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> NH-90, bewaffnung? vergleich zum U-60?
Merowinger
Beitrag 3. Dec 2020, 16:14 | Beitrag #391
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FregattenkapitĂ€n Markus Kafurke zu Perspektiven für den SeaTiger:
ZITAT
Die Integration von MUM-T soll im RĂŒstzustand Step 4 erfolgen. [...] Erste Ideen umfassen die automatisierte AufklĂ€rung von Kontakten in einem Seegebiet im Rahmen der Ăœberwasser-SeekriegfĂŒhrung und die Suche nach Personen in einem Seenotrettungsfall. [...]
Auf längere Sicht ist es denkbar, unbemannte Systeme auch im Rahmen der Unterwasser-SeekriegfĂŒhrung einzusetzen. In diesem Szenario könnten sie Sonarbojen verbringen und deren Signale zur Auswertung weiterleiten, als Relaisstation fĂŒr die Funkverbindung zwischen Schiff und Hubschrauber ĂŒber größere Entfernungen dienen oder auch im Teaming mit einem SeefernaufklĂ€rer eingesetzt werden.
[...]
Die Firma Raytheon hat ein Unmanned Underwater Vehicle (UUV) entwickelt, das zur Identifikation und Zerstörung von Minen eingesetzt werden kann (video). In der finalen Version soll das UUV nur noch so groß wie eine Sonarboje sein.
[...]
Die Firma Ultra Electronics hat ein Unmanned Aerial Vehicle (UAV) entwickelt, das nur noch halb so groß ist wie eine Standard-Sonarboje. Das UAV kann aus einem Bojen-werfer gestartet werden und hat rund eine Stunde Flugzeit.
[...]
Die Firma DSG hat superkavitierende Munition im Kaliber 12,7 Millimeter entwickelt, mit der man vom Hubschrauber aus ins Wasser schieĂŸen kann. Die Bauart des Ge-schosses eliminiert QuerschlĂ€ger fast vollstĂ€ndig und erlaubt eine groĂŸe Eindringtiefe ins Wasser. Nach Angaben von DSG soll ein Geschoss des Kalibers 12,7 Millimeter nach 20 Meter Transit durch das Wasser noch eine 20 Millimeter dicke Stahlplatte durchschlagen. Damit könnte der NH90 mit dem schweren Maschinengewehr M3M auch gegen Ziele im Flachwasser, beispielsweise Minen, UUV, U-Boote oder Torpedos, eingesetzt werden.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 4. Dec 2020, 01:52
 
Merowinger
Beitrag 8. Dec 2020, 15:19 | Beitrag #392
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Die Luftwaffe freut sich ĂŒber spĂŒrbare Fortschritte beim Eurofighter durch performance based logistics. Die Marine will fĂŒr ihre neuen Hubschrauber nun auch diesen Weg gehen.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 8. Dec 2020, 15:19
 
Merowinger
Beitrag 8. Dec 2020, 17:40 | Beitrag #393
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Kleines Detail zum SeaTiger aus dem aktuellen RĂŒstungsbericht S.56:
ZITAT
Der jetzt abgeschlossene Vertrag erfĂŒllt die Anforderungen der Marine als Nachfolger fĂŒr den SEA LYNX Mk88A, wenngleich wichtige FunktionalitĂ€ten gemĂ€ĂŸ der FFF (Link 22, GPS M-Code) zeitnah nach Auslieferung noch realisiert werden mĂŒssen.
 
Merowinger
Beitrag 9. Dec 2020, 19:37 | Beitrag #394
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Niels Kleingeld, NL vor einem Jahr (2019) zu WĂŒnschen fĂŒr den NFH:
ZITAT
Commander Kleingeld also receives a lot of feedback from commanders of ships: “We would like to have a video uplink and downlink, so that if you fly 150 miles in front of the ship, the personnel on board of the ship can watch along. We still have HF (long distance) bonding problems, possibly caused by a composite material, so we would very much like satellite communication on the helicopter. A daylight camera is also on the wish list, we have FLIR (Forward Looking InfraRed), but there are some drawbacks.
[...]
The corrosion problem is not an issue anymore.


Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 9. Dec 2020, 19:39
 
Praetorian
Beitrag 9. Dec 2020, 19:44 | Beitrag #395
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FĂŒr den niederlĂ€ndischen NFH.

Die deutschen Sea Tiger erhalten z.B. einen anderen FLIR-Ball als die NiederlĂ€nder, wobei die genaue Optikkonfiguration bislang natĂŒrlich nicht klar ist. Satellitenkommunikation ist nicht offiziell bestĂ€tigt, sollte aber gesetzt sein (schon der Sea Lion hat SATCOM). Ob Video-Down-/Uplink möglich sein wird, entzieht sich meiner Kenntnis.


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Merowinger
Beitrag 9. Dec 2020, 20:39 | Beitrag #396
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Da NL und FR lead nations fĂŒr den NFH sind, ist es wahrscheinlich dass man von deutscher Seite den Erfahrungen und VorschlĂ€ge der NiederlĂ€nder gefolgt ist, und diese selbst in absehbarer Zeit nachziehen werden. Das gilt auch für Marte ER - ich denke dieser FK war schon lĂ€nger gesetzt, nur noch nicht formell/final und daher bislang nicht öffentlich kommuniziert.

Jetzt fehlt noch der Torpedo.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 9. Dec 2020, 20:43
 
Praetorian
Beitrag 14. Dec 2020, 14:33 | Beitrag #397
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Informationen zum Unfallhergang vom Absturz des niederlÀndischen NH90 NFH in der Karibik im Juli, aus dem vorlÀufigen Untersuchungsbericht (der auch verlinkt ist, aber auf NiederlÀndisch).
Zum Ausgang des Unfalls erheblich beigetragen haben Probleme mit den persönlichen Sicherungs- und Rettungsmitteln, so sei die Besatzung u.a. mit neuen Überlebenswesten geflogen, an denen sie nicht ausreichend ausgebildet waren:
  • Grund fĂŒr den Absturz war ein Auftriebsverlust bei RĂŒckenwind unterhalb der Dead Man's Curve (einem Bereich geringer Höhe und Fluggeschwindigkeit, in dem ein Abfangen des Lfz bei Auftriebsverlust nicht möglich ist)
  • Der Hubschrauber schlug auf dem Wasser auf, der Heckausleger brach ab und der Hubschrauber drehte sich auf den RĂŒcken
  • Die Notschwimmeranlage wurde aktiviert und hielt den Hubschrauber in dieser Position an der OberflĂ€che (bis er am nĂ€chsten Tag sank)
  • Die Kurzzeit-Atemluftflasche in der neuen Weste war nicht mehr auf der rechten, sondern auf der linken Seite
  • Die zwei Überlebenden, SENSO und Windenbediener in der Kabine, konnten die SchnellverschlĂŒsse ihrer Sicherungsleinen nicht öffnen und mussten diese an den Ösen in der Kabine aushaken
  • Der verstorbene Pilot hatte das Cockpit verlassen, sich aber unter Wasser in einer Leine der Einpersonen-Rettungsinsel verheddert
  • Der verstorbene TACCO saß noch angeschnallt im Sitz, mit vermutlich beim Suchen der Atemluftflasche versehentlich aufgeblasener Rettungsweste
  • Pilot und TACCO sind ertrunken
  • Der Bericht bescheinigt der Besatzung der Groningen, alles in ihrer Macht stehende getan zu haben, um die Hubschrauberbesatzung zu retten, stellt aber fest, dass sie aufgrund der Besatzungsstruktur und -organisation nur begrenzte Möglichkeiten hatte (keine Taucher, geringe BesatzungsstĂ€rke, z.T. mehrere konkurrierende Rollen fĂŒr Besatzungsmitglieder)
Aerossurance


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Merowinger
Beitrag 14. Dec 2020, 23:00 | Beitrag #398
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Woher dieser Auftriebsverlust rĂŒhrt ist nicht geklĂ€rt, oder? Eine im Fahrzeug aufgeblasene Weste kann völlig unbeweglich machen - die wird gefühlt steinhart und ist unter Stress kaum entfernbar.

Der Beitrag wurde von Merowinger bearbeitet: 14. Dec 2020, 23:03
 
Nathael
Beitrag 23. Mar 2021, 05:09 | Beitrag #399
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Zusatztanks am NH-90: https://pbs.twimg.com/media/ExGTFxcWYAcN1ar...&name=large
 
 
 

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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 28. July 2021 - 09:06