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> Schweizer und Deutsche, Sind die Deutschen unbeliebt?
Nightwish
Beitrag 10. Mar 2007, 13:33 | Beitrag #1
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Im aktuellen Spiegel (10/2007) ist der Artikel "Angst vorm großen Kanton" zu finden. Der "große Kanton" ist Deutschland. Im Moment ist ein großes Medienthema in der Schweiz offensichtlich, wieviele deutsche Zuwanderer die Schweiz 'verträgt. Und in der Tat sind im vergangenen Jahr 24700 (lt. Spiegel) Deutsche zugezogen. Auch seien die Deutschen wohl nicht so recht beliebt.

Ich habe bekannte in der Schweiz (Bern), habe aber diese Erfahrung nicht machen können. Auch ein Freund, der seine Diplomarbeit bei einem schweizer Unternehmen schrieb, hat solche Erfahrungen nicht gemacht.

Da hier ja einige Schweizer sind, wollte ich mal fragen wie sich euch die Diskussion darstellt und wie ihr das seht!

Nightwish


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lerne leiden, ohne zu klagen

manchmal geht der Horizont über die klassische BW-Schiessausbildung hinaus (Goschi)

Ich habe mit Debilen gesprochen, mit Debilen die einen Schulabschluss haben und mit Debilen die einen Schulabschluss vergeben.
 
Nordschlag2
Beitrag 10. Mar 2007, 13:55 | Beitrag #2
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Naja, die tatsache das viele Deutsche auswandern ist nicht neu, das es aber soviele in die Schweiz zieht hätte ich nicht gewust, jedoch kann ich mich noch dunkel erinnern das die Schweizer eine "Zuwanderungsnotbremse" gezogen haben, oder?

Der Beitrag wurde von Nordschlag2 bearbeitet: 10. Mar 2007, 13:58


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lastdingo
Beitrag 10. Mar 2007, 15:43 | Beitrag #3
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Moment mal - Probleme mit deutschen Einwanderern in der Schweiz?

Also praktisch gleiche Sprache - gleiche Schriftzeichen - gleiches Aussehen - gleiche Kulturgruppe - gleiches Bildungsniveau - gleiche Religion - gleiche Kleidung - gleiche Feste ...


Wenn die Schweizer mit sowas Probleme haben, dann sind die Deutschen wohl meisterlich im Integrieren/tolerieren, so wie wir passabel mit den Türken usw klar kommen!

Der Beitrag wurde von lastdingo bearbeitet: 10. Mar 2007, 15:44


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Hummingbird
Beitrag 10. Mar 2007, 15:49 | Beitrag #4
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rofl.gif xyxthumbs.gif

Mal im Ernst, ich denke es geht eher darum das attraktive Arbeitsplätze abgegriffen werden.
 
Minfun
Beitrag 10. Mar 2007, 15:50 | Beitrag #5
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Die Jungs von SE.de sind Drängler ;P


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Genosse Pjetrov
Beitrag 10. Mar 2007, 16:02 | Beitrag #6
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Die Deutschen werden von vielen als "zu gut" angesehen. Es ist also der gute alte Neid der die Aversion gegen Deutsche antreibt.



PS. Ich bin deutschfreundlich, ihr seid mir tausendmal lieber als andere Immigranten. wink.gif


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Nightwish
Beitrag 10. Mar 2007, 16:04 | Beitrag #7
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ZITAT(lastdingo @ 10. Mar 2007, 15:43) [snapback]871674[/snapback]
Moment mal - Probleme mit deutschen Einwanderern in der Schweiz?

Also praktisch gleiche Sprache - gleiche Schriftzeichen -


Naja, gerade an der Sprache erkennst du einen Deutschen oder einen Schweizer! Und das 'Switzerdütsch' hat durchaus einen anderen Wort- und Floskelgebrauch als das deutsche Schuldeutsch.


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lastdingo
Beitrag 10. Mar 2007, 16:10 | Beitrag #8
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ZITAT(Nightwish @ 10. Mar 2007, 16:04) [snapback]871682[/snapback]
ZITAT(lastdingo @ 10. Mar 2007, 15:43) [snapback]871674[/snapback]
Moment mal - Probleme mit deutschen Einwanderern in der Schweiz?

Also praktisch gleiche Sprache - gleiche Schriftzeichen -


Naja, gerade an der Sprache erkennst du einen Deutschen oder einen Schweizer! Und das 'Switzerdütsch' hat durchaus einen anderen Wort- und Floskelgebrauch als das deutsche Schuldeutsch.


Ah wow, man erkennt also den Einwanderer?

Ich erkenne den wohl größten Teil der Einwanderer hier lange bevor die den Mund aufmachen.

Setz' dich mal in ne deutsche Straßenbahn bzw. gehe mal von einem Ende zum Anderen.
Und dann mach mal ne Statistik, wieviele Gespräche du verstanden hast. Verstanden - nicht Dialekt analysiert - verstanden!
Danach weißt du, wie Sprache wirklich trennt und integrationsrelevant ist.


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Nightwish
Beitrag 10. Mar 2007, 17:31 | Beitrag #9
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ZITAT
Ah wow, man erkennt also den Einwanderer?
confused.gif? Was willst du von mir?

ZITAT
Ich erkenne den wohl größten Teil der Einwanderer hier lange bevor die den Mund aufmachen.


Wo wohnst du denn? Also ich als Norddeutscher, würde z.B. einen Schweizer oder Nordwestfranzosen ( wink.gif ) nicht erkennen, bis er den Mund aufmacht. Meine Schweizer Bekannten unterscheiden sich vom Outfit nicht wesentlich vom Durchschnittsdeutschen. Aber ja, den nicht integrierten Durchschnittsrussen oder Durchschnittstürken usw. erkennt man recht einfach. Aber es geht um Schweizer und Deutsche.

ZITAT
Setz' dich mal in ne deutsche Straßenbahn bzw. gehe mal von einem Ende zum Anderen.
Und dann mach mal ne Statistik, wieviele Gespräche du verstanden hast. Verstanden - nicht Dialekt analysiert - verstanden!
Danach weißt du, wie Sprache wirklich trennt und integrationsrelevant ist.


Also entweder reden wir völlig aneinander vorbei oder meinen genau dasselbe!!! Ich weiß, wie relevant Sprache für die Integration ist! Aber auch ein Akzent oder Dialekt kann schon integrationshindernd wirken. Zumindest in Deutschland, welches eine vernünftige Integrationspolitik verpennt hat. Und es geht immer noch um Deutsche in der Schweiz...


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Hummingbird
Beitrag 10. Mar 2007, 18:16 | Beitrag #10
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In der Schweiz sind die Löhne vergleichsweise hoch. Allerdings sind die Lebensunterhaltskosten auch entsprechend höher. Gerade für Deutsche die im Grenzgebiet leben ist es attraktiv in der Schweiz zu arbeiten.
Dann ist da die Diskussion in der Schweiz zum EU Beitritt. Da wird krampfhaft versucht den eigenen Sonderstatus zu wahren und am Ende ist das Aufgehen in der EU wahrscheinlich doch nicht abzuwenden. Da verursacht es bestimmt manchem Schweizer ein ungutes Gefühl, wenn von den Medien hochgespielt wird wie die Schweiz vom großen Kanton unterwandert wird.

Und ich glaube auch dass die Paranoia zum Teil auch durch die Schweizer Kultur gefördert wird. Warum sonst hätten die eine so verhältnismäßig starke Armee?
 
Shakraan
Beitrag 10. Mar 2007, 18:32 | Beitrag #11
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joä gut, also nur mal so am rande, aus deutschland wandern ja zur zeit eh recht viele leute aus, 2005 geschätzte 250.000, davon 1/10 in die schweiz ist ja jetzt auch nicht so viel. alle wollen wir auch nicht zu euch fliehen wink.gif


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goschi
Beitrag 11. Mar 2007, 15:20 | Beitrag #12
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ZITAT(Hummingbird @ 10. Mar 2007, 18:16) [snapback]871700[/snapback]
Warum sonst hätten die eine so verhältnismäßig starke Armee?

120'000 akive und 80'000 Reservisten in einem Milizsystem ist nicht wirklich übermässig viel.
zudem war dies früher darin begründet, dass man aufgrund der Neutralität eine selbständige Armee wollte, die das Land unabhängig von Bündnissen verteidigen sollte.

@lastdingo, mit Lal verwandt? schreibst den selben Quatsch rolleyes.gif


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Die Eibohphobie, die Angst vor Palindromen, ist selbst ein Palindrom

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Osterhase
Beitrag 11. Mar 2007, 15:23 | Beitrag #13
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Weil die Schweizer immer zu uns zum einkaufen kommen, muß ich im Supermarkt immer ewig anstehn ("Kann iäch mit Frankchen zahlen?")!
Außerdem werde ich durch Fluglärm, enstanden durch den Flughafen Kloten sowie geplante Atommüllendlager an der D/CH-Grenze gestört!
Ich fühle mich belästigt! wink.gif rolleyes.gif
Wieviel Schweiz verträgt die Grenzregion? wink.gif

Der Beitrag wurde von Osterhase bearbeitet: 11. Mar 2007, 15:27


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Ad astra!
 
Hummingbird
Beitrag 11. Mar 2007, 17:14 | Beitrag #14
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Heul doch! So ist das halt wenn man an einer Grenze lebt. wink.gif
Die Franzosen haben ja auch ihre ganzen Atomkraftwerke entlang der deutschen Grenze aufgestellt.

@ Goschi
Gemessen an der Bedrohungslage ist die Schweizer Armee in meinen Augen doch relativ stark.
 
Camouflage
Beitrag 11. Mar 2007, 17:27 | Beitrag #15
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Ich weiß gar nicht was ihr wollt, wohnt mal an der Grenze zu den Niederländern! wink.gif biggrin.gif


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Gee, I wish we had one of them doomsday machines.
 
Glorfindel
Beitrag 11. Mar 2007, 23:43 | Beitrag #16
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Ich versuche mal relativ neutral zu antworten. Deutsche sind in der Schweiz wirklich nicht allzu beliebt und man hat auch das Gefühl, das es extrem viele hat, zumindest in Zürich. Die Deutschen sind anerkannt fleissige und tüchtige Handwerker, Arbeiter etc. etc. Ich glaube aber nicht, dass dies so ein grosses Problem ist. Vielleicht für gewisse KMU. Auf der anderen Seite profitiert die Schweiz natürlich extrem davon. Schlussendlich werden gerade diese fleissigen und tüchtigen Leute gebraucht. Für die gibt es Arbeit. Ich glaube eher, es sind Mentalitätsprobleme. Verhalten, dass vielleicht in Deutschland akzeptiert wird, gilt in der Schweiz als völlig unangebracht, arrogant etc. Deutsche, wenn auch nur eine Minderheit, ecken also eher an, weil sie die Sitten halt eben auch weniger gut kennen. Die Deutschen sind wahrscheinlich auch dadurch nicht allzu beliebt und leider können sich dann viele Schweizer im Umgang mit Deutschen auch nicht benehmen.

Ein Spezialfall ist die deusche Fussballnationalmannschaft. Wahrscheinlich 99 % der Schweizer sind gegen die Deutschen, wenn sie spielen. Es ist leider nicht ratsam in der Schweiz mit einem Trikot herumzulaufen. Ich finde dies nicht gut. Ich nahm bei der Fussball-WM zum deutschen Team eine neutrale Haltung ein. Allerdings war ich dann froh, als sie dann ausgeschieden sind, weil ich die Berichterstattung in den Deutschen Medien und die bekommen wir sehr stark mit, eben sehr unsympathisch war und ungute Gefühle weckte. Auch wenn so über die Schweizer Nationalmannschaft berichtet würde, wäre es mir unsympathisch gewesen. In Deutschland hat dies vermutlich niemand gestört. Dies ist ein Beispiel, wo man kulturelle Differenzen aufzeigen kann.

Schlussendlich muss ich auch sagen, dass jede Nation halt in der Welt ein gewisses Image hat, mag es jetzt stimmen oder nicht. Ich glaube überhaupt nicht, dass die Deutschen irgendwie allgemein verhasst sind. Wenn zum Beispiel die Briten ehrlich sind, dann sind ihnen die Deutschen lieber als die Franzosen. Ich glaube aber nicht, dass die Deutschen ein Volk sind, welches man als erstes mit dem Adjektiv "sympatisch" in Verbindung bringt, sondern eher mit diszipliniert, tüchtig etc. (Auf die Schweizer trifft dies ja vermutlich auch zu). Italiener sind halt vermutlich im allgemeinen eben herzlicher. Mit dem muss man schlussendlich eben leben.

Das man mich nicht falsch versteht. Ich habe nichts gegen die Deutschen und ich finde, jedes Volk sollte über sich selber kritisch über sich sein und nicht immer auf andere zeigen. Es geht mir mehr darum, um gewisse kulturelle Differenzen aufzuzeigen.

ZITAT
Gemessen an der Bedrohungslage ist die Schweizer Armee in meinen Augen doch relativ stark.

Die Schweiz ist nicht NATO-Mitglied. Dies hat Vor- und auch Nachteile. Wenn man zumindest halbwegs glaubwürdige Verteidigung haben will, muss die Armee halt eben etwas stärker sein, weil die Doktrin "einfach auf die Amis warten" dann eben wegfällt.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
goschi
Beitrag 11. Mar 2007, 23:53 | Beitrag #17
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ZITAT(Glorfindel @ 11. Mar 2007, 23:43) [snapback]872000[/snapback]
Ich versuche mal relativ neutral zu antworten. Deutsche sind in der Schweiz wirklich nicht allzu beliebt und man hat auch das Gefühl, das es extrem viele hat, zumindest in Zürich. Die Deutschen sind anerkannt fleissige und tüchtige Handwerker, Arbeiter etc. etc. Ich glaube aber nicht, dass dies so ein grosses Problem ist. Vielleicht für gewisse KMU. Auf der anderen Seite profitiert die Schweiz natürlich extrem davon. Schlussendlich werden gerade diese fleissigen und tüchtigen Leute gebraucht. Für die gibt es Arbeit. Ich glaube eher, es sind Mentalitätsprobleme. Verhalten, dass vielleicht in Deutschland akzeptiert wird, gilt in der Schweiz als völlig unangebracht, arrogant etc. Deutsche, wenn auch nur eine Minderheit, ecken also eher an, weil sie die Sitten halt eben auch weniger gut kennen. Die Deutschen sind wahrscheinlich auch dadurch nicht allzu beliebt und leider können sich dann viele Schweizer im Umgang mit Deutschen auch nicht benehmen.

am schlimmsten stösst vielen Schweizern die offenbar sehr verbreitete Meinung vieler Deutschen auf "Die Schweizer sind auch nur Deutsche, mit anderem Dialekt" (wie es jemand anderes so schön betitelte)

die Schweiz ist kulturell eben doch sehr Unterschiedlich zu Deutschland, dazu gehört die Vielsprachigkeit, die eben trotz allen differenzen doch sehr starke Auswirkungen auf den Volkscharakter hat (und im Zweifelsfall steht man immer zusammen)
auch gibt es wie genannt eben viele Verhaltensweisen und Ausdrucksarten, die hier erwünscht und gängig sind, von Deutschen so aber nicht gekannt/angewendet werden.

ich denke gerade die vermeintliche Ähnlichkeit lässt vielfach die integration scheitern, weil so der Wille sich anzupassen geringer ist, man ist ja vermeintlich schon gleich.
ich kenne wenige langjährig hier lebende Deutsche, die Dialekt reden (oder auch nur teilweise), aber verhältnismässig viele Angehörige anderer Länder, die dies tun.


zudem kommt es sehr schlecht an, wenn ein Auswärtiger Witze über die Dialekte reisst.
untereinander dürfen das die Schweizer und ist gang und gäbe, doch reagieren die meisten sehr brüskiert, wenn dies ein Ausländer tut, dann steht man sehr schnell Abseits wink.gif



euer goschi


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Glorfindel
Beitrag 12. Mar 2007, 00:31 | Beitrag #18
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Was mir auch noch eingefallen ist. Ich kenne auch andere Länder, wo die Deuschen, aus Gründen die ich nicht genau kenne, sehr unbeliebt sind. So kann man gut mit Östereichern über die Deuschen "ablästern". Auch in Dänemark und den Niederlanden scheint es Leute zu geben, die Deutsche nicht so mögen.


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Hummingbird
Beitrag 12. Mar 2007, 00:35 | Beitrag #19
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Die Berichterstattung der deutschen Medien über die WM hat in der Schweiz ungute Gefühle geweckt? Warum dass denn?



Zweifellos gibt es gewisse kulturelle Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland. Aber die gibt es auch zwischen Bayern und Ostfriesen.

Ich bin häufiger innerhalb von Deutschland umgezogen und habe solche vermeintlichen kulturellen Schranken persönlich als sehr rückständig empfunden. So was ist eher auf dem Lande anzutreffen als in der Stadt.



Eine Freundin hat eine Weile in der Schweiz gearbeitet. Sie ist sprachlich sehr begabt und fing nach wenigen Monaten an Schwitzerdütsch zu sprechen, weil sie sich unwohl fühlte bei den Reaktionen die sie erfuhr, wenn die Schweizer bemerkten dass sie es mit einer Deutschen zu tun haben.

Warum ist es manchen (nicht wenigen) Schweizern eigentlich unangenehm Hochdeutsch zu hören? Naja, die ersten paar Mal die ich die Schweiz besucht habe musste ich mich auch noch zusammenreißen das ich nicht zusammenbreche vor Lachen wen ich Schweizerdeutsch gehört habe.


 
Glorfindel
Beitrag 12. Mar 2007, 00:45 | Beitrag #20
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Ich glaube nicht, dass die Schweizer gegen Hochdeutsch sind, sondern sie haben eben Vorurteile gegen die Deutschen. Schweizerdialekt zu sprechen empfehle ich auch nicht unbedingt. Kommt auch nicht so gut an. Man merkt es eben trotzdem. Imho besser ist es, wenn man in seinem eigenen Dialekt spricht. Gerade Schwaben und Bayern könnten da punkten.

ZITAT
Die Berichterstattung der deutschen Medien über die WM hat in der Schweiz ungute Gefühle geweckt? Warum dass denn?
In diesem Punkt habe ich nur für mich persönlich gesprochen.


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den otes
Beitrag 12. Mar 2007, 00:51 | Beitrag #21
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kennst du den spruch "was der bauer nicht kennt frisst er nicht"?

genauso ist es leider (oft) auch mit der sprache


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Und merket euch, egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand setzt, man trifft jeden Tag mindestens einen der drunter durchgeht!
Es gibt keinen Grund eine gute Theorie aufzugeben nur weil sie nicht stimmt
Take the Panzershrek and destroy the Shilka
 
Glorfindel
Beitrag 12. Mar 2007, 00:56 | Beitrag #22
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Ihr wolltet von den Schweizern ehrliche Antworten. Wenn ihr aber alles eh besser wisst, für was überhaupt. Ich wiederhole: Schweizer haben nichts gegen Hochdeutsch als Sprache, rein gar nichts.


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Ivy Mike
Beitrag 12. Mar 2007, 01:09 | Beitrag #23
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Schweizer mögen keine Deutsche weil....

Deutsche mögen keine Schweizer weil...

Deutsche mögen keine Polen weil...

Polen mögen keine Deutschen weil...

Italiener mögen keine Deutschen weil...

Deutsche mögen keine Italiener weil...

Franzosen mögen keine Engländer weil...

Engländer mögen keine Franzosen weil...

Spanier mögen keine Engländer weil...

Engländer mögen keine Spanier weil...

Die Satzenden habe ich mal weggelassen, die kennt eh jeder.

Fällt was auf? Schon mal jemandem in den Sinn gekommen das das ganz natürlich ist? Und das es keinen Sinn hat sich darüber allzusehr aufzuregen?
Und das das derzeit auch in der Schweiz politisch genutzt wird? Und das es keinen Sinn macht sich darüber zu beschweren?

Ich kenne zwei Personen die derzeit in der Schweiz arbeiten, das läuft bei beiden eigentlich reibungslos. Über solche Dinge muss man eben auch ein Stück weit hinwegsehen.


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Ob es fliegt, fährt oder fickt, mieten ist immer billiger. - KA

"I don't fuck what I can't bench" - Anon
 
Glorfindel
Beitrag 12. Mar 2007, 01:18 | Beitrag #24
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Also politisch wird das nicht benutzt. Es gibt vielleicht kleinere Reiberen wegen Flugverkehr etc. mit der Bundesrepublik Deutschland, einem Nachbarstaat, mit dem man freundschaftlich verbunden ist. Politisch sind die Deutschen null Thema. Sie sind ja ein Gewinn. Absolut richtig ist, dass Vorurteile vorhanden sind. Ich glaube jedermann hat Vorurteile, dies ist nicht entscheidend, sondern wie man mit den anderen umgeht. Ich glaube jedoch, dass man sich der kulturellen Unterschiede bewusst sein sollte und auch tolerant sein sollte. Es ist doch auch schön, dass die Italiener so sind wie sie sind, die Amis sich selber sind und die Deutschen auch. Es hat alles Vor- und Nachteile.


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"Dort stand das Haus der Goldenen Blume, deren Männer eine Strahlensonne auf den Schilden hatten und ihr Anführer, Glorfindel, trug einen Mantel so kunstvoll mit Goldfäden durchwirkt, dass er gelb durchschossen war wie ein Feld im Frühling; und ihre Waffen waren kunstvoll mit Gold überzogen."
 
Racer
Beitrag 12. Mar 2007, 08:57 | Beitrag #25
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ZITAT(Hummingbird @ 12. Mar 2007, 00:35) [snapback]872012[/snapback]
Die Berichterstattung der deutschen Medien über die WM hat in der Schweiz ungute Gefühle geweckt? Warum dass denn?

--> Weil da Grössenwahn und Überheblichkeit durchschimmerte?
...

Warum ist es manchen (nicht wenigen) Schweizern eigentlich unangenehm Hochdeutsch zu hören?

--> Im Gegensatz zum Schweizerdeutsch wirkt Hochdeutsch emotional eher wie eine Befehlssprache. Hängt vielleicht damit zusammen dass es Amts- wie auch Schulsprache ist. Wobei Hochdeutsch auch von anderen eher als befehlend interpretiert wird. Mag halt immer noch nachwirken vom WK2. kA.

Naja, die ersten paar Mal die ich die Schweiz besucht habe musste ich mich auch noch zusammenreißen das ich nicht zusammenbreche vor Lachen wen ich Schweizerdeutsch gehört habe.

--> Und dann wunderst du dich, dass Deutsche nicht beliebt sind? hmpf.gif


Ich kenne einige Deutsche, arbeite auch mit einigen zusammen und habe keine Probleme damit.

Was halt wichtig ist: Wie bei allen Bevölkerungsgruppen hinterlassen einige wenige Exponenten eine Visitenkarte. Und die welche in Erinnerung bleibt ist meist die schlechteste aller erlebten.

Soll heissen: Wenn einige hier ein Auftreten hinlegen im Stile: "Ach die kleinen lustigen Schweizer, die sind ja soo putzig." Dann kommt das eher arrogant rüber. wink.gif Und das speichert man dann. Ausserdem ist das Benehmen der Deutschen (die welche auffallen) im Urlaub oft recht rüde. Auch das bleibt gespeichert.

Der Beitrag wurde von Racer bearbeitet: 12. Mar 2007, 09:06
 
PaganEthos
Beitrag 12. Mar 2007, 10:02 | Beitrag #26
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Also ich kenne als halb Schweizer / halb Deutscher beide Kulturen recht gut. Ich glaube das Problem liegt im Auftreten vieler Deutschen. Die haben halt eine andere Mentalität, sind viel direkter. Das mag eben der typische "bünzli" Schweizer nicht. Dann sind die Schweizer hald des öfteren die kleinen, süssen Nachbarn. Als Stolzer Schweizer hört man das eben auch nicht gerne. Insgesamt muss man aber sagen dass die Deutschen immernoch die wohl beliebtesten Immigranten sind.

DIe ganze Kampagne in den Medien ist aber doch eher tock.gif wallbash.gif rofl.gif
 
Glorfindel
Beitrag 12. Mar 2007, 10:33 | Beitrag #27
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Man muss sehen, die Deutschen waren und sind v.a. schon in Zürich ein Thema. Die Kampagne finde ich auch daneben. Sie ist auch v.a. vom Blick getragen, einer Zeitung die nach dem Vorbild der Bild-Zeitung gemacht ist. Andere Zeitungen haben immer wieder geschrieben, Schweizer sollen im Umgang mit Deutschen toleranter sein. Die Diskussion hat aber auch etwas Positives. Es ist besser das Thema anzusprechen und sich vielleicht seinen eigenen Fehler bewusst zu werden als es einfach totzuschweigen und Vorurteile halt versteckt mit sich rumzutragen. Ich habe zum Teil eben schon auch das Gefühl, dass gewisse Schweizer die Deutschen schon spüren lassen, dass sie sie nicht mögen. Das muss nicht geschehen und oft merkt man es auch nicht. Auf der anderen Seite sollten sich Deutsche, die in die Schweiz ziehen und hier bleiben wollen, schon auch bewusst sein, dass vielleicht verhalten, dass in Deutschland durchaus normal und toleriert ist, hier eben verpönt ist und ganz schlecht ankommt. Es ist ja meistens auch gar nicht böse gemeint. Und mit Touristen sind mir eigentlich nicht so grosse Probleme. Touristen, gleich welcher Nationalität, die die Schweiz besuchen, sind eigentlich immer sehr anständig und zurückhaltend.


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Hummingbird
Beitrag 12. Mar 2007, 11:19 | Beitrag #28
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ZITAT(Racer @ 12. Mar 2007, 08:57) [snapback]872035[/snapback]
ZITAT(Hummingbird @ 12. Mar 2007, 00:35) [snapback]872012[/snapback]
Die Berichterstattung der deutschen Medien über die WM hat in der Schweiz ungute Gefühle geweckt? Warum dass denn?

--> Weil da Grössenwahn und Überheblichkeit durchschimmerte?

Tatsächlich? Kann ich nicht beurteilen, ich hab ein paar Spiele gesehen aber das gelaber auf den Privatsendern habe ich mir nicht angetan.
...

Warum ist es manchen (nicht wenigen) Schweizern eigentlich unangenehm Hochdeutsch zu hören?

--> Im Gegensatz zum Schweizerdeutsch wirkt Hochdeutsch emotional eher wie eine Befehlssprache. Hängt vielleicht damit zusammen dass es Amts- wie auch Schulsprache ist. Wobei Hochdeutsch auch von anderen eher als befehlend interpretiert wird. Mag halt immer noch nachwirken vom WK2. kA.

Also entschuldige mal, aber das ist absolut kindisch. Wer zwischen Form (subjektiv) und Inhalt nicht unterscheiden kann, dem ist nicht mehr zu helfen...

Naja, die ersten paar Mal die ich die Schweiz besucht habe musste ich mich auch noch zusammenreißen das ich nicht zusammenbreche vor Lachen wen ich Schweizerdeutsch gehört habe.

--> Und dann wunderst du dich, dass Deutsche nicht beliebt sind? hmpf.gif


Ich war schon so oft in der Schweiz das ich schon gar nicht mehr weis wie oft.
Ich habe dort noch NIE mit irgendwem ein Problem gehabt. (Von Verkehrspolizisten mal abgesehen, aber das zählt nicht - obwohl die Schweizer schon übertrieben scharf sind).
Ich habe niemals jemanden ausgelacht oder dumm angemacht, ganz im Gegenteil habe eine gewisse Zuneigung zum Schwizerdütsch entwickelt. Und Hallo, wenn irgendein Hinterwäldler sich an meiner harten Aussprache gestört hat, dann bin ich meistens schon darauf gekommen das ich mit denen nichts zu tun haben will, bevor es da große Probleme gab.


Ich kenne einige Deutsche, arbeite auch mit einigen zusammen und habe keine Probleme damit.

Was halt wichtig ist: Wie bei allen Bevölkerungsgruppen hinterlassen einige wenige Exponenten eine Visitenkarte. Und die welche in Erinnerung bleibt ist meist die schlechteste aller erlebten.

Wer so unflexibel ist das er so dermaßen von seinen Vorurteilen gefangen ist, der hat mein volles Mitleid.
Viel und weit reisen kann da ungemein helfen sowas abzulegen.


Soll heissen: Wenn einige hier ein Auftreten hinlegen im Stile: "Ach die kleinen lustigen Schweizer, die sind ja soo putzig." Dann kommt das eher arrogant rüber. wink.gif Und das speichert man dann. Ausserdem ist das Benehmen der Deutschen (die welche auffallen) im Urlaub oft recht rüde. Auch das bleibt gespeichert.

Wenn jemand am Ballermann deutsche sieht und glaubt das ist representativ für ein 80 Millionen Volk, dem ist vielleicht nicht mehr zu helfen.


Wer Polemik findet darf sie mit nachhause nehmen. wink.gif
 
Racer
Beitrag 12. Mar 2007, 12:37 | Beitrag #29
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Also nur um das klar zu stellen:
Ich habe hier nicht MEIN Verhalten geschildert, sondern einfach nur das wiedergegeben was in JEDER Gesellschaft abläuft (Fakt). Ob jetzt Deutsche Türken beurteilen oder Schweizer Deutsche oder wer wen spielt keine Rolle.

Der Ton macht die Musik: Nicht nur der Inhalt einer Aussage ist wichtig sondern auch der Ton dazu. Das ist halt psychologisch so und hat mit kindisch nichts zu tun! Subjektiv ist ja was der Empfänger empfindet. Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle, nicht nur der Inhalt einer Aussage.

Deine "gewisse Zuneigung" hast du in der Aussage davor aber etwas anderst dargestellt. Beruht immer noch auf dem "Guck, wie putzig"-Prinzip. Jemanden nicht für voll nehmen spürt das Gegenüber! Ausser man ist Pokerspieler wink.gif

Ich habe da nicht an die Ballermänner gedacht...

Wie gesagt: MAN behält das in Erinnerung was man erlebt. Was man nicht erlebt, kann man nicht in der Erinnerung haben. So beeurteilt man andere nach Erlebtem.

Auch weit und ausgiebig Reisen ist kein Allheilmittel. Wer nicht offen ist für neues und anderes, wird da keine Veränderung verspüren. Ausserdem bekommt man als Reisender auch NUR eine Visitenkarte und beurteilt auch ganze Völker nach dieser Visitenkarte (zumindest teilweise).

Schon viele Auswanderer mussten einen AHA-Effekt durchmachen, nachdem sich die Lebenssituation nicht so dargestellt hat wie im Urlaub zuvor erlebt.

Der Beitrag wurde von Racer bearbeitet: 12. Mar 2007, 12:47
 
Hummingbird
Beitrag 12. Mar 2007, 13:34 | Beitrag #30
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Oberstleutnant
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Ich wurde so erzogen das ich jedem Menschen mit Respekt begegne, bis er mich vom Gegenteil überzeugt hat.

Ich kann eingebildete Barrieren nicht ausstehen.

Ich kann auch nicht wirklich nachvollziehen das die Aussprache so ein Reizthema ist. Ich kenn Leute die regelrechte Aggressionen kriegen, wenn sie Sächsisch hören.

Da stimmt doch irgendwas nicht. tock.gif
 
 
 

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