ist das aber ein geringes Problem.
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