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> UGV in der Infanterie, Nutzung von UGV als Infanterie Unterstützung
Wraith187
Beitrag 11. May 2020, 11:56 | Beitrag #31
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ZITAT(Havoc @ 10. May 2020, 22:40) *
ZITAT(Wraith187 @ 10. May 2020, 17:11) *
Ich würde ja sagen, dass ein UGV das zur Transportunterstützung (Gewichtsentlastung) von Infanterie und dem ggf. gemeinsamen Vorgehen mit dieser gedacht ist Beine zur Fortbewegung haben sollte und nicht größer als ein Muli sein sollte. Was die Anzahl der Beine angeht würde ich sagen 4 sind gut, 2 sind besser.
Wenn das UGV von Maßen und Gewicht her sich einem Kleinwagen annähert und über Räder / Ketten angetrieben wird, kann man auch gleich ein bemanntes Radfahrzeug nehmen.
Kurz und Knapp: Auf dem Papier sind Beinlösungen toll, man ist technisch aber noch nicht so weit, um die Serienreife zu erlangen. Es ist mechanisch und steuerungstechnisch der komplexeste Ansatz.
Das würde ich anders einschätzen. Vierbeinige, halbautonom agierende UGVs zum Lastentransport in Kooperation mit Infanteristen sind so weit durchentwickelt, dass ein sinnvoller Praxiseinsatz bereits (teilweise) mögliche wäre. Mechanik, Elektrik, Aktuatorik, Sensorik, Steuerung und Regelung sind in den USA, China und Japan längst einsatzfähig. Der Hauptkomplex, der die Praxistauglichkeit drückt, ist zur Zeit noch der Antrieb. Bei einem elektrischen Antrieb mit Batterien ist die mögliche Kombination aus Eigengewicht, Nutzlast und Reichweite noch relativ ungünstig. So gibt es elektrisch angetriebene UGVs in Hundegröße mit 4 Beinen die mir theoretisch meinen Rucksack teilautonom für 90 Minuten hinterhertragen können. Kostenpunkt ca. 120.000 USD. Bei entsprechenden UGVs mit Verbrennungsmotor ist Eigengewicht, Nutzlast und Reichweite zwar bereits dem eines Mulis überlegen, aber dafür macht der Verbrennungsmotor eine Menge Lärm. Und als Infanterist ist Lautlosigkeit einer meiner Hauptvorteile. Bevor ein UGV meine Rucksack trägt, das jedem im Umkreis meine Anwesenheit verrät, trage ich ihn ggf. noch lieber selbst.
ZITAT(Havoc @ 10. May 2020, 22:40) *
Ist das Argument die das hohe Gewicht der Gruppenausrüstung, dann ist das UGV der falsche Ansatz. Dann muss die Ausrüstung leichter werden und die persönliche Ausrüstung so gestaltet werden dass der Soldat z.B. durch ein passives Exoskelett als Teil des Tragegestells körperlich entlastet wird. Dieses erfordert keinen zusätzlichen logistischen Aufwand, kostet auf die Gruppe bezogen nur einen Bruchteil eines UGVs in der Mission Master- klasse und es ergibt sich eine Redundanz, da beim Ausfall eines Soldaten mit Tragehilfe, die Lasten auf die verbliebenen mit Tragehilfen verteilt werden kann. Bei ein Lösung durch Eingliederung eines mechanischen Lastenträger in die Gruppe, verliert man bei dessen Ausfall entweder einen beachtlichen Teil der Ausrüstung oder hat ein Problem bei der Umverteilung der Ausrüstung auf die Gruppe.
Exoskelette sind noch weiter vom infanteristisch nützlichen Einsatz zum Lastentransport entfernt als vierbeinige UGVs. Die Exoskelette die es zur Zeit gibt verlagern entweder die Überlastung des menschlichen Muskel-Skelett-Systems nur in andere Gelenke (d.h. dein Rücken übersteht zwar die Dienstzeit, aber dafür sind dann Handgelenke, Knie, und Fußgelenke hin), oder sie verlangsamen den Träger und beschränken seine Bewegungen (was in einem Kampf gegen andere Menschen ein echtes Killerargument wäre), oder sie sind so groß und bulkig das man leicht erkannt wird und auch nur bedingt in Deckung gehen oder sonstige für normale Menschen mögliche Wege beschreiten kann. Und der mögliche Antrieb und die entsprechenden Probleme (Verbrennung / Elektro s.o.) kommt dann noch oben drauf.

Und bei einem Einsatz von UGVs zur direkten Unterstützung von Transportaufgaben der Infanterie gehe ich bisher immer von einer Vielzahl von UGVs pro Zug/Gruppe aus. Und nicht einem riesigen UGV für ein bis zwei Gruppen Soldaten, wodurch dann der mögliche Ausfall dieses einen UGVs natürlich schmerzlich wäre.


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Havoc
Beitrag 11. May 2020, 16:33 | Beitrag #32
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ZITAT(Wraith187 @ 11. May 2020, 11:56) *
Das würde ich anders einschätzen. Vierbeinige, halbautonom agierende UGVs zum Lastentransport in Kooperation mit Infanteristen sind so weit durchentwickelt, dass ein sinnvoller Praxiseinsatz bereits (teilweise) mögliche wäre. Mechanik, Elektrik, Aktuatorik, Sensorik, Steuerung und Regelung sind in den USA, China und Japan längst einsatzfähig.


Welche militärischen Systeme dieser Art sind durchentwickelt? Du bestätigst selbst dass sie es nicht sind, in dem Du auf die begrenzte Einsatzdauer batteriebetriebener Systeme oder die Geräuschentwicklung bei Verbrennungsmotoren hinweist. Nur weil ein System im Grundsatz funktioniert, heißt nicht dass es militärisch die Durchhaltfähigkeit und Verlässlichkeit erreicht hat um als Serienreif für die militärische Anwendung zu gelten. Big Dog (2004) und Alpha Dog aka Legged Squad Support System LS3 (2012) von Bosten Dynamics waren experimentelle Systeme. Alpha Dog hat eine Nutzlast von 181 kg. Das US Marine Corps hat das Programm 2015 eingemottet. Begründet wurde dies mit der lauten Lärmentwicklung, Herausforderungen bei Reparaturen und last but not least hatte das USMC keine Vorstellung, wie sie den Laufroboter taktisch sinnvoll eingliedern soll.

Abgesehen davon dass es eine >120.000 USD - Lösung für unten abgebildetes Problem keine Lösung ist:



Dafür gibt es technisch einfachere und deutlich günstigere Lösungen als Alpha Dog und Co, die in der Infanteriegruppe auch keinen Spezialisten für die feldmäßige Wartung und Reparatur des Laufroboters oder allgemein eines UGVs erfordert:
Z.B. Silent Car - eine mit E-Motor unterstützte Handkarre

Mit Monowheel unterstütze Tragehilfe: SHIMSHON- System. Erlaubt knieende, sitzende Positionen - Nutzlast 70 kg

youtube film

ZITAT
Exoskelette sind noch weiter vom infanteristisch nützlichen Einsatz zum Lastentransport entfernt als vierbeinige UGVs. Die Exoskelette die es zur Zeit gibt verlagern entweder die Überlastung des menschlichen Muskel-Skelett-Systems nur in andere Gelenke (d.h. dein Rücken übersteht zwar die Dienstzeit, aber dafür sind dann Handgelenke, Knie, und Fußgelenke hin), oder sie verlangsamen den Träger und beschränken seine Bewegungen (was in einem Kampf gegen andere Menschen ein echtes Killerargument wäre), oder sie sind so groß und bulkig das man leicht erkannt wird und auch nur bedingt in Deckung gehen oder sonstige für normale Menschen mögliche Wege beschreiten kann. Und der mögliche Antrieb und die entsprechenden Probleme (Verbrennung / Elektro s.o.) kommt dann noch oben drauf.


Die Rede ist von einem passiven Exoskelett ohne Servounterstützung. Das ist eine reines Stützsystem das ein Teil des Gewichtes des schweren Rucksacks in den Boden ableitet und so den Soldaten entlastet.

Der Soldat ist vorrangig durch das hohe Gewicht des Rucksacks eingeschränkt und im Grundsatz geht es allgemein um entlastende Tragehilfen- ein passives Exoskelett ist ein möglicher Lösungsansatz.

ZITAT
Und bei einem Einsatz von UGVs zur direkten Unterstützung von Transportaufgaben der Infanterie gehe ich bisher immer von einer Vielzahl von UGVs pro Zug/Gruppe aus. Und nicht einem riesigen UGV für ein bis zwei Gruppen Soldaten, wodurch dann der mögliche Ausfall dieses einen UGVs natürlich schmerzlich wäre.

Was heißt Vielzahl?
Du hast selbst als Beispiel einen hundegroßen Laufroboter mit einem Stückpreis von 120.000 USD genannt. Das macht deutlich, dass derartige Systeme als zum Boxer komplementäre Transporthilfsmittel für den abgesetzten Kampf nicht billig sind. Der größere Alpha Dog kann 181 kg tragen, aber was ist dann mit der schweren Kompanie, wenn ein 120 mm Mörser mit Bodenplatte locker das Gewicht von 250kg erreicht oder überschreitet?
Ich sehe den militärischen Sinn nicht, in einer Infanteriegruppe ein oder mehrere autonome mechanische Gepäckträger mithüpfen zu lassen.

Der Beitrag wurde von Havoc bearbeitet: 11. May 2020, 16:35
 
Forodir
Beitrag 11. May 2020, 17:34 | Beitrag #33
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ZITAT(Havoc @ 10. May 2020, 22:40) *
ZITAT(Forodir @ 10. May 2020, 12:31) *
Warum soll ein UGV nicht finanzierbar sein, eine mechanische Tragehilfe für jeden Soldaten aber günstiger? Eine Moderne Infanteriegruppe kommt heutzutage fast immer mit einem Gefechtsfahrzeug der zusätzliche UGV schlägt da nur minimal dazu. Warum sollte der sowieso so teuer sein? Da ist nichts dran was besonders aufwendig ist, die Probleme die man mit UGV hat sind keine mechanischen sondern Steuerungstechnik, weswegen halbautonom ja eher der Zug ist auf dem aufgesprungen wird und das ist inzwischen beherrschbar.



Der Mission Master von Rheinmetall müsste von der Form des Basisfahrzeuges auf einen ARGO FRONTIER 700 basieren. Preise für militärische Ausrüstung sind in der Regel nicht bei Amazon zu finden, daher folgende Ableitung: Der Preis eines Argos FRONTIER 700 ohne die Technik, welches ihn zu einen Mission Master machen würde, liegt bei ca. 18.000€. Das Steuer-Tablet für das UGV dürfte in der Größenordnung eines höherwertigen Industrie-Tablet mit 2000- 3000€ liegen. Ein industrielles passives Exoskelett liegt bei ca. 2200€. Bei 8 Mann pro Gruppe macht das ca. 17600€ Mehrkosten für Exoskelette ohne dass noch groß Folgekosten entstehen. Da ist man nicht einmal in der Nähe der Systemkosten einschließlich den Betriebskosten für ein Mission Master- UGV, dessen Systempreis nach meiner Einschätzung mindestens im Bereich eines Mittelklassewagens im oberen Preissegment liegen dürfte. Solche Mehrkosten auf Gruppenebene mit den Systemkosten des Boxers zu verargumentieren ist in meinen Augen nicht sachlich. Oder ist der Boxer jetzt das Argument dafür, dass jede Infanteriegruppe zusätzlich zum Boxer mit einem bemannten Kraftkarren von Polaris oder Argo ausgerüstet werden soll?

ZITAT(Wraith187 @ 10. May 2020, 17:11) *
Ich würde ja sagen, dass ein UGV das zur Transportunterstützung (Gewichtsentlastung) von Infanterie und dem ggf. gemeinsamen Vorgehen mit dieser gedacht ist Beine zur Fortbewegung haben sollte und nicht größer als ein Muli sein sollte. Was die Anzahl der Beine angeht würde ich sagen 4 sind gut, 2 sind besser.

Wenn das UGV von Maßen und Gewicht her sich einem Kleinwagen annähert und über Räder / Ketten angetrieben wird, kann man auch gleich ein bemanntes Radfahrzeug nehmen.


Kurz und Knapp: Auf dem Papier sind Beinlösungen toll, man ist technisch aber noch nicht so weit, um die Serienreife zu erlangen. Es ist mechanisch und steuerungstechnisch der komplexeste Ansatz.

Man muss sich schon im klaren sein, für was das UGV genutzt werden soll.
Ist das Argument die das hohe Gewicht der Gruppenausrüstung, dann ist das UGV der falsche Ansatz. Dann muss die Ausrüstung leichter werden und die persönliche Ausrüstung so gestaltet werden dass der Soldat z.B. durch ein passives Exoskelett als Teil des Tragegestells körperlich entlastet wird. Dieses erfordert keinen zusätzlichen logistischen Aufwand, kostet auf die Gruppe bezogen nur einen Bruchteil eines UGVs in der Mission Master- klasse und es ergibt sich eine Redundanz, da beim Ausfall eines Soldaten mit Tragehilfe, die Lasten auf die verbliebenen mit Tragehilfen verteilt werden kann. Bei ein Lösung durch Eingliederung eines mechanischen Lastenträger in die Gruppe, verliert man bei dessen Ausfall entweder einen beachtlichen Teil der Ausrüstung oder hat ein Problem bei der Umverteilung der Ausrüstung auf die Gruppe.

Mission Master und TheMIS sind als Transportfahrzeuge / Geräteträger für Bereiche gedacht, bei denen man bemannte (gepanzerte) Fahrzeuge auf Grund des Geländes oder Bedrohungslage nicht einsetzen kann oder will. Wenn es rein um die Versorgung einer Infanteriegruppe in einem schwer zugänglichen Gelände geht, dann ist die Flugdrohne für den Materialtransport die einfachste und sicherste Lösung. UAV funktioniert halt nicht, wenn der Feind das Gelände einsehen kann und die UAVs abschießen kann. UGVs erlauben das Einrichten einer Versorgungslinie zwischen der Kampfzone und einem möglichst von dieser abgelegenem Versorgungspunkt/Landezone unter Nutzung gegebener natürlicher Hindernisse als Deckung. Dadurch wird die Gefährdung der bemannten Nachschubfahrzeuge / Hubschrauber reduziert. Da aber ein Feind eine solche Versorgungslinie unter Beschuss nimmt, sobald er diese aufgeklärt hat, ist es extrem suboptimal auf dieser bemannte Kraftkarren hin und her pendeln zu lassen.
Ein UGV als Waffenträger ist dann sinnvoll, wenn sich eine Infanteriegruppe in einem unübersichtlichen Umfeld vorarbeiten muss. Das Gefecht im urbanen Gelände sollte man aus militärischer Sicht vermeiden aber man kann auf Grund der zunehmenden Verstädterung genau dieses nicht. Entweder die Infanterie verzichtet auf begleitende schwere Unterstützungswaffen oder das Trägerfahrzeug muss diese in Schrittgeschwindigkeit begleiten. Bei einen bemannten Fahrzeug möchte ich dann unterhalb Leo2 A7V oder Puma nicht Teil der Fahrzeugbesatzung sein. Ein UGV mit einer Waffenstation kann man mit z.B. 50 - 100m Abstand zur Infanteriegruppe folgen lassen. Kommt es zum Feindkontakt, wird das UGV gegen die aufgeklärte Stellung vorgeschickt und auf Sichtweite des Bedieners aber aus größerer Distanz gesteuert, so dass der Bediener bei einem Beschuss des UGVs nicht gefährdet ist.


Ich halte aber eben nichts von diesen Exoskeletten, aus den gleichen Gründen da sie nur auf dem Papier eine gute Sache sind, in der Realität schränken sie eben doch stark ein und sind für Infanterie nicht nutzbar (und das brauch mir keiner weismachen das er mit sowas Kämpfen kann, und wenn ich es abwerfe brauche ich irgendjemand der es hinterherführt) daher habe ich zwar eine günstigere (angebliche) Lösung die aber weder noch so Leistungsfähig noch Flexibel ist wie ein Fahrzeug/UGV und mir letztendlich dann nichts bringt. Das die Ausrüstung leichter werden muss ist eine Binse und wurde bereits angesprochen, aber auch hier ist es nun mal so das es da Einschränkungen gibt da man es im Moment einfach nicht leichter machen kann und zwar mindestens mal für eine Dekade da einfach nichts revolutionäres in Sicht ist (was ja dann auch noch eingeführt werden muss).

Tatsächlich würde ich in der Tat der Infanterie Gruppe ein Kleinfahrzeug dazugeben, nur halte ich eben UGV für sinnvoller da sie flexibler einzusetzen sind und eben keinen Stauraum bzw Zuladung für einen Fahrer verlieren. Natürlich besteht die Gefahr immer das ich durch Ausfall dieses Fahrzeuges Ausrüstung verliere, das passiert mir aber auch wenn mein IFV mir weggeschossen wird das ist schlichtweg kein Argument.

Was Systeme mit Beinen angeht, auch wenn diese die für schwieriges Gelände beste Lösung wäre, bin ich soweit bei dir das hier die Technik auf lange Zeit noch nicht so weit ist.

Ich sehe den Militärischen Nutzen eines begleitenden UGV für die Infanteriegruppe als Lastenfahrzeug sehr wohl (auch haltre ich das Statement des USMC das es angeblich den ALPHA DOG taktisch nicht eingliedern konnte für ziemlichen Unsinn, technisch ja) und halte den Preis für weder derart hoch noch das System für derart kompliziert das man das nicht hin bekommt, die anderen Einsätze der UGV habe ich ja übrigens immer noch, gerade was die Versorgung angeht, wenn ich sowieso ein UGV dabei habe dann kann ich es auch für die beschriebenen Szenarien Einsetzten.




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Merowinger
Beitrag 11. May 2020, 18:14 | Beitrag #34
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@Havoc: Wenn der 120mm Mörser zur schweren Kompanie gehört, dann paßt er als Beispiel nicht wirklich hier in diese Diskussion. Und für normale Fuß(t/g)ruppen - auch mit 1-2x UGV - wären 120mm überdimensioniert, spätestens wenn es um die Munition geht, ich glaube da sind wir uns einig.

Das "silent car" oben hat was.

IT-Report S. 42 zu MULE:
ZITAT
Der bisher genutzte Waffenträger Wiesel soll durch den größeren GTK Boxer ersetzt werden. Gerade für unwegsames und schwer zugängliches Gelände (z. B. im Wald) kann die Truppe den Boxer aufgrund seiner Größe nicht immer nutzen. Hier könnten kleinere unbemannte Systeme (zwischen 400 kg und 1.000 kg Masse) der Truppe bei Transportaufgaben, Überwachungsaufgaben oder dem Schutz der eigenen Soldaten helfen.
Die unbemannten Systeme sollen den Soldaten beim Tragen von schwerem Equipment (persönliche Ausrüstung oder schwere Waffen, wie z. B. die Granatmaschinenwaffe) unterstützen, sodass die Einsatzkräfte ausgeruhter und schneller am Zielort ankommen.

Bei vollwertigen LKWs hingegen steht die Einsparung von Fahrern klar im Vordergrund (TULF, InterRoK).

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 11. May 2020, 21:45
 
Racer
Beitrag 11. May 2020, 22:17 | Beitrag #35
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Ich denke die Geländegängigkeit ist bei allen Hilfsmitteln stark zu berücksichtigen. Was machst du mit einem 300kg schweren Begleit-irgendwas, wenn da ein Bächlein ist, ein Graben, ein steiles Bord, eine 0.5m hohe Mauer oder Feldumrandung, ein stabiler Zaun, Gestrüpp, ein schmaler Durchgang, etc.? Da glänzt doch gerade die leichte Infanterie durch ihre Beweglichkeit.
Selbst mit dem Gelände E-Bike durch einen Mitteleuropäischen Wald mit dichtem Gewächs am Boden und Ästen die quer liegen, dürfte schon kaum zu bewältigen sein.
 
Merowinger
Beitrag 12. May 2020, 11:52 | Beitrag #36
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Nicht alle Lösungen sind für alle Fälle da. ;-)

1. Eine infanteristische E-Bike Gruppe oder ein E-Bike Zug finde ich ausgesprochen interessant. Gab es noch nie einen Versuch dazu? Die Truppe wird erheblich schneller und gewinnt an Einsatzradius. Für viele Patrouillen/Streifen bietet sich ein schmales and leises Zweirad an, Kontakt zur Bevölkerung ist weiterhin leicht möglich. Zusätzliches Gewicht wird man nur dann transportieren können wenn der Soldat absteigt und schiebt/steuert oder zwei Gefährte parellel gekoppelt werden - der Mensch wird in jedem der Fälle entlastet. Auch ein Verletzer kommt schneller in den rückwärtigen Raum wenn zwischen zwei E-Bikes auf einer Trage transportiert oder aber an ein einzelnes E-Bike angehängt. Die mitgeführte Trage kann ggf. auch als kleine Brücke/Rampe zum Einsatz kommen.

2. Als Lastesel (MULE) sind mir die bisherigen Fahrzeuge letztlich zu breit bzw. zu groß und schwer, und sobald die Batterie platt ist geht absolut nichts mehr. Ein genaurer Blick auf leichte Zwei- und Dreiräder verschiedener Bauarten mit elektrischem Antrieb wie bei E-Bikes wäre daher meine Überlegung. Ob dabei ein E-Karren ("silent car", Segway) oder vielleicht ein Trike oder ein E-Bike mit variablem Stützrad herauskommt ist offen. Von Ketten und Raupen würde ich absehen und diese den schweren Zügen, Entschärfern und zukünftigen ferngesteuerten/autonomen Kämpfern überlassen.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 12. May 2020, 13:01
 
Father Christmas
Beitrag 12. May 2020, 12:50 | Beitrag #37
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Strom für Batterien könnte man am ehesten noch durch Solarpanele generieren. Am sinnvollsten scheint es mir, die Panele auf ein Planenverdeck aufzubringen. Das bietet zumindest ordentlich Fläche.


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Für neuen Bildschirm, hier [ X ] Nagel einschlagen.

ZITAT(Wodka @ 28. Sep 2015, 12:38) *
Zur Kritik an der deutschen Justiz. Natürlich foltert die deutsche Justiz nicht, denn das würde bedeuten, dass ein Richter das Foltern anordnet. Damit verkennt der Fragesteller bereits die Gewaltenteilung in Deutschland. Für Folter ist nach der Gewaltenteilung die Exekutive zuständig.


#flapjackmafia
 
Merowinger
Beitrag 12. May 2020, 13:04 | Beitrag #38
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Für eine größere Anzahl dicker E-Bike Akkus kann ich mir das nicht wirklich vorstellen, denn der Ladestrom wird zu gering ausfallen. Funkgeräte, Handys und evtl. Nachtsichtgeräte könnten von Solarzellen profitieren.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 12. May 2020, 13:27
 
Praetorian
Beitrag 12. May 2020, 14:21 | Beitrag #39
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Mit Verlaub, viele diskutierte Ideen hier erinnern mich frappierend an den realitätsfremden Kram von Mike Sparks, einschließlich seiner Gefechtsfeldfahrräder.


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This just in: Beverly Hills 90210 - Cleveland Browns 3
 
Merowinger
Beitrag 12. May 2020, 14:30 | Beitrag #40
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Das kann ich mindestens beim Zweirad nicht erkennen: Militärfahrrad
Abgesehen davon stellt sich umgekehrt die Frage, ob sich die Rüstungsindustrie mit der Ausrichtung ihrer Produkte nicht gerade in Hollywoodphantasien verrennt (Stichwort Bewaffnung).

Keine Ahnung wer Mike Sparks ist.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 12. May 2020, 15:07
 
Havoc
Beitrag 12. May 2020, 15:52 | Beitrag #41
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ZITAT(Forodir @ 11. May 2020, 16:34) *
Ich halte aber eben nichts von diesen Exoskeletten,


Gekürzt.

Exoskelette waren ein Beispiel. Ich habe die für einen Vergleich herangezogen, weil es in der Industrie passive Exoskelette als Tragehilfen gibt und im Internet für diese auch Preise einsehbar sind, nach dem so getan wurde, dass UGVs nicht viel kosten. Ich habe in meinen vorangegangen Beitrag durch das Zeigen von drei unterschiedlichen Lösungsansätzen versucht klar zu machen, dass es für die Gewichtsbelastung des Soldaten mit dem großen Marschgepäcks keine 120.000 USD - Lösung, um die von Wraith187 genannte Zahl einfach als Richtgröße zu nehmen- pro Gruppe der richtige Ansatz ist. Ob ein passives Exoskelett der große Wurf ist, keine Ahnung, es wird zumindest als Lösungsansatz verfolgt.
Das Thema UGV als Bestandteil der Infanteriegruppe beginnt doch bei der Fragestellung für was, wann, wie und warum genau.
Ist der Soldat immer überpackt ( IdZ: Persönliche Ausrüstung (Waffe, Optiken, Kommunikation, ballistischer Schutz, ABC- Schutz)+ Rucksack klein 30l +Gruppenfunkgerät + Panzerfaust als Gruppenwaffe)? Das scheint mir hier die Argumentationsline zu sein, da man viele kleine UGVs der Gruppe fest zuordnen möchte.
In dem Fall ist statt UGVs für die grundsätzliche Entlastung eine mechanische Tragehilfe besser. Aus meiner Sicht ist das SHIMSHON- System der beste Lösungsansatz im Bereich grundsätzliche Gewichtsentlastung des Soldaten.

Oder:
entsteht das Problem erst, wenn statt dem Rucksack klein der große Kampfrucksack 50l oder Rucksack groß 110 l getragen werden muss, weil einen mehrtägigen Marsch hat, ohne sich dabei auf das Gruppenfahrzeug (Boxer) abstützen zu können. Dann muss die Ausrüstung, welche sonst im Gruppenfahrzeug ist, auf andere Art und Weise mobil gemacht werden. Wenn man jetzt davon ausgeht dass in solchen Fällen eine Gruppe aus 8 + 1 Mann ein Ausrüstungsgewicht von >50 kg pro Person tragen muss, ist ein UGV notwendig, dass mindestens eine Nutzlast von 450kg hat. Das ist die Nutzlast der 8x8 MUTT - Version für die US Army, und in der Leistungsklasse des Mission Masters (>500 kg) und des TheMIS 750 kg bis 1200 kg maximal.
Da aber das Jägerkonzept standartmäßig aber das Nutzen des Boxers als Mutterschiff vorsieht muss man nur irgendwo innerhalb des Jägerbataillons entsprechend die UGVs vorhalten, die dann aufgabenbezogen zeitlich befristet in die Gruppen integriert werden.

ZITAT(Merowinger @ 11. May 2020, 18:14) *
@Havoc: Wenn der 120mm Mörser zur schweren Kompanie gehört, dann paßt er als Beispiel nicht wirklich hier in diese Diskussion. Und für normale Fuß(t/g)ruppen - auch mit 1-2x UGV - wären 120mm überdimensioniert, spätestens wenn es um die Munition geht, ich glaube da sind wir uns einig.


Doch, weil es aus meiner Sicht ein Fehler ist, bei der Überschrift nur auf eine Jägergruppe selbst zu schauen. Im Regelfall steht ein Bataillon als ganze Organisationseinheit in einem Einsatzraum. Wenn man zu der Erkenntnis kommt, dass zwischen Boxer und Rucksack eine Transportlücke ist, dann kann man nicht sagen, dass zwar die Jägergruppen davon betroffen sind, die Schwere Kompanie mit ihrem Mörserzug und dem Noch-Wiesel-Zug oder die Stabskompanie des Jäger- Bataillons sind es aber nicht.

P.S. Mike Sparks hat den M113 zum Wunderpanzer erklärt und ihn nach Lieutenant General James Maurice Gavin benannt. Der Kerl hat a) einen Knall und b) greift Konzepte wie die Containerisierung der militärischen Ausrüstung auf und macht sie in so fern kaputt, in dem er dann in den ISO- Container ein leichtes Erdkampfflugzeug OA-37D DRAGONFLY verstauen will.
 
Merowinger
Beitrag 12. May 2020, 16:20 | Beitrag #42
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Ich bleibe für den Moment einmal bei den Jägern und ihren Aufgaben (die Gebirgsjäger sollten ebenso betrachtet werden, bei den Fallschirmjägern bin ich mir unsicher): Waldkampf, Orts- und Häuserkampf, generell unwegsames Gelände (für gepanzerte Kräfte), Patrouillen, Jagdkampf sowohl im eigenen rückwärtigen Bereich (Schutzfunktion) als auch im feindlichen Raum, luftbeweglicher Einsatz mit Hubschraubern. In internationalen Einsätzen dominieren die Patrouillen.

Wo nutzt jetzt ein UGV z.B. für die GraMaWa und Biwakausrüstung, und wo bleibt man nah beim "Mutterschiff"? Kann ein UGV das IdZ Gewichtsproblem sinnvoll lösen und die Gruppe vom Boxer weiter und länger entfernen?

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 12. May 2020, 16:47
 
Havoc
Beitrag 13. May 2020, 12:31 | Beitrag #43
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ZITAT(Merowinger @ 12. May 2020, 15:20) *
Ich bleibe für den Moment einmal bei den Jägern und ihren Aufgaben (die Gebirgsjäger sollten ebenso betrachtet werden, bei den Fallschirmjägern bin ich mir unsicher): Waldkampf, Orts- und Häuserkampf, generell unwegsames Gelände (für gepanzerte Kräfte), Patrouillen, Jagdkampf sowohl im eigenen rückwärtigen Bereich (Schutzfunktion) als auch im feindlichen Raum, luftbeweglicher Einsatz mit Hubschraubern. In internationalen Einsätzen dominieren die Patrouillen.

Wo nutzt jetzt ein UGV z.B. für die GraMaWa und Biwakausrüstung, und wo bleibt man nah beim "Mutterschiff"? Kann ein UGV das IdZ Gewichtsproblem sinnvoll lösen und die Gruppe vom Boxer weiter und länger entfernen?


Bei der Fragestellung wird's aber wieder ungenau.
Es geht schon los, bei der Aufgabenstellung an das UGV:

ein kleines UGV, um ein Gebäude vor dem Betreten nach einem Hinterhalt oder Sprengfalle aufzuklären:

Dieses ist mit einer Pistole bewaffnet.

UGV mit einer Nutzlast bis 250 kg als Sensor-, MG-Träger, oder für EOD- Aufgaben wie Ironclad


UGV mit Nutzlasten bis 750 kg und mehr. wie Mission Master oder TheMIS.

Die nächste Frage ist, wer hat dieses Problem/ diese Aufgaben, die von dem UGV übernommen wird.

Ist es ein grundsätzliches Problem der Überfrachtung des Infanteristen zum Beispiel beim Ausrüstungsumfang IdZ, das gelöst werden muss?
Jetzt kommt die erste Binsenweisheit: Ausrüstung leichter machen und alles auf den Prüfstand stellen ob es wirklich als persönliche Ausrüstung bzw. Gruppenausrüstung genötigt wird. Packt man der Infanteriegruppe dann noch ein kleines UGV oder UAV für die Aufklärung obendrauf? Beim Einsatz handgroßer Micro- Drohnen auf der Gruppenebene kann das vertretbar sein. Bei dem Gewicht das als persönliche Ausrüstung, die am Mann getragen wird ( Waffe, Munition, Optiken, Kommunikation, ballistischer Schutz, ABC- Schutz, Erste Hilfe-Kit, etc. + Kampftasche oder kleiner Rucksack), bringt der Lösungsansatz UGV als Transporthilfsmittel nichts, zumal sich irgendjemand im Feld um das UGV kümmern muss (Steuerung, Überwachung des Energiehaushalts des UGVs, einfachere Funktionsüberprüfungen etc.)
In der Gewichtsreduzierung des Ausrüstungsumfangs wird man sich nach anderen Lösungsansätzen, die dann Teil der persönlichen Ausrüstung sind, umschauen müssen. Diese Lösungsansätze können z.B. aus der Industrie und dem Outdoor-Bereich kommen, das zwar etwas Sparky- mäßig ist, aber die Knie- und Ellenbogenprotektoren hat sich das Militär auch von den Skatern abgeschaut.

Also bleibt die Kombination Infanterist mit großem Marschgepäck. Mit dem geht der nicht in die Kampfhandlung. Er wird schon aus Gründen der Beweglichkeit bei der erstbesten Gelegenheit den großen Rucksack ablegen. Für einen kurzen Zeitraum ist das große Marschgepäck für den Soldaten auch kein Problem. Die Gefahr der vorzeitigen Ermüdung und Erhöhung der Verletzungsgefahr besteht, wenn das Gewicht über einen langen Zeitraum getragen werden muss.
Die davon am stärksten betroffene Infanteriegattung sind die Fallschirmjäger. Deren Sprung- oder Landezone sollte nicht im Wirkungsbereich der feindlichen Stellungen liegen. In der Landezone ist der Umfang an Transportfahrzeugen überschaubar und deren Nutzlast und Schutz durch die Vorgaben des Lufttransportmittels (A400, CH-53, NH90) begrenzt sind. Eine Fallschirmjägergruppe wird Ausrüstung für mehrere Tage mitführen müssen, da sie von der Versorgung über eine oder mehrere Landezonen abhängig sind, die aber wetterbedingt oder durch Feindeinwirkung geschlossen werden könnten. Man wird aber auf Gruppenebene nicht Mungo und UGV in die Landezone einfliegen können, da der begrenzte Lufttransportraum dann für anderes Versorgungsmaterial fehlt.

Der Gebirgsjäger hat mit dem Bv206 Husky ein in Sachen Geländegängigkeit dem Boxer überlegenes Transportfahrzeug, das auch nicht die Breite, Länge, Höhe und Gewicht des Boxers hat. Wenn die mit dem nicht mehr weiter kommen, ob dann ein UGV auf einem Gebirgspfad die große Hilfe ist? Die Gebirgsjäger haben aus guten Grund eine Tragtierkompanie und eine Feldseilbahn.

Jäger: Die wird man generell nicht im panzerfreundlichen Gelände einsetzen. Deren Kampfgebiet ist ein Gelände, bei dem gepanzerte Fahrzeuge auf bestimmte für sie passierbare Korridore begrenzt sind und so ein für die Panzerabwehr begünstigender Flaschenhalseffekt entsteht. Man wird in dem Umfeld mit Fahrzeugen sich nur in den Bereichen bewegen, bei denen man im Bedrohungsfall Ausweichmöglichkeiten hat. In Mitteleuropa ist die Infrastruktur so, dass sich ein Jäger kaum mehr als 10 km von seinem Gruppenfahrzeug entfernen muss. Auf diese Distanz ist das große Marschgepäck noch kein Problem. Das Problem entsteht, wenn sich in einem unübersichtlichen Gelände eine Kampfzone entwickelt und für einen längeren (mehrtägigen) Kampfeinsatz eine Versorgungslinie eingerichtet werden muss. Bevor an dann in dem Umfeld einen Boxer einen einspurigen Bewirtschaftungsweg hochschickt, sollte man man dann ein UGV in der Leistungsklasse des Mission Masters als Versorgungsfahrzeug schicken.

Aus dem Grund ist das UGV aus meiner Sicht kein generelles Instrument auf der Gruppenebene der Infanterie, sondern ein Instrument
- für Spezialisten wie Kampfmittelräumer
- als Logistikfahrzeug für die Versorgung auf Zug-, Kompanie- und Batallionsebene für alle Truppengattungen der Infanterie in unterschiedlich starker Ausprägung, was nicht
bedeutet, dass missionsbezogen diese nicht in ein Jägergruppe eingegliedert werden (z.B. mehrtägige Erkundungsmärsche)
- in der schweren Kompanie wird bei den Jägern der schweren Waffenträger auf Boxer den Wiesel ablösen, hier wäre eine Zweitnutzung des UGVs als Waffenträger denkbar.
- Mörser in der schweren Kompanie: Die Mörser auf M113 und Wolf werden 2025-2030 durch einen einheitlichen Mörser für alle Truppengattungen der Infanterie abgelöst.
Dieses "Zukünftiges System Indirektes Feuer Kurze Reichweite" soll sowohl die Befähigung zum fahrzeuggestützten Einsatz als auch Befähigung zum die abgesessenen Einsatz
haben. Trägerfahrzeug Luftlande: Nachfolger des Mungos, Gebirgstruppe: BV 206 oder Nachfolger, Jäger: geschütztes Radfahrzeug (Boxer ist naheliegend). Da siehe ich bei
den Jägern ein UGV als Transportfahrzeug für den abgesessen Kampf unterhalb des geschützten Radfahrzeugs.

Der Beitrag wurde von Havoc bearbeitet: 13. May 2020, 12:31
 
Merowinger
Beitrag 13. May 2020, 14:11 | Beitrag #44
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Da ich nun wirklich kein gelernter Jäger bin füge ich einen Wikipediatext zum Jagdkampf hier ein um konkret zu bleiben (sofern der Text noch oder wieder so gilt):
ZITAT
Die den Einsatz führende Brigade oder Kommandoebene ist für die erweiterte Ausstattung des Jagdkampfzuges insbesondere mit weitreichenden Fernmeldemitteln und Sonderausrüstung verantwortlich. Dies sind im weiteren für den Einsatzraum geeignete Feld- und Biwak­ausrüstung und nach Bedarf mit Kampfmitteln wie Panzerabwehr-Richtminen DM-12 PARM, Personenabwehr-Richtminen M18 Claymore mit Zündkabel und schallgedämpfte Handfeuerwaffen.

Die Ausrüstung eines Jagdkampfzuges gleicht bedingt der Ausrüstung eines Fernspähtrupps im Einsatz.

Ein Transport der umfangreichen Zusatzausstattung kann mit Infanteriekarren oder im Winter mit Akja erfolgen, unter besonderen Umständen mit Tragtieren. Für den motorisierten Einsatz ermöglichen zukünftig Hybridelektrokraftfahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb einen geräuscharmen Einsatz in wenig bedecktem und offenen Gelände wie Wüste.

Nach vormaliger Doktrin hätte der Jagdkampfzug von bis zu zwei Mörsern unterstützt werden können, deren Transport und insbesondere deren Munition durch Tragtiere, bei motorisiertem Einsatz mit radbeweglichen Mörserträgern, hätte erfolgen sollen (siehe unter Literatur Hans von Dach: Gefechtstechnik – Kampf unter besonderen Umständen). Diese Unterstützung erfolgte noch während des Einsatzes von britischen SAS-Zügen in den Golfkriegen.

Kleine Kehrtwende: Liesse sich der Jagdkampf im feindlichen Gebiet sinvoll ausschliesslich mit UGV führen, ergänzt um eingesickertes minimales Personal zum Aufmunitionieren und Aufladen? Wie lange können sich die bewaffneten UGVs verbergen?

P.S.: Die Aufklärung können wir hier ersteinmal ausklammern, da am weitesten fortgeschritten und Forodir seinen diesen Faden auf Logistik abstellt.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 13. May 2020, 14:19
 
Havoc
Beitrag 13. May 2020, 21:53 | Beitrag #45
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ZITAT(Merowinger @ 13. May 2020, 13:11) *
Da ich nun wirklich kein gelernter Jäger bin füge ich einen "Wikipediatext zum Jagdkampf" hier ein um konkret zu bleiben....
gekürzt


Auszug aus besagten Wiki-Artikel:

ZITAT
Gliederung
Der Jagdkampfzug kann sich zusammensetzen aus
Führungstrupp,
Scharfschützentrupp,
bis zu vier Jägergruppen, davon eine als Trägergruppe mit Versorgungs- und Kampfmitteln.


Wäre so ziemlich das (Transport)- UGV auf Zug- Ebene.

ZITAT(Merowinger @ 13. May 2020, 13:11) *
Kleine Kehrtwende: Liesse sich der Jagdkampf im feindlichen Gebiet sinvoll ausschliesslich mit UGV führen, ergänzt um eingesickertes minimales Personal zum Aufmunitionieren und Aufladen? Wie lange können sich die bewaffneten UGVs verbergen?

Wie soll der UGV- Jagdkampf den Häuserkampf führen. In Damaskus bewegen sich die Parteien durch die Häuser, in dem sie durch das Schlagen von Mauerdurchbrüchen die Wohnungen miteinander verbunden haben. Das stellt so hohe Ansprüche an ein UGV, dass die Teheran- Szene des Robocop- Remakes auf absehbare Zeit nur im Kino funktioniert.


 
Merowinger
Beitrag 13. May 2020, 23:06 | Beitrag #46
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Ich habe Straßen und Wege im rückwärtigen Raum des symmetrischen Gegners im Sinn, seine Logistik. Der größte Haken ist, trotz KI und Sensorik, die fehlende Wahrnehmung der Umgebung für die UGVs: Autonomes Tarnen und Unentdecktbleiben ist eine Herausforderung.

Unterm Strich scheinen reine Aufklärungs UGV mit Ari- oder Luftschlag hier zielführender.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 13. May 2020, 23:35
 
Merowinger
Beitrag 30. May 2020, 13:52 | Beitrag #47
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Milrem legt mit Typ-X noch einen drauf, gehört dann allerdings in die WHQ Kategorie Großgerät. Nichts desto trotz ist auch eine Logistikvariante mit Hänger und Kran dabei die hier in den thread passt.

Bei Schützenpanzer ohne Schützen musste ich schmunzeln.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 30. May 2020, 15:57
 
Havoc
Beitrag 30. May 2020, 15:10 | Beitrag #48
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ZITAT(Merowinger @ 30. May 2020, 12:52) *
Milrem legt mit Typ-X noch einen drauf, gehört dann allerdings in die WHQ Kategorie Großgerät.Nichts desto trotz ist auch eine Logistikvariante mit Hänger und Kran dabei die hier in den thread passt.

Bei Schützenpanzer ohne Schützen musste ich schmunzeln.


Das Fahrzeug ist nur 2,20 m hoch, 2,90 m breit und 6,00 m lang. Um ein Gefühl dafür zu bekommen: ungefähr die Länge und Höhe eines Sprinter Kastenwagens mit der Breite eines Stadtbusses (2.55 m). Es passt von weder von der Größe noch vom Konzept hier rein, da es laut Kuldar Väärsi, CEO- Milrem, als Unterstützungfahrzeug für mechanisierte Einheiten und nicht für abgesessene Infanterie gedacht ist. Youtube ab Stelle 1:27.

 
Forodir
Beitrag 14. Jun 2020, 04:36 | Beitrag #49
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Weitere Tests in den USA

Small Robotic Mule

leider kein direkt link

The Small Multipurpose Equipment Transport, or S-MET, was tested last year by two infantry brigades from the 10th Mountain Division and 101st Airborne Division (Air Assault). The six-month assessment included 80 systems from four vendors that were evaluated during home-station training and rotations to the Joint Readiness Training Center at Fort Polk, Louisiana.

Soldiers successfully tested the performance of the robotic vehicles to ensure they could at least carry 1,000 pounds, operate over 60 miles in a three-day period, and generate a kilowatt when moving and 3 kilowatts when stationary to allow equipment and batteries to charge. “We were able to demonstrate that and got lots of Soldier feedback,” said Lt. Col. Jonathan Bodenhamer, product manager of Appliqué and Large Unmanned Ground Systems, which falls under the Program Executive Office for Combat Support and Combat Service Support. The S-MET will begin to be fielded in the second quarter of the next fiscal year, with a total of 624 vehicles in soldiers’ hands by the middle of fiscal 2024, according to the U.S. Army Acquisition Support Center.

Soldier feedback led to increasing the S-MET’s carrying capacity and mobility, creating alternative methods for casualty evacuation and robotic obscuration, as well as reducing its noise, said Col. Christopher Barnwell, director of the Joint Modernization Command’s Field Experimentation Division: “Soldiers think outside the box,” Barnwell said of the importance of their input during last week’s Future Ground Combat Vehicles virtual conference.

The S-MET program is also leveraging modular mission payload capabilities, or MMPs, to expand its functions using a common chassis, Bodenhamer said. “This is important because this shows one of the linkages between robotics efforts,” he said, adding his office often discusses plans across the Army’s robotics community to prevent replication. “Modular mission payloads is a great example of that synergy.”

In April 2019, the U.S. Army held a weeklong demonstration with the add-on payloads at Fort Benning, Georgia, to explore ways to enhance the effectiveness of the S-MET. “Obviously, there’s a lot of potentials here for the Robotic Combat Vehicles to use some of this, too,” Bodenhamer said, referring to the light and medium RCV variants. “They’re looking closely at the efforts we’re undertaking with these MMPs.”

Requests for information have already been sent out to industry for two MMP capabilities: counter-unmanned aerial system and another for enhanced autonomy. “We are going to try to quickly get these things out to Soldiers and let them see which ones do and don’t meet their needs,” he said, “and then hopefully procure a quantity of these payloads to further enhance the capability of the S-MET.”

Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 14. Jun 2020, 04:36


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Beitrag 14. Jun 2020, 17:01 | Beitrag #50
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ZITAT(Forodir @ 14. Jun 2020, 05:36) *
Weitere Tests in den USA

Small Robotic Mule

leider kein direkt link


Ich erkenne auf den Bilder keine Sensoren für unabhängiges Navigieren.
Werden die direkt per Remote bedient?
 
Merowinger
Beitrag 22. Jun 2020, 20:16 | Beitrag #51
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ESUT:
ZITAT
Im European Defence Industrial Development Programme (EDIDP) der Europäischen Kommission ist ein Konsortium mit mehreren großen Verteidigungs-, Kommunikations- und Cybersicherheitsunternehmen sowie Mittelständlern aus dem Hochtechnologie-Bereich mit der Entwicklung eines integrierten, modularen, unbemannten Bodensystem (integrated Modular Unmanned Ground System, iMUGS) beauftragt worden. Bei Gesamtkosten von 32,6 Millionen Euro wird der Auftrag mit 30,6 Millionen Euro aus dem EDIDP gefördert.
[...]
Unter Leitung von Milrem Robotics wird eine modulare und skalierbare Architektur für hybride bemannte und unbemannte Systeme entwickelt. Die Architektur soll die Grundlage werden, um ein europaweites Ökosystem für Luft- und Bodenplattformen, Führungs-, Kontroll- und Kommunikationsausrüstung, Sensoren, Nutzlasten und Algorithmen zu standardisieren.
KMW und Diehl sind dabei, Rheinmetall nicht. Die Basis für den Prototypen stellt Milrem Robotics mit Themis.
An den Anforderungen beteiligte Länder: Estland, Lettland, Finnland, Deutschland, Belgien, Frankreich und Spanien.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 22. Jun 2020, 20:26
 
Forodir
Beitrag 3. Oct 2020, 18:07 | Beitrag #52
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Zumidest in den Niederlanden und Estland scheint man durchaus bereit zu sein sich mit dem Konzept auseinanderzusetzen

Link zu MilREm



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Beitrag 26. Nov 2020, 08:47 | Beitrag #53
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Auch in der Bundeswehr wird weiter erprobt

CargoMules für die schweren Züge
Erptobung UGV in der Bw

UGV Ziesel von Hentschel, Video

Der Beitrag wurde von Forodir bearbeitet: 26. Nov 2020, 08:50


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Beitrag 26. Nov 2020, 09:36 | Beitrag #54
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Wie kommen diese ganzen UGVs ins Einsatzgebiet/wie werden die verlegt? Können die 80 Km/h auf der Autobahn oder 300km im Konvoi selbständig fahren?
 
Forodir
Beitrag 26. Nov 2020, 12:42 | Beitrag #55
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Warum sollten sie das können? Das sind zusätzliche Geräte um schweres Material zu verbringen, die werden entweder auf den Fahrzeugen mitgeführt oder im falle des MilRem angehängt.


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Tankcommander
Beitrag 27. Nov 2020, 07:51 | Beitrag #56
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Ob die in den Boxer noch reinpassen?
 
goschi
Beitrag 27. Nov 2020, 08:44 | Beitrag #57
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die werden so verbracht, wie früher Pferde, später Quads oder sonstiges Hilfsgerät. Mit einem passenden Anhänger.


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
Zitat Auto: "Brumm"
 
Havoc
Beitrag 27. Nov 2020, 23:56 | Beitrag #58
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ZITAT(goschi @ 27. Nov 2020, 08:44) *
die werden so verbracht, wie früher Pferde, später Quads oder sonstiges Hilfsgerät. Mit einem passenden Anhänger.

Oder werden selbst gezogen. Milrem TheMIS kann an einem Fahrzeug angehängt bis zu Geschwindigkeiten von 80km/h gezogen werden
 
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Beitrag 1. Dec 2020, 13:15 | Beitrag #59
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Wenn das muss, kann man das machen. Ansonsten erzeugt das nur Abrieb, Stress und damit unnötige Abnutzung, verkürzt also die Lebensdauer des Systems.


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Beitrag 3. Dec 2020, 00:49 | Beitrag #60
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ZITAT(Schwabo Elite @ 1. Dec 2020, 13:15) *
Wenn das muss, kann man das machen. Ansonsten erzeugt das nur Abrieb, Stress und damit unnötige Abnutzung, verkürzt also die Lebensdauer des Systems.


Weiß nicht, wie weit Milrem das z.B. durch Entkoppeln der Motoren das gelöst hat. Man kann ein Auto mit ein Wohnmobil über größere Distanzen als Anhängergespann ziehen, das ist aber nicht als Alltagsgespann konzipiert. Am Ende das Tages hängen die von Dir genannten Punkte davon ab, ob ein UGV fester Bestandteil einer Infanteriegruppe ist oder dieses auftragsbezogen einer Gruppe bei Bedarf zugeordnet wird. Grundsätzlich wird man zur Materialschonung UGVs soweit wie möglich per Bahn oder LKW über längere Distanzen transportieren, wie es bei anderen militärischen Fahrzeugen bereits praktiziert wird. Das bedeutet ein Mehr an logistischen Kapazitäten für Transport und Be- /Entladen. Die Kombi aus Boxer und UGV auf Hänger schränkt das Gespann durch den ungünstigen hohen Schwerpunkt des beladenen Anhängers in seiner Mobilität wieder ein.
 
 
 

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