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> U-Boote, Fragen zu U-Booten
Pille1234
Beitrag 21. Jul 2008, 19:35 | Beitrag #61
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ZITAT(Nobody is perfect @ 21. Jul 2008, 19:34) *
Flugzeugträger der Nimitz-Klasse sind zu groß, zu breit und zu träge, um in der Mitte durchgebrochen zu werden.
Allerdings reißen ein Torpedo sicherlich ein Loch mit 7-10 m Durchmesser, auf 20 m Durchmesser bricht Wasser ein und mit Pech werden die Decks bis Hangarboden zerfetzt.

Beruhen diese Angaben auf irgendwelchen Erkenntnissen oder ist das jetzt nur so dahin geschrieben?


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SailorGN
Beitrag 21. Jul 2008, 20:25 | Beitrag #62
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Die sogenannten Periscope Exercises (PerExe) dienen der sicheren Bootsführung auf Seerohrtiefe in Situationen mit mehreren Gegnern nahbei. Dabei spielt die Entfernung zu jedem Schiff und dessen Geschwindigkeit eine Rolle. Ab einer bestimmten Distanz (die Strecke, die das Schiff 2 Min direkt laufen müsste um über dem Boot zu sein) bleibt das Sehrohr aus Sicherheitsgründen draußen. Davor werden max. 15 sek kurze Blicke auf die Einzelziele und schnelle Rundumblicke genommen. Grundsätzlich sagt dieser Prüfabschnitt am meisten über die Fähigkeit des räumlichen Denkens aus, da sämtliche Manöver (der Schiffe sowie eigene) im Kopf mitgeplottet werden müssen und das taktische Eigenbootsverhalten darauf abgestimmt werden muss.... und das in sehr kurzen Intervallen. Ausserdem ist es ne gute Konzentratons- und Stressmanagementübung biggrin.gif

Zu dem Anschleichen: Klar kann man drauf stolz sein, wenn man "stärkere" Gegner vorführt und ne gute Gelegenheit ist es allemal. Nur werden scharfe Übungen z. B. mit Üb-Gerät leider nicht gefahren und damit ist das Anpirschen die einzige Gelegenheit die eigenen Verfahren zu testen. Im scharfen Gefecht würde kein Kommandant, der sein Geld wert ist so eine Nummer mit geschützten Verbänden abziehen, sondern lieber nochmal 2000m+ schiessen. Der Torpedo (meine jetzt die dt. DM2A3/A4) kann da ne Menge leisten und muss nicht auf Sicht geschossen werden. Fakt ist auch, dass im Ernstfall (bei voll ausgereiztem ASW-Potential incl. MPAs und Helos) ein Heranpirschen fast unmöglich ist. In den Übungen wird dieses Potential nicht 24/7 durchgefahren und auch die Ortungswachen sind nicht so auf Zack wie im Ernstfall (zumindest nicht bis sie das erste Mal "versenkt" werden).

Edit: Torpedotreffer: Je nach Stahldicke wird es Löcher/Risse geben, allerdings kein einzelnes großes. Leider wurden bisher "nur" Schiffe bis Zerstörergröße mit modernen Torpedos beschossen und bisher ist (meines Wissens) jedes zer- oder angebrochen. Wichtiger als die Wassereinbrüche sind die aus den Lagerungen gerissenen Aggregate, verformten Spanten/Rohre/Wellen und das rumfliegende lose Gut. Letzteres wird zu tödlichen Geschossen, wie man bei Ansprengversuchen festgestellt hat. Ausserdem sind plötzliche Beschleunigungen am menschlichen Körper sehr unangenehm, vor allem, weil Gelenke diese Energien nicht weitergeben.

Der Beitrag wurde von sailorGN bearbeitet: 21. Jul 2008, 20:32


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Nobody is perfec...
Beitrag 21. Jul 2008, 21:03 | Beitrag #63
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Pille1234

1. Es wurde irgendwann irgenwo im Fernsehen mal gesagt, daß so ein Torpedo "nur" den Boden aufreißt (Hatte was mit einer Übung zu tun, amerikanisches Atomuboot, Manöver, Angriff auf den Träger, viel mehr weiß ich nicht mehr).
Die Korvetten und Zerstörer, die in den Links zerrissen werden, waren alle so um die 2.000 Tonnen und kleiner.
Die Schiffe der Nimitz-Klasse (die schwersten Pötte) sind vollbeladen fast 100.000 Tonnen schwer, der Rumpf ist über 300 m lang und über 40 m breit.
Ein 2.000 t Zerstörer ist so ca. 12 m breit und so ca. 100-120 m lang. Das ist ein kleiner Unterschied.

2. Der Rest ist im Prinzip nur so dahingeschrieben. Wenn man sich jedoch z.B. die Zerstörungskraft einer DM2A3 oder DM2A4 oder einer MK-48 anschaut und was diese Torpedotypen mit einem Schiff anrichten...Ich würde sagen, daß meine Beschreibung schon zutreffen kann.


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spooky
Beitrag 21. Jul 2008, 21:04 | Beitrag #64
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afaik ist die okinawa nach einem treffer mit einem mk 48 adcap (mittschiffs) nicht zerbrochen.
 
Tiger 2
Beitrag 21. Jul 2008, 21:04 | Beitrag #65
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Danke für die Infos an sailor und Praetorian xyxthumbs.gif

ZITAT(sailorGN @ 21. Jul 2008, 20:25) *
Nur werden scharfe Übungen z. B. mit Üb-Gerät leider nicht gefahren und damit ist das Anpirschen die einzige Gelegenheit die eigenen Verfahren zu testen.


Welchen Grund hat das?
Wäre es nicht viel realistischer wenn man die Übungstorpedos nutzt und damit unter den Einheiten durchschießt wie im gezeigten Film?
Oder wird es aufgrund der Materialschonung nicht gemacht? Weil wenn ein Flugzeugträger der Nimitz Klasse dies merkt und vollen Schub gibt ist es schon materialintensiv und ich kann mir vorstellen, dass dies vermieden wird.
Aber wäre es nicht trotzdem sinnvoll alle ein bis zwei Jahre mit ein 2 Fregatten mal "richtig" zu üben?
Irgendein Kompromiss wäre da doch sicher möglich?

Der Beitrag wurde von Tiger 2 bearbeitet: 21. Jul 2008, 21:07
 
SailorGN
Beitrag 21. Jul 2008, 21:14 | Beitrag #66
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Ich denke, das hat 2 Gründe: Erstens ist es verdammt schwer, einen Üb-Torpedo nach dem Schuß zu fischen, wenn man auf offener See schiesst (die meisten Torpedoschiessabschnitte finden unter sehr restriktiven Bedingungen statt und selbst ein Üb-TO kostet ne ganze Menge). Zweitens kann man anhand der eingebauten Leuchte das LAufprogramm des Torpedos nachvollziehen und das ist ne Sache, die nur Deutsche was angeht. Also wäre höchstens ein Schiessen mit dt. Fregatten auf kurze Entfernung drin.... just my guess.


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Beitrag 21. Jul 2008, 21:17 | Beitrag #67
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Die Okinawa war voll beladen 19.500 t schwer. Das ist 1/5 der Nimitzklasse. Und nach der Abbildung war der Treffer anscheinend nicht perfekt. Scheint nicht direkt mitten unter dem Schiff hochgegangen zu sein, sodern eher im Randbereich. Trotzdem sank der Kahn nach 4 h.

http://navysite.de/lph/lph3_sinkex.jpg

Der Beitrag wurde von Nobody is perfect bearbeitet: 21. Jul 2008, 21:33


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Minfun
Beitrag 21. Jul 2008, 21:51 | Beitrag #68
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Die Nimitzträger besitzen einen Doppelhülle unterhalb der Wasserlinie mit Hohlräumen als Pufferzonen, die schon einen Teil einens Treffers abfangen.
Das noch zusätzlich als Schutz neben der großen Masse.

Hier noch eine SINKEX von der Guam, laut Beschreibung hat das Schiff massive Treffer von Flugzeugen und Schiffen ausgehalten, der Schlussstrich hat dann eine Mk 48 gezogen.
http://www.youtube.com/watch?v=reu_0uULP58...feature=related


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Praetorian
Beitrag 21. Jul 2008, 21:57 | Beitrag #69
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ZITAT(Nobody is perfect @ 21. Jul 2008, 22:17) *
Trotzdem sank der Kahn nach 4 h.

Ohne Schadenabwehr, ja.

Egal wie, wenn man schon einen Träger vor den Rohren hat, wird man nach Möglichkeit keinen einzelnen Torpedo schiessen. Der Kdt des Boots wird lageabhängig entscheiden, ob und wie viele Rohre für das Absetzen noch klargehalten werden. Der Träger wird, vielleicht nicht sofort nach einem Treffer, mit guter Wahrscheinlichkeit ein Mission Kill sein. Selbst wenn er dann noch schwimmt oder fährt - das ist auch so ein Erfolg, denn der Träger selbst ist erstmal mit sich selbst beschäftigt, der restliche Verband ist auch gebunden und der ursprüngliche Auftrag des Verbands ist zum Teufel.


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goschi
Beitrag 21. Jul 2008, 22:01 | Beitrag #70
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ZITAT(sailorGN @ 21. Jul 2008, 21:25) *
Edit: Torpedotreffer: Je nach Stahldicke wird es Löcher/Risse geben, allerdings kein einzelnes großes. Leider wurden bisher "nur" Schiffe bis Zerstörergröße mit modernen Torpedos beschossen und bisher ist (meines Wissens) jedes zer- oder angebrochen.

CV-66 wurde AFAIK auch mit Torpedos beschossen, aber es dürfte noch einige Jahrzehnte dauern, bis die Berichte dazu öffentlich werden wink.gif


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ZITAT(KGB @ 17. Nov 2015, 12:54) *
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olawo
Beitrag 22. Jul 2008, 08:49 | Beitrag #71
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Die Wirkweise moderner Torpedos wird hier nicht berüksichtigt. Die Detonation erzeugt eine Gasblase mit die das Schiff lokal anheben und mit hohen G Werten beschleunigen. Im Zweiten Stadium zerfällt die Gasblase und das Schiff sackt in das entstehende Loch. Dadurch werden die Verbände in Längsrichtung überlastet. Selbst wenn das Schiff nicht völlig auseinander bricht, so hat es genügend Risse, die so viel Wasser in mehreren Abteilungen eindringen lassen. Diese sind weder mit herkömlicher Leckabwehr noch von Pumpen zu bewältigen. Nach zwei Treffern sinkt selbst der größte Pot. Ein Schiff gegen solche Angriffe standhaft zu bauen würde eine altertümliche Panzerung und 10 fache überdimensionierung der Längsverbände erfordern, damit würde das Schiff aber wesentlich geringer taktische Fähigkeiten haben. Reichweite, Geschwindigkeit, Tragfähigkeit. Ein Träger der Größe Nimitz könnte dann noch 10 Flugzeuge mit sich führen....
 
Warhammer
Beitrag 22. Jul 2008, 09:45 | Beitrag #72
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Wieso wird die Wirkung von modernen Torpedos nicht mit einbezogen in der Diskussion?
Die Okinawa wurde wie gesagt mit Mk-48 ADCAPS versenkt. Die sind modern.

Die von den Collins bei der SinkEx verschossenen Mk-48 Mod 4 sind auch nicht gerade altes Gerät.
Und die angesprochenen DM2A4 sind auch recht neu auf dem Markt.

Hier wurde doch ganz klar darauf hingewiesen, dass gewisse Unterschiede in Hinsicht auf den Schadenswiederstand zwischen einem 100.000t Superträger, 19.000t Landungsschiff und 2.000t Zerstörer bestehen...


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olawo
Beitrag 22. Jul 2008, 12:00 | Beitrag #73
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ZITAT(Warhammer @ 22. Jul 2008, 09:45) *
Wieso wird die Wirkung von modernen Torpedos nicht mit einbezogen in der Diskussion?
Die Okinawa wurde wie gesagt mit Mk-48 ADCAPS versenkt. Die sind modern.

Die von den Collins bei der SinkEx verschossenen Mk-48 Mod 4 sind auch nicht gerade altes Gerät.
Und die angesprochenen DM2A4 sind auch recht neu auf dem Markt.

Hier wurde doch ganz klar darauf hingewiesen, dass gewisse Unterschiede in Hinsicht auf den Schadenswiederstand zwischen einem 100.000t Superträger, 19.000t Landungsschiff und 2.000t Zerstörer bestehen...


Es wird aber immer von Löchern gesprochen und davon das ein Flugzeugträger aufgrund seiner Größe sowas besser ertragen kann...

Dem ist aber nicht so, da auch die Struktur des Flugzeugträgers zumindestens lokal bricht und somit ein Sinken nicht verhindert werden kann...

Die Fregatten der Klasse 123 haben im oberen Gurtungsbereich extra verstärkte Träger um Torpedo treffer besser ertragen zu können. Auch bei diesen Schiffen haben Simulationen gezeigt, das ein FK Treffer mit Sprengwirkung dadurch noch erträglich ist, ein Torpedotreffer aber auch diese festere Struktur bricht..

Moderne Kriegsschiffe sind halt nichtmehr die gepanzerten Fahrzeuge wie die Bismark und die Torpedos sind auch nicht so gestaltet, das sie versuchen einzelne Abteilungen zu öffenen.
Daher ist die Größe des Fahrzeuges unrelevant. Eine Überlastung der Struktur ist auch für große Schiffe tödlich.

Lediglich die Dauer des Sinkens ist da noch ein Thema...
 
Nobody is perfec...
Beitrag 24. Jul 2008, 17:21 | Beitrag #74
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So möchte ich die letzten Aussagen nicht stehen lassen.

Ich denke, hier werden einige wichtige Faktoren außeracht gelassen.

1. Wie funktioniert ein modernes Torpedo: Ablauf in drei Schritten.
- Der Sprengkopf explodiert unter dem Schiff (so ca. um die 10-20 m unter dem Schiffsrumpf), es entsteht eine Gasgefüllte Blase unter dem Schiff, das Schiff wird von dem nach oben verdrängten Wasser nach oben gehoben (und häufig strukturell schon angebrochen).
-Die Gasblase kollabiert auf Grund des Wasserdruckes, das Schiff fällt ins "Loch", es bricht durch.
-Das restliche Gas strömt nach oben, (ich nenne es mal) "die Gas-Wassermasse" bläst nach oben aus und zerfetzt im idealen Fall über dem Explosionsort das Schiff vollkommen (siehe die oben genannten Links).

2. Auf schmale Schiffe ist die Wirkung absolut verheerend, sie sind schmal genug, das der entsprechende Abschnitt komplett hochgehoben werden kann, sie sind schmal genug, um komplett ins Loch zu fallen. Der Rumpf der Nimitz-Klasse ist breiter als 40 m; er liegt / schwimmt rechts und links außerhalb des Explosionsortes auf. Er ist zu breit und zu träge, um auf eine Explosion als Ganzes reagieren zu können.

3. Die Nimitzklasse ist atombetrieben. Es gibt keinen einzigen großen nicht unterteilten Raum unterhalb der Wasserlinie (kein Maschienenraum). Jede einzelne Abteilung, jeder einzelne Raum ist durch Schotten gesichert.

4. Die Bildung/Größe der Gasblase ist abhängig von der Tiefe/Außendruck, in der die Explosion erfolgt. Oberfläche 1 Bar, 10m Tiefe, 2 Bar, 50 m Tiefe 6 Bar etc.
(Druck = Tiefe (in m)/10 +1)
Bsp.: 54 m Tiefe: 56/10+1=6,6 Bar.
(In Salzwasser ist die Dichte etwas höher, ca. 3% draufrechnen)
Flugzeugträger haben einen großen Tiefgang, also muß auch das Toprpedo tiefer eingestellt werden->geringere Wirkung.

Fazit:
Ablauf eines Treffers auf einen Flugzeugträger:
- Der Träger ist zu breit und zu träge, um komplett hochgehoben zu werden. Die äußere Hülle des doppelten Unterbodens wird komplett eingedrückt, die innere Hülle reißt vermutlich an vielen Stellen.
-Der Träger kann nicht ins Loch fallen, der entstehende Unterdruck von maximal 1 Bar (physikalische Grenze, ca. 10 t/m2) wäre für einen intakten Schiffsrumpf ein Witz, der Unterboden ist aber beschädigt, wenige weitere Schäden.
-Die aufsteigende Gasblase/Wasserschwall wird die innere Schicht des Unterbodens zerfetzen, wie auch die inneren Decks. Vermutlich verursacht dieser Schwall die größten Schäden.

Spätestens dann wird die Schockwelle eine Notabschaltung der Reaktoren verursachen, der Träger wird tot im Wasser liegen bleiben, aber bleibt schwimmfähig. Der entsprechende Sektor ist vermutlich vollkommen zerstört, ein Austausch wird notwendig werden->mehrjährige Reperaturzeit, kein Einsatz mehr innerhalb des Krieges.








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Georg Elser
 
ausgemustert
Beitrag 27. Jul 2008, 18:52 | Beitrag #75
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Hallo,

ich habe mal gelesen, dass Deutschland im WK2 im Mittelmeer erfolgreich Hubschrauber zur U-Boot Bekämpfung und zur Identifizierung von Minensperren eingesetzt haben. Weiss jemand mehr darüber?

Welcher Hubschrauber wurde eingesetzt?
Welche und wieviel U-Boote wurden versenkt?
Wo fand das alles statt?

Danke schon einmal....

Gruß


 
Kampfmops
Beitrag 27. Jul 2008, 19:25 | Beitrag #76
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Änderung:

Hm Spontan fällt mir dazu jetzt nur der Flettner Fl 282 Kolibri ein. war woll wirklich in Aktiven dienst habe sogar was drüber gefunden leider nur Wiki. ich suche aber noch mal weiter.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flettner_Fl_282

Der Beitrag wurde von Kampfmops bearbeitet: 27. Jul 2008, 19:37
 
HK G36k-sd
Beitrag 27. Jul 2008, 21:29 | Beitrag #77
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ZITAT
ich habe mal gelesen, dass Deutschland im WK2 im Mittelmeer erfolgreich Hubschrauber zur U-Boot Bekämpfung und zur Identifizierung von Minensperren eingesetzt haben. Weiss jemand mehr darüber?


Also ohne es jetzt irgendwie hinterlegen zu können, wäre es mir neu das im zweiten Weltkrieg überhaupt ein Land Hubschrauber eingesetzt hätte. Hatten die Hubschrauber ihr debüt nicht in Vietnam?
 
goschi
Beitrag 27. Jul 2008, 21:33 | Beitrag #78
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Focke-Wulf hat frühzeitig mit Hubschraubern experimentiert, einige muster wurden zumindest in sehr kleinen Stückzahlen für die Wehmacht gefertigt, allerdings kamen sie AFAIK nie zum Kampfeinsatz.

und das grosse Debut hatten die Hubschrauber in korea wink.gif


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Hummingbird
Beitrag 27. Jul 2008, 21:59 | Beitrag #79
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Im WW2 wurden Hubschrauber bzw. Tragschrauber von Deutschland und den USA zur Aufklärung, Transport und SAR eingesetzt. Dies aber in sehr geringem Umfang.
In Korea wurden Hubschrauber dann erstmals in nennenswertem Maßstab zum SAR eingesetzt. Die ersten bewaffneten Hubschrauber kamen dann in Algerien auf Seiten der Franzosen zum Einsatz. Die Konzepte die dort von den Franzosen erarbeitet wurden, wurden dann von den USA aufgegriffen und weiterentwickelt und dann in Indochina zum Einsatz gebracht.
 
Nightwish
Beitrag 27. Jul 2008, 22:09 | Beitrag #80
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@ Goschi

Du meinst Focke Achgelis, oder!?

Die Focke Achgelis FA330 wurde schon in 'größerer' (über 100) hergestellt und von Typ IX U-Booten aus eingesetzt. Allerdings handelt es sich um einen Tragschrauber, keinen Hubschrauber! Aber das wird oft und gerne verwechselt. Die FA330 hatte auch nur die Aufgabe den Sichtbereich der U-Boote zu erhöhen. Waffen führte sie nicht.

FA hat aber auch größere Hubschrauber gefertigt, z.B. die FA223. Diese konnte auch Passagiere transportieren. Von dieser wurden wohl so 20-40 gefertigt.

Sonst hat Flettner noch relativ 'erfolgreiche' Hubschrauber gefertigt. Die FL265 und die FL282. Letztere wurde auch regulär (!) von der Truppe eingesetzt (so um die 20).

Kampfeinsätze im Sinne offensiver Operationen hat wohl keiner geflogen, aber im Truppendienst standen schon einige! Aber genaueres weiß ich da auch nicht.

EDIT zur FL282: WIKI: Die Marine veranlasste auch die Erprobung im Fronteinsatz auf dem im Mittelmeer operierenden Minenleger „Drache“, die im November 1942 aufgenommen wurde. Im Februar 1943 wurde dem „Kolibri“ die Eignung als Bordflugzeug und zur U-Boot-Bekämpfung attestiert.

Der Beitrag wurde von Nightwish bearbeitet: 27. Jul 2008, 22:11


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lerne leiden, ohne zu klagen

manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Nobody is perfec...
Beitrag 28. Jul 2008, 22:09 | Beitrag #81
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Hierbei muß man allerdings erwähnen, daß das Mittelmeer ein Sonderfall ist. Der Wellengang ist zumeist gering, das Wasser ist extrem klar, klarer als in den meisten tropischen Meeren, schlechte Wetterbedingungen sind im Sommerhalbjahr eher die Ausnahme; ich denke, die Sichtweiten sind im Mittelmeer die Besten der Welt (im Vergleich zu allen Meeren und Ozeanen). Bis der Scirocco kommt, dann sieht es vollkommen anders aus, ich bin Taucher und hab es einmal miterlebt, wie nach einem Tag der Strand weg war und Boote auf Grund lagen und eine Yacht in kleinen Fetzen auf einer Klippe lag.
Es ist möglich, ein flach tauchendes Uboot auf Sicht aufzuklären und es sollte auch möglich sein, z.B. Minensperren aus der Luft zu finden und zu identifizieren.

Der Beitrag wurde von Nobody is perfect bearbeitet: 28. Jul 2008, 22:11


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seafox
Beitrag 28. Jul 2008, 23:49 | Beitrag #82
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Fähnrich
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ZITAT(Nightwish @ 27. Jul 2008, 21:09) *
@ Goschi

Du meinst Focke Achgelis, oder!?

Die Focke Achgelis FA330 wurde schon in 'größerer' (über 100) hergestellt und von Typ IX U-Booten aus eingesetzt. Allerdings handelt es sich um einen Tragschrauber, keinen Hubschrauber! Aber das wird oft und gerne verwechselt. Die FA330 hatte auch nur die Aufgabe den Sichtbereich der U-Boote zu erhöhen. Waffen führte sie nicht.

FA hat aber auch größere Hubschrauber gefertigt, z.B. die FA223. Diese konnte auch Passagiere transportieren. Von dieser wurden wohl so 20-40 gefertigt.

Sonst hat Flettner noch relativ 'erfolgreiche' Hubschrauber gefertigt. Die FL265 und die FL282. Letztere wurde auch regulär (!) von der Truppe eingesetzt (so um die 20).

Kampfeinsätze im Sinne offensiver Operationen hat wohl keiner geflogen, aber im Truppendienst standen schon einige! Aber genaueres weiß ich da auch nicht.

EDIT zur FL282: WIKI: Die Marine veranlasste auch die Erprobung im Fronteinsatz auf dem im Mittelmeer operierenden Minenleger „Drache“, die im November 1942 aufgenommen wurde. Im Februar 1943 wurde dem „Kolibri“ die Eignung als Bordflugzeug und zur U-Boot-Bekämpfung attestiert.


Hier einige Fotos von den Versuchen mit dem Tragschrauber Fa 330 BACHSTELZE auf U 523…

Bild: http://i21.photobucket.com/albums/b292/barnybezel/Fa330BACHSTELZEanBordvonU523.jpg (Bild automatisch entfernt)

auf Kreuzer KÖLN (Turm achtern) mit Flettner Fl 265 …

Bild: http://i21.photobucket.com/albums/b292/barnybezel/FlettnerFl265-LudwigHofmannlandetam.jpg (Bild automatisch entfernt)

und auf Minenleger DRACHE im Mittelmeer mit Flettner Fl 282 V6:

Bild: http://i21.photobucket.com/albums/b292/barnybezel/FlettnerFl282V6_FlStabsingHansFisch.jpg (Bild automatisch entfernt)

Bild: http://i21.photobucket.com/albums/b292/barnybezel/FlettnerFl282V6_ErprobungaufDRACHE_.jpg (Bild automatisch entfernt)

Bild: http://i21.photobucket.com/albums/b292/barnybezel/FlettnerFl282V6_ErprobungaufDRAC-1.jpg (Bild automatisch entfernt)

Die Versuche standen noch am Anfang. Ein frontmäßiger Einsatz erfolgte nicht mehr. Andere Konstruktionen waren nach den vorhandenen Unterlagen bei den Versuchen der Marine nicht beteiligt. Die Schwierigkeit bestand auch darin, dass für die Flieger immer die Luftwaffe zuständig war. Eine eigenständige Marinefliegerei gab es im WW II nicht.

 
Shakraan
Beitrag 29. Jul 2008, 16:28 | Beitrag #83
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wo es grad zu dem thema passt, vor ein paar tagen kam auf n24 mal eine reportage über helis, hauptsächlich über die entwicklung und dne derzeitigen einsatz der Bo-105 PAH, aber auch mit einigen rückblicken auf die helikopterproduktion in deutschland von anfang an, wo auch viele schöne bilder der ersten hub- und tragschrauber zur zeit des zweiten weltkriegs gezeigt wurden. da das n24 ist wiederholen sie es bestimmt noch oft, lohnt sich anzuschaun!


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SailorGN
Beitrag 3. Aug 2008, 15:46 | Beitrag #84
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2 Nachklapse:

1. Ein weiteres Uboot gibt es auf Fehmarn in Burg zu besichtigen, Klasse 205.

2. Trefferwirkung von TOs. Haben wir nicht schon die ganze Zeit von den Gasblasen und nicht vom Löcherstanzen geredet? Langsam glaube ich, das Forum hat ein Echo rolleyes.gif


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Racer
Beitrag 27. Nov 2008, 13:58 | Beitrag #85
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So, ich schreibe meine Fragen mal hier rein. Ein bestehendes altes Topic ist da etwas zerwürfelt:
Altes Topic

Nun meine Fragen zur Klasse 212A:
1. Bei Wikipedia steht:
"Insgesamt können 12 Schwergewichtstorpedos vom Typ DM2A4 „Seehecht" mitgeführt werden. Der Torpedo wird nach dem Schuss über einen Lichtwellenleiter (Glasfaser) gelenkt und von Silber-Zink-Batterien über einen Elektromotor angetrieben. Alternativ können bis zu 24 Rohrminen mitgeführt werden; je zwei Minen ersetzen einen Torpedo."

Wie ist die Torpedoanzahl gemeint? Maximal 6 in den Rohren und 6 zum nachladen, oder max. 12 in der Waffenkammer oder gar max. 6 in den Rohren und 12 in der Waffenkammer?

Nach anderen Quellen war sogar von 24 Torpedos die Rede (Verwechslung mit den optionalen 24 Minen?).

2. Wieviel Leistung hat die Antriebsanlage wirklich? Die meisten Quellen (zB: 1, 2) reden von 306kW PEM, 1050kW Dieselgenerator die zusammen mit den Batterien auf den E-Motor mit 1700kW wirken. Die offizielle Marineseite schreibt aber was von 3120kW (evtl. nichts überlegt und alles zusammengezählt: 306+1050+1700+...=3056kW?). Wer liegt falsch?

3. Weiter wird in den Quellen oben ein Diesel MTU 16V365 (gibt es den überhaupt, konnte nichts finden? Evtl. Schreibfehler?) erwähnt, bei MTU und MTU Portfolio wird aber der 16V395SE für U-Boote angepriesen. Was stimmt? Übrigens wird da ein 16V395 Genset mit max. 1850kW angegeben, andere sind aber auch mit nur 940kW. Könnte also schon ein 16V395 Genset mit 1050kW sein.

 
spooky
Beitrag 27. Nov 2008, 19:18 | Beitrag #86
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zu 1: 6 torpedorohre und 6 nachladepositionen, wobei man bei dann 12 torpedos keinen platz mehr zum rangieren hat. von daher gehe ich von einer beladung mit max. 11 torpedos aus.

zu 2: vergleicht man die u212 mit anderen ssk's sind 1,7 kw ehr wenig. gespeist wird ja eh aus den hochstromfähigen batterien/akkus

zu 3: in der mtu referenzliste tauchen die u212 mit dem 16V396 se84 auf wink.gif
 
SailorGN
Beitrag 27. Nov 2008, 20:57 | Beitrag #87
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@Spooky: Negat, man kann auch mit 6 TOs in der Stauung noch rangieren. Einen bekommt man dann aus den Rohren... Man sollte nur 7 Container dafür mitnehmen;) Maximale vorgesehene Beladung ist 6+6.


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Racer
Beitrag 27. Nov 2008, 22:31 | Beitrag #88
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zu 1: Alles klar, danke!

zu 2: Ja, sind schon wenig. Allerdings ist immer noch nicht klar welche Angabe korrekt ist. Auf dieser Seite ist wie auf der Marineseite von 3120kW die Rede. Angesichts dass 1700 eher wenig sind und ich jetzt mal der Marineseite besseren Zugang zum Wissen unterstelle, kann man da jetzt sagen, dass der E-Motor eine Leistung von 3120kW hat, entgegen anders lautenden Angaben? Würde dann heissen: 306kW aus PEM, 1050kW vom Diesel und ganze 1'764kW von den Batterien gespeist bei voller Leistung.

zu 3: Ok, denke jetzt definitiv, dass die 365 ein Tippfehler ist (und das halbe Internet hat diesen + die 1700kW Angabe übernommen...).
 
spooky
Beitrag 29. Nov 2008, 22:04 | Beitrag #89
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nach meinem verständnis liegen die reservetorpedos in 2 etagen a 3 containern, die horizontal verfahrbar sind. vermutlich an beiden enden (gesehen habe ich bisher nur den steuerbord lift) besteht die möglichkeit ein container von einer etage in die andere vertikal zu verfahren.
ein wenig ascii-grafik:
QUELLTEXT
  
         <--->
       #   #   #
      ### ### ###  #  ^
       #   #   #  ### |
^  #  -----------  #  v
| ###  #   #   # ----
v  #  ### ### ###
  ---- #   #   #
      -----------
         <--->

vorausgesetzt das system funktioniert wie skizziert, dann bestünde prinzipiell schon die möglichkeit 7 container zu führen (zur not sogar mit 7 reservewaffen). allerdings bleibt dann ein container auf einem lift stehen, der normalerweise leer ist. der platz fehlt dann für andere sachen.


die e-maschine wird übrigens komplett von den batterien gespeist. sollten die 3,x MW stimmen, müßten das selbst für ubootverhältnisse besonders dicke klopper sein denn die u212 haben ja nur eine batterie-bank. (rössler gibt dazu 224 zellen an)
 
Racer
Beitrag 29. Nov 2008, 23:43 | Beitrag #90
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ZITAT(spooky @ 29. Nov 2008, 22:04) *
die e-maschine wird übrigens komplett von den batterien gespeist. sollten die 3,x MW stimmen, müßten das selbst für ubootverhältnisse besonders dicke klopper sein denn die u212 haben ja nur eine batterie-bank. (rössler gibt dazu 224 zellen an)


Warum eigentlich? Der Generator läuft eh nur an der Wasseroberfläche. Und die Geräusche entstehen sowieso wenn er läuft. Warum dann der Umweg über die Batterien? Zusätzlich würden dann auch die PEM Zellen den Umweg über die Batterien machen. Macht irgendwie keinen Sinn?
 
 
 

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